DE697682C - ndestens drei Zylindern, von denenmindestens ein Zylinder ein Brennkraftzylinder ist - Google Patents

ndestens drei Zylindern, von denenmindestens ein Zylinder ein Brennkraftzylinder ist

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DE697682C
DE697682C DE1938P0076627 DEP0076627D DE697682C DE 697682 C DE697682 C DE 697682C DE 1938P0076627 DE1938P0076627 DE 1938P0076627 DE P0076627 D DEP0076627 D DE P0076627D DE 697682 C DE697682 C DE 697682C
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cylinder
pressure
compressor
internal combustion
cylinders
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DE1938P0076627
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Raul Pateras Pescara
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    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02B33/22Engines with reciprocating-piston pumps; Engines with crankcase pumps with reciprocating-piston pumps other than simple crankcase pumps with pumping cylinder situated at side of working cylinder, e.g. the cylinders being parallel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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    • F02B63/06Adaptations of engines for driving pumps, hand-held tools or electric generators; Portable combinations of engines with engine-driven devices for pumps
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger mit mindestens drei Zylindern, von denen mindestens ein Zylinder ein Brennkraftzylinder ist Die E, rfindung bezieht sich auf einen Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger mit mindestens drei Zylindern, von denen mindestens ein Zylinder ein Brennkraftzylinder ist, DerartigeVerdichter oder Treibgaserzeuger sind an sich bekannt. Bei einer solchen bekannten Maschine ist es schon vorgeschlagen worden, die Abgase der Brennkraftzylinder und die im Verdichterzylinder verdichtete Luft in einer Sammelleitung zu mischen, um dann das Gemisch als Treibgas einer Turbine zuzuführen.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen ist jedoch ein zweistufiges Arbeiten des Brennkraftverdichters oder Treibgaserzeugers nicht vorgesehen.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen zweistufigen Arbeitsgang durchzuführen, ohne daß deswegen die Zahl der Zylinder vermehrt zu werden braucht oder besondere Zwischenbehälter zwischen den Stufen vorgesehen werden müssen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß von den untereinander durch Leitungen und Ventile verbundenen Zylindern mindestens einer einen größeren Durchmesser hat als mindestens einer der beiden anderen Zylinder, wobei der Kolben des letzteren Zvlinders gegenüber dem Kolben des größeren Zylinders um'etwa i8o' versetzt arbeitet, und daß das Verbindungsventil zwischen diesen beiden Zylindern derart gesteuert ist, daß es mindestens während eines Teils des einwärts gerichteten Hubes des größeren Kolbens geöffnet, jedoch während des einwärts gerichteten Hubes des kleineren -Kolbens geschlossen ist. Die Erfindung hat außer den schon obengenannten Vorteilen auch noch den weiteren Vorteil, daß bei ihr die Zahl der notwendigen Ventile verringert ist, da zwischen dem grQ--" ßeren und dem kleineren Zylinder nur einziges Ventil vorgesehen zu werden brau#b:#-,# während bei der üblichen zweistufigen » dichtung zwischen den beiaen Stufen immer mindestens zwei Ventile, nämlich das Druckventil der Niederdruckstufe und das Einlaßventil der Hochdruckstufe, vorgesehen sind.
  • Ganz besonders zweckmäßig ist die Erfindung dann, wenn der oder die Brennkraftzylinder der Maschine im Viertakt arbeiten. Dann kann der Zylinder größeren Querschnitts zwei oder noch mehr Wirkungen in sich vereinigen, und zwar beispielsweise die Wirkung einer ersten Verdichterstufe für den Verdichterteil und einer Ni#derdruckentspannungsstufe für den Brennkraftteil des Brennkraftverdichters oder -Treibgaserzeugers. Die Folge dieserVereinigung mehrererWirkungen bei einem Zylinder führt zu ein-er Verringerung der Gesamtzahl dQr, notwendigen Zylinder.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i eine erste Ausführungsform eines Druckluftverdichters gemäß der Erfindung im Längsschnitt.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß des in Fig. i dargestellten Gegenstandes.
  • Die Fig. 3 bis 5 zeigen schaubildlich mehrere Treibgaserzeuger in verschiedenen Ausführungsformen gemäß der Erfindung.
  • Die Fig. 6 -und 7 sind Schaubilder zur Erläuterung zweier verschiedener Wirkungsweisen des in Fig. 5 dargestellten Treibgaserzeugers.
  • Die Fig. 8 und 9 stellen schaubildlich zwei weitere Ausführungsformen von Treibgaserzeugern gemäß der Erfindung dar.
  • Fig. 8 bis ist ein Diagramm, welches die Wirkungsweise des Treibgaserzeugers nach Fig. 8 erläutert.
  • Fig. 9 bis ist eine Tabelle zur Erleichterung des Verständnisses der Wirkungsweise des Gegenstandes der Fig. g.
