DE806401C - Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von Verstellluftschrauben fuer Luftfahrzeuge mit Brennkraftturbinenantrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von Verstellluftschrauben fuer Luftfahrzeuge mit Brennkraftturbinenantrieb

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Publication number
DE806401C
DE806401C DEP35110A DEP0035110A DE806401C DE 806401 C DE806401 C DE 806401C DE P35110 A DEP35110 A DE P35110A DE P0035110 A DEP0035110 A DE P0035110A DE 806401 C DE806401 C DE 806401C
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DE
Germany
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switch
speed
turbine
valve
circuit
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Expired
Application number
DEP35110A
Other languages
English (en)
Inventor
William Henry Lindsey
Brian Hudson Slatter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Armstrong Siddeley Motors Ltd
Original Assignee
Armstrong Siddeley Motors Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic
    • B64C11/40Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von Verstellluftschrauben für Luftfahrzeuge mit Brennkraftturbinenantrieb . Die Erfindung bezieht sich auf Verstellschrauben für Luftfahrzeuge, die von einer Brennkraftturbinenanlage mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden. Die Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit ist durch das Hauptsteuerorgan des Piloten einstellbar.
  • Wo der Antrieb einer Verstelluftschraube mit konstanter Geschwindigkeit durch eine Kolbenmaschine erfolgt, ist es üblich, einen Anschlag für die Feinstellung des Steigungswinkels vorzusehen, d. h. einen Anschlag, der die Verstellung der Schraubenblätter in Richtung auf die Mindeststeigung bzw. Nullstellung beschränkt. Andernfalls könnte ein erheblicher Widerstand bei einem Versagen der Motoren entstehen mit der Möglichkeit, daß das Flugzeug infolge dieses Widerstandes, speziell irri Fall einer mehrmotorigen Maschine, seine Steuerbarkeit verliert.
  • Dienen andererseits Brennkraftturbinen für den Antrieb, müssen die Schraubenblätter nahezu oder vollständig bis in ihre Minimum- oder Nullstellung verstellt werden können, um das Starten und Anlaufen des Triebwerkes vor dem Start zu erleichtern.
  • Die Erfindung hat sich in erster Linie die Aufgabe gestellt, eine Lösung zu finden, die diesen widerstreitenden Erfordernissen in befriedigender Weise gerecht wird.
  • Nach einem Hauptmerkmal der Erfindung besitzt der von einer Brennkraftmaschine mit konstanter Geschwindigkeit angetriebene Verstellpropeller keinen gewöhnlichen Feinstellanschlag der üblichen Art, so daß die Steigungswinkel der Blätter bis nahezu oder vollständig in die Minimum- oder Nullstellung verstellt werden können, um das Starten des Triebwerkes am Boden zu erleichtern; um aber in der Luft die Möglichkeit auszuschließen, daß die Blätter bei einem Motorenschaden in diese Minimum- oder Nullstellung verstellt werden können, wird für den reglerbetätigten Teil der Vorrichtung zum Aufrechterhalten einer konstanten Umlaufgeschwindigkeit ein Überholschalter vorgesehen, der automatisch (z. B. durch den Drehmomentmesser des Triebwerkes oder durch Schließung der Brennstoffabsperrhahnes durch den Piloten) in Tätigkeit gesetzt wird, sobald der Turbinenantrieb aufhört, Antriebsleistung auf die Luftschraube zu übertragen. Diese Einrichtung bewirkt, daß die Einrichtung zum Aufrechterhalten konstanter Geschwindigkeit die Blätter der Schraube auf den größten Steigungsgrad (Segelstellung) verstellt, bei dem der Widerstand ein Minimum wird. Natürlich können außerdem erforderlichenfalls Anschläge vorgesehen werden, die eine Verstellung der Blätter über die Minimum- (Null-) oder Maximum-(Segel-) Stellung hinaus verhindern.
  • Sehr zufriedenstellende Ergebnisse liefern hydraulische Vorrichtungen zum Konstanthalten der Geschwindigkeit, bei welchen die Druckflüssigkeit durch eine vom Triebwerk angetriebene Pumpe geliefert wird und der erwähnte Regier auf das Ventil der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit wirkt; bei solcher Anordnung besteht der Überholschalter nach der Erfindung zweckmäßig aus einem federbeeinflußten Teil, der durch eine hydraulische Vorrichtung betätigt wird, die ihrerseits entweder elektrisch oder hydraulisch gesteuert wird und bei Wirksamwerden das Ventil entgegen dem Regler beeinflußt. Der hydraulische Kreislauf für die erfindungsgemäße Einrichtung kann von dem hydraulischen Hauptkreislauf der Vorrichtung zum Konsfanthalten der Geschwindigkeit versorgt werden. Elektrisch kann dies mit Hilfe eines durch ein Solenoid betätigten Ventils für den hydraulischen Kreislauf der zusätzlichen Schalteinrichtung geschehen; der Stromkreis des Solenoids wird durch parallele Schalter gesteuert, von denen einer mechanisch mit dem Brennstoffabsperrventil oder dem Betätigungsmechanismus dafür und der andere mit dem Drehmomentmesser des Triebwerkes mechanisch gekuppelt ist.
  • Wo für eine hydraulische Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit, die normalerweise mit Druckflüssigkeit vom Triebwerk versorgt wird, eine Hilfspumpe vorgesehen ist, um die Vorrichtung bei Segel- oder Gleitflugauständen zu beliefern, wenn die normale Lieferung von Druckflüssigkeit infolge Versagens oder Abschaltens der Turbine ausfällt, kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die neue Überholschalteinrichtung von der gleichen Quelle versorgt werden.
  • Endlich bezieht sich die Erfindung au£ die Vereinigung eines von einer Brennkraftturbine mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen Verstellpropellers, der in der geschilderten Weise arbeitet, mit einer Steuervorrichtung, durch die der Überholschalter selbsttätig vom Piloten ausgeschaltet wird, wenn dieser das Triebwerk einschaltet oder eine gleichwertige Handlung in der Absicht ausführt, den Motor durch sog. Windmühlenwirkung neu zu starten, und durch die der Überholschalter selbsttätig wieder zur Wirkung gebracht wird, wenn die Geschwindigkeit des Triebwerkes einen bestimmten Wert erreicht (oberhalb dessen, bei dem es bereits selbst arbeiten sollte), sofern bei dieser Geschwindigkeit das Triebwerk noch nicht wieder arbeitet.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung schematisch. Sie veranschaulicht eine bekannte Ausführung einer hydraulischen Anordnung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit. Die Druckflüssigkeit wird durch eine Rohrleitung 12 von eine nicht gezeichneten Pumpe geliefert, die von derselben Turbine angetrieben wird, die auch die Verstellschraube treibt. Ein Blatt dieser Verstellschraube ist bei 13 angedeutet und an eine Stange 14 der Einrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit angeschlossen, so daß die Steigung der Schraube in dem erforderlichen Umfang in Abhängigkeit von einer Axialbewegung der Stange verstellt wird. Die Stange 14 ist mit einem nach beiden Richtungen arbeitenden Kolben 15 innerhalb eines hydraulischen Zylinders 16 verbunden. Die Endflächen dieses Zylinders begrenzen den Hub des Kolbens entsprechend der Nullstellung und der maximalen Steigungs- (Segel-) Stellung des Schraubenblattes.
  • In die Leitung 12 ist eine Zusatzpumpe 17 eingeschaltet. Der Zutritt von Druckflüssigkeit aus der Rohrleitung zu den Kanälen 18, 18, die zu den beiden gegenüberliegenden Enden des Zylinders 16 führen, wird durch ein Kolbenventil i9 gesteuert, das auf der Zeichnung in seiner Mittelstellung wiedergegeben ist. Wird das Kolbenventil zum Anschluß eines Kanals 18 an die Druckleitung verschoben, wird dadurch gleichzeitig die Verbindung des anderen Kanals mit dem zugehörigen Austrittskanal 2o hergestellt, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist.
  • Das Ventil i9 trägt an einem Ende einen Teller 21, gegen den sich von einer Seite eine Druckfeder 22 legt, während auf seine andere Seite ein schematisch bei 23 angedeuteter Fliehkraftregler wirkt, dessen Stellung der Geschwindigkeit des Turbinentriebwerkes entspricht. Das Widerlager 24 für die Feder 22 ist mittels eines Hebels 25 verstellbar, der mit dem Drosselventil oder einem anderen Hauptsteuerorgan der Turbine in Verbindung steht.
  • Am anderen Ende des Ventils i9 ist der überholschalter gemäß der Erfindung angeordnet. Er besteht aus einem axial zum Ventil angeordneten Schaftteil 27, das an einem Kolben 28 befestigt ist. Dieser wird durch eine Feder 29 in seiner gezeichneten Ruhestellung gehalten. Der Kolben arbeitet in einem Zylinder 3o, dessen Druckseite durch eine Leitung 31 an die Druckleitung 12 angeschlossen ist. Druckflüssigkeit kann außerdem, wenn die Geschwindigkeit der Turbine unter einen bestimmten Wert fällt, der Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit und dem Überholschalter von einer nicht gezeichneten Hilfspumpe über eine Rohrleitung 32 und ein Rückschlagventil 33 zugeleitet werden.
