DEP0025495DA - Fräsketten-Stemmaschine. - Google Patents

Fräsketten-Stemmaschine.

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Publication number
DEP0025495DA
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DE
Germany
Prior art keywords
machine
roller
milling
milling chain
mortising machine
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Fezer
Original Assignee
Fezer, Albert, Eßlingen
Publication date

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Description

Albert Fezer in Ssslingen/ Neckar.
FräsketteaStemBi-liaschine
Die bekannten elektromotorisch angetriebenen Fräskettenlteimamaschinen für das Zimmereigewerbe wurden bisher mit ihrem einfachen Fußgestell auf das zu bearbeitende Werkstück, in der Hegel auf einen rauhen Balken, ausgesetzt. Das zu fräsende Zapfenloch wird durch mehrmaliges Niederdrücken der umlaufenden Fräskette erzeugt, da die Länge des Zapfenloches ein Mehrfaches der Fräskettenbreite beträgt« Infolgedessen muß nach jedem Fräsvorgang die Maschine auf dem Balken um ein der Fräskettenbreite entsprechendes Stück verschoben werden. Infolge der bisher vorhandenen starken Reibung zwischen dem Maschin en fuß und dem Balken war die Verschiebung etwas scher und vor allen Dingen hinsichtlich ihrer Genauigkeit nur umständlich durchzuführen. Es kommt noch hinzu, daß die erwähnte Reibung noch dadurch erhöht ist, daß ein in bekannter ^eise mit dem Maschinenfuß verbundener Seitenanschlag seitlich am Balken anliegt. Wenn die erhöhte Heibung, wie oben dargelegt j bei der Maschinenverschiebung nachteilig ist, so ist sie andererseits während des Fräsvorganges selbst von Vorteil, da sie der Maschine einen festen Stand auf dem Balken verleiht.
TJm den erwähnten Nachteil zu beseitigen, um aber auch den zuletzt erwähnten Vorteil beizubehalten, wird erfindungsgeaiäß vorgeschlagen, den Maschinenfuß unten mit Rollen oder Walzen zu versehen, von denen mindestens eine wahlweise feststellbar ist. Mit loser Walze läßt sich die Verschiebung der Maschine leicht und genau durchführen, während die festgestellte Walze den Vorteil der erhöhten Reibung wiederherstellt,,
Der Erfindungsgedanke ist weiter dadurch vervollkommnet worden, daß die Lösung und Feststellung einer Walze selbsttätig in Abhängigkeit vom Heben und Senken des Antriebsmotors bzw. der Fräskette erfolgt. In der höchsten Lage der Fräskette ist die Walze lose, die infolge der Senkbewegung der Fette vorzugsweise gleich am Beginn dieser Bewegung wieder selbsttätig festgestellt wird.
Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungeneispiel des Srfindungsgedankens dargestellt,
1 zeigt die ^ettenStemm^aschine von der Seite gesehen?
2 ist eine zugehörige Stirnansieht;
Figw 3 veranschaulicht einen in größerem Maßstab gezeichneten Querschnitt nach der Linie A-B der Figur I8
Ton der Fräsketteni$temB|-Jfaschine sind in der Zeichnung nur die hier in Betracht kommenden Hauptteile dargestellt. Der auf den Balken 1 aufsetzbare beispielsweise gehäuseartig ausgebildete Maschinenfuß 2 trägt vorne in bekannter Weise die beiden senkrechten festen Führungssäulen 3? &uf denen der Antriebselektromotor 4 nebst Fräskette 5 mittels der Führungshülsen 6 verschiebbar ist. Beim Fräsen wird der Motor mittels an ihm angebrachter Handgriffe entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten federnden Abstützung nach unten bewegt. In der Zeichnung befindet sich der Motor bezw* die strichpunktiert dargestellte Fräskette in ihrer höchsten Lage*
In dem Maschinenfuß 2 ist hinten auf einem Bolzen 7 eine Walze 8 lose drehbar gelagert. Im vorderen Teil des Maschinenfußes
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ist eine zweite Walze 9 niä-b^e-be ihrer Achse 10 drehbar angeordnet. Die Maschine ruht mit den beiden Walzen 8F 9 auf dem Balken und ist bei losen Walzen leicht auf dem Balken verschiebbar.
Um nun während des Fräsens die leichte Verschiebbare it aufzuheben und dadurch einen sicheren Stand der Maschine zu erreichen j ist im gezeichneten Beispiel die vordere Walze 9 mit einer besonderen Feststellvorrichtung versehen. Im gezeichneten Beispiel ist mit den Maschinenfuß 2 ein Konus 11 verbunden, dessen Drehung beispielsweise durch einen in den Konus und in die Fußwandung eingreifenden Stift 12 verhindert ist. "Der Eonus 11 ist in achsialer Übereinstimmung mit der Walze 9 auf der Achse 10 angeordnet. Das dem Konus gegenüberliegende Stirnende der Walze 9 ist zur Zusammenarbeit mit dem Konus 11 mit einem konischen Sitz 13 versehen. Die Achse 10, auf der