  • Die Fig. io und i i stellen schaubildlich die Zylinderanordnung eines Treibgaserzeugers nach Fig. 9 im Grundriß und von der Seite gesehen dar.
  • Die Fig. 12, Ubis, i:2E und i2F zeigen schaubildlich eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die dazugehörige Erläuterungstabelle und zwei Schaubilder, die die Wirkungsweise einzelner Zylinder des Gegenstandes der Fig. 1:2 erklären.
  • Die Fig. 13 und 13bis, 14 und 14bis stellen einen Treibgaserzeuger und eine Verbundbrennkraftmaschine gemäß der Erfindung mit den zugehörigen Erläuterungstabellen dar. Der Gegenstand der Fig. i, bei welchem es sich um einen Treibgaserzeuger handelt, umfaßt eine Verbundbrennkraftmaschine mit iTiindestens einem Zweitaktniederdruckzyliii-Aer, in welchem abwechselnd eine Nieder-#.d.-ruckverdichtung und -entspannung stattfin--den. Der Zweitaktniederdruckzylinder der Brennkraftmaschine ist in der Zeichnung mit i bezeichnet, Ferner sind zwei Hochdruckzylinder 2-' und 2"' vorgesehen, welche im Viertakt arbeiten. In den genannten Zy- lindern befinden sich die Kolben 3, 4# und 4". Die Kolben,4! und 4" sind gegeneinander uni 36o' versetzt, während der Kolben 3 gegenüber den beiden anderen um i8o' versetzt ist. Ferner sind Ventile 5 und 6 vorgesehen, durch welche der Zylinder i mit den Zylindern 2' und:2" in Verbindung gesetzt wird. Zur Speisung des Zylinders i dienen Öffnungen 7, während die Verbrennungsgase nach ihrer zweiten Entspannung durch Auslaßventile 8 ausgelassen werden.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung treibt die beschriebene Brennkraftmaschine einen Kolbenverdichter an. Dieser ist derart ausgebildet und angeordnet, daß der Kolben 3 während seines Verdichtungshubes die Füllung des Verdichters inindestens teilweise besorgt.
  • DerVerdichter kann auf verschiedeneWeise ausgebildet sein. Vorzugsweise besteht er aus einem Zylinder und einem Kolben. Das aus diesen beiden Teilen bestehende Ganze liegt parallel zu den übrigen Zylindern. Vorzugsweise ist der Verdichter oberhalb des Zy- linders i und gleichachsig mit diesem angeordnet (Fig. i). Ventile io und i i dienen dazu, den Zylinder 9 mit dem Zylinder i und mit einer Förderleitung 12 in Verbindung zu setzen.
  • Die Bewegungen des Kolbens 13, der in dem Zylinder 9 gleitet, werden durch eine Stange 14 hervorgerufen, welche den Kolben 13 mit dem Boden des Kolbens 3 verbindet. Hierbei ist die Stange 14 durch den Boden des Zylinders i mittels einer Stopfbüchse 15 hindurchgeführt. In dem Deckel des Zylinders 9 ist ein Einlaßventil 16 vorgesehen, während in dem Kolben 13 Übergangsventile 17 angebracht sind. Letztere lassen das in dem Zylinder 9 oberhalb des Kolbens 13 befindliche Gas durch den Kolben hindurchtreten, wenn sich letzterer aufwärts bewegt.
  • Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Treibgaserzeugers ist die folgende. Wenn der Kolben 3 in seiner unteren Totpunktlage und die Kolben 4, 4' in ihrer oberen Totpunktlage sind, sind die Ventile 5 und io geöffnet und das Ventil 6 geschlossen. Wenn der Kolben 3 hochsteigt, steigt auch der Kolben 13 hoch, während sich der Kolben 4' abwärts bewegt. Wenn die verschiedenen Zy- linder derart ausgebildet sind, daß der Inhalt des Zylinders i größer ist als die Summe'der Inhalte der Zylinder 2' und 9, so verdichtet der Kolben 3 bei seinem Aufwärtshub Gas, beispielsweise Frischluft, *gleichzeitig in den Zylindern 1, 2' und g. Ferner tritt die oberhalb des Kolbens 13 in dem Zylinder 9 befindliche Luft durch die in dem Kolben vorgesehenen Klappenventile 17 hindurch. Beim Abwärtsgang des Kolbens 13 schließen sich die Ventile 5 und io, während sich die Ventile 6 und i i öffnen. Die in dem Zylinder:2" entstandenen Verbrennungsgase dehnen sich teilweise in dem Niederdruckzylinder i aus, während die Unterseite des Kolbens 13 verdichtete Luft in die Leitung 12 fördert. Gleichzeitig dringt Luft, deren Druck gleich dem der Umgebung ist, durch das geöffnete Ventil 16 in den Zylinder 9 oberhalb des Kolbens 13 ein.
