DE589507C - Doepper - Google Patents

Doepper

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Publication number
DE589507C
DE589507C DED61530D DED0061530D DE589507C DE 589507 C DE589507 C DE 589507C DE D61530 D DED61530 D DE D61530D DE D0061530 D DED0061530 D DE D0061530D DE 589507 C DE589507 C DE 589507C
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DE
Germany
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shaft
head
anvil
cavity
length
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Expired
Application number
DED61530D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED61530D priority Critical patent/DE589507C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE589507C publication Critical patent/DE589507C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/36Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K25/00Uniting components to form integral members, e.g. turbine wheels and shafts, caulks with inserts, with or without shaping of the components

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Döpper Die Herstellung von Döppern erfolgte bisher meistens derart, daß Schaft und Döpperkopf in einem Stück bestanden. Solche Döpper brachen meist in der Hohlkehle, wo das Material durch Schlag und Gegenschlag bald ermüdet. In der Hohlkehle besteht auch ein kritischer Querschnitt, der infolge Kerbwirkung der Hohlkehle diese Ermüdungserscheinungen begünstigt. Die Lebensdauer dieser Werkzeuge wird durch seitliche Schläge, wenn .der Döpper nicht genau senkrecht zum Nietkopf geführt wird, zweiter herabgesetzt. Versuche, diesen kritischen Querschnitt durch Aufsetzen von Stahlringen zu beseitigen, führten zu keinem Erfolg.
  • Die Erfindung löst nun die Aufgabe in der Weise, daß der Schaft in ein Aufnahmeloch eingepaßt ist, das mindestens etwa die Länge des Schaftdurchmessers des Döpperkopfes besitzt und sich nach innen etwa auf ein Drittel seiner Länge schwachkonisch erweitert. Das Schaftende ist im Konus eingestaucht.
  • Ein zweiteiliger Döpper ist zwar bekannt. Bei diesem wurde aber der Schaft in ein zylindrisches, an seinem innersten Ende ein wenig erweitertes Loch des Kopfes lediglich eingeschoben und dann dem Gebrauch überlassen, das Ende des Schaftes in die Erweiterung des Döpperloches einzuschlagen. Es hätte natürlich nahegelegen, beide Teile auch schon vor dem Gebrauch durch kaltes Stauchen zu verbinden, aber auch dann gab die mit Rücksicht auf das kalte Aufstauchen erforderliche Beschränkung der Verbindung beider Teile auf das innerste Ende des Schaftes keine Gewähr für einen sicheren Sitz des Schaftes im Kopf und begünstigte so infolge ungleicher Druckverteilung die Rißbildung.
  • Demgegenüber wird beim erfindungsgemäßen Döpper nicht ein kurzer zylindrischer Führungsteil mit anschließender geringer Erweiterung benutzt, sondern es wird im Döpperkopf ein sich schwachkonisch nach innen erweiterndes Aufnahmeloch für den Döpperschaft bereitgestellt, das auf ausreichende und jedenfalls wesentlich größere Länge als bei der bekannten Anordnung den Schaft erfaßt. In dieses Döpperloch wird nun der Schaft eingeführt und sein Ende noch vor der Ingebrauchnahme so aufgestaucht, daß es das schwachkonische Döpperloch voll ausfüllt. Die große Sitzfläche des schwachkonischen Loches auf dem Schaftende sorgt dafür, daß selbst bei geringem Spiel zwischen Schaft und Kopf keine Zerstörungen auftreten können.
  • Gemäß der weiteren Erfindung wird nicht nur der Schaft, sondern auch der Kopf des Döppers während der Vereinigung erwärmt; der Schaft wird allerdings etwas höher als der Kopf erwärmt, so daß der Schaft bildsamer wird als der Kopf und die Form seines Endes derjenigen des Loches im Döpperkopf anpaßt. Die Temperaturdifferenzen sind aber so gering, daß beim Erkalten der beiden Teile jede schädliche Luft zwischen ihnen vermieden ist und die Teile satt aneinanderliegen.
  • Um das Einstauchen zu erleichtern ist schließlich der Schaft an seinem Ende ausgehöhlt. Nach der Vereinigung der beiden Teile wird der Döpper kurz geglüht und schließlich das Härten in an sich bekannter Weise vorgenommen.
  • Offensichtlich wird die Hohlkehle von der Dauerbeanspruchung vollständig entlastet, da sich :die Schläge des Preßluft- oder hydraulischen Hammers in der Mitte des Döpperkopfes gleichmäßig verteilen, wo sie infolge der großen Materialstärke unschädlich sind.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung schematisch im Schnitt dargestellt, und zwar ist i der Döpperkopf und - der Döpperschaft.
  • Der zvl.indrische Schaft 2 wird mit seinem hohl ausgedrehten Ende 3 in die schwachkonische Bohrung .a. des außen zylindrischen Kopfstückes i eingesetzt. Die Bohrung braucht auch, wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, nur über einen Teil, vorteilhaft aber über etwa ein Drittel seiner Länge, schwachkonisch erweitert zu sein. Die Verbindung der Teile i und 2 miteinander geschieht, wie bereits beschrieben, durch Warmstauchen des Endes 3 in dem warmen Teil, so daß also das Ende in die konische Erweiterung der Bohrung q. eingepreßt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Kopf und eingesetztem Schaft zusammengesetzter Döpper, dadurch gekennzeichnet, daß der Döpperschaft (2) in ein Aufnahmeloch, das mindestens etwa die Länge des Schaftdurchmessers des Döpperkopfes besitzt und sich nach innen, etwa über ein Drittel seiner Länge, schwachkonisch erweitert, eingepaßt und im Konus eingestaucht ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des Döppers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Döpperkopf, der mit einer sich nach innen konisch erweiternden Höhlung versehen ist, erwärmt und der Döpperschaft, der auf größere Hitze gebracht ist, in diese Höhlung eingeführt und so eingepreßt wird, daß das Schaftende die konische Erweiterung der Höhlung voll ausfüllt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Döpperschaft benutzt wird, dessen in den Döpperkopf einzuführendes Ende ausgehöhlt ist.
DED61530D 1931-07-19 1931-07-19 Doepper Expired DE589507C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128370B (de) * 1958-07-30 1962-04-19 Ernst Zur Linden Verfahren zur Herstellung von einer spanabhebenden Bearbeitung unterzogenen und hiernach waerme-behandelten Schlagwerkzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128370B (de) * 1958-07-30 1962-04-19 Ernst Zur Linden Verfahren zur Herstellung von einer spanabhebenden Bearbeitung unterzogenen und hiernach waerme-behandelten Schlagwerkzeugen

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