DE815123C - Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten - Google Patents
Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen ProduktenInfo
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- DE815123C DE815123C DENDAT815123D DE815123DA DE815123C DE 815123 C DE815123 C DE 815123C DE NDAT815123 D DENDAT815123 D DE NDAT815123D DE 815123D A DE815123D A DE 815123DA DE 815123 C DE815123 C DE 815123C
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- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
- A01D78/14—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
- A01D78/148—Rakes having only one heads carrying arm
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 27. SEPTEMBER 1951
P 43377 IU j 45 c D
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender
Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten.
Die Erfindung bezweckt, ein landwirtschaftliches Gerät dieser Art zu schaffen, das nach einem neuen
Prinzip arbeitet, einfach und billig herzustellen und leicht zu handhaben ist und dabei einen sehr hohen
Wirkungsgrad aufweist.
Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung aus einem auf Laufrädern fahrbaren Gestell, das mit
einem oder mehreren drehbaren, schräg zur Fahrrichtung angeordneten, am Umfang mit Zähnen
oder sonstigen Mitnehmern ausgerüsteten Rechenrädern versehen ist, derart, daß bei der Fortbewegung
des Fahrgestells das bzw. jedes Rechenrad durch die Berührung mit dem Boden in Drehung
versetzt und das von den Zahnen erfaßte Gut seitlich abgeführt wird.
Vorzugsweise werden diese Rechenräder seitlich gestaffelt in mindestens einer schräg zur Fahrrichtung
verlaufenden Reihe derart angeordnet, daß jedes folgende Rad in der Reihe sich hinter dem vorhergehenden
Rad befindet.
Die Erfindung bezweckt weiter, die Rechenräder im lotrechten Sinne nachgiebig bzw. elastisch anzubringen.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß die Zähne der Rechenräder in der Drehrichtung
nach hinten geneigt und diese Räder vorzugsweise als dichte oder nahezu dichte Scheibenräder ausgeführt
sind.
Zweckmäßig wird die erfindungsgemäße Vor-
richtung mit einer Einrichtung zum Heben oder Ausschalten der Rechenräder versehen.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht weiter darin, daß Mittel vorgesehen sind, die es ermöglichen,
die Vorrichtung von.einem Rechen mit seitlicher Abfuhr des Gutes in einen Schwadenwender
für Heu, Gras und sonstiges Gut umzuwandeln.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich ίο aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der
Zeichnung, in der beispielsweise einige Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
schematisch dargestellt sind. Es zeigt
Fig. ι einen Grundriß einer Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von Gras, Heu oder
sonstigem Gut,
Fig. 2 eine Seitenansicht von zwei seitlich gestaffelten Rechenrädern,
Fig. 3 einen Grundriß einer Ausführungsform der ao erfindungsgemäßen Vorrichtung, die als Schwadenwender
benutzt werden kann,
Fig. 4 einen Grundriß einer Vorrichtung, die derjenigen nach Fig. 1 entspricht, jedoch mit einem
lenkbaren hinteren Laufrad versehen ist, a5 I1 'S- 5 eme schematische Darstellung der Verwendung
des lenkbaren Laufrades gemäß Fig. 4.
In der Zeichnung sind nur diejenigen Teile der Vorrichtung dargestellt, die zum guten Verständnis
der Erfindung erforderlich sind. In sämtlichen Figuren sind entsprechende Teile mit den gleichen
Bezugszeichen angegeben.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht
aus einem auf mehreren, beispielsweise auf drei Lauf rädern 1, 2 und 3 fahrbaren Gestell, das aus
Längs- und Querträgern, sowie aus Verbindungsbogen zusammengesetzt ist. Von diesem Fahrgestell
sind in Fig. 1 nur der vordere Querträger 4, ein von diesem Träger schräg nach hinten verlaufender
Träger 5 und zwei mit gestrichelten Linien ange-
gebene Verbindungsbogen 6 und 7 dargestellt.
