DE804476C - Fraesketten-Stemmaschine - Google Patents

Fraesketten-Stemmaschine

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Publication number
DE804476C
DE804476C DEP25495D DEP0025495D DE804476C DE 804476 C DE804476 C DE 804476C DE P25495 D DEP25495 D DE P25495D DE P0025495 D DEP0025495 D DE P0025495D DE 804476 C DE804476 C DE 804476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
machine
milling chain
milling
machine base
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Expired
Application number
DEP25495D
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English (en)
Inventor
Albert Fezer
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE804476C publication Critical patent/DE804476C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/06Slotting or mortising machines tools therefor equipped with chain cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Fräsketten-Stemmaschine Die bekannten elektromotorisch angetriebenen Fräsketten-Stemmascliineti für das Zimmereigewerbe wurden bisher mit ihrem einfachen Fußgestell auf das zu bearbeitende Werkstück, in der Regel auf einen rauhen Balken ausgesetzt. Das zu fräsende Zapfenloch wird durch mehrmaliges Niederdrücken der umlaufenden Fräskette erzeugt, da die Länge des Zapfenloches ein Mehrfaches der Fräskettenbreite beträgt. Infolgedessen muß nach jedem Fräsvorgang die :Maschine auf dem Balken um ein der Fräskettenbreite entsprechendes Stück verschoben werden. Infolge der bisher vorhandenen starken Reibung zwischen dem Maschinenfuß und dem Balken war die Verschiebung etwas schwer und vor allen Dingen hinsichtlich ihrer Genauigkeit nur umständlich durchzuführen. Es kommt noch hinzu, daß die erwähnte Reibung noch dadurch erhöht ist, daß ein in bekannter Weise mit dem Maschinenfuß verbundener Seitenanschlag seitlich am Balken anliegt. Wenn die erhöhte Reibung, wie oben dargelegt, bei der Maschinenverschiebung wachteilig ist. so ist sie andererseits während des Fräsvorgangs selbst von Vorteil, da sie der Maschine einen festen Stand auf dem Balken verleiht.
  • Um den erwähnten Nachteil zu beseitigen, um aber auch den zuletzt erwähnten Vorteil beizubehalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, den Maschinenfuß unten mit Rollen oder Walzen zu versehen, von denen mindestens eine wahlweise feststellbar ist. Mit loser Walze läßt sich die Verschiebung der Maschine leicht und genau durchführen, während die festgestellte Walze den erwünschten Vorteil der erhöhten Reibung wieder herstellt.
  • Der Erfindungsgedanke ist weiter dadurch vervollkommnet worden, daß die Lösung und Feststellung einer Walze selbsttätig in Abhängigkeit vom heben und Senken des Antriebsmotors bzw. der Fräskette erfolgt. In der höchsten Lage der Fräskette ist die Walze lose, die infolge der Senkbewegung der Kette vorzugsweise gleich am Beginn dieser Bewegung wieder selbsttätig festgestellt wird.
  • Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Fräsketten-Stemmaschine von der Seite gesehen; Fig. ? ist eine zugehörige Stirnansicht; Fig.3 veranschaulicht einen in größerem Maßstab gezeichneten Querschnitt nach der Linie .I-ß der Fig. i.
  • Von der Fräsketteri-Steinmaschine sind in der Zeichnung nur die hier in Betracht kommenden Hauptteile dargestellt. Der auf den Balken i aufsetzbare, beispielsweise gehäuseartig ausgebildete Maschinenfuß 2 trägt vorn in bekannter «'eise die beiden senkrechten festen Führungssäulen 3, auf denen der Antriebselektromotor 4 nebst Fräskette 5 mittels der Führungshülsen6 verschiebbar ist. Beim Fräsen wird der Motor mittels an ihm angebrachter Randgriffe entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten federnden Abstützung nach unten bewegt. In der Zeichnung befindet sich der Motor bzw. die strichpunktiert dargestellte Fräskette in ihrer höchsten Lage.