  • Gewöhnlich ist jedoch die Druckflüssigkeit vom Zylinder 30 mittels eines Ventils 34 abgesperrt, das durch ein Solenoid 35 geöffnet werden kann. Der Stromkreis hierfür schließt zwei parallel liegende Schalter ein, nämlich einen Brennstoffabsperrschalter 36, der nur geschlossen wird, wenn das Ventil zur Absperrung des Brennstoffes geschlossen wird, und einen Drehmomentschalter 37, der gewöhnlich offen ist, aber geschlossen wird, wenn die Schraube ihrerseits windmühlenartig das Turbinentriebwerk mit durchdreht. 38 deutet die Verbindung zwischen dem Schalter 36 und dem nicht gezeichneten Brennstoffabsperrhahn an, 39 veranschaulicht den Drehmomentmesser. Dieser ist nur schematisch angedeutet und besteht z. B. aus einem Sonnenrad 40 auf dem Turbinenläufer, das auf eine Scheibe 41 über ein epicyklisches Untersetzungsgetriebe arbeitet. Die Scheibe ist sowohl mit dem Schalter 37 als auch mit einem Kolben 42 verbunden, der in dem Zylinder des Drehmomentmessers arbeitet.
  • Sollte also die Turbine abgeschaltet werden oder aussetzen, so würde normalerweise die absinkende Geschwindigkeit des Reglers 23 der Feder 22 erlauben, das Ventil i9 nach links zu verstellen. Damit tritt Druckflüssigkeit in die linke Seite des Zylinders 16 und veranlaßt die Verstellung der Schraubenblätter in die Minimum- oder Nullstellung. Sobald jedoch der Pilot den Brennstoffabsperrhahn und damit gleichzeitig den Schalter 36 schließt, wird der Stromkreis für das Solenoid geschlossen, welches das Ventil 34 anhebt und so Druckflüssigkeit zu dem Überholschalter treten läßt. Der Schaftteil 27 des Schalters stößt gegen das Ventil i9 und verschiebt es nach rechts. Infolgedessen tritt Druckflüssigkeit in das rechte Zylinderende 16 und verstellt die Flügelblätter in ihre Maximum- oder Segelstellung. Ebenso würde auch die Umkehrung der Drehkraft im Drehmomentmesser den Schalter 37 und dadurch auch unabhängig vom Schalter 36 den Stromkreis für das Solenoid 35 schließen.
  • Die Zeichnung zeigt noch einen Schalter 44 im Stromkreis des Solenoids 35, der für gewöhnlich geschlossen ist und ebenfalls durch ein Solenoid 45 gesteuert wird. Der Stromkreis für dieses Solenoid schließt den Zündschalt'er 46 des Piloten und ferner einen von einem Regler betätigten Schalter 47 ein, der sich öffnet, wenn das Turbinentriebwerk eine Geschwindigkeit von beispielsweise 2ooo U/min erreicht. Auch der Zündbrennstoffhahn 48 und die Zündspule 49 werden vom Zündschalter 46 gesteuert.
  • Um also die Turbine durch die sog. Windmühlenwirkung wieder anzulassen (die Schraubenblätter stehen zu diesem Zeitpunkt infolge der Wirkung des Schalters in Segelstellung), öffnet der Pilot den Brennstoffal)sperrhahn und damit den Schalter 36 und schließt den Zündschalter 46, wodurch die Zündspule 49 und der Zündbrennstoffhahn 48 erregt werden. Der Schalter 47 bleibt geschlossen, bis die Turbine die festgesetzte Geschwindigkeit von etwa 2000 U/min erreicht. Daher wird das Solenoid 45 erregt und öffnet den Schalter 44, so daß das Solenoid 35 stromlos wird und den Überholschalter stillsetzt. Sobald sich die Blätter aus der Segelstellung herausbewegen, beginnt die Windmühlenwirkung auf die Turbine.