Das hintere Laufrad 3 ist vorzugsweise in einer
waagerechten Ebene schwenkbar angeordnet, so daß es in jede beliebige Winkelstellung eingestellt und
in dieser gesichert werden kann. Durch diese Einstellbarkeit des Laufrades 3 kann die Schrägstellung
des Trägers 5 beliebig geändert werden, damit die Gesamtbreite der Vorrichtung erforderlichenfalls
vermindert werden kann, wodurch die Vorrichtung beim Fahren nach der Arbeitsstelle etwaige enge
Wege oder sonstige Durchgänge passieren kann.
im schrägen Träger 5 sind mehrere, z. B. sechs Kurbeln 8 drehbar gelagert. Jede Kurbel 8 trägt an
ihrem freien Ende ein Rechenrad 9. Durch das Gewicht der Rechenräder 9 haben die Kurbeln 8 das
Bestreben, sich so zu verdrehen, daß die Räder mit dem Boden in Berührung kommen. Um dabei den
Druck, mit dem die Rechenräder auf dem Boden aufruhen, möglichst zu vermindern, sind Zugfedern
10 mit vorzugsweise einstellbarer Federspannung vorgesehen, die bestrebt sind, die Kurbeln 8 entgegengesetzt
zu der durch das Gewicht der Rechenräder bewirkten Drehung zu bewegen, so daß die
Räder 9 nur leicht mit der Erde in Berührung sind.
Die Rechenräder 9 sind an ihrem Umfang mit Zähnen 11 oder sonstigen Mitnehmern versehen
(s. Fig. 2), die somit an der unteren Seite des Rades mit der Erde in Berührung sind. Wird nun das
Fahrgestell in der Richtung des in Fig. 1 gezeichneten Pfeils nach vorn bewegt, so wirkt auf jedes
der untenliegenden, den Boden berührenden Zähne der Rechenräder eine nach hinten gerichtete Kraft,
deren in der Radebene liegende Komponente eine Drehung des Rades um das freie Ende der Kurbel 8
bewirkt. Bei der Drehung der Räder 9 wird das auf der Erde liegende Gut, wie z. B. Heu oder Gras,
von den Zähnen 11 dieser Räder erfaßt und mitgeführt.
Da die unten liegenden Teile der Räder 9 gegenüber der Fahrrichtung nach hinten gedreht werden (s. Fig. 2) und diese Räder eine
schräge Stellung einnehmen, wird das Gut seitwärts verschoben.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, sind die Zähne 11 vorzugsweise
in der Drehrichtung der Räder 9 nach hinten geneigt. Dies hat den Vorteil, daß das von
den Zähnen erfaßte Gut bei der Drehung des Rades leicht von diesen Zähnen abgleiten kann und also
nicht zu hoch mitgeführt wird, wie dies bei in radialer Richtung angeordneten Zähnen der Fall sein
könnte. Weiter geht aus Fig. 2 hervor, daß die Räder 9 zweckmäßig nicht als Speichenräder, son- go
dem mit flachen oder gebogenen, dichten oder nur mit kleinen öffnungen versehenen Scheiben 12 ausgeführt
werden. Da weiter die Rechenräder 9 einander seitlich in beträchtlichem Maße überlappen,
bildet die Rechenräderreihe eine nahezu ununterbrochene Kehrwand, die den Durchlaß und damit
Verluste des Gutes, auch bei windigem Wetter, verhindert.
Das auf der Erde liegende Gut wird ulso in der
beschriebenen Weise zuerst vom vorderen Rechen- iOo
rad erfaßt und seitwärts im Bereich des zweiten Rechenrades niedergelegt, um danach von den Zähnen
des zweiten Rechenrades erfaßt zu werden. Das Gut wird somit von Rad zu Rad weitergeführt und
schließlich vom letzten Rad seitlich abgegeben. Die ganze Vorrichtung wirkt also wie ein Heurechen
mit seitlicher Abgabe. Statt Heu, Gras und derartigen leichten Gutes können jedoch mit der Vorrichtung
nach der Erfindung auch andere auf dem Boden liegende landwirtschaftliche Produkte zu- no
sammengerecht werden.
