DE97487C - - Google Patents

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DE97487C
DE97487C DENDAT97487D DE97487DA DE97487C DE 97487 C DE97487 C DE 97487C DE NDAT97487 D DENDAT97487 D DE NDAT97487D DE 97487D A DE97487D A DE 97487DA DE 97487 C DE97487 C DE 97487C
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DE
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mercury
liquid
central opening
hollow axis
liquid jet
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DENDAT97487D
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Publication of DE97487C publication Critical patent/DE97487C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

h o
PATENTAMT.
KAISERLICHES !
Bei bekannten rohrenden Quecksilberstrahlluftpumpen werden Quecksilber und Luft in eine senkrechte rotirende Hohlachse eingeführt, aus welcher Quecksilber und Luft zusammen durch an die Hohlachse angeschlossene Röhren abgesaugt werden, aus welchen dasi Quecksilber in einen mitrotirenden Behälter jund aus diesem in die Hohlachse und die Röhren zurückgelangt. '.. ·
Entweder tritt hier der Uebelstand din, dafs, wenn eine bestimmte Menge Quecksilber einer bestimmten Drehungsgeschwindigkeit nicht unterworfen wird, zufolge der Drehung des Behälters kein Quecksilber oder nur Quecksilber zu den Röhren gelangt, oder aber dafs, wenn diese bestimmte Geschwindigkeit eingehalten wird, die zunehmende Differenz zwischen Bufserem' und innerem Druck ein Hochsteigen des Quecksilbers in der Hohlachse herbeiführt,! so dafs die Rohre Luft aus derselben nicht mehr empfangen können, es sei denn durch entsprechende Steigerung der Umdrehungsgeschwindigkeit. Dafs aber solchen Verhältnissen in der Praxis nicht Rechnung getragen werden kann, liegt klar auf der Hand. '
Diese Uebelstände sind bei der vorliegenden Strahlpumpe vermieden. Gekennzeichnet ist dieselbe dadurch, dafs sie durch atmosphärischen •Druck einen Flüssigkeitsstrahl aus einem um seine senkrechte Achse kreisenden Gehäuse in ein seitlich angebrachtes Rohr (odej- Rohre) gelangen läfst, wo er centrifugal Beschleunigung erhält und in. einem Ejector wirkt, !während die ausgeworfene Flüssigkeit der unterem Mittel- ' öffnung des kreisenden Gehäuses dadurch ständig wieder zufliefst, dafs sie in ein ruhendes Becken ausgeworfen wird, in dessen Flüssigkeitsinhalt jene Mittelöffnung eintaucht.
Die Zeichnung zeigt eine solche Strahlluft-■ pumpe in senkrechtem Schnitt.
Die senkrechte Hohlachse A steht unten in Verbindung mit einem mitrotirenden Gehäuse, das in der Hauptsache aus zwei durch Seitenrohre G und A verbundenen Kammern H besteht, an welche seitliche, an den Enden mit Klappen K versehene Rohre C angeschlossen sind, und in welche Düsen C münden, die von einem weiteren, zur Hohlachse A conaxialen Rohr D ausgehen, das unten offen 'ist und mit heb- und senkbarem Ringschieber E versehen, in den Flüssigkeitsinhalt des ruhenden Beckens / eintaucht.
Die Drehung wird auf die Hohlachse A mit dem so zusammengesetzten Gehäuse von einer bei e gelagerten Welle i-mit Kegelrad b übertragen, das in ein auf einer Verstärkung c der Hohlachse A sitzendes Kegelrad α eingreift.
Der verstärkte Theil c der Hohlachse A ist in einem oberen und unteren Träger T bezw. U gelagert. Auf dem oberen Träger T ist ein Halter S befestigt, an welchem ein etwa 90 cm langes Rohr B festsitzt, welches die Hohlachse A umschliefst und unten einen Flantsch g trägt, der in dem mit Quecksilber gefüllten, oben verengten und mit der Hohlachse A sich drehenden Gefäfs M liegt.
An dem unteren Träger U ist ein Abschlufsdeckel N angebracht, dessen senkrechter Ringflantsch in die mit Quecksilber zu füllende Rinne ο des Mantels des Beckens / taucht.
Dies Quecksilber, sowie das in das Qefäfs M, einzufüllende Quecksilber wird mit einer OeI-schicht überdeckt. j
Ein durch einen Schlauch mit dem Recipienten zu verbindendes Rohr /■ mit 'Hohn k führt von einer oberen Erweiterung des feststehenden Rohres B ab und ein zur Einführung von Flüssigkeit (vorzugsweise.'Quecksilber) dienendes Rohr w mit Hahn 1ί>' tritt von oben her in die Erweiterung conajxial zur Hohlachse A ein.
