DE802660C - Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung - Google Patents

Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung

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DE802660C
DE802660C DEP27764A DEP0027764A DE802660C DE 802660 C DE802660 C DE 802660C DE P27764 A DEP27764 A DE P27764A DE P0027764 A DEP0027764 A DE P0027764A DE 802660 C DE802660 C DE 802660C
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DE
Germany
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curve
ruler
millimeter
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point
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Expired
Application number
DEP27764A
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English (en)
Inventor
Ernst Will
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung Bei der Benutzung der bekannten Kurvenlineale ist es schwierig und zeitraubend, die richtigen Stellen zu finden, finit denen das Kurvenlineal an die Zeichenpunkte anzulegen ist, die durch einen Kurvenzug verbunden werden sollen. Insbesondere ist, wenn eine Kurve in mehrfacher Ausfertigung gezeichnet werden soll, stets ein neues Suchen des Anlegepunktes erforderlich. Ferner ist es nur schