DE81512C - - Google Patents

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DE81512C
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pump
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Der in Fig. 1 und 2. dargestellte Apparat hat den Zweck, die Zugöffnung bei Feuerungsanlagen nach jedesmaligem Beschicken des Rostes mit Brennmaterial, dem allmäligen Abbrennen des letzteren entsprechend, langsam und gleichmäfsig zu schliefsen und dadurch den Luftzutritt in jedem Augenblick dem Bedürfnisse des Feuers anzupassen.
Die Neuerung bezieht sich auf das Hemmwerk. Dasselbe ist als Pumpe ausgebildet und drückt, durch das Gewicht des sinkenden Schiebers getrieben, eine geeignete Flüssigkeit, z. B. Glycerin, durch einen Kanal; in diesen ist ein Regelungsventil eingeschaltet, welches derart mit dem durch das treibende Gewicht in Rotation versetzten Antriebskettenrädchen verkuppelt ist, dafs die Bewegung des letzteren dem Hemmwerke nur in dem Sinne des Schieberzuges mitgetheilt wird, beim Hochziehen des Schiebers jedoch das Hemmwerk in Ruhe verharrt, wodurch alle beweglichen Ventile vermieden werden, wie sie bei den bekannten, mit Kolbenpumpen ausgerüsteten Apparaten angewendet sind, und welche infolge von sich vorfindenden Unreinigkeiten das sichere und regelmäfsige Functioniren beeinträchtigen können.
Durch die eigenartige Kuppelung wird es vermieden, dafs beim Aufziehen des Schiebers der Kolben mit der ganzen Flüssigkeitsmenge und dem belastenden Gewicht bewegt oder gehoben werden mufs, was eine unnöthige Vergröfserung der zu leistenden Arbeit bedeutetet ; hier braucht nur das Gewicht gehoben zu werden.
Es ist bei dem Apparate jede Stopfbüchse vermieden, wodurch alle schädliche Reibung auf das kleinste Maafs beschränkt ist und die durch Undichtheiten und Ecken der Stopfbüchsen möglichen Uebelstä'nde ausgeschlossen sind. Durch Anwendung eines Kettenrädchens in dem Uebertragungsmechanismus ist die Zugrichtung nicht mehr beschränkt, und durch dieselbe Einrichtung ist auch die Gröfse des Apparates unabhängig von dem Hube des Schiebers; er kann also sehr klein und handlich sein, während bei den bekannten, mit Kolben ausgerüsteten Apparaten die Länge mindestens gleich dem doppelten Hube des Schiebers sein mufs.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Apparates in Vorderansicht und theilweisem Schnitt durch das Hemmwerk, welches hier als rotirende Pumpe dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht.
Die zum Schieber führende Kette α treibt durch das Gewicht des Schiebers unmittelbar ■ oder durch ein auf Schlufs der Zugöffnung wirkendes Gewicht (bei Anwendung einer Drosselklappe) das Kettenrädchen b, welches durch eine Kuppelung c seine Drehung vermittelst des Räderwerkes d und e auf die Kolben f und g der Rotationspumpe überträgt. Die durch die Pumpe geförderte Flüssigkeit wird durch den Kanal h und den Regelungshahn i gedrückt. Durch Einstellen
schrägen Zähnen
des letzteren kann der Widerstand in der Pumpe beliebig vergröfsert und dadurch die Bewegung verlangsamt und der Verbrennung angepafst werden.
Die Kuppelung c ist mit
versehen, welche durch die Feder k in die entsprechenden Zähne des Rades d gedrückt werden und sich beim Aufziehen des Schiebers mittelst Handgriffes I loskuppeln.
Zur Vermeidung einer Stopfbüchse an der Pumpe ist das die Zahnräder umschliefsende Gehäuse m abgedichtet und bis zur erforderlichen Höhe ebenfalls mit Hemmflüssigkeit gefüllt, wodurch zugleich dem Eintritt von Luft in die Pumpe und dem Verlust an Flüssigkeit vorgebeugt ist.
An Stelle der gezeichneten rotirenden Pumpe kann auch eine durch Kettenrädchen und Kuppelung in gleicher Weise angetriebene oscillirende oder Kolbenpumpe angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Feuerzug - Regler zum langsamen Schliefsen der Zugöffhung bei Feuerungsanlagen nach jedesmaligem Beschicken des Rostes, gekennzeichnet durch eine als Hemmung für die Schieberbewegung dienende, von einem durch ein sinkendes Gewicht in Drehung versetzten Rade angetriebene Pumpe, in deren die Druckseite mit der Saugseite verbindendem Kanäle h ein Regulirventil oder -Hahn (i) eingeschaltet ist, in Verbindung mit einer die Bewegung des treibenden Kettenrädchens auf die Pumpe nur in einer Drehrichtung vermittelnden, auslösenden Kuppelung (c). 2. An dem unter ι. gekennzeichneten Feuerzug-' Regler die Anordnung des das Antriebsrad (e) der Pumpe umschliefsenden abgedichteten und bis zur erforderlichen Höhe mit Flüssigkeit angefüllten Gehäuses fm) zum Zweck der Vermeidung einer Stopfbüchse.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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