Um den Apparat in Betrieb zu setzep, giefst man in die Rinne ο und in das Gefäfs M Quecksilber, öffnet den Hahn k und [schliefst den am Ablafsrohr des Beckens / angebrachten Hahn Q. Dann Iä'fst man nach Aufstecken eines Schlauches auf das Rohr w und Oeffnen des Hahnes w1 Quecksilber in den Apparat einlaufen. Dasselbe fällt durch die Hohlachse A und ergiefst sich durch die Rohre Gj in die Kammern H, aus diesen in die Rohre j C und die Düsen C in das Rohr D. '
Am Ausfliefsen in das Becken / ι Ist das Quecksilber zunächst durch die Klappen K und durch den Ringschieber E verhindert, der auf einer Gummiplatte η abdichtet, die auf den Boden einer mittleren Vertiefung m des Beckens / gelegt ist. Erst wenn das !Quecksilber durch die auf die Rohre C aufgesetzten Röhrchen L steigt und deren obere, bei r drehbaren Klappen ν hebt, fliefst das Quecksilber in das Becken /, das man bis etwa'zudem Punkt χ sich füllen Jäfst. ■ ;
Schliefst man nun den Hahn wl, verbindet das Rohr / .durch einen Schlauch mit dem Recipienten und versetzt mittelst der Welle d die Hohlachse A mit den unteren Kämmern und Rohren in Umdrehung, so geschieht Folgendes: j
Der Ringschieber E wird durch die Centrifugalkraft verschiebbarer Gewichtsstücke^ P gehoben, zugleich setzt sich das in den Rohren C und Düsen C und zum Thcil auch in G stehende Quecksilber in Bewegung und wird unter Hebung der Klappen K in das Becken / geschleudert. ·
Dadurch tritt in den Kammern H ■ schnell eine Entleerung ein, die sich auch auf die Röhren G erstreckt, und das aus den Düsen C1 in die Kammern nachdrängende Quecksilber saugt nun durch Strahlwirkung die in j G befindliche Luft an und bewirkt'so eine allmälige Entleerung des Recipienten. !
Hierbei wird aber im feststehenden Rohr B die Luft in demselben Grade verdünnt! wie in1 der Hohlachse A und die äufsere Luft würde sich durch das Gefäfs M in das Rohr|.B und schliefslich in den Recipienten ergiefsen', wenn sie nicht durch das in M befindliche Quecksilber daran gehindert würde. So aber] drückt die Luft das Quecksilber im Rohr B auf eine mit zunehmender Drehungsgeschwindigkeit stetig zunehmende Höhe empor.
Der Inhalt von M ist so bestimmt, dafs selbst in dem Falle, dafs das Quecksilber 760 mm hochsteigt, das Gefäfs M nicht leer wird, und dafs der Rand des Flanlsches g des Rohres B stets das Quecksilber durchschneidet, das durch die Centrifugalkraft an die Wandung des Gefäfses M gedrückt wird und nahezu eine Cylinderfläche als innere Begrenzung hat.
Da das aus den · Röhren C herausgeschleuderte Quecksilber nach dem Verlassen derselben in einer drehenden Bewegung verharrt, so wird es durch radiale Leisten an der Innenwand des Beckens / auf dem kürzesten Wege zum Abflufs nach unten geführt. : Der in Quecksilber tauchende Abschlufsdeckel N macht die Quecksilberdämpfe unschädlich]
Um der eingepumpten Luft einen Abflufs zu ermöglichen, ist eine Oeffnung des Deckels N mit einem Abzug durch eine Rohrleitung verbunden.
Selbstverständlich könnte das aus C ausgeworfene Quecksilber auch zunächst in eine am Rande des Beckens / angebrachte Rinne: einfliefsen und durch eine communicirende Röhre zu der mittleren Vertiefung m des Beckens gelangen. - .
Ist der Recipient geleert, so schliefst .man bei Motorbetrieb den Hahn k und läfst· den Apparat sich weiter drehen; erst wenn, von neuem evaeuirt werden soll, öffnet.man den Hahn k wieder. ■ ·
Bei Handbetrieb, besonders wenn nur' eine Person mit dem Apparat arbeitet, schliefst· man den Hahn A- und hört mit der Drehung' auf. Alsdann legen sich die Klappen K gegen die Mündungen der Rohre C, der Ringschieber setzt sich auf den Boden η der Vertiefung m auf und der Apparat bleibt bis zur weiteren Ingangsetzung gefüllt. :
Will man ihn ganz aufser Betrieb setzen, so öffnet man die Hähne«/1 und Q. und; läfst .das Quecksilber in ein Gefäfs ablaufen. Durch einige Drehungen des Apparates wird das in den Kammern H stehende Quecksilber herausgeschleudert und auch das aufserhalb des Ringschiebers E stehende Quecksilber wird dann durch die hierdurch stattfindende Hebung des Schiebers zum Abflufs gebracht."
Damit das Oeffnen und Schliefsen des Ringschiebers E und der Klappen K abhängig von einander bezw. gleichzeitig erfolgt, ist zwischen den Centrifugalgewichten P und den Gewichten an den Klappenhebeln eine passende Verbindung (durch Stangen oder dergl.) hergestellt.
Die Verbindung des Ringschiebers E mit den die Gewichte P tragenden Führungsstangen ist durch Über Rollen führende Schnüre bewirkt.