  • In dem Maschinenfuß 2 ist hinten auf einem Bolzen 7 eine Walze 8 lose drehbar gelagert. Im vorderen Teil des Maschinenfußes ist eine zweite Walze 9 auf ihrer Achse io drehbar angeordnet. Die \laschine ruht mit den beiden Walzen 8, 9 auf dem Balken und ist bei losen Walzen leicht auf dem Balken verschiebbar.
  • Um nun während des Fräsens die leichte Verschiebbarkeit aufzuheben und dadurch einen sicheren Stand der Maschine zu erreichen, ist im gezeichneten Beispiel die vordere Walze 9 mit einer besonderen Feststellvorrichtung versehen. Im gezeichneten Beispiel ist mit dem Maschinenfuß 2 ein Konus i i verbunden, dessen Drehung beispielsweise durch einen in den Konus und in die Fußwandung eingreifenden Stift 12 verhindert ist. Der Konus i i ist in axialer Übereinstimmung mit der Walze 9 auf der Achse io angeordnet. Das dem Konus gegenüberliegende Stirnende der Walze 9 ist zur Zusammenarbeit mit dem Konus 11 mit einem konischen Sitz 13 versehen. Die Achse io, auf der die Walze 9 lose drehbar angeordnet ist, erstreckt sich mit ihrem einen Ende aus dem Maschinenfuß 2 heraus, sie trägt hier eine Druckschraubenfeder 14, die zwischen der Fußwandung und den auf die Achse io aufgeschraubten Muttern 15 eingespannt ist. Am entgegengesetzten Ende trägt die Achse einen Bund oder ist, wie dargestellt, mit einer kleinen Hülse 16 fest verbunden. Die Druckschraubenfeder i4 ist stets bestrebt, die Achse io in Fig. 3 nach rechts zu verschieben, wobei die Walze 9 durch die Anschlaghülse 16 mitgenommen wird. Infolge dieser Verschiebung greift die Konusfläche 13 der Walze über den festen Konus i i, wodurch die Walze festgestellt und an ihrer Drehung verhindert ist. In Fig. 3 ist die Walze 9 in ihrer losen Stellung gezeichnet, wobei die Achse io innerhalb des Fußes 2 nach links verschoben ist.
  • Diese Feststellvorrichtung kann nun in verschiedener Weise betätigt werden. Man könnte dem äußeren Ende der Walzenachse io eine geeignete Handhabe zuordnen, um die Achse in der einen oder anderen Endstellung festzuhalten. In diesem Fall hätte der Zimmermann jedesmal am Ende eines Fräsvorgangs die Feststellvorrichtung zu bedienen.
  • Im gezeichneten Beispiel wird die Feststellvorrichtung selbsttätig durch das heben und Senken der beweglichen Maschinenteile .I bis 6 gesteuert. Zu diesem Zweck ist seitlich ein doppelarmiger Hebel 17, 17' vorgesehen. der um einen am N'Iaschinenfuß gelagerten Bolzen 18 schwenkbar ist. Das untere Ende 17' des Hebels arbeitet mit dem Ende der Walzenachse io zusammen. Am -Motorgehäuse oder an der Führungshülse 6 ist oben eine Steuerrolle i9 drehbar gelagert. auf welcher das obere freie Ende des hier etwas nach innen abgebogenen Hebels 17 aufliegt.
  • In der gezeichneten höchsten Stellung der beweglichen Teile ist der Hebel 17 durch die Rolle i9 etwas nach außen geschwenkt, wodurch das Hebelende 17' die Achse io unter Zusammendrückung der Feder 14 in Fig. 3 nach links geschoben hat. In dieser Stellung ist die Walze 9 lose, und die ganze Maschine kann mittels der Rollen 8, 9 leicht verschoben werden. Sobald der Zimmermann die beweglichen Teile nach unten drückt, macht der Hebel 17 infolge seiner oberen Kurvengestalt eine kleine Schwenkung, wodurch die Feder 14 in Wirkung tritt und die Achse io und mit ihr die Walze 9 in Fig. 3 nach rechts in ihre Feststellung zieht. Diese Anordnung ist vorzugsweise so getroffen, daß die Feststellung der Walze 9 schon erfolgt ist, wenn die Fräskette 5 die Oberfläche des Balkens berührt.
