DE81383C - - Google Patents
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- DE81383C DE81383C DENDAT81383D DE81383DA DE81383C DE 81383 C DE81383 C DE 81383C DE NDAT81383 D DENDAT81383 D DE NDAT81383D DE 81383D A DE81383D A DE 81383DA DE 81383 C DE81383 C DE 81383C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C1/00—Brooches or clips in their decorative or ornamental aspect
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. September 1894 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen an Sicherheitsnadeln
oder Sicherheitshaltern .beziehen sich auf die Verwendung einer oder mehrerer halbkreisförmig
gebogener und unter Federdruck stehender Nadeln, welche innerhalb eines beliebig
geformten Gehäuses derart gelagert sind, dafs sie zur Herstellung des Verschlusses mit ihrer
Spitze aus dem Gehäuse heraustreten und wieder in dasselbe zurückschnellen, sobald der
Verschlufs aufgehoben ist; in beiden Fällen befindet sich die Spitze der Nadel bezw. der
Nadeln innerhalb der Gehäusewandung, so dafs Verletzungen durch die nach aufsen tretende
Nadel, was bei Sicherheitsnadeln mit freiliegender Nadelspitze sehr häufig der Fall ist, nicht
vorkommen können.
Die Anwendung eines Gehäuses zur Aufnahme der Verschlufsnadel bezw. Verschlufsnadeln
hat noch weiterhin den Vortheil, dafs dem Gehäuse eine beliebige geschmackvolle Form gegeben werden kann und dasselbe bei
Verwendung als Halter für Schmuckgegenstände aller Art den Träger des Schmuckgegenstandes
herstellt. Auch als Blumenhalter ist das Nadelgehäuse zu verwenden, wenn auf der Aufsenseite desselben eine Einrichtung zum
Festhalten von Blumen und Sträufsen vorgesehen ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist durch Fig. 1 bis 10 der neue Sicherheitshalter beispielsweise
unter Anwendung nur einer Nadel und eines Gehäuses von rechteckiger Form in vergröfsertem
Mafsstabe dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt mit eingezogener Hakennadel,
Fig. 2 derselbe Schnitt mit nach aufsen geführter Nadel,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Fig. 2,
Fig. 4 ein Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1 (Offenstellung),
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie y -y der Fig. 2 (Verschlufsstellung),
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie ^-% der
Fig. i, während die
Fig. 7 und 8 Schnitte nach Linie ^1-^1 der
Fig. 2 darstellen und die Sicherung und Aufhebung des Verschlusses veranschaulichen.
Die Fig. 9 und 10 sind Schaubilder der im
Gehäuse gelagerten Mechanismen in Offen- und Verschlufsstellung.
Fig. 11 zeigt die Verwendung des Sicherheitshalters als Sicherheitsnadel, während
Fig. 12 denselben in Anwendung als Blumenhalter
darstellt.
Bei der durch vorgenannte Abbildungen beispielsweise dargestellten Ausführungsform
ist die Verschlufsnadel α innerhalb eines Gehäuses A von rechteckiger Gestaltung nahe
dem Boden b des Gehäuses drehbar gelagert. Ihr Schwingungsarm c wird durch einen
Hebel d bethätigt, welcher an der Klappe e drehbar befestigt ist. Klappe e steht unter
Einwirkung einer Feder f, welche bei Aufhebung oder Auslösung der Verschlufssicherung
die Klappe e nach unten schlägt (Fig. 1), die durch ihren Hebel d die Nadel a
in das Gehäuse A zurückschnellt.
Die Sicherung des Verschlusses (Fig. 2 und 7) erfolgt durch ein an der beweglichen Seitenwand
g (Fig. 3 und 7) befestigtes Winkelstück h, welches mit seiner Nase i hinter den Schwingungsarm
c der Nadel "a tritt. : ',
Zur Aufhebung des Verschlusses wird die federnde Wand g gegen das Gehäuse A gedrückt,
wodurch, wie in Fig. 8 veranschaulicht, Nase i vom Schwingungsarm c abgeschoben
wird und diesen freigiebt, so dafs nunmehr die Nadeln in die Offenstellung (Fig. 1 und 9)
zurückspringt.
Zum Durchlafs der Nadel α durch Boden b
und Aufnahme der Spitze der Nadel, "befindet sich dieselbe in der Verschlufsstellung, dienen
zwei Oeffnungen k und Z im Boden b, so dafs der Sicherheitshalter ohne Gefahr in der Tasche
getragen werden kann.
Zweckmäfsig wird man denselben beim Versand in die durch Fig. 2 gezeigte Stellung
bringen, weil in dieser Nadelspitze und sämmtliche Bewegungsmechanismen vom Gehäuse
umschlossen werden.
Durch die Fig. 13 bis 17 ist ein Sicherheitshalter in vergrößertem Maisstabe zur Anwendung
gebracht, dessen länglich rundes Gehäuse A zwei gegen einander drehbare,
gekrümmte Sicherheitsnadeln aufnimmt, welche hier durch Druckknöpfe in die Verschlufsstellung
geführt werden und, durch Bethätigung eines gleichfalls unter Federdruck stehenden Winkelstückes
mittels eines nach aufsen tretenden Druckknopfes ausgelöst, in das Gehäuse A
zurückschnellen.