  • Während des folgenden Arbeitsspieles kefiren sich die Rollen der Zylinder:2' und 2," um. Die Verdichtung geht gleichzeitig in den Zylindern 1, 2" und 9 vor sich. Der Auspuff der verbrannten Gase geschieht bei'jedern Arbeitsspiel durch die Ventile 8,. während sich der Kolben 3 in der Nähe seines unteren Totpunktes befindet.
  • Der Prozents atz der von dem Verdichterzylinder verbrauchten Arbeit hängt selbstverständlich von dem Verhältnis seines Zylinderinhalts zu dem Inhalt der Brennkraftzylinder ab. Durch geeignete Bemessung der Zylinder läßt es sich erreichen, daß die ganze Brennkraftmaschinenarbeit - in Verdichtungs- und Ausstoßarbeit der in dem Zylinder 9 verdichteten Luft umgewandelt wird. Es sei noch darauf hingewiesen, daß durch eine Änderung der Verkeilugg der das Ventil i i betätigenden Steuervorricht-Lmg die Größedes Förderdruckes des Treib!-aserzeugers verändert werden kann, Eine zweite Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 dargesellt. Bei dieser Ausführungsform tritt ein Verdichterzylinder 9 an die Stelle eines der Hochdruckzylinder der Verbundbrennkraftmaschine, während der andere Brennkraftzylinder im Zweitakt arbeitet. Zu diesem Zweck sind in der Nähe des unteren Endes des letztgenannten Brennkraftzylinders öffnungen iS vorgesehen, die in eine Auslaßleitung ig münden. Ferner ist im Dekkel des Niederdruckzylinders i eine Einlaßvorrichtung, beispielsweise eiri Einlaßventil 2o, vorgesehen.
  • Die Wirkungs#veise der vorstehend beschriebenenVorrichtun istdiefalgende. Beim, # 9 Aufwärtssteigen des Kolbens 3 wird die während des vorausgegangenen Abwärtshubes in den Zylinder i hineingesaugte Luft zugleich in den Zyindern i und 9 verdichtet, denn das Ventil io ist offen, Während die Ventile 5 und i i geschlossen sind. Gleichzeitig entspannen sich die in dem Zylinder:2' entstandenen Vera brennungsgase. Wenn der Kolben 4 in die Nähe seines unteren Totpunktes gelangt, gibt er die Auslaßöffnung 18 frei, so daß die Verbrennungsgase -entweichen können. Wenn der Druck derselben genügend ges'unken ist, öffnet sich das Ventil 5, und ein Teil der Luft, die in den Zylindern i und 9 verdichtet worden ist, spült -:die Verbrennungsgase aus dem Brennkraftzylinder 2' aus und füllt diesen mit Frischluft. Während des iolgenden Hubes sind die Ventile 5 und io geschlossen und das Ventil i i offen. Die in dem Zylinder 2' befindliche Luft wird also verdichtet, und die in dem Zylinder 9 befindliche Luft wird durch die Leitung 12 abge*führt.
  • Die Verbrennungsgase, die unter einem gewissen Druck durch die Leitung ig abströinen, können mit der verdichteten und durch die Leitung 12 abgeführten Luft gemischt werden. Auch kann ein Teil der in den Verbrennungsgasen steckenden Energie dadurch wiedergewonnen -werden, daß man die Verbrennungsgase in ei.ner Turbine zur'Entspannung bringt, welche auf diese Weise durch die Verbrennungsgase angetrieben wird.
  • Um den Erzeuger von Druckgas noch weiter zu vereinfachen, kann man gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung vollkommen den oder die Verdichterzylinder fortlassen und mindestens einen Teil der Zylinder der Verbundbrennkraftmaschine mit steuerbaren Verschlußvorrichtungen versehen, mit deren Hilfe ein Teil des in den genannten Zy- lindern verdichteten Gases aus diesen Zylindern ausgelassen Wird. Bei einer - Verbundbrennkraftmaschine der schön beschriebenen Art, der also einen Zweitakt-Niederdruckzylinder i und zwei Viertakthochdruckzylinder 2' und 2" aufweist, kann die letztgenannte -Ausführungsfärm der Erfindung auf verschiedene Weise verwirklicht werden.
  • Eine erste Ausführungsform dieser Art ist in Fig. 4 veranschaulicht. Gemäß dieser Figur sind in den Wänden der Zylinder 2' und 2" Auslaßöffnungen 2 1 vorgesehen, ' deren Lage derart gewählt ist, daß sie von den Kolben! 4' und 4!' freigegeben werden, wenn sich letztere in der Nähe ihrer unteren Totpunktstellung befinden.
