DE51101C - Explosions-Wasserheber - Google Patents

Explosions-Wasserheber

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DE51101C
DE51101C DENDAT51101D DE51101DA DE51101C DE 51101 C DE51101 C DE 51101C DE NDAT51101 D DENDAT51101 D DE NDAT51101D DE 51101D A DE51101D A DE 51101DA DE 51101 C DE51101 C DE 51101C
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DE
Germany
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cylinder
water lifter
tube
platinum
explosion
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51101D
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Original Assignee
TH. BACKELJAU in Malines, Belgien
Publication of DE51101C publication Critical patent/DE51101C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung eines älteren Apparates, bei welchem in einem Cylinder, der von einem Kühlmantel umgeben ist, Explosionen eines Gasluftgemisches stattfinden, wodurch ein Ansaugen von Flüssigkeit durch ein Saugrohr und bei weiteren Explosionen das Heben dieser Flüssigkeit durch das Druckrohr vor sich gehen.
Die wesentlichen Verbesserungen des älteren Apparates bestehen in der Anordnung eines concentrischen Windkessels um den Explosionsund Saugcylinder, ferner in dem zu diesem letzteren Cylinder concentrisch angeordneten Druckrohr, wobei die gehobene Flüssigkeit gleichzeitig den Cylinder abkühlt, sowie in der Anordnung einer an den Explosionscylinder anschliefsenden Ventilkammer und in der besonderen Construction des Entzünders.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. ι ein Längsschnitt durch den Apparat, Fig. 2 ein solcher durch den Zünder.
Der Cylinder, in welchem die Explosionen und das Ansaugen erfolgen, ist mit C bezeichnet ; er ist auf eine Ventilkammer B gesetzt, welche die von innen nach aufsen sich 'öffnenden Ventile s besitzt, und in welche das in der Zeichnung nicht angegebene Saugrohr mündet.
Der Cylinder C ist von einem Cylinder F umgeben, in welchen das mit einem ,Ventil oder einer Rückschlagsklappe t versehene Druckrohr T einmündet. Dieser concentrisch zu C angeordnete Vorraum F für das Druckrohr kühlt beim Durchgange gleichzeitig den durch die Explosionen sich stark erhitzenden Cylinder C.
Um die beiden genannten Cylinder ist ein dritter G angeordnet, welcher als Sammelraum für die angesaugte Flüssigkeit und gleichzeitig als Windkessel dient.
Das Gasluftgemisch wird hergestellt in dem Mischapparat M; in denselben führt das mit Löchern durchsetzte 'Rohr a, dessen Löcher durch ein kleineres, hineinragendes Rohr b nach Belieben geschlossen werden können. Hieran schliefst sich ein Vierwegehahn R, von welchem die beiden Rohre u und ν aufwärts und in den Cylinder C führen. Das Rohr u ist durch das Ventil r abgeschlossen. An das Rohr r setzt sich der in Fig. 2 besonders gezeichnete Zünder A an; neben diesem ist in C eine Oeffnung D vorhanden.
Der Cylinder G ruht auf Füfsen P, welche mit ihm und dem Boden der Ventilkammer B aus einem Stück gefertigt sind. Die Kammer selbst ist auf dem Boden bei 0 0 aufgesetzt urid durch Kautschukringe oder auf geeignete andere Weise mit diesem gegen Luftzutritt abgedichtet.
Der in Fig. 2 dargestellte Zünder besteht im wesentlichen aus einem kleinen Platinröhrchen c, welches an das untere Ende des Rohres ν geschraubt ist; aufsen ist die eiserne Hülse d aufgeschraubt, welche mit Oeffnungen e ausgestattet ist. Abgeschlossen ist diese Hülse durch die Schraube /, welche das Platinschälchen g trägt. Das Ganze ist umgeben von einer weiteren Hülse h, welche vier Oeffnungen i besitzt und unten theilweise geschlossen ist. Sie hat den Zweck, Platinröhrchen und Platinschälchen bei etwaigem Herausfallen vor dem Verlorengehen zu bewahren. *
Die Wirkungsweise des Apparates ist die folgende: Mit Hülfe einer kleinen Pumpe drückt man das Verpuffgemisch aus dem Mischapparat M durch das Rohr ν in den Zünder A und entzündet dasselbe mittelst eines Streichhölzchens durch die Oeffnung D. Dann schliefst man diese Oeffnung und leitet durch Umschaltung des Vierwegehahnes R das Verpuffgemisch durch das Rohr u und Ventil r in den Cylinder C, wo es mit dem inzwischen weifsglühend gewordenen Platinröhrchen c des Entzünders A in Berührung kommt und verpufft. Die Explosionsgase entweichen mit der vorhandenen Luft durch die Ventile s der Kammer B; ein luftleerer Raum entsteht und eine gewisse Menge Flüssigkeit wird in den Cylinder C aufgesaugt. Gleichzeitig wird aber auch eine Menge des Verpuffgemisches in den Cylinder C gesaugt, eine neue Explosion erfolgt und drückt die in C eingesaugte Flüssigkeit in den Raum G, wobei eine gewisse Luftmenge in dessen oberen Theil eingeprefst wird. Das Spiel wiederholt, sich, wodurch die Flüssigkeit von G nach F und von da in das Druckrohr T gehoben wird. Die Wasserförderung setzt sich so lange fort, bis man die Gaszufuhr unterbricht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Explosions - Wasserheber , gekennzeichnet durch die Anordnung eines als Windkessel wirkenden, zum Saug- und Explosionscylinder C concentrischen Cylinders G, sowie behufs Abkühlung des Cylinders C die Ausweitung des Druckrohres zu einem zu C concentrischen Cylinder F.
  2. 2. In Verbindung mit dem unter i. angegebenen Explosions-Wasserheber ein Zünder, der aus einem il· dem Gaszuleitungsrohr befestigten Platinröhrchen c und einem Platinschälchen g besteht, so dafs zwischen beiden das einmal entzündete Gasgemisch aufwallt und sie dauernd weifsglühend erhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51101D Explosions-Wasserheber Expired - Lifetime DE51101C (de)

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