DE804316C - Zwei- oder mehrteiliger eiserner Grubenstempel - Google Patents

Zwei- oder mehrteiliger eiserner Grubenstempel

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DE804316C
DE804316C DEP4844A DEP0004844A DE804316C DE 804316 C DE804316 C DE 804316C DE P4844 A DEP4844 A DE P4844A DE P0004844 A DEP0004844 A DE P0004844A DE 804316 C DE804316 C DE 804316C
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DE
Germany
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punch
wedge
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Application number
DEP4844A
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English (en)
Inventor
Alfred Buschmann
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/50Component parts or details of props
    • E21D15/502Prop bodies characterised by their shape, e.g. of specified cross-section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)

Description

  • Zwei- oder mehrteiliger eiserner Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf mehrteilige verstellbare eiserne Grubenstempel und bezweckt, deren Herstellung zu vereinfachen und zu verbessern. Bisher \\-urden die Ober- und Unterstempel von Grubenstempeln dieser Art meist aus Walzprofilen oder Rohren hergestellt, und die Fuß- und Kopfplatten sowie das Schloß wurden durch Schweißung, Verschraubung o. dgl. mit den Schaftteilen verbunden.
  • Gemäß der Erfindung bestehen sämtliche Bauteile des mehrteiligen Grubenstempels einschließlich des Ober- und Unterstempels aus Stahlgußkörpern.
  • Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß bei der Herstellung wesentliche Werkstoffmengen und Arbeitskräfte erspart werden. Denn bei derGenauigkeit, in der die gegossenen Einzelteile anfallen, passen diese ohne nennenswerte Nacharbeit stets zueinander, so daß eine spanabhebende Arbeit nicht erforderlich ist. Auch treten Werkstoffverluste durch Verschnitt von Profilmaterial nicht auf.
  • Es war zwar schon bekannt, kleinere Einzelteile wie Keiltaschen u. dgl. von Grubenstempeln aus Stahlguß zu fertigen, jedoch nicht sämtliche Bauteile des Stempels, insonderheit nicht den Ober-und Unterstempel.
  • Nach der Erfindung werden auch alle Teile, die am zusammengesetzten Stempel beweglich zueinander sind, je aus einem einzigen Stück gegossen, so daß eine Mindestzahl von Bauteilen erreicht, das Zusammensetzen erleichtert und die Lagerllaltung vereinfacht wird. So wird der Unterstempel mit dem Schloßgehäuse und dem Fuß und der Oberstempel mit dem Kopf je aus einem Stück gegossen. Auf diese Weise wird auch die Herstellung vereinfacht, da jede Verbindungsarbeit in Form voii Schweißungen u. dgl., die bei der in Frage kommenden hohen Druckbeanspruchung sehr sorgfältig ausgeführt werden muß, entfällt. Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht des zusammengesetzten Stempels, Fig. 2 eine Vorder- und Seitenansicht des Oberstempels, Fig. 3 eine Seiten- und Vorderansicht des Unterstempels; Fig. 4 und 5 zeigen die beiden verwendeten Keile in verschiedenen Ansichten.
  • Der Stempel besteht aus dem Unterstempel i und dem darin beweglichen Oberstempel 2. Der Unterstempel hat U-förmigen Querschnitt und weist am unteren Ende eine angegossene gewölbte Fußplatte 3 auf und am oberen Ende das angegossene Schloßgehäuse 4, das den Oberstempel kastenartig nach oben fortsetzt. Der Oberstempel hat ebenfalls U-förmigen Querschnitt. Er weist oben die angegossene Kopfplatte 5 auf. Die beiden Schenkelleisten 6 sind in Abständen durch Rippen 7 miteinander verbunden. In Richtung des Steges 8 des Querschnittes verjüngt sich der Oberstempel nach unten (vgl. Fig.2 links), während die Höhe der Schenkel 6 auf der ganzen Länge die gleiche bleibt (Fig. 2 rechts).
  • Das Schloß ist oben bei 9 (Fig.3) offen und weist seitlich zwei gegenüberliegende Öffnungen i i auf.
  • Bei dem Zusammensetzen des Stempels wird der Oberstempel, wie in Fig. i dargestellt, von oben eingeführt. Durch die Öffnungen i i wird ein Sperrkeil 12 (Fig. 5) und von oben her ein Antriebskeil 13 geschoben, der mit seiner im wesentlichen senkrechten, der Verjüngung des Oberstempels angepaßten Fläche 14 mit dem Oberstempel und mit einer windschiefen Keilfläche 15 mit der entsprechend gerichteten Keilfläche 16 des Sperrkeiles 12 in Berührung kommt.