  • Die Wirkungsweise einer solchen Einrichtung ist die folgende. Am Ende der Entspannungsperiode werden aus dem Zylinder 2' Verbrennungsgase ausgelassen, während bei der folgenden Wellenumdrehung am Ende der Ansa,ugperiode verdichtete Luft ausgelassen wird. Dieselben Vorgänge treten auch bei dem Zylinder 2" auf, jedoch sind sie um eine volle Umdrehung gegenüber den Vorgängen, die bei dem Zylinder 2' auftreten, versetzt. Wenn also verdichtete Luft aus dem Zylinder :2' ausgelassen "vird, werden Verbrennungsgase aus dem Zylinder 2" ausgelassen, und umgekehrt. Gegebenenfalls können die an dem unteren Ende eines der Zylinder austretenden Verbrennungsgase dazu benutzt werden, um die aus dem anderen Zylinder entnornmene verdichtete Luft mitzureißen. Das unter Druck stehende Gemisch von Verbrennungsgasen und Luft wird dann durch eine Leitung 22 abgeführt.
  • Die Ventile 5 und 6 können auch derart mit Bezug aufeinander verkeilt sein, daß diese Ventile in der Nähe der unteren Totpunkte der Kolben4', 4#' während einer bestimmten Periode gemeinsam offen bleiben, so daß ein Teil der Verbrennungsgase, die in dem einen der Zylinder 2, 2 // enthalten sind, die verdichtete Luft aus dem anderen Zylinder und aus dem toten Raum des Zylinders i herausspült. Ein anderes Mittel, um den Auslaß der verdichteten Luft zu erleichtern, besteht in einer Versetzung des Kolbens 3 einerseits und der Kolben 4#, 4#' andererseits uni weniger als i8o' gegeneinander.
  • Die Folge davon ist, d *aß die Kolben 4', 4#' ihren unteren Totpunkt eher erreichen, als der Kolben 3 seinen oberen Totpunkt erreicht. Letzterer bewirkt infolgedessen während des Endes seines Aufwärtshubes eine mechanische Austreibung der verdichteten Luft.
  • Eine weitere Ausführungsform mit Druckgasentnahme aus den Zylindern 2', 2" ist in Fig. 5 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind Abschlußventile 23 vorgesehen, die zweckmäßigerweise in seitlichen Öffnungen 24 angeordnet sind. Die Steuerung dieser Ventile 23 kann derart geregelt werden, daß ein Austritt von Druckgas während des abwärts gerichteten Hubes des betreffenden Kolbens, d. h. also gegen das Ende der ersten Verdichtungsstufe, stattfindet. In diesem Fall hat die Stellung des Auslaßventils keinen Einfluß auf den Druck der ausgelassenen Luft. Das Druckvolumenschaubild in dein betreffeiiden Zylinder entspricht dann dem Schaubild nach i-ig. 6, in welchem der Hubteil, in dessen Verlauf der Auslaß stattfindet, durch die Strecke p-q gekennzeichnet ist. Die Druckgasentnahme kann aber auch während des Wiederansteigens des genannten Kolbens vor sich gehen, d. h. also während der zweiten Verdichtungsstufe (s. Schaubild der Fi-. 7). In Fig. 7 ist die Auslaßperiode durch die Strecke p-q' gekennzeichnet. Weiterhin können die ausgelassenen Druckgase auch aus Verbrennungsgasenbestehen. Schließlichkönnen die ausgelassenen Gase abwechselnd aus Frischluft und aus Verbrennungsgasen bestehen. Es ist noch darauf hinzuweisen, daß man in dem Fall, daß die Öffnung des Ventils während des Kolbenabwärtsganges stattfindet (Schaubild der Fig. 6), die öffnung der Ventile 23 vorverlegen und in dem Fall, in dem die Üffnung der Ventile beim Wiederaufwärtsgehen stattfindet (Schaubild der Fig. 7), die Schließung der Ventile 23 um einen Igewissen Betrag verzögern kann, während die Kolben 4' und 4#' die zugehörigen Üffnungen abdecken. In beiden Fällen wird dadurch die Dauer der öffnung vergrößert.
  • Bei den verschiedenen Druckgaserzeugern, von denen im vorstehenden die Rede gewesen ist, wird zweckmäßigerweise dafür gesorgt, daß die zur Verdichtung und Ausschiebung des Druckgases notwendige Arbeit einerseits und die Brennkraftmaschinenarbeit andererseits im wesentichen. gleich sind. Ferner ist es zweckmäßig, daß die Verbrennungsgase bis auf einen Druck entspannt werden, der in unmittelbarer Nähe des Speisedruckes liegt.
  • Wie auch immer die jeweilige Ausführungsform der Erfindung sei, man erhält mit ihrer Hilfe Druckgaserzeuger, die unter anderem den Vorteil einer großen Wirtschaftlichkeit, eines sehr anpassungsfähigen Betriebes - und eines geringen Gewichts, bezogen auf die Leistung, haben.
  • Im nachstehenden sind noch weitere Druckgaserzeuger beschrieben, die von den vorstehend beschriebenen Druckgaserzeugern verschieden sind, jedoch ebenfalls Ausführungsforrnen der Erfindung darstellen.
