DE806300C - Ventilaufbau, besonders fuer Dampfmaschinen - Google Patents

Ventilaufbau, besonders fuer Dampfmaschinen

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DE806300C
DE806300C DEP23752A DEP0023752A DE806300C DE 806300 C DE806300 C DE 806300C DE P23752 A DEP23752 A DE P23752A DE P0023752 A DEP0023752 A DE P0023752A DE 806300 C DE806300 C DE 806300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
seat body
guide
valve seat
flange
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Expired
Application number
DEP23752A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Willy Muether
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE806300C publication Critical patent/DE806300C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/42Valve seats
    • F16K1/425Attachment of the seat to the housing by plastical deformation, e.g. valve seat or housing being plastically deformed during mounting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Bei größeren Dampfmaschinen werden meist die Ventilsitzkörper und die Ventilschaftführungen züi einem Block vereinigt, der als Ganzes aus dem Zylinder herausnehmbar und auch wieder als Ganzes einsetzbar ist. Wenn der Block durch gemeinsame Befestigungsmittel, wie z. B. Flanschschrauben, an die Dichtungsflächen gedrückt wird, die sowohl am Ventilsitzkörper wie an der Schaftführung anzubringen sind, so läßt sich zwar im kalten Zustand eine ausreichende Dichtung an beiden Stellen erzielen, jedoch bringen die Temperaturänderungen im Betriebe so unterschiedliche Dehnung, ii mit sich, daß eine der beiden Dichtungen, und zwar in der Regel diejenige an der Ventilschaftführung, leicht zum Durchblasen neigt. Mit den bekannten Bauarten läßt sich dieser Übelstand nicht beleben.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, bei einem solchen Ventilaufbau, bei dem der Ventilsitzkörper und die Schaftführung gemeinsam herausnehmbar sind, die Abdichtflächen am Ventilsitzkörper durch federnde Mittel anzupressen, die ihr Widerlager an der Schaftführung bzw. einem mit dieser Schaftführung verbundenen Teil finden. Mit dieser neuen Gestaltung kann man den äußeren Flansch, also dei: Flansch, welcher mit der Ventilführung verbunden ist, fest auf seine Dichtungsflächen pressen, während der Ventilsitzkörper federnd auf die Dichtungsfläche gedrückt wird, so daß schon beim Einbau kleine. Ungenauigkeiten u. dgl. überbrückt werden können. Treten unterschiedliche Dehnungen infolge der Wärmespannungen auf, so werden diese Dehnungen von den federnden Zwischenmitteln aufgenommen, die dadurch nur eine andere Spannung erhalten, während die Dichtungsflächen fest aufeinander bleiben, so daß in allen Betriebszuständen eine ausreichende Dichtung gewährleistet ist. Andererseits braucht auch nicht auf die gemeinsame Herausnehmbarkeit von Ventilsitzkörper und Ventilführung verzichtet zu werden, da das Widerlager für das federnde Mittel an der Ventilschaftführung sitzt, also sich innerhalb des beim Herausnehmen bewegten Systems befindet.
  • Am besten werden Schraubenfedern außerhalb des Dampfkanals bzw. des vom Dampf erfüllten Raumes angeordnet, wobei dann zur Erreichung einer vollkommenen Abdichtung die herausragenden Federn von Hülsen umgeben werden, die vorzugsweise nur nach dem Innern der Maschine hin offen sind. Die Widerlager der Federn werden einstellbar gemacht, um das Spiel und gegebenenfalls auch die Vorspannung der Federn regeln zu können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt.
  • In dem Zylindergußstück i einer Dampfmaschine ist der Ventilsitzkörper 2 eingesetzt, der mit seiner Fläche 3 an der Fläche 4 des Zylinderkörpers abgedichtet ist. Der Schaft 5 des Ventils 6 wird in einer Büchse 7 der Ventilführung 8 gehalten. Diese ist mit ihrem Flansch bei 18 auf die entsprechend Fläche i9 am Zylinderkörper i dampfdicht durch die Schrauben 17 aufgepreßt. Der Flansch: dieser Ventilführung 8 ist gegenüber der oberen Verlängerung 9 des Ventilsitzkörpers 2 zentriert. Durch die Schrauben io ist der Zusammenhang zwischen den Teilen 2 und 8 hergestellt, wobei die Schrauben ein gewisses Spiel in der Achsrichtung des Ventils gestatten. Der Anpreßdruck zum Abdichten an den Stellen 3, 4 wird durch Federn i i herbeigeführt, die auf den Umfang des Flansches der Ventilführung verteilt sind und sich einesteils gegen einen Bund des Stiftes 12 legen, der auf den Fortsatz 9 drückt, während sie andererseits an dem Hülsenkopf 13 anliegen, der mit Gewinde in der Hülse 14 befestigt ist, die ihrerseits mit dem Flansch 8 bei 15 verschraubt ist. Sämtliche Einbauteile werden durch einen Flansch 16 am Zylinder gehalten, nach dessen Abnahme sie zusammen ohne Lösen der Widerlager für die Schraubenieder i i herausgenommen werden können. Beim Wiedereinsetzen werden durch das Anziehen der Schrauben 17 die Dichtungsflächen 3, 4 und 18, i9 in jedem Betriebszustand fest aufeinandergepreßt.
  • Gegebenenfalls können die Schraubenfedern durch andere federnde Mittel, etwa durch Tellerfedern oder durch die federnde Ausbildung einer der zum Getriebeblock gehörenden Teile ersetzt werden. Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung bei Dampfmaschinen beschränkt, läßt sich vielmehr z. B. auch bei Gasmaschinen und Kompressoren anwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventilaufbau, besonders für Dampfmaschinen, bei dem der Ventilsitzkörper und die Ventilschaftführung gemeinsam aus dem Zylinderblock herausnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtungsfläche (3) am Ventilsitzkörpe'r (2) gegen die entsprechende Fläche (4) am Zylinder (i) o. dgl. durch federnde Mittel (i i) angepreßt wird, welche ihr Widerlager an der Ventilschaftführung (8) oder einem mit dieser verbundenen Teil findet.
  2. 2. Ventilaufbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (i i) außerhalb des Dampfkanals angeordnet sind.
  3. 3. Ventilaufbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Federwiderlager von einer Hülse (14) gebildet wird, welche den einstellbaren Widerlagerkopf (13) trägt und im Flansch der Schaftführung (8) eingesetzt ist.
DEP23752A 1948-12-07 1948-12-07 Ventilaufbau, besonders fuer Dampfmaschinen Expired DE806300C (de)

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DE806300C true DE806300C (de) 1951-06-14

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DE (1) DE806300C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063866B (de) * 1952-08-14 1959-08-20 Richard Neumann Entwaesserungsvorrichtung an Wasserfuehrungsrohren
DE1273109B (de) * 1962-02-12 1968-07-18 Industriegeraete Fuer Energiet OElzumessvorrichtung fuer OElbrenner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063866B (de) * 1952-08-14 1959-08-20 Richard Neumann Entwaesserungsvorrichtung an Wasserfuehrungsrohren
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