DE815367C - Mit einer elektrischen Heizung ausgeruestete Drehtischpresse - Google Patents

Mit einer elektrischen Heizung ausgeruestete Drehtischpresse

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DE815367C
DE815367C DED402A DED0000402A DE815367C DE 815367 C DE815367 C DE 815367C DE D402 A DED402 A DE D402A DE D0000402 A DED0000402 A DE D0000402A DE 815367 C DE815367 C DE 815367C
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DE
Germany
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rotary table
press
turntable
heating
table press
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Expired
Application number
DED402A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Junker
Alois Stolbrink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AG MASCHF
DORSTENER EISENGIESSEREI
Original Assignee
AG MASCHF
DORSTENER EISENGIESSEREI
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Außer der Vornahme der Beheizung der Drehtische durch Dampf hat man bereits vorgeschlagen, sich der elektrischen Widerstandsheizung zu bedienen. Dieser Ausführungsgedanke liegt an sich nahe. Die Bauformen der Drehtische lassen es jedoch nicht ohne weiteres zu, bei Unterbringung der Heizelemente im Drehtisch selbst die Stromzuführungen zu den einzelnen im Bereich der Preßformen anzuordnenden Heizelemente im Innern des aus Dreh- und auf und ab bewegten Teilen bestehenden Drehtisches unterzubringen. Diese Schwierigkeit umgeht eine bekanntgewordene ortsfeste Anordnung der elektrischen Heizelemente dadurch, daß der Drehtisch durch den Wirkungsbereich der Heizung hindurchbewegt wird. Diese Heizungsanordnung ist unwirtschaftlich. Die Beheizung wird vorgenommen, um ein Ankleben der_..Preßmenge in der Form zu vermeiden: Dieses Ankleben wirkt sich besonders störend aus, wenn die aus der Preßform angehobenen Preßlinge an der Druckplatte der den Ausstoß vornehmenden und von unten nach oben bewegten Preßstempel anhaften.
  • Erfindungsgemäß soll die in oder unter der obengenannten Druckplatte verlegte Widerstandsheizung unter Zwischenschaltung flexibler Anschlußleitungen mit am Drehtisch vorgesehenen Schleifringen verbunden werden, in denen in an sich bekannter Weise Stromzuführungsbürsten anliegen. Die Verlegung der Heizelemente in den Bereich der auf und ab bewegten Druckplatten entspricht nicht nur den betriebstechnischen Erfordernissen, sondern ermöglicht auch durch die getroffene Wahl der flexiblen Zwischenanschlüsse die Verwendung lediglich nur eines einzigen Schleifkontaktes. Besonders einfach und betriebssicher läßt sich die Heizung bei Drehtischpressen in Anwendung bringen, bei denen die Preßstempelschäfte auf am Drehtisch befestigten Führungsbolzen aufgesetzt sind. In einem solchen Falle entfallen die Umfangsführungen, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die flexiblen Zwischenanschlüsse bis unmittelbar an die Heizeinlagen heranzuführen.' Die in der Zeichnung dargestellte Drehtischpresse zeigt die zuletzt genannte Ausführungsform.
  • Abb. i läßt den Drehtisch in teilweisem Schnitt erkennen, während Abb. 2 den für die Erfindung wesentlichen Teil in der Draufsicht wiedergibt.
  • In dem mit i bezeichneten Drehtisch sind die Preßkästen 2 angeordnet. Der obere Abschluß dieser Formkästen wird durch eine Druckplatte 3 und der untere durch eine Druckplatte 4 gebildet. Die letztere ist mit dem zugehörigen Preßstempel5 verbunden. Die Preßstempel sind, wie dies das Schnittbild erkennen läßt, auf Führungsbolzen 7 aufgesetzt, die ihrerseits in an der Unterseite des Drehtisches befestigten Stahlgußbügeln 18 eingesetzt und festgeschraubt sind. Das Anheben und Absenken der in die Preß- und Ausstoßstellung gelangten und auf dem Bolzen 7 geführten Preßstempel 5 erfolgt durch den Preß- und Ausstoßkolben, dessen Druckleisten 6 sich gegen die Füße der Preßstempel 5 anlegen. Durch die im Bolzen 7 angeordnete Klinke 2o und die mit 21 bezeichneten Rasten in der Platte 22 werden die Preßstempel in bestimmten Höhenlagen gehalten und zur gegebenen Zeit durch Anschlagen des Stiftes 23 an eine Anschlagleiste ausgeklinkt.
  • Die Verwendung des Bolzens 7 als Führung für den Preßstempel5 macht Außenführungen unterhalb des Preßkastens 2 überflüssig. Damit wird, wie die Zeichnung erkennen läßt, eine freie Anschlußmöglichkeit der flexiblen Zwischenleitung 8 an die Heizeinlage 9 im Preßstempel ermöglicht. Diese flexible Zwischenleitung 8 zweigt von einer starren und fest mit dem Drehtisch verbundenen Ringleitung io ab, die (vgl. in Abb. i die Bezugszahl ii) mit dem vom Drehtisch isolierten Schleifring 12 verbunden ist. Die Stromüberführung auf diese erfolgt durch die mit 13 bezeichneten Schleifbürsten. Die Stromableitung erfolgt von der Heizeinlage 9 direkt über den Preßstempel 5 mittels der flexiblen Zwischenverbindung 14, die den Strom wieder über den Drehtisch zum Pressengestell zurückleitet.
  • Wie aus der Zeichnung zu ersehen, sind auch in der oberen Druckplatte 3 Heizeinlagen 15 untergebracht, deren Stromzuleitungen (vgl. Bezugszahl 17) andeutungsweise angezeichnet sind.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einer elektrischen Heizung ausgerüstete Drehtischpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwiderstände (9, i5) in den Druckplatten (3, 4) vorgesehen sind und daß den Heizwiderständen (j) der Strom durch flexible bzw. verlänger- und verkürzbare Leitungselemente (8) zugeführt wird.
  2. 2. Drehtischpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsleitungen (8) an eine mit dem Drehtisch (i) verbundene Ringleitung (io) angeschlossen sind, die ihrerseits mit dem vom Pressenkörper isolierten Schleifring (12) verbunden ist.
  3. 3. Drehtischpresse nach Anspruch i und 2 mit auf Bolzen geführten Preßstempeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Zwischenleitungen (8) unmittelbar zum Kopf des Preßstempels (5) geführt und an die Heizelemente (9) angeschlossen sind.
  4. 4. Drehtischpresse nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Stromrückleitung aus den Stempeln (5) über flexible Zwischenverbindungsleitungen (14) erfolgt, die eine leitende Verbindung zwischen den Stempeln (5) und dem Preßtisch herstellen.
DED402A 1949-11-22 1949-11-22 Mit einer elektrischen Heizung ausgeruestete Drehtischpresse Expired DE815367C (de)

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