  • Fig. 8 stellt eine Maschine dar, die aus mindestens einer Gruppe von drei Zylindern besteht, nämlich zwei Viertaktbrennkraftzylindern 25 und 26 und einem Zweitaktverdichterzylinder 27. Die Füllung des letztgenannten Zylinders wird abwechselnd von den Brennkraftzylindern während ihres Verdichtungshubes durch Ventile 5' und 6' hindurch besorgt. Für den Auslaß des verdichteten Gases, beispielsweise der verdichteten Luft, dient eine Auslaßvorrichtung, beispielsweise ein Auslaßventil 28. Der Auslaß findet während des Ansteigens des Kolbens 29 statt, der in dem Verdichterzylinder 27 arbeitet. Der Augenblick der öffnung des Ventils 28 wird vor allem derart geregelt, daß der Kolben 2'#) während seines Anstiegs die in dein Zylinder 27 befindliche Luft zuerst verdichtet und dann am Ende dieses Hubes die so verdichtete Luft aus dem Zylinder ausschiebt. Das Druckvolumenschaubild des Zylinders 2-7 ist in Fig. 8bis dargestellt, und zwar stellt die Linie a-b die Verdichtung und die Linie b-c den Ausschub des verdiffiteten Gases dar.
  • Zweckmäßigerweise wird weiterhin dafür gesorgt, daß der Verdichterkolben 29 seinen unterenTotpunkt eher erreicht, als die Brennkraftkolben ' ihren oberen Totpunkt erreichen. Hierdurch wird die Möglichkeit eines, höheren Verdichtungsverhältnisses in den Brennkraftzylindern in dem Augenblick, in dem die Brennkraftkolben ihren obereil Totpunkt erreichen, geschaffen. Der Inhalt des toten Raumes der Brennkraftzylinder wird soweit als möglich verringert, und zwar werden die Brennkraftkolben zu dem Zweck mit Vorsprüngen 30 versehen.
  • Wenn es sich darum handelt, einen Druckgaserzeuger zu schaffen, der insbesondere in der Lage ist Luft von hohem Druck zu erzeugen, so endet eine weitere, wesenhaft in Fig. 9 veranschaulichte A usführungsforin der Erfindung Anwendung. Dieser Druckgaserzeuger besteht aus mehreren - Viertaktbrennkraftzylindern, deren Zahl beispielsweise vier beträgt und die zwei Verbundgruppen bilden. Die Brennkraftzylinder arbeiten mit mindestens einem Zweitaktverdichterzylinder zusammen, und zwar wird dieser durch die genannten Verbundgruppen abwechselnd mit Luft gespeist, die in zwei aufeinanderfolgenden Verdichtungsstufen verdichtet worden ist.
  • jeder der Niederdruckzylinder A und A' des Druckgaserzeugers ist mit einem Einlaßventil 31, einem Auslaßventil 32 und einer Leitung 33 versehen' - deren Mündung in den Hochdruckbrennkraftzylinder B oder B' ein Abschlußorgan, beispielsweise ein gesteuertes Ventil 34, aufweist: Die Brennkraftzylinder B und B', sind durch Leitungen 35, in welche Ventile 36 eingeschaltet sind, mit dem Zweitaktverdichterzylinder C verbunden. Letzterer weist außerdem ein Ventil 37 auf, durch das die in dem Zylinder C verdichtete Druckluft austreten kann, -wenn dieses Ventil offen ist. Jeder Brennkraftzylinder B und B' ist ferner zweckmäßigerweise durch Leitungen 38, in welche Ventile 39 eingeschaltet sind, mit demjenigen der Niederdruckbrennkraftzylinder verbunden, in welchem der Entspannungshub vor sich geht, während der zugehörige Hochdruckzylinder gleichzeitig die Verbrennungsgase ausschiebt. Auf diese Weise nutzen die Niederdruckzylinder einen Teil der Entspannung der in den Hochdruckzylindern befindlichen Verbrennungsgase aus-.
  • Um die Länge der verschiedenen Leitungen zu verkürzen, welche die verschiedenen Zy- linder verbinden, werden die Brennkraftzylinder zweckmäßigerweise auf den Ecken eines Rhombus angeordnet, während der Verdichterzylinder in- der Mitte' dieses Rhombus liegt, wie dies in den Fig. i o und i i angedeutet ist.
  • Man erhält so einen Erzeuger von hochverdichteter Druckluft, bei dem jeder der Verbrenntingszylinder mit dem einen Niederdruckzylinder während der ersten Verdichtungsstufe und mit dem anderen Niederdruckzylinder während der zweiten Entspannungsstufe zusammen arbeitet. Die Wirkungsweise des beschriebenen Druckgaserzeugers ergibt sich ohne weiteres aus der Tabelle der Fig. gbis. In dieser Tabelle sind für ein Arbeitsspiel des Treibgaserzeugers die Takte angegeben, die sich in den verschiedenen Zy- lindern abspielen. Die Buchstaben a, c, d, e bedeuten ansaugen, verdichten, entspannen und auslassen. Die großen Buchstaben seitlich dieser kleinen Buchstaben geben die Zy- linder an, in denen sich die genannten Vorgänge abspielen, und die Pfeile zeigen den Richtungssinn der Hübe an. - Z. B. bedeutet eB, C eine Verdichtung, die gleichzeitig im Innern der Zylinder B' und C'vor sich gebt.
