DEP0019025DA - Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents
Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge.Info
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Description
Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge.
Kupplungen für Eisenbahnwagen heben nicht nur Zwack, die
Tagen sicher miteinander zu kuppeln, sondern zugl* ich <3on
Zweck, "beim Überschreiten der Zugkräfte zu rcissen, um auf
diese Ifciso Brüche in den übrigen Teilen, insbesondere der
nur schwer und mit verhältnismässig hohen Kosten und hohem. Werkstoff
aufwand auswechselbaren Zue^tangenteil©, zu verhindern.
Bisher vrurd^ dieses dadurch erreicht,, dass man die Laschen der
Kupplung als schwächste iEeile der gesamten Zugvorrichtung sus^
bildete f indem man den Laschcnq.uersch.nitt auf der gesamten Lange
zwischen äen Augen unter Berücksichtigung der !festigkeit des
gewählten TTerkstoffes und unter Berücksichtigung der bei der
fierstellung durch G-eseiikschmieden einhaltbaren Masstol-eranzen bemessen
hat»
Meuerdings wird eine erhebliche Steigerung der zu übertragenden
Zugkraft angestrebt* Eine wesentliche Steigerung der T%rkstoff—
festigkeit verbietet sich, da hierdurch die Herst«llung der
Laschen, unwirtschaftlich wird. Es wird deshalb* nicht zu vermeiden
se in,, den Las ehe nque rs chn.it t zu vergrössernf um die
höheren Zugkräfte aufzunehmen* Hierdurch treten aber insofern
Schwierigkeiten sufr als mit steigendem Querschnitt auch die
beim S-chmieden einhaltbaren Toleranzen grosser werden» Di© JoIge
davon ist nun, dass der Intervall zwischen unterer Bruchgrenze
bei Minusmass d©r Toleranz und oberer Bruchgr&nze bei Plusmaee*
der Toleranz zu gross wird. Es b@stt.ht dann die &efahr? dass
der Bruch nicht wie gewollt iä den Laschen^, sonders in den
übrigen Teilen der Zugvorrichtung eintritt»
Bi® Erfindung schlägt /nun vor ^ den Schaftteil der Lasch®η
auf eiaer kor sen Strecke auf eisaan genauen^ der gewünschten
Bruchfestigkeit entsprechenden Querschnitt einzuschnüren» Die
Herstellung erfolgt in der "bisher übltisslien Ifeise durch Warm.-schiaiedeiij
bei dem aus einem. Virrkantknüppel nach dem Hecken
des Schaftteil« s j di© Lasch© im G-esenk ge schlagen,,, dann, entgratet,
dann, gelocht oder gebohrt wird» Die Querschnitt —
einschnürung wird zweckmässig durch Prägen erzeugt unter
Zuhilfenahme einer Prägeform,, die mit dsm Lochwerkzeug gekuppelt
ist.
Erläuterung der Erfindung sind in den Abb* 1 — 4 eine
Eisenbahnschraubenkupplung in Ansicht und Draufsicht (A.bb.,1 und
2} und eine einzelne Lasche ( Hbb.3 und 4 ) in zwei Ansichten
schematisch dargestellt.
Die Kupplung nach Abb„ 1 und 2 verbindet über die Zughaken
1 und 2 die Zugstangen und die sonstigen unter dem. Wagen angeordneten
Teile der Zugvorrichtungen zweier Wagen, Mit 3 sind di<
Lasche» mit 4 der Kupplungsbügel und mit 5 die Kupplurigsspindel
bezeichnet», Jede Lasche (Abb»3 und 4 ) besteht eus einem
Schaftteil 6? an dessen einen Ende ein Auge 7 zu seiner gelenkigen
Befestigung am Zughaken 1 vorgesehen und an dessen anderen. Ende in Augen 8 die Kupplungsspindel 5 angelenkt ist. Etwa in
der Mitte ist der Schaft über eitne kurze Strecke eingeschnürt
und zwar auf einen Qxierschnitt f der unter Berücksichtigung
der TTerkstoffeigenschaften der geforderten Zerre iss festigkeit
der Lasche entspricht.
■fahrend der Sates ft ausserhaob des eingeschnürten Querschnitts in üblicher Weise ge senkge schmiedet istf also bei
grösserem Querschnitt auch verhältnismässig grosse Differenzen
zwischen Pins— und Minustoleranzen aufweist r ist dadurch f
dass die Einschnürung &*B. durch Prägen erzaigt wird? ein
ZerreissoLuerschnitt mit geringsten Abweichungen vom Sollmas
s erreicht,,
Patentansprüche.
Claims (1)
1.5 Kupplung für Eisenbahnfahrzeuge mit als Zerreissglieder»
dienenden Kupplungslaschen$ dadurch, gekennzeichnet,
dass der Schaft der laschen auf einer kurzen Strecke mass halt ig auf den der gewünschten Bruchlast entsprechenden
Querschnitt eingeschnürt ist.
v,) Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die
Einschnürung durch Warmprägen erzeugt ist.
3*} Herfahren zur Eerstellung von Laschen für Kupplungen
nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welchem, in einer Wärme
8UR einem Vierkantknüppel, nach dem Recken des Schsfffeteiles,
die Lasche im G-esenk geschlagen} dann entgratet
und anschliessend gelocht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Prägen der Einschnürung zugleich mit dem Lochen
■vorgenommen wird.
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