Die Vorrichtung kann weiter noch mit einer Einrichtung versehen werden, mit der einige oder sämtliche
Rechenräder vom Boden gehoben und dadurch ausgeschaltet werden können. Diese Einrichtung
kann z. B. vorteilhaft dadurch gebildet werden, daß auf jedem Kurbelarm 8 (s. Fig. 2) fest ein Arm 13
angeordnet ist, der eine öffnung 14 aufweist, wobei durch diese öffnungen 14 ein Kabel 15 oder ein
sonstiges Zugorgan hindurchgeführt ist, das hinter jeder öffnung mit einem Anschlagorgan 16 versehen
ist. Wenn das Kabel 15 dann in der Richtung des in Fig. 2 gezeichneten Pfeils gezogen wird,
werden die Arme 13 und damit die Kurbeln 8 um ihre Drehpunkte 17 im Träger verdreht und somit
die Rechenräder 9 vom Boden gehoben. In der wirk-
samen Lage der Rechenräder befinden sich die Anschlagorgane i6 in gewissem Abstand von den öffnungen
14, so daß jedes Rad sich etwaigen Unebenheiten des Bodens anpassen kann, da ja der Arm 13
nach beiden Seiten dem Kabel 15 entlang frei ausschwingen kann. In Fig. 2 ist das Kabel 15 gestreckt
gezeichnet, aber in der wirksamen Lage der Rechenräder wird dieses Kabel gewöhnlich mehr
oder weniger schlaff durchhängen. ίο Die Konstruktion des Rechens mit seitlicher Abgabe
kann derart ausgeführt werden, daß die Vorrichtung durch eine geringe Änderung in einen
Schwadenwender umgewandelt werden kann, was insbesondere beim mechanischen Heubetrieb von
großer Bedeutung ist. Eine Ausführungsform dieser Art ist in Fig. 3 dargestellt.
Das Fahrgestell besteht hier aus den Trägern 4, 5, 18, 19 und 20. Der Träger 5, der sich vom vorderen
Querträger 4 schräg nach hinten erstreckt, ist aus zwei Teilen 5" und 5* zusammengesetzt. Diese
Teile haben ungefähr die gleiche Länge und sind je mit der halben Zahl der Rechenräder 9 ausgerüstet.
Sie sind bei 22 in einer nicht in Einzelheiten dargestellten Weise so miteinander verbunden, daß der
hintere Teil 5* leicht vom vorderen Teil 5" gelöst und bei 23 seitlich des vorderen Teils 5" und parallel
zu diesem mit dem Fahrgestell verbunden werden kann.
In der gezeichneten Ausführungsform erfolgt die seitliche' Verlegung des hinteren Teils 5* des Trägers
5 sehr einfach in folgender Weise:
Der hintere Teil 5* wird nicht nur vom hinteren
Laufrad 3, sondern auch von einem oberhalb der Rechenräder 9 sich erstreckenden Träger 24 getragen.
Dieser Träger 24 ist bei 25 gelenkig mit dem Verbindungspunkt der Träger 19 und 20 und
bei 26 mit dem Teil 5* verbunden, so daß der Träger 24 einen um den Punkt 25 schwenkbaren Ausleger
bildet, mittels dessen der hintere Teil 5* des Trägers 5 in die in Fig. 3 mit gestrichelten Linien
angegebene Stellung geführt werden kann. Um während dieser Schwenkbewegung die Lenkung des
hinteren Teils 5* zu erleichtern, ist das hintere Lauf rad 3 wieder als einstellbares Rad ausgeführt. Der
vordere Teil 5" des Trägers 5 verbleibt dabei in seiner ursprünglichen Lage, da das hintere Ende
dieses Teils mittels des Laufrades 2 abgestützt wird. Ist der hintere Teil 5ft vom vorderen Teil 5" gelöst,
danach in die gestrichelte Lage umgeschwenkt und schließlich in dieser Lage bei 23 mit dem Fahrgestell
verbunden, so ist eine Vorrichtung entstanden, mit der gleichzeitig zwei Schwaden gewendet
werden können, und zwar ein Schwad mittels der Rechenräder des Trägerteils 5", und der benachbartc
Schwad mittels der Rechenräder 9 des Trägerteils 5*.
Die Vorrichtung kann jedoch auch derart ausgeführt sein, daß der Träger 5 einteilig ist und das
Fahrgestell noch mit einem Hilfsträger versehen ist, der dem Teil 5* in der gestrichelten Lage nach Fig. 3
entspricht. LJm als Schwadenwender benutzt zu werden, müssen dann die hinteren drei Rechenräder
9 vom Träger gelöst und danach am Hilfsträger angebracht werden, der dazu mit geeigneten
Lagern für diese Rechenräder versehen ist.
