DE81530C - - Google Patents

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DE81530C
DE81530C DENDAT81530D DE81530DA DE81530C DE 81530 C DE81530 C DE 81530C DE NDAT81530 D DENDAT81530 D DE NDAT81530D DE 81530D A DE81530D A DE 81530DA DE 81530 C DE81530 C DE 81530C
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hydrocarbon
piston part
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 bis 4 dargestellte Maschine hat zwei Verdichtungs- und Explosionsräume A und .Β; dieselben sind von den Wassermänteln α und b umgeben. Um die äufseren Doppelmäntel dieser Verdichtungskammern greifen die Kolben k1 und k2, welche unter einander fest verbunden sind und so einen in Fig. 2 gezeichneten Hohlcylinder darstellen. Dieser cylindrische Doppelkolben besitzt Ausschnitte s und durchdringt den unteren Cylinderdeckel C2 mittelst Lamellen s1 (Fig. 3). Er dichtet von innen gegen die Aufsenwände der Explosionsräume ab und ist aufserdem in dem Gestell G geführt (Fig. 4). In die Räume A und B bei e1 und e2 wird ein Gemisch von Luft und Petroleum oder Benzindampf eingeleitet und dort in geeigneter Weise, z. B. durch Glührohr, entzündet. Die auftretenden Explosionen wirken abwechselnd auf die Wände wl und w1 des gemeinsamen Kolbens K1K2, welche durch die bei M angreifende Schubstange auf die Kurbel wirken. Die Maschine erfährt auf diese Weise bei jeder Umdrehung der Kurbel einen Kraftschub und arbeitet somit unter Verwendung einer Schubstange als Zweicylindermaschine. Der Doppelkolben kann infolge seiner eigenartigen Construction zugleich als Luftpumpe dienen. Zu diesem Zweck trägt der untere Cylinderdeckel C2. einen mit Ventil ν versehenen cylindrischen Kasten O, welchen der unter der Wand n>x angeordnete hohlcylindrische Theil w des Kolbens K1 K2 beim Abwärtsgange umgreift. Die sich verdichtende Luft wird durch Ventil ν in den Kasten O und von da in einen Behälter R gedruckt, wo sie dazu dient, das Petroleum oder Benzin ausfliefsen zu lassen.
Bei der in Fig. 5 bis 9 dargestellten Maschine ist der vorerwähnte hohlcylindrische Doppelkolben mit geringer Abänderung für eine andere Arbeitsweise verwendet. Die Explosionen werden hier in den Räumen A und B und hinter den Zwischenwänden wx und #>2 des Kolbens eingeleitet, während der wiederum durch den unteren Cylinderdeckel C2 weitergeführte Kolben dort einen den Raum O enthaltenden Körper einschliefst, in welchen durch Ventil ν die hinter der dritten Zwischenwand n>3 angesaugte Luft eingeprefst wird. Die Luft gelangt von da durch Rohr r1 in den Behälter R.
Die Vorgänge in der Maschine sind dabei folgende (vergl. Fig. 5): Das in -R1 unter Luftdruck stehende Petroleum tritt von da mit der von R zugeleiteten Druckluft zusammen abwechselnd.durch die Drehschieber D1 und D2 in die Explosionsräume A und B und wird hier, wie aus' Diagramm Fig. 9 ersichtlich, nach Schlufs der Ventile, d. h. nach entsprechendem kurzen Vorschub, entzündet, so dafs also eine im Zweitakt arbeitende, und zwar doppelt wirkende Maschine vorliegt. Die Auspuffgase entweichen durch den Drehschieber jD3 (Fig. 7). Fig. 9 zeigt ein Diagramm der von einer Kolbenseite verrichteten Arbeit.
Die Maschine läuft von selbst an. da der
Behälter R stets mit Druckluft gefüllt ist und die Gase bis auf ι Atmosphäre expandiren läfst.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Kohlenwasserstoffmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei mit einander starr verbundene Kolben (K1 K2J so gestaltet sind, dafs sie einen Hohlcylinder bilden, der mit Schlitzen S und Zwischenwänden n>1 und n>'2 versehen ist, welch letztere unter Verwendung nur einer Schubstange und gleichzeitiger Vermeidung von Stopfbüchsenführungen drei Arbeitsflächen bieten, wovon zwei zur Aufnahme von Explosionsdrücken und die dritte zur Erzeugung von Luftcompression dient.
    2. Eine Kohlenwasserstoffmaschine nach Anspruch i., bei welcher der untere Kolbentheil K2 bei jedem Hub so viel Luft verdichtet, als in gleicher Zeit für die auf den oberen Kolbentheil K1 beiderseitig wirkenden Explosionen zur Verwendung kommt, wodurch die Arbeitsweise einer Eintaktkahlenwasserstoffreasclhine unter Verwendung nur einer Schubstange und gleichzeitiger Vermeidung von Stopfbüchsenführungen ermöglicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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