  • Wenn es 'sich darum handelt, einen gemischten Druckgaserzeuger herzustellen, d. h. also einen Erzeuger, der gleichzeitig, unter Überdruck befindliche Verbrennungsgase und Druckluft liefert, so findet zweckmäßigerweise die eine der folgenden Ausführungsformen Anwendung, je nachdem ob man die Druckluft und die unter Überdruck befindlichen Verbrennungsgase getrennt voneinander oder gemischt erhalten will.
  • Gemäß der, ersten dieser Ausführungsfornien ('s. Fig. i2)z besteht der Druckgaserzeilger aus mindestens zwei Niederdruckverdichterzylindern D und D, die im Zweitakt arbeiten und einzig und allein dazu dienen, verdichtete Luft abwechselnd in mindestens einen Zweitakthochdruckzylinder E, welcher verdichtete Luft ausgibt, und in mindestens zwei Viertaktverbrennungszylinder F, F' hineinzuschicken, welch letzere Verb»rennungsgase ausgeben.
  • Die Tabelle nach Fig. i2-bis gibt einen Überblick über die Verteilung der Arbeitstakte in den verschiedenen Zylindern während eines Arbeitsspiels des in Rede stehenden Druckgaserzeugers. Die Schaubilder nach den Fig. i2E und i2F veranschaulichen die Druckänderungen in den Zylindern E einerseits und in den Zylindern F und F andererseits.
  • Dunch eine geeignete Einregelung des Zeitpunktes, in dem sich das Auslaßventil des Hochdruckverdichterzylinders öffnet, läßt es sich erreichen, daß die verdichtete Luft einen bestimmten Druck hat. Insbesondere kann man es erreichen, daß der Druck dieser Luft der gleiche ist wie der Druck der Verbrennungsgase, so daß diese beiden Gasströme miteinander gemischt werden können, ohne daß dabei eine Absenk4ng des Druckes des einen oder anderen Gasstromes stattfindet.
  • Bei der in Fig. 13 dargestellten zweiten Ausführungsform ist der Druckgaserzeuger mit mindestens einem im Zweitakt arbeitenden Niederdruckverdichterzylinder G ausgerüstet, der abwechselnd den im Viertakt arbeitenden Verbrennungszylindern H und H' verdichtete Luft zuführt. Die Zahl dieser Viertaktverbrennungszylinder beträgt beispielsweise zwei. Die Verbrennungszylinder fördern ihrerseits in mindestens zwei Hoehdruckverdichterzylindern J, T, die im Zweitakt arbeiten, unä zwar abwechselnd während mindestens eines Teils ihres Verdichtungshubes verdichtete Luft und während- ihres Auslaßhubes Verbrennungsgase. Wenn bei einer Umdrehung der eine der ZylinderJ und T verdichtete Luft und der andere unter überdruck stehendes Verbrennungsgas 'liefert, so liefern bei der nächsten Umdrehung der an erster Stelle genannte Zylinder unter Überdruck stehendes Gas und der zweite verdichtete Luft.
  • Zweckmäßigerweise wird außerdem dafür gesorgt, daß die Kolben der Hochdruckverdichterzylinder ihren unteren Totpunkt eher erreichen, als die Brennkraftkolben ihren oberen Totpunkt erreichen. Auf diese Weise ergibt sich eine bessere Füllung der Hochdruckverdichterzylinder.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Maschine wird durch die Tabelle der Fig. 13bis erläutert.
  • In Fig. 14 schließlich ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, bei der es sich nicht mehr um einen Verbunddruckgaserzeuger, sondern um eine Verbundbrennkräftmaschine handelt. Gemäß der genannten Figur arbeiten mit mindestens einem Zweitaktverdichterzylinder L Viertaktbrennkraftzylinder zusammen, die beispielsweise in zwei Zylinderverbundgruppen.aufgeteilt sind. Die Niederdruckzylinder M und II' dieser Gruppen bewirken nacheinander die Füllung des Verdichterzylinders L, der einerseits die Hochdruckbrennkraftzylinder N und N' der beiden Gruppen mit verdichter Luft versorgt. Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Verdichterzylinder L und den Hochdruckverbrennungszylindern N, N' ein Ausgleichbehälter 0 vorgesehen. Die Entspannung der Verbrennungsgase in den Hochdruckbrennkraftzylindern setzt sich dann in den Niederdruckzvlindern fort. Letztere sind selbstverständlich mit einem Einlaßventil a und einem Auslaßventil c versehen. Die aufeinanderfolgenden Arbeitstakte in den verschiedenen Zylindern eines Motors gemäß Fig. 14 sind in der Tabelle gemäß Fig. 14bis angegeben.