  • Bewegt der Zimmermann nach erfolgter Fräsung die beweglichen Teile wieder nach oben, dann wird der Hebel 17 in der höchsten Stellung durch die Rolle i9 wieder etwas zurückgeschwenkt, wodurch die Lösung der Walze 9 erfolgt.
  • Die besondere Art der beschriebenen Walzenfeststellung hat noch einen weiteren Vorteil. Bekanntlich ist mit dem Maschinenfuß 2 ein in Fig. 2 schematisch angegebener Seitenanschlag 2o fest verbunden, der durch die Zugwirkung der Fräskette stets gegen die Seitenfläche des Balkens gedrückt wird und der die genaue Lage des zu fräsenden Stammloches 21 gewährleistet. Die feste Verbindung des Seitenanschlags 20 mit der Maschine ist in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Wenn man sich den Lösevorgang der Walze 9 genau veranschaulicht, dann findet vom Balken i aus gesehen nicht eine Verschiebung der Walze 9 nach links, sondern vielmehr eine Verschiebung der gesamten Maschine nach rechts statt. Das ist verständlich, denn das ganze :Maschinengewicht ruht ja auf der Walze 9, zwischen welcher und der Oberfläche des Balkens i die größte Reibung vorbanden ist, während die anderen -Maschinenteile mit dem Balken i überhaupt nicht in Berührung stehen. Die Folge der Verschiebung der ganzen Maschine nach rechts in bezug auf den Balken und die liegenbleibende Walze 9 ist, daß sich der Seitenanschlag 20 etwas vom Balken entfernt, so daß hier ein kleiner Zwischenraum entsteht, der die Verschiebung der :Maschine auf dem Balken wesentlich erleichtert. Mit der Feststellbewegung beim Niederdrücken der beweglichen -Maschinenteile kehrt die ganze Maschine wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, wobei der Seitenanschlag wiederum am Balken i anliegt. Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine geringe Verschiebung im Ausmaß von etwa i Millimeter, die aber für den angestrebten Zweck vollständig ausreichend ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCH: i. Fräsketten-Steininaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenfuß (2) zur Auflage auf dein Werkstück (i ) Rollen oder Walzen (g. 9) aufweist, von denen mindestens eine feststellbar ist.
  2. 2. Fräsketten-Steminaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung ans einem finit <lern Maschinenfuß (2) uridrehbar verbundenen Konus (ii) besteht, gegen den die axial um das Lüftspiel verschiebbare Walze (9) mit einem entsprechend konischen Sitz (13) durch Federkraft gedrückt wird.
  3. 3. Fräsketten-Stemmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem äußeren Ende der im Maschinenfuß (2) verschiebbar gelagerten Walzenachse (io) eine Druckschraubenfeder (1d) angeordnet ist, die zwischen dem 'Maschinenfuß (2) und auf der \%"alzenaclise (io) befindlichen -Muttern (i5) eingespannt ist, und daß dem Walzenachsenende eine Handhabe zum Verschieben der Walzenachse (io) zugeordnet ist. .
  4. 4. Fräsketten-Stemmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen am Maschinenfuß (2) drehbar gelagerten, doppelarmigen Hebel (17), dessen unteres Ende (17') die Walzenachse (io) berührt und dessen oberes Ende mit einem am heb- und senkbaren Maschinenteil gelagerten Nocken oder Rolle (i9) derart selbsttätig zusammenarbeitet, daß die Walze (9) bei höchster Lage der Fräskette (5) lose ist und beim Senken der Fräskette (5) festgestellt wird.
DEP25495D 1948-12-19 1948-12-19 Fraesketten-Stemmaschine Expired DE804476C (de)

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