Die Fig. 13, 14, 15 zeigen die Verschlufsnadeln
in der Offenstellung, und zwar ist Fig. 1 3 ein Grundrifs, und die Fig. 14 und 15 zeigen
Seitenansichten der gegen einander schwingenden Nadeln, das Gehäuse nach Linie x-x und xl-xl
im Schnitt darstellend.
Die Fig. 13 a, 14a und 1 5 a veranschaulichen
dieselben Nadeln in der Verschlufsstellung in Grundrifs und Seitenansicht, während Fig. 16
die, Bethätigung des Winkelstückes zur Auslösung der Verschlufsnadeln zeigt.
Fig. 17 ist eine Stirnansicht des Gehäuses mit in der Verschlufsstellung befindlichen
Nadeln.
Auch hier sind die Verschlufsnadeln a a1
innerhalb des Gehäuses A nahe dem Boden b drehbar gelagert. Ihre Schwingungsarme c c1
tragen halbkreisförmige Zapfen oder Ansätze m (Fig. 14 bis 15 a), gegen welche Druckschieber η
wirken, die durch ihre Führungsleiste 0 zwischen Boden b des Gehäuses A und der Schwingungsachse der Nadeln α c, al c1 gehalten und mittelst
der Druckknöpfe q von aufsen bethätigt werden.
Einer der Druckschieber η trägt eine Feder r, deren Sperrzahn s über die Rückseite des
anderen Druckstückes schnappt, sobald die Druckknöpfe q bezw. die Druckstücke η gegen
einander verschoben sind (Fig. 13 und 1:3 a), so dafs durch Feder r mit Sperrzahn s die
Verschlufsstellung der Nadeln α c, al c1 gesichert
wird.
Zur Auslösung der Sperrfeder rs dient ein am Gehäuserand durch eine Feder t gehaltenes
Winkelstück u, welches demjenigen h nach Fig. ι bis 13 entspricht und, durch den Knopf ν
bethätigt, die Sperrfeder rs, wie in Fig. 16
gezeigt, vom Druckstück η abschiebt, so dafs
die Verschlufsnadeln ac, al c\ durch ihre
Federn n> gezwungen, in das Gehäuse^ zurückschnellen.
.
Durch Zusammendrücken der Druckknöpfe q in der Pfeilrichtung nach Fig. 13 bis 15 werden
die Nadeln unter Anspannung ihrer Federn w wieder in die Verschlufsstellung gebracht.
Es ist hieraus ersichtlich, dafs sich die den Verschlufs herstellenden Hakennadeln α α1 durch
verschieden gestaltete Mechanismen bethätigen lassen, ohne dafs hierdurch an dem Wesen
vorliegender Erfindung etwas geändert wird, welche darin besteht, einen Sicherheitsverschlufs
oder Sicherheitshalter unter Anwendung einer oder mehrerer kreisförmiger, gebogener Nadeln
herzustellen, die unter Federdruck stehen und innerhalb eines Gehäuses drehbar gelagert sind,
derart, dafs ihre Spitzen sowohl bei Offen- als Verschlufsstellung sich innerhalb des Gehäuses befinden,
und dafs sie bei Auslösung des Verschlusses in ihr Gehäuse durch den Boden des letzteren zurückschnellen, während sie bei Herstellung
des Verschlusses durch Bethätigung ihrer Schwingurigsarme aus dem Gehäuseboden
herausgedrückt werden.
Claims (1)
- P A T E N T--A N S P R U C H :Eine zugleich als Sicherheitsnadel verwendbare Befestigung für Broschen, Agraffen und dergl. mit, einer oder mehreren innerhalb eines Gehäuses (A) drehbar gelagerten und unter Federdruck stehenden gebogenen Nadeln (a c) bezw. (ac, Ci1C1), welche unter Anspannung von Federn durch Bethätigung von aufsen aus ihrem Gehäuse durch den Boden des letzteren herausgedrückt und in die Verschlufsstellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nadeln nach Auslösung ihrer Gelenkarme (c) durch Zurückdrücken eines den Verschlufs sichernden Winkelstückes (h, Fig. 1 bis 12^ bezw. einer Sperrfeder (r s) durch Winkelstück (u) in die Offenstellung (Fig. 13 bis 17), d. h. in das Gehäuseinnere zurückschnellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81383C true DE81383C (de) |
Family
ID=353870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81383D Active DE81383C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81383C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0440288A1 (de) * | 1990-01-25 | 1991-08-07 | Koninklijke KPN N.V. | Sicherheitsnadel zur Befestigung eines Gegenstandes wie einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder dergleichen |
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- DE DENDAT81383D patent/DE81383C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0440288A1 (de) * | 1990-01-25 | 1991-08-07 | Koninklijke KPN N.V. | Sicherheitsnadel zur Befestigung eines Gegenstandes wie einer Namenskarte oder Brosche an einem Bekleidungsmaterial oder dergleichen |
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