die Walze 9 lose drehbar angeordnet- ist, erstreckt sich mit ihrem einen Ende aus des Maschinenfuß 2 heraus, sie trägt hier eine Druckschraubenfeder 14, die zwischen der Fußwandung und den auf die Achse 10 aufgeschraubten Muttern 15 eingespannt ist«. Am entgegengesetzten Ende trägt die Achse einen Bund oder ist s, wie dargestellt, mit einer kleinen Hülse 16 festverbundene Die Druckachraubenfeder 14 ist stets bestrebt, die Achse 10 in Figjs» 3 nach rechts au verschieben, wobei die Walze 9 durch die Anschlaghülse 16 mitgenommen wird* Infolge dieser Verschiebung greift die Koriusflache 13 der falze über den festen Konus 11 j wodurch die Walze festgestellt und an ihrer Drehung verhindert ist» In Figur 3 ist die Walze 9 in ihrer losen Stellung gezeichnet, wobei die Achse 10 innerhalb des Fußes 2 nach links verschoben ist.
Diese Feststellvorrichtung kann nun in verschiedener ?/eise betätigt werden. Man könnte dem äußeren Ende der Walzenachse eine geeignete Handhabe zuordnen, nm die Achse in der einen oder anderen Sndstellung festzuhalten. In diesem Falle hätte der Zimmermann jedesmal am Ende eines Fräsvorganges die Feststellvorrichtung zu bedienen»
Im gezeichneten Beispiel wird die Feststellvorrichtung "bie-efe durch das Heben und Senken der beweglichen Maschinenteile 4 bis 6. .gesteuert» Zu diesem Zweck ist seitlich ein doppelaraiger Hebel 17* 17* vorgesehen, der um einen am Maschinenfuß gelagerten Bofeen 18 schwenkbar ist. Das untere Ende 17' des Hebels arbeitet mit dem Ende der Walzenachse 10 zusammen. Am Motorgehäuse oder an der Führungshülse 6 ist oben eine Steuerrolle 19 drehbar gelagert, auf welcher das obere freie Ende des hier etwas nach innen abgebogenen Hebels 17 aufliegt»
In der gezeichneten höchsten Stellung der beweglichen Teile ist der Hebel 17 durch die Rolle 19 etwas nach außen geschwenkt, wodurch das Hebelende 17" die Achse 10 unter Zusammen drückung der Feder 14 in Figj»1 3 nach links geschoben hat. In dieser Stellung ist die Walze 9 lose und die ganze Maschine kann mittels der Rollen 8, 9 leicht verschoben werden. Sobald der Zimmermann die beweglichen Teile nach unten drückt, macht der Hebel 17 infolge seiner oberen Kurvengestalt eine kleine Schwenkung, wodurch die Feder 14 in Wirkung tritt und
die Achse 10 und mit ihr die Walze 9 in Figj» 3 nach rechts in ihre feststellung zieht« Diese Anordnung ist vorzugsweise so getroffen, daß die Peststellung der Walze 9 schon erfolgt ist, wenn die Fräskette 5 die Oberfläche des Balkens berührt.
Bewegt der Zimmermann nach erfolgter Fräsung die beweglichen Teile wieder nach oben, dann wird der Hebel 17 in der höchsten Stellung durch die Bolle 19 wieder etwas zurückgeschwenkt, wodurch die lösung der Walze 9 erfolgt.
Die besondere Art der beschriebenen Walzenfeststellung hat noch einen weiteren Vorteil. Bekanntlich ist sit dem Maschinenfuß 2 ein in Figps1 2 schematisch angegebener Seitenanschlag 20 festverbunden, der durch die Zugwirkung der Fräskette stets gegen die Seitenfläche des Balkens gedrückt wird und der die genaue Lage des zu fräsenden. Stemmloches 21 gewährleistet. Die feste Verbindung des Seitenanschlages 20 mit der Maschine ist in der Zeichnung nicht dargestellt«.
Wenn man sich den Lösevorgang der Walze 9 genau veranschaulicht, dann findet vom Balken 1 aus gesehen nicht eine Verschiebung der Walze 9 nach links, sondern vielmehr eine Verschiebung der gesamten Maschine nach rechts statt. Das ist verständlich, denn das ganze Maschinengewicht ruht ja auf der Walze 9 > zwischen welcher und der Oberfläche des Balkens 1 die größte Heibung vorhanden ist, während die anderen Maschinenteile mit dem Balken 1 überhaupt nicht in Berührung stehen« Die Folge der Verschiebung der ganzen Maschine nach rechts i&t in Bezug auf den Balken und die liegenbleibende Walze ist, daß sich der Seitenanschlag 20 etwas vom Balken entfernt, sodaß hier ein kleiner Zwischenraum entsteht, der die Verschiebung der Maschine auf dem Balken wesentlich erleichtert. Mit der Feststellbewegung beim Niederdrücken der beweglichen Maschinenteile kehrt die ganze Maschine wieder in ihre ursprüngliche Lage zurück, wobei der Seitenanschlag wiederum am Balken 1 anliegt«, Natürlich handelt es sich hierbei nur um eine geringe Verschiebung im Ausmaß von etwa 1 Millimeter, die aber für den angestrebten Zweck vollständig ausreichend ist.

Claims (1)

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