  • Durch Zusammenwirken der beiden Keile kann der Stempel auf jede Länge starr eingestellt werden. Um der Forderung zu genügen, daß der Stempel oberhalb eines bestimmten Gebirgsdruckes, z. B. 8o t, nachgibt, wirkt der Antriebskeil 13 nicht frontal auf den Steg 8 ein, sondern quer dazu auf eine Schenkelleiste 6. Hierdurch wird erreicht, daß der Stempel oberhalb eines bestimmten Druckes nachgibt, indem die Schenkelleiste entsprechend eingebogen wird. Dem Einbiegen der Schenkelleiste setzen sich die Querrippen 7 entgegen. Durch Bemessung, der Stärke und des Abstandes dieser Querrippen 7 kann die. Druckbeanspruchung, bei der der Stempel nachgibt, den jeweiligen Erfordernissen der betreffenden Gebirgslage entsprechend, bei welcher der Stempel Verwendung findet, angespannt werden. Auf diese Weise wird eine Verformung des gesamten Stempels, insbesondere Umknicken des Innenstempels oder Zerreißen des Keilschlosses vermieden. Ist die Schenkelleiste eines Schenkels durch überhöhten Druck eingebogen worden, so kann die Geraderichtung in der Reparaturwerkstatt und die Anbringung neuer Rippen verhältnismäßig einfach erfolgen, um den ganzen Stempel wieder betriebsfähig zu machen.
  • Der Fuß 3 des Unterstempels ist gewölbeartig ausgebildet. Hierdurch wird erreicht, daß bei hoher Belastung ein Durchbrechen des Fußes verhindert wird. Der erste Druck wird in der Verlängerung der Unterstempelwandungen aufgenommen. Erst bei Erhöhung des Druckes wird sich das von dem Stempelfuß erfaßte Liegende in die gewölbeartige Ausbildung einschieben, die dadurch wesentlich entlastet wird.
  • Um zu verhindern, daß die Teile des zusammengesetzten Stempels auf dem Transport auseinanderfallen und verlorengehen, ist folgende Einrichtung getroffen: Der Sperrkeil 12 weist an seinem verjüngten Ende Nasen 18 auf, die verhindern, daß dieser Keil in waagerechter Richtung durch das Keilschloß hindurchtritt. In der entgegengesetzten Richtung wird sein Heraustreten durch die Keilwirkung verhindert.
  • Der Antriebskeil 13 kann infolge seiner Keilwirkung nicht nach unten heraustreten. Um zu verhindern, daß er nach oben herausbewegt wird, wird nach seinem Einsetzen am unteren Ende ein Schraubenbolzen i9 (Fig. 4) o. dgl. eingesetzt. Eine solche Sicherung kann auch am unteren Ende des Oberstempels 2 angebracht werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß alle Teile des Stempels bei dem Transport oder beim Umsetzen zusammenbleiben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUCH: i. Zwei- oder mehrteiliger eiserner Grubenstempel, dadurch gekennzeichnet, daß seine sämtlichen Bauteile einschließlich des Unter-und Oberstempels aus Stahlgußkörpern bestehen.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle im zusammengesetzten Stempel beweglich zueinander angeordneten Teile je aus einem Stück gegossen sind.
  3. 3. Grubenstempel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterstempel (i) mit dem Keilschloß (4) und dem Fuß (3) aus einem Stück gegossen ist.
  4. 4. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gegossene, zwischen Oberstempel (2) und einem waagerecht gerichteten Sperrkeil (12) angeordnete, senkrecht wirkende Antriebskeil (13) am unteren Ende einen abnehmbaren Vorsprung (i9) in Gestalt eines Schraubenbolzens aufweist.
  5. 5. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gegossene, im Querschnitt U-förmig ausgebildete Sperrkeil am verjüngten Ende über die Öffnung (ii) des Keilschlosses greifende Nasen aufweist, die ein Herausbewegen des Keiles im Zusammenwirken mit seiner Keilfläche (16) und dem Antriebskeil (13) verhindern.
  6. 6. Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberstempel (2) mit dem Stempelkopf (5) aus einem Stück gegossen ist. . Grubenstempel nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Innenstempel ausgebildete, schwach nach unten verjüngte Oberstempel (2) U-förmigen Querschnitt aufweist und der Keildruck frontal auf eine Schenkelleiste erfolgt. B. Grubenstempel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (6) des U-förmigen Querschnittes in Abständen durch Querrippen (7) miteinander verbunden sind, deren Abstand und Stärke vorzugsweise so gewährt werden, daß die Schenkelleiste bei Überschreitung einer bestimmten Keildruckbelastung nachgibt.
DEP4844A 1948-10-02 1948-10-02 Zwei- oder mehrteiliger eiserner Grubenstempel Expired DE804316C (de)

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