Auch ist es möglich, die Vorrichtung in der Weise in einen Schwadenwender umzuwandeln, daß aus
der am Träger 5 angeordneten Rechenräderreihe ein oder mehrere Rechenräder, z. B. die zwei mittleren
Räder 9 in Fig. 3, entfernt werden, derart, daß diese Reihe in zwei oder mehrere schräg hintereinander
liegende Rechenrädergruppen geändert wird, wobei das von jeder Gruppe abgegebene Gut außerhalb
des Wirkungsbereichs der anderen Gruppe oder Gruppen liegt.
Wie oben schon unter Hinweis auf Fig. 1 der Zeichnung beschrieben wurde, wird das hintere
Laufrad 3 der Vorrichtung vorzugsweise in einer waagerechten Ebene einstellbar gemacht, wodurch
die Gesamtbreite der Vorrichtung vermindert und eine leichtere Handhabung der Vorrichtung ermög
licht wird. Wenn die Vorrichtung als Rechen mit j seitlicher Abfuhr für auf der Erde liegendes Heu oder
Gras benutzt wird, so soll die Vorrichtung jedesmal gewendet werden, wenn sie beim Fahren in Längsrichtung
der Schwaden das Ende dieser Schwaden erreicht hat, damit dann in umgekehrter Richtung
über die benachbarten, noch nicht bearbeiteten Schwaden gefahren werden kann. Beim Wenden
der Vorrichtung am Ende der Schwaden ist eine g0
fortwährende Einstellung des hinteren Laufrades 3 erforderlich, da die Rechenräder sonst mehr oder
weniger in einer Richtung senkrecht zur Radebeiie bewegt würden, wodurch gegebenenfalls eine
Drehung dieser Räder und somit eine Mitnahme des Gutes unterbleiben könnte. Eine solche fortgesetzte
Einstellung des hinteren Laufrades 3 ist jedoch mit der Konstruktion nach Fig. 1 praktisch unmöglich,
da der Führer beim Umlenken der Vorrichtung auf seinem Sitz verbleiben soll.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist das hintere Laufrad 3 um eine senkrechte Achse 27
in einer horizontalen Ebene vom Führersitz 28 aus lenkbar. Das Bedienungsgestänge besteht dabei aus
einem um eine senkrechte Achse 29 drehbaren Winkelhebel, dessen einer Arm 30 an seinem freien Ende
einen Handgriff oder eine Kurbel 31 trägt, die längs eines Kreisbogens 32 bewegbar und in jeder beliebigen
Stellung, beispielsweise mittels einer geeigneten Klinke o. dgl., feststellbar ist, während n0
der andere Hebelarm 33 mit einer Lenkstange 34 verbunden ist, die an einem am Hinterrad 3 befestigten Arm 35 angreift.
Normalerweise ist das Rad 3 so eingestellt, daß es mit seiner Radebene in der Bewegungsrichtung
der Vorrichtung (s. den Pfeil in Fig. 4), d. h. in der Längsrichtung der Schwaden 36 liegt (vergl.
die Stellung A in Fig. 5). Aus dieser Stellung^ wird die Vorrichtung bis in die Stellung B am Ende
der Schwaden 36 bewegt. Bevor nun die Vorrichtung gewendet wird, wird das Hinterrad 3 im Uhrzeigersinn
etwa parallel zum Träger 5 eingestellt. Das Fahrgestell ist nun bestrebt, in der Richtung
der Wendebewegung der Vorrichtung zu drehen, wobei die Rechenräder 9 ihre Drehung fortsetzen
und die Wirkung auf das auf der Erde liegende
Gut nicht unterbrochen wird. Die Vorrichtung nimmt nun nacheinander die Stellungen C und D
ein, und nachdem die Stellung E erreicht ist, ist die Wendung über i8oa vollzogen; dann kann das hinterc
Rad 3 wieder in seine ursprüngliche Stellung umgelenkt werden.