  • Angenommen, daß sich die Turbine bei einer Geschwindigkeit von etwa i8oo bis 200o U/min selbst in Gang setzen könnte, wenn der Schalter abgeschaltet ist (und dadurch die Möglichkeit besteht, daß die Blattneigung durch die Vorrichtung zum Einhalten konstanter Geschwindigkeit verstellt wird), daß das Triebwerk durch Windmühlenwirkung eine Geschwindigkeit von etwa 2300 U/min angenommen hat und daß dann infolge eines Versagens das Triebwerk noch nicht selbst arbeitet, so ist es wichtig, daß der Überholschalter wieder in Wirkung tritt, um zu verhindern, daß die Blätter weiter bis zu einer minimalen Steigung verstellt werden, wodurch ein unzulässiger übermäßiger Widerstand hervorgerufen werden könnte. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird er durch öffnung des Schalters 47 wieder freigegeben. Sobald der Überholschalter auf diese Weise wieder arbeiten kann, werden die Flügelblätter wieder in Segelstellung verstellt, so daß die Umlaufzahl des Triebwerkes wieder weit unter den genannten Grenzwert fallen wird. In dieser Lage können die Steuervorrichtungen den Überholschalter ein zweites Mal außer Wirksamkeit setzen und so fort. Der Pilot wird natürlich durch Beobachtung des Geschwindigkeitsanzeigers des Triebwerkes darauf aufmerksam werden, daß irgend etwas in Unordnung ist, da der Drehzahlanzeiger ständig zwischen dem genannten Wert, bei welchem der Überholschalter wieder in Wirksamkeit tritt, und einem niedrigeren Wert pendelt, bei welchem er ausgeschaltet ist.
  • Sobald natürlich das Turbinentriebwerk selbst wieder arbeitet, wird der Stromkreis für den Überholschalter zusätzlich durch den Schalter 37 des Drehmomentmessers unterbrochen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von Verstelluftschrauben für Luftfahrzeuge mit Brennkraftturbinenantriel), dadurch gekennzeichnet, daß die Blätter (i3) nahezu oder vollständig bis in die Nullstellung verstellt werden können und daß für den reglerbetätigten Teil der Vorrichtung ein Überholschalter (27, 28) vorgesehen ist, der automatisch in Tätigkeit tritt, wenn die Turbine aufhört, Antriebsleistung auf die Luftschraube zu übertragen, und der dann die Vorrichtung zur Aufrechterhaltung konstanter Umlaufgeschwindigkeit so beeinflußt, daß die Schraubenblätter in Richtung auf ihre Segelstellung verstellt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, die hydraulisch arbeitet und deren reglerbetätigter Teil ein Ventil ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Überholschalter ein federbeeinflußtes (29) Teil (27) aufweist, das mit dem Ventil (i9) zu-, sammen arbeitet, das hydraulisch betätigt wird und dessen Umlaufsystem mit Druckflüssigkeit von dem hydraulischen Hauptkreislauf (i2) der Vorrichtung versorgt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, die normalerweise mit Druckflüssigkeit von der Turbine und zusätzlich für die Segelflugstellung, wenn die normale Versorgung aussetzt, von einer Hilfspumpe versorgt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckflüssigkeitskreislauf der hydraulischen Vorrichtung mit Druckflüssigkeit aus den gleichen Quellen versorgt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Kreislauf elektrisch mittels eines durch ein Solenoid (35) betätigten Ventils (34) gesteuert wird, wobei der Stromkreis des Solenoids durch Parallelschalter gesteuert wird, von denen einer (36) mechanisch mit dem Brennstoffabsperrventil (oder der Betätigungsvorrichtung dafür) und der andere (37) mit dem Drehmomentmesser (42) der Turbine mechanisch verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Überholschalter durch eine Steuervorrichtung automatisch wirkungslos gemacht wird, sobald der Versuch gemacht wird, die Antriebsturbine durch Windmühlenwirkung zu starten, und daß der Überholschalter automatisch wieder freigegeben wird, wenn die Geschwindigkeit der Antriebsturbine einen bestimmten Wert erreicht (oberhalb dessen das Triebwerk schon wieder selbst arbeiten sollte), sofern das Triebwerk bei dieser Geschwindigkeit noch nicht wieder selbst arbeitet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidkreislauf in Serienschaltung mit den beiden Parallelschaltern einen Schalter (44) einschließt, der durch ein Solenoid (45) betätigt wird, das durch Schließung des Zündschalters (46) für die Turbinenanlage erregt wird, wobei der Zündschalter in einem Stromkreis mit einem Schalter (47) liegt, der von einem in Abhängigkeit von der Umlaufgeschwindigkeit der Antriebsturbine angetriebenen Regler gesteuert wird.
DEP35110A 1946-02-28 1949-02-26 Vorrichtung zum Konstanthalten der Geschwindigkeit von Verstellluftschrauben fuer Luftfahrzeuge mit Brennkraftturbinenantrieb Expired DE806401C (de)

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