DE811751C - Maschine zum Setzen von Pflanzen - Google Patents

Maschine zum Setzen von Pflanzen

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Publication number
DE811751C
DE811751C DEM733A DEM0000733A DE811751C DE 811751 C DE811751 C DE 811751C DE M733 A DEM733 A DE M733A DE M0000733 A DEM0000733 A DE M0000733A DE 811751 C DE811751 C DE 811751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furrow
machine
hollow
planting
gap
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Expired
Application number
DEM733A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Menke
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C11/00Transplanting machines
    • A01C11/02Transplanting machines for seedlings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. DEZEMBER 1951
M 733 I If/45.1»
Eine Maschine zum Setzen von Pflanzen ist bekannt, bei welcher die einzelnen Pflanzen in auf einem sich drehenden Rad angeordneten Klemmvorrichtungen eingeführt und in eine Furche gepflanzt werden, welche von einer vor dem Rad befindlichen Vorrichtung gezogen wird, während hinter dem Rad angeordnete Teile die Furche schlichten. Sowohl zum Ziehen wie zum Schließen der Furche sind mehrere Teile vorhanden. Besonders umstäiullieh ist die Konstruktion des Pflanzrades, insbesondere seiner Klemmvorrichtungen, zu deren Betätigung mit Federn zusammenarbeitende Exzenter vorgesehen sind. Diese Ivekannte Maschine ist sehr schwer und von komplizierter und kostspieliger Bauart und hat sich daher besonders für kleine und mittlere Betriebe nicht bewährt.
Oemgegenül>er ist die Maschine zum Setzen von Pflanzen nach der Erfindung von einfacher Bauart. Ικ-sit/.t ein geringes Gewicht, ist daher bequem ! zu handhaben und laut sich leicht und preiswert herstellen. Auch sie l>esteht im wesentlichen aus einem die Furche ziehenden, einem die Pflanzen der Furche zuführenden und einem die Furche schließenden Organ. Jedoch dient als furclienziehender Teil lediglich ein Schar, welches in seinem hinteren Teil nach unten, oben und hinten offen ausgebildet ist, während der vordere Teil massiv oder auch hohl sein kann. Über dem hohlen hinteren Teil ist ein enger, nur vorzugsweise von zwei Seitemväuden gebildeter, sich nach oben verbreite ruder Spalt angeordnet, durch welchen die Setzlinge von auf einem sich drehenden Rad angeordneten Aufnahmevorrichtungen dem Hohlschar zugeführt werden. Diese Aufnehmer bestehen aus einfachen dünnen, vorzugsweise mit einem seitlich elastischen Stiel (Stahlblech) am Rad Ικ-festigten

Claims (5)

  1. Teilen eines biegsamen, elastischen Materials. Vorzugsweise sind es Gummiblätter von geeigneter Dicke.
    Der über dem Hohltcil des Schars angeordnete und sich nach oben allmählich verbreiternde Leitspalt wird am einfachsten von zwei Blechwänden gebildet, welche als eine Verlängerung des Hohlteils des Schars nach oben und nach den Seiten betrachtet werden können. Am vorteilhaftesten besteht jede Seitenwand des Spalts mit der gleichen Seite des Hohlschars aus einem Stück. Das Hohlschar selbst, welches in- der Höhe einstellbar ist. besitzt so langt.· seitliche Ausätzt:, dall es sich bis in den Wirkungsbereich der die Furche schlicßenden Teile erstreckt. Zum Schließen der Furche werden vorzugsweise zwei schräg stehende Walzräder verwendet. Es empfiehlt sich, die Aufhängung dieser Räder so auszubilden, daß sie den Unelxniheiten des Bodens nachgeben können.
    ao Alle sonst bei Pflanzensetzmaschinen üblichen Maßnahmen können auch mit der neuen Maschine verbunden werden. So kann z. B. der Antrieb des l'rlanzrades von der Fahrachse erfolgen. Der Antrieb der Maschine selbst kann von Hand oder
    »5 mittels Motors stattfinden. Ein großer Vorzug der neuen Maschine ist ihre leichte Bauart, infolge der die Handbetätigung keine Mühe macht. Vereinigt man mehrere Maschinen zu einem Aggregat, so ist selbstverständlich Motorantrieb geboten.
    Die Arbeitsweise ist kurz folgende: Beim Fahren der Maschine dreht sich das Pflanzrad. Dabei werden von Hand auf die Aufnehmer die Setzlinge mit der Wurzel nach außen aufgelegt. Sobald die Aufnehmer in den Leitspalt gelangen, werden die elastischen Blätter umgelegt und um den Setzling fest und dicht und doch so schonend angedrückt, daß er sicher und unbeschädigt erfaßt und innerhalb des hohlen Schars in die Erde gestellt wird. Beim Weiterfahren gelangt dann der Aufnehmer aus dem Hohlschar heraus, klappt auf und gibt den Setzling frei, 3er bereits von den die Furche schließenden Gliedern und demnach auch fest mit Erde umgeben ist.
    In der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise erläutert werden. Es stellt dar
    Fig. ι eine Seitenansicht und
    Fig. 2 einen Grundriß einer Maschine gemäß der Erfindung.
    An einem Fahrgestell ι sind ein Vorderrad 2 und zwei hintere schräg stehende Walzräder 3 befestigt. Außer einem Vorratskasten 4 trägt d'as Gestell r ihkIi das Holilschar 5 mit einem hinteren Ansatz 6, die Spaltwänd'e 7 und das Pflanzrad 8 mit den aus Armen 9 und den elastischen Blättern 10 bestehenden Aufnahmegliedcrii. Die Kette 1 1 dient über die Kettenräder 12 und 13 zum Antrieb des Pflanzrades 8 vom Vorderrad 2.
    Paten ta νs i> rC c η ε:
    I.Maschine zum Setzen von Pflanzen, bestehend aus einem die Furche ziehenden, einem die Pflanzen der Furche zuführenden und einem die Furche schließenden Organ, dadurch gekennzeichnet, daß über ein im hinteren Teil hohles und offenes ScTiar ein enger, von zwei Seitenwänden gebildeter, sich nach oben verbreiternder Spalt angeordnet ist und die auf einem sich drehenden Rad angebrachten Aufnahmeglieder für die Setzlinge aus flachen dünneu Teilen eines biegsamen elastischen Materials bestehen, welche beim Eintritt in und Durchgang durch den Spalt und in dem Holilschar unter Festklemmen der Setzlinge zusammengepreßt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmegliedcr aus Gummiblättern l>estehcn.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hinteren Enden des Hohlschars sich bis zwischen die die Furche schließenden Glieder erstrecken.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt die unmittelbare Fortsetzung des Hohlschars darstellt und vorzugsweise aus einem Stück mit diesem besteht.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Pflanzrades von der Fahrachse erfolgt.
    O.Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Maschinen zu einem Aggregat vereinigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Q 2512 11.
DEM733A 1949-11-29 1949-11-29 Maschine zum Setzen von Pflanzen Expired DE811751C (de)

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DE811751C true DE811751C (de) 1951-12-10

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