DE81570C - - Google Patents
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- DE81570C DE81570C DENDAT81570D DE81570DA DE81570C DE 81570 C DE81570 C DE 81570C DE NDAT81570 D DENDAT81570 D DE NDAT81570D DE 81570D A DE81570D A DE 81570DA DE 81570 C DE81570 C DE 81570C
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- compressed air
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/12—Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
- B67D1/1245—Change-over devices, i.e. connecting a flow line from an empty container to a full one
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Einleitend zu der Beschreibung der vorliegenden Erfindung wird bemerkt, dafs die
Biertransportfä'sser bekanntlich aus den grofsen. Lagerfässern gefüllt werden und hierbei das
Bier gleichzeitig filtrirt, d. h. durch einen Filtrirapparat geleitet wird. Die Lagerfässer befinden
sich meist in zwei und mehr Stockwerke tiefen Kellern, während die Transportfässer oben
sind. Um das Bier aus den Lagerfässern nach oben zu schaffen, wobei es, wie erwähnt, noch
den Filtrirapparat zu passiren hat, ist ein ziemlich hoher Druck auf dasselbe nothwendig,
der je nach der Höhendifferenz zwischen Lagerund Transportfafs 1 bis 2 Atmosphären beträgt.
Diesen Druck kann das grofse Lagerfafs ohne Gefahr der Zerstörung nicht aushalten und
wird deshalb das Bier nicht direct aus dem Lagerfafs durch den Filtrirapparat nach den
Transportfässern gedrückt, sondern es sind dazwischen zwei Kessel eingeschaltet, die abwechselnd
durch den geringen, im Lagerfafs herrschenden Druck mit Bier aus demselben gespeist und darauf gegen letzteres selbstthätig
abgeschlossen werden, sobald ein höherer Druck in die Kessel eingeführt wird, zum
Zwecke, das darin befindliche Bier durch den Filtrirapparat hindurch in die Transportfässer
zu drücken. Die in den beiden Kesseln befindliche Druckluft wird immer, bevor das darin
befindliche Bier vollkommen entleert ist, entweder ins Freie abgelassen bezw. noch als
Druckluft für das Lagerfafs verwendet; darauf strömt den Kesseln wieder Bier selbstthätig aus
dem Lagerfafs zu u. s. f. Dies geschieht bei den beiden Kesseln abwechselnd in der Weise,
dafs immer der eine gefüllte Kessel unter höherem Druck steht, während in den anderen
Bier aus dem Lagerfafs einströmt.
Die beiden unter verschiedenem Druck stehenden Kessel stehen abwechselnd mit dem
Filtrirapparat, der continuirlich arbeiten mufs, in Verbindung. Dem Zwecke, beim fortwährenden
Wechsel der Verbindung des Kessels . mit dem Filtrirapparat einen Stofs zu vermeiden,
welcher eine Trübung des Bieres im Filtrirapparat verursachen würde, dient die den
Gegenstand der Erfindung bildende selbstthätige Umsteuerungsvorrichtung der Druckluft.
In der Zeichnung ist dieselbe in Fig. 1 und 2 in der Verticalansicht und im Grundrifs dargestellt.
Die Fig. 3 und 4 sind zwei Querschnitte durch die Umsteuerungshähne, wobei je der eine geschlossen, der andere geöffnet
und umgekehrt gezeichnet ist.
Die beiden Umsteuerungshähne H und H1 stehen einerseits durch die Rohrabzweigungen i
und il mit dem Rohr J in Verbindung, das zu dem Druckluftbehälter führt. Andererseits
communiciren dieselben durch die Rohre L und L1 mit den beiden abwechselnd mit Bier
zu füllenden Kesseln sowohl, wie mittelst der zwei Oeffhungen k und kl durch das Rohr K
mit der atmosphärischen Luft bezw. mit der Druckluftleitung für das Lagerfafs, letzteres
für den Fall, dafs die aus den Kesseln abgelassene Druckluft noch als solche für das Lagerfafs
verwendet werden soll.