Claims (1)

  1. !97
    Patent-Anspruchε:
    Eine Flüssigkeits-Strahlluftpumpe, die durch atmosphärischen Druck einen Flüssigkeitsstrahl aus einem um seine senkrechte Achse kreisenden Gehäuse in ein seitliches Rohr (oder Rohre) gelangen Iäfst, wo er cehtri-. t'ügale Beschleunigung erhalt und in einem Ejector wirkt, während die ausgeworfene Flüssigkeit der Mittelöffnung des kreisenden Gehäuses dadurch ständig wieder zufliefst, dafs sie in ein ruhendes Becken ausgeworfen wird, in dessen Flüssigkeitsinhalt jene Mittelöffnung eintaucht. l
    Eine Ausführungsform der zu i. bezeichneten Flüssigkeits-Strahlluftpumpe, bei welcher der obere Theil der Hohlachse (A) j von einem feststehenden, für den Anschluss; der vom Recipienten kommenden Saugleitung (i) und der Zuführungsleitung (w) für i die
    Η2Ί Flüssigkeit dienenden Rohre (B) umgeben ist, dessen unterer Flantsch (g) beständig in das Quecksilber eines mit der Hohlachse (A) sich drehenden Gefäfses (M) taucht, zu dem Zweck, auch bei hoher Umdrehungszahl eine sichere Abdichtung gegen die Aufsenluft zu erhalten und den Durchbruch der letzteren nach dem Recipienten zu, verhindern.
    3. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten Flüssigkeits-Strahlluftpumpe, bei welcher der die Mittclöffnung enthaltende, zur Hohlachse (A) conaxiale Theil (D) mit einem unter der Wirkung von Centrifugalgewichten stehenden Ringschieber (E) versehen ist, welcher bei der Drehung der Pumpe selbsttätig gehoben wird und der ausgeworfenen Flüssigkeit den Zuflufs zur Mittelöffnung ermöglicht.
    Hierzu .ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899701C (de) * 1951-04-21 1953-12-14 Richard Schiel Dipl Ing Kreiselverdichter fuer Gase mit Hilfsfluessigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899701C (de) * 1951-04-21 1953-12-14 Richard Schiel Dipl Ing Kreiselverdichter fuer Gase mit Hilfsfluessigkeit

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