Claims (17)
- PATENTANSPRÜCHE:ίο i. Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten, gekennzeichnet durch ein auf Lauf rädern (i, 2, 3) fahrbares Gestell, das mit einem oder mehreren drehbaren, schräg zur Fahrrichtung angeordneten, am Umfang mit Zähnen (11) oder sonstigen Mitnehmern ausgerüsteten Rechenrädern (9) versehen ist, derart, daß bei der Fortbewegung des Fahrgestells das bzw. jedes Rechenrad (9) durch die Berührung mit dem Boden in Drehung versetzt und das von den Zähnen (11) erfaßte Gut seitlich abgeführt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (9) einander seitlich überlappen und jedes folgende Rad hinter dem vorhergehenden Rad angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (9) in lotrechtem Sinn nachgiebig bzw. elastisch angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (11) des Rechenrades bzw. der Rechenräder (9) in der Drehrichtung des Rades nach hinten geneigt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder als dichte oder nahezu dichte Scheibenräder (9, 12) ausgeführt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (9) auf Kurbeln (8) gelagert sind, die in einem schräg zur Fahrrichtung laufenden Träger (5) derart angebracht sind, daß das Gewicht der Rechenräder (9) bestrebt ist, diese Räder mit dem Boden in Berührung zu halten.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Kurbeln (8) Federn (10) wirken, welche das Bestreben haben, diese Kurbeln in einer Richtung zu verdrehen, die der durch das Gewicht der Rechenräder (9) verursachten Drehung entgegengesetzt ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft der Federn (10) einstellbar ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Heben der bzw. einer Anzahl Rechenräder.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Kurbel (8) ein mit einer öffnung (14) versehener Arm (13) fest verbunden ist, während durch die öffnungen dieser Arme ein Kabel oder sonstiges Zugorgan (15) hindurchgeführt ist, das hinter jeder öffnung (14) mit einem Anschlagorgan (16) versehen ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, bei der die Rechenräder in einer oder mehreren, schräg zur Fahrrichtung verlaufenden Reihen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch Entfernen oder Versetzen von einem oder mehreren Rechenrädern, die bzw. jede Rechenräderreihe in zwei oder mehrere derart angeordnete Gruppen von Rechenrädern umwandelbar ist, daß das von einer Gruppe seitlich abgeführte Gut außerhalb des Bereichs der anderen Gruppe bzw. Gruppen bleibt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß von der bzw. von jeder Rechenräderreihe ein oder mehrere der in der Fahrrichtung hinten liegenden Rechenräder (9) einzeln oder zusammen lösbar angeordnet sind und daß Mittel vorgesehen sind, um diese Räder in einer oder mehreren Gruppen seitlich der vorderen Rechenräder aus der ursprünglichen Reihe und parallel zu diesen anzubringen.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der die bzw. jede Rechenräderreihe an einem schräg zur Fahrrichtung verlaufenden Träger angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Träger (5) ein Hilfsträger vorgesehen ist, der mit Lagern zur Aufnahme der vom Träger (5) entfernten Rechenräder versehen ist.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der die bzw. jede Rechenräderreihe an einem schräg zur Fahrrichtung verlaufenden Träger angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5) zweiteilig ausgeführt ist und der hintere Teil (56) lösbar mit dem vorderen Teil (5°) verbunden ist und parallel zu diesem am Fahrgestell befestigt werden kann.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere und der hintere Teil (50 bzw. 56) des Trägers je von einem Laufrad (2 bzw. 3) gestützt sind und der hintere Teil (5*) des Trägers gelenkig an einem schwingbar mit dem festen Gestell (19, 20) verbundenen Ausleger (24) befestigt ist, derart, daß nach Lösung des hinteren Trägerteils (5*) dieser Teil durch Umschwingen des Auslegers (24) in seine Lage parallel zum vorderen Teil (50) des Trägers geführt werden kann.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Laufrad(3) des Fahrgestells in einer waagerechten Ebene einstellbar und in jeder Winkelstellung zur Längsachse der Vorrichtung feststellbar ist.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Laufrad (3) vom Führersitz (28) aus lenkbar ist. iaoHierzu ι Blatt Zeichnungen1556 9.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL815123X | 1948-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815123C true DE815123C (de) | 1951-09-27 |
Family
ID=39135355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT815123D Expired DE815123C (de) | 1948-06-02 | Vorrichtung zum seitlichen Zusammenrechen von auf der Erde liegender Ernte oder sonstigen pflanzlichen Produkten |
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