Diese Hähne H und H1 werden durch eine
continuirlich in hin- und hergehende Bewegung versetzte Zahnstange B mittelst Anschlag von
an derselben sitzenden Rollen lala1 und /j2
an die lose auf den Hahnküken sitzenden
Hebel M und M1 so gesteuert, dafs die Bewegung der Küken erst dann erfolgt, wenn
die Hebel M und M1 die senkrechte Stellung
bereits etwas überschritten haben, \vorauf durch die auf denselben angebrachten Gewichte die
rasche Drehung der Küken durch Anschlag an deren Nasen h bezw. h1 bewirkt wird: Die
Küken der Hähne H und H1 haben Durchgangsöffnungen
von konischem Querschnitt und steht die engere Oeffnung mit i und z1, die
weiteren mit k und k1 bezw. L und L1 in
Verbindung. Die Umsteuerung erfolgt in der Weise, dafs, wenn z. B. der Hahn (Fig. 3) geöffnet,
der Hahn H1 geschlossen ist, das Schliefsen des Hahnes H erst erfolgt, wenn
der Hahn H1 bereits geöffnet ist, derart, dafs beide Hähne H und H1 für einige Secunden
(10 bis 12) gleichzeitig geöffnet sind. Erst später schliefst der Hahn H die Oeffnung i ab
und öffnet die Verbindung zwischen L und k, d. h. er läfst die in einem Kessel vorhandene
Druckluft ins Freie ausströmen. Bewirkt wird diese vorzeitige Oeffnung des Hahnes H1 dadurch,
dafs dessen Hebel M1 bei geschlossenem Hahn H1 etwas weniger schräg als der andere
Hebel M des Hahnes H steht, derart, dafs er durch die Rolle b2 auf der gleitenden Zahnstange
früher in die senkrechte Lage gedreht und deshalb früher zur Wirkung gebracht wird als der andere Hebel M. Bei der rückläufigen
Bewegung der Zahnstange B haben die Hebel M1 und M die in Fig. 1 strichpunktirt
gezeichnete, die Küken von H und H1 die in Fig. 4 angegebene Lage, d. h. es wird
hier zuerst Hahn H geöffnet und erst dann Hahn H1 geschlossen.
Die Wirkung der gleichzeitigen Oeffnung der Hähne H und H1 bei der Umsteuerung
ist, dafs das Bier dem Filtrirapparat stets mit gleichem Druck zugeprefst wird, da, bevor die
Druckluft aus dem entleerten Kessel entweicht, bereits dieselbe Druckluft auf den anderen gefüllten
Kessel geleitet ist und kein Stofs stattfinden kann. Die selbstthätige hin- und hergehende
Bewegung der Zahnstange wird durch die Segmenträder D und -D1 erzielt, welche
mittelst des Rades e bezw. der Räder e2 und el
mit dem Zahnrad E in Eingriff stehen und durch" eine auf dessen Achse befindliche Seilrolle
G durch Seil f, an dem ein Gewicht F befestigt ist, in umgekehrte drehende Bewegung
versetzt werden. Hierdurch kommen abwechselnd die Zähne der Räder D und D1 in
Eingriff mit der Zahnstange B und versetzen letztere in abwechselnd hin- und hergleitende
Bewegung. Die Zahnstange B gleitet in Lagern c der Gestellwand A1 und letztere ist mit der
Hinterwand A durch Traversen α zu einem Gestell verbunden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätige, stofsfrei wirkende Umsteuerungsvorrichtung der Druckluft bei Bierhebeapparaten, welch letztere das Bier aus zwei abwechselnd aus dem Lagerfafs sich füllenden Behältern durch den Filtrirapparat nach den Transportfässern zu fördern haben, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Hähne (H) und (H1) mittelst einer in selbstthätig hin- und hergehende Bewegung versetzten Zahnstange (B) so gesteuert werden, dafs bei jeder Umsteuerung, bevor die Druckluft des einen abzuschliefsenden Hahnes vollkommen abgeschlossen ist, bereits der andere Hahn geöffnet ist, d. h. beide Gefäfse bei jeder Umsteuerung stets eine kurze Zeit lang unter demselben Druck stehen, der sich nach Oeffnen des Hahnes des einen Behälters und Entweichen von in dem letzteren enthaltener Druckluft ins Freie nicht ändert und das Bier, obgleich abwechselnd aus einem der Behälter entnommen, stets mit constantem Druck durch den Filtrirapparat geprefst und weiter befördert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81570C true DE81570C (de) |
Family
ID=354038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81570D Active DE81570C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81570C (de) |
-
0
- DE DENDAT81570D patent/DE81570C/de active Active
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