  • Gegebenenfalls kann der Ausgleichbehälter 0 mit einer Druckluftentnahme P versehen sein. In diesem Falle läßt sich die in Rede stehende Maschine als Erzeuger von Druckluft verwenden. Die an der Brennkraftmaschinenwelle zur Verfügung stehende Leistung ist selbstverständlich verringert, wenn die Maschine Druckluft liefert.
  • Die in Rede stehende Brennkraftmaschine kann bei ',geeigneter Abmessung ihrer verschiedenen Zylinder mit Nutzen zum Antrieb eines Fahrzeuges verwendet werden. Hierbei wird die Leistung an die Fahrzeugräder entweder mechanisch übertragen, indem die Brennkraftmaschinenwelle und die Antriebswelle der Räder durch ein Getriebe miteinander gekuppelt werden, oder die Leistungsübertragung kann auch unter Zwischenschaltung von Druckluft vor sich gehen, indem die Brennkraftmaschine als Erzeuger von Druckluft arbeitet und die Fahrzeugräder dadurch antreibt, daß die von der Brennkraftinaschine erzeugte Druckluft eine Kraftmaschine antreibt.
  • Die Verschluß- und Steuervorrichtungen der vorstehend beschriebenen Verbundmaschinen brauchen nicht aus Ventilen zu bestehen, sondern können auch in anderer Weise ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. PA Tri.N TA N SPRÜ CI-1 E: i. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger mit mindestens drei Zylindern, von denen mindestens ein Zylinder ein Brennkraftzylinder ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den untereinander durch Leitungen und Ventile verbundenen Zylindern mindestens einer einen größeren Durchmesser hat als mindestens einer der beiden anderen Zylinder, wobei der Kolben des letzteren Zylinders gegenüber dem Kolben des größeren. Zylinders um etwa i8o' versetzt arbeitet und das Verbindungsventil zwischen diesen beiden Zy- lindern derart gesteuert ist, daß es mindestens während eines Teils des einwärts gerichteten Hubes des größeren Kolbens geöffnet, jedoch während des einwärts gerichteten Hubes des kleineren Kolbens geschlossen ist.
  2. 2. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens einen im Viertakt arbeitenden Drennkraftzylinder aufweist. 3. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Zweitaktniederdruckzylinder (i) und zwei Brennkraftviertakthochdruckzylindern (2', 21 und mindestens einem Verdichterzylinder (9) besteht, wobei der Einlaß ( i o) des Verdichterzylinders und die Einlässe (5, 6) der Brennkrafthochdruckzylinder an den Niederdruckzylinder (i) angeschlossen sind, der gleichzeitig die Einlässe (7) der Frisch-Inft und die Auslässe (8) der Verbrennungsgase trägt und dessen Kolben (3) um etwa iSoo gegenüber den untereinander um 36o1 versetzten Kolben (,#, 4#') der Brennkrafthochdruckzylinder versetzt ist (Fig. 1). 4. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterzytinder (9) oberhalb des Niederdruck:zylinders (i) und gleichachsig mit ihm angeordnet ist und daß der Verdichterkolben (13) mit dem Niederdruckkolben (3) starr verbunden ist. 5. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach .2#n'spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum oberhalb des Verdichterkolbens (13) des Verdichterzylinders (9) mit einem Einlaßventil (i6) versehen ist, während in dem Kolben (13,) übergangsventile (17) angeordnet sind, welche bei der Aufwärtsbewegung des Verdiehterkolbens die-oberhalb desselben befindliche Luft in den Raum unter ihm überströmen lassen, während glei ' chzeitig der letztgenannte Raum auch mit dem Inneren des Niederdruckzylinders (i) in Verbindung steht. 6. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Zweitakt arbeitende Niederdruc.Izzylinder (i) mit einem ebenfalls im Zweitakt -arbeitenden Breniikrafthochdruckzylinder (2) und einem Verdichterzylinder (9) zusammen arbeitet, wobei der Niederdruckzylinder (i) zum Eintritt der Frischluft mit einem Ansaugventil (2,o) versehen ist, während der Brennkrafthochdruckzylinder mit einem Auslaß (18) für die Verbrennungsgase und der Verdichterzylinder (9,) mit einem Auslaß für die verdichtete Luft versehen sind (Fig'. 3). 7. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der zur Erzeugung der Brennkraftrnascbineiiarbeit dienenden Zylinder mit einem Auslaß für die in der Brennkraftinaschine verdichteten Gase versehen ist, während zweckmäßigerweise ein an der Erzeugung von Brennkraftinsachinenarbeit unbeteiligter, besonderer Verdichterzylinder völlig in Fürtfall kommt. 8. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch 7 mit einem Zweitaktniederdruckzylinder und zwei Viertakthochdruckzylindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (5, 6), welche das Innere des Niederdruckzylinders (i) mit den Hochdruckzylindern (2', 2,") verbinden, in der -Nähe des unteren Totpunktes der Hochdruckkolben W, 4") eine, Zeitlang gemeinsam geöffnet sind, so daß ein Teil der in dem einen Hochdruckzylinder befindlichen Verbrennungsgase in den verdichtete Luft enthaltenden anderen Hochdruckzylinder übertreten und die verdichtete Luft aus letzterem sowie aus dem Totraum des Niederdruckzylin# ders (i) ausspüien kann. g. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch 7 mit einem Zweitaktniederdruck,zylinder und zwei Viertakthochdruckzlindern, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederdruckkolben (3) gegenüber den Hochdruckkolben W, C) um einen Winkel, der kleiner als i8o' ist, versetzt ist, so daß die Hochdruckkolben W, 4") ihren unteren Totpunkt erreichen, bevor der Niederdruckkolben (3) seinen oberen Totpunkt erreicht hat, so daff letzterer am Ende seines Hinganges, die verdichtete Luft ausschiebt. io. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch 7 mit einem Zweitaktniederdrudkzylinder und zwei Viertakthochdruckzylindern, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwand der Hochdruckzylinder (2', 2") in einem Ab- stand von der unteren Totpunktstellung der Hochdruckkolben (4#, 4") mindestens eine Auslaßöffnung (24) vorgesehen ist, die durch ein Ventil (23) gesteuert wird. i i. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, , daß mindestens zwei Viertaktverbrennungszylinder einen Zweitaktverdichterzylinder - mit vorverdichtetem Gas speisen (Fig. 8 und 9). 12 - Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, da'ß der Verdichterkolben (29) seinen unterenTotpunkt eher erreicht, als die Brennkraftkolben ihren oberen Totpunkt erreichen, so daß nach Schließung des Ventils (5' bzw. 6#), welches das Innere des jeweils im Verdichtungshub befindlichen Brennkraf ' tzylinders (2,5 bzw. 26) mit dein Innern des Verdichterzylinders (:27) verbindet, eine Erhöhung der Verdichtung im Brennkraftzylinder stattfinden kann. 13._Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Verdichterzylinder (G) zwei Gruppen von in Verbundwirkung miteinander. stehenden Brennkraftzylindern (A, B und A', B') zusammen arbeiten, wobei die mit Ein-und Auslaßventilen (34 32) versehenen Niederdruckzylinder (A, A') durch ventilgesteuerte Leitungen (33, 38) einerseits mit dem Hochdruckzylinder derselben Gruppe und andererseits mit* dem Hochdruckzylinder der anderen Gruppe verbunden sind, während die Hochdruckzylinder (B, B) jeder Gruppe durch eine ventilgesteuerte Leitung (35) an den Verdichterzylinder (C) angeschlossen sind, welch letzterer einen Auslaß (37) für das hochverdichtete Gas, das insbesondere aus Luft besteht, aufweist (Fig. 9). 14. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Zylinder (A, A', B, B') der beiden Brennkraftverbundgruppen auf den vier Ecken eines Rhombus angeordnet sind, in dessen Mittelpunkt der Verdichterzylinder (C) liegt. 15. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zweitakt arbeitende Niederdruckverdichterzylinder (D, D') abwechselnd mindestens einen Zweitakthochdruckzylinder (E), der verdichtete Luft liefert, und im Viertakt arbeitende Hochdruckbrennkraftzylinder (F, F') speisen, welch letztere unter Druck stehende Verbrennungs,-ase ausgeben (Fig.i2). 16. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Zweitakt arbeitender Niederdruckverdichterzylinder (G) abwechselnd zwei Viertaktbrennkraftzylinder (H, H') mit vorverdichtet-er Luft speist undj daß die Viertaktbrennkraftzylinder im Zweitakt arbeitende Hochdrucl<verdichterzylinder (.T,J') abwechselnd mit unter Druck stehenden Verbrennungsgasen und mit verdichteter Luft versehen (Fig. 13). 17. Brennkraftverdichter oder -Treibgaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei im Viertakt arbeitenden Verbundgruppen (11,1, N und IW', N') besteht, deren Niederdruckzylinder (M,111') abwechselnd einen Verdichterzylinder (L) mit vorverdichteter Luft speisen, welch letzterer die Hochdruckzylinder (N,N') der genannten Gruppen speist, wobei zweckmäßigerweise zwischen dem Verdichterzylinder (L) und den Hochdruckbrennkraftzylindern (N, N') ein Ausgleichbehälter (0) eingeschaltet ist (Fig. 14).
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US5072589A (en) * 1988-12-30 1991-12-17 Gerhard Schmitz Internal combustion engine having multiple expansion and compression
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