DE804330C - Kupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Kupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge

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Publication number
DE804330C
DE804330C DEP19025A DEP0019025A DE804330C DE 804330 C DE804330 C DE 804330C DE P19025 A DEP19025 A DE P19025A DE P0019025 A DEP0019025 A DE P0019025A DE 804330 C DE804330 C DE 804330C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
railway vehicles
constriction
section
lugs
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Expired
Application number
DEP19025A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Kick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
Original Assignee
Stahlwerke Brueninghaus GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE804330C publication Critical patent/DE804330C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/22Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having screws incorporated in the links for lengthening or shortening the couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Kupplungen für Eisenbahnwagen haben nicht nur den Zweck, die Wagen sicher miteinander zu kuppeln, sondern zugleich den Zweck, beim überschreiten der Zugkräfte zu reißen, um auf diese Weise Brüche in den übrigen Teilen, insbesondere der nur schwer und mit verhältnismäßig hohen Kosten und hohem Werkstoffaufwand auswechselbaren Zugstangenteile zu verhindern. Bisher wurde dieses dadurch erreicht, daß man die Laschen der Kupplung als schwächste Teile der gesamten Zugvorrichtung ausbildete, indem man den Laschenquerschnitt auf der gesamten Länge zwischen den Augen unter Berücksichtigung der Festigkeit des gewählten Werkstoffes und unter Berücksichtigung der bei der Herstellung durch Gesenkschmieden einhaltbaren :Maßtoleranzen bemessen hat.
  • Neuerdings wird eine erhebliche Steigerung der zu übertragenden Zugkraft angestrebt. Eine wesentliche Steigerung der Werkstoffestigkeit verbietet sich, da hierdurch die Herstellung der Laschen unwirtschaftlich wird. Es wird deshalb nicht zu vermeiden sein, den Laschenquerschnitt zu vergrößern, um die höheren Zugkräfte aufzunehmen. Hierdurch treten aber insofern Schwierigkeiten auf, als mit steigendem Querschnitt auch die beim Schmieden einhaltbaren Toleranzen größer werden. Die Folge davon ist nun, daß der Intervall zwischen unterer Bruchgrenze bei Minusmaß der Toleranz und oberer Bruchgrenze bei Plusmaß der Toleranz zu groß wird. Es besteht dann die Gefahr, daß der Bruch nicht wie gewollt in den Laschen, sondern in den übrigen Teilen der Zugvorrichtung eintritt.
  • Die Erfindung schlägt nun vor, den Schaftteil der Laschen auf einer kurzen Strecke auf einen genauen, der gewünschten Bruchfestigkeit entsprechenden Querschnitt einzuschnüren. Die Herstellung erfolgt in der bisher üblichen Weise durch Warmschmieden, bei dem aus einem Vierkantknüppel nach dem Recken des Schaftteiles die Lasche im Gesenk geschlagen, dann entgratet, dann gelocht oder gebohrt wird. Die Querschnittseinschnürung wird zweckmäßig durch Prägen erzeugt unter Zuhilfenahme einer Prägeform, die mit dem Lochwerkzeug gekuppelt ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung sind in den Abb. i bis 4 eine Eisenbalinschraubenkupplung in Ansicht und Draufsicht (Abb. i und 2) und eine einzelne Lasche (Abb. 3 und 4) in zwei Ansichten schematisch dargestellt.
  • Die Kupplung nach Abb. i und 2 verbindet über die Zughaken i und 2 die Zugstangen und die sonstigen unter dem `Vagen angeordneten Teile der Zugvorrichtungen zweier `Vagen. Mit 3 sind die Laschen, mit 4 der Kupplungsbügel und mit 5 die Kupplungsspindel bezeichnet. Jede Lasche (Abb. 3 und 4) besteht aus einem Schaftteil 6, an dessen einem Ende ein Auge 7 zu seiner gelenkigen Befestigung am Zughaken i vorgesehen und an dessen anderem Ende in Augen 8 die Kupplungsspindel 5 angelenkt ist. Etwa in der Mitte ist der Schaft über eine kurze Strecke s eingeschnürt, und zwar auf einen Querschnitt, der unter Berücksichtigung der Werkstoffeigenschaften der geforderten Zerreißfestigkeit der Lasche entspricht.
  • Während der Schaft außerhalb des eingeschnürten Querschnitts in üblicher Weise gesenkgeschmiedet ist, also bei größerem Querschnitt auch verhältnismäßig große Differenzen zwischen Plus- und Minustoleranzen aufweist, ist dadurch, daß die Einschnürung z. B. durch Prägen erzeugt wird, ein Zerreißquerschnitt mit geringsten Abweichungen vom Sollmaß erreicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit als Zerreißglieder dienenden Kupplungslaschen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft der Laschen auf einer kurzen Strecke maßhaltig auf den der gewünschten Bruchlast entsprechenden Querschnitt eingeschnürt ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung durch Warmprägen erzeugt ist.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Laschen für Kupplungen nach den Ansprüchen i und 2, bei welchem in einer Wärme aus einem Vierkantknüppel, nach dem Recken des Schaftteiles, die Lasche im Gesenk geschlagen, dann entgratet und anschließend gelocht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Prägen der Einschnürung zugleich mit dem Lochen vorgenommen wird.
DEP19025A 1948-10-21 1948-10-21 Kupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE804330C (de)

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