DE810C - Fafsdauben-Hobelmaschine - Google Patents
Fafsdauben-HobelmaschineInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27C—PLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27C1/00—Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
- B27C1/12—Arrangements for feeding work
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H3/00—Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
- B27H3/02—Manufacture of barrel staves
Landscapes
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
Description
1877.
GEBR. SCHMALTZ in OFFENBACH. Faßdauben - Hobelmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. October 1877 ab.
Die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Hobelmaschine ist zur Herstellung von gewölbten
Fafsdauben mit verstärkten Köpfen aus gespaltenem Holze bestimmt, und zwar liegt der
Construction die Bedingung zu Grunde, dafs das Holz genau parallel der Faserrichtung bearbeitetwerden
soll, um möglichst widerstandsfähige Dauben und damit solide Fässer zu erhalten.
Fig. 4 stellt einen Längenschnitt der Maschine dar.
Fig. ι eine Ansicht der Maschine von vorn, vom Kopfe her, unter Weglassung unwesentlicher
Theile.
Fig. 2 einen Querschnitt des Gestelles der Maschine.
Fig. 3 einen Schnitt rechtwinklig gegen die Axen der Walzenheber.
Die Bearbeitung der Daube geschieht durch die beiden vertical übereinanderliegenden Walzenhobel
α und b, deren Messer wie gewöhnlich eine der Wölbung der Daube entsprechende
Krümmung erhalten. Der obere Hobel ist convex, der untere concav gekrümmt. Der untere Hobel b ist in einer festen Spindeldocke ·
gelagert, der obere α dagegen mufs sich um ein gewisses Mafs heben und senken können,
weil die Dauben an beiden Enden dicker bleiben sollen, während sie in der Mitte, am Bauche,
dünner ausgearbeitet werden müssen. Hierdurch wird eine Daube erzielt, welche Fässer mit starken
Köpfen, wie die von Hand ausgearbeiteten, ergiebt.
Aus diesem Grunde ist das Lager des oberen Hobels drehbar um die Axe c und wird für
gewöhnlich durch den Zug des Treibriemens an einen verstellbaren Anschlag am Gestell angedrückt
(in der Zeichnung fortgelassen). Das Verstellen dieses Anschlages in verticaler Richtung
regulirt die Dicke der Daube.
Die Daube liegt während der Bearbeitung auf den Auflagen d und e auf, von denen die
erstere entsprechend dem noch unbearbeiteten Holze gerade, letztere der fertigen Daube entsprechend
abgerundet ist. Das Andrücken des Holzes auf die Unterlagen, bewirken die beiden
Andrücker / und g, ersterer ist wieder gerade,
letzterer gewölbt.
Das noch unbearbeitete Stück der Daube liegt während des Vorschubes nur auf einer
schmalen Schiene h auf. Es ist hierdurch windschiefem Holze ein allmäliges Verdrehen um
seine Längsaxe gestattet, in dem Mafse, als die Daube vorgeschoben wird und eben durch diese
Einrichtung wird eine, der Faserrichtung des Holzes parallele Bearbeitung erzielt, wie dies
bei der Bearbeitung von Hand auch geschieht. Durch die verticale Uebereinanderstellung der
beiden Hebel ist es ferner ermöglicht, eine eben solche Bearbeitungsweise bei krumm gewachsenem
Holze zu erzielen, falls man nur die Vorsicht gebraucht, das Holz mit der convexen Seite
nach unten in die Maschine einzulegen.
Der selbstthätige Vorschub des Holzes erfolgt durch zwei Gelenkketten i i, welche auf den
beiden inneren Seiten des Maschinengestelles herlaufen und über, entsprechende Rollen und
Tragrollen geführt sind. Die parallel nebeneinander herlaufenden Ketten, sind durch
gekrümmte Stege k miteinander verbunden. Die Krümmung der Stege ist so gestaltet, dafs
sie, gegen den Kopf der Daube andrückend, mit dieser zwischen den Walzenhebeln durchgehen
können. Der oben befindliche Steg ist daher nach oben concav gekrümmt, wie die Fafsdaube. Um das seitliche Verlaufen des
Holzes zu verhindern, besitzen die Stege in der Mitte einen kleinen Stachel, der sich beim Verschub
in das Hirnende der Daube eindrückt. Die gewölbte Form der hinteren Holzauflage und des hinteren Andrückers verhindert die
seitliche Abweichung des vorderen noch unbearbeiteten Endes der Daube.
Die Verstärkung an den Kopfenden der Daube wird durch eine entsprechende Hebung des
oberen Walzenhebels erzielt, und zwar erfolgt diese Hebung des oberen Walzenhebels durch
die mit der Kette bezw. den Stegen fest verbundenen Schablonen /, welche seitlich unter
den mit einem gehärteten Gleitstücke m armirten
drehbaren Lagern des Hebels hindurchgehen. Diese Schablonen bilden entsprechende Erhöhungen
und heben bei dem Durchgang unter dem Gleitstück m die Lager des oberen Walzenhebels,
damit derselbe an den Enden der Dauben mehr Holz stehen läfst, als in der Mitte. Es
ist klar, dafs hierdurch die Daube eine der Form der Schablone ähnliche Verstärkung am
Kopf erhält.
Die Stege und Schablonen sind zum Verstellen in der Längsrichtung der Kette einge-
Claims (1)
- richtet, um Dauben von verschiedener Länge herstellen zu können.Als charakteristisch für das Wesen dieser Erfindung werden die folgenden Punkte, auf welche sich die Patent-Ansprüche gründen, aufgestellt: .i. Die Führung des Holzes durch die gerade vordere und die gekrümmte hintere Auflage für den noch unbearbeiteten Theil der Daube. Ferner die Vorschiebung des Holzes durch die gekrümmten Stege der Gliederkette.Die Erzielung des verstärkten Kopfes der Daube, durch das Heben des oberen Hebels mittelst der unter den Lagern desselben hindurchgeschobenen Schablonen, um die Lager zu heben, während die Daube zwischen den Hobeln durchgeht.Die ganze Maschine in ihrer oben beschriebenen Zusammensetzung der Mechanismen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE810T | 1877-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810C true DE810C (de) |
Family
ID=70976596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE810DA Expired - Lifetime DE810C (de) | 1877-10-10 | 1877-10-10 | Fafsdauben-Hobelmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810C (de) |
-
1877
- 1877-10-10 DE DE810DA patent/DE810C/de not_active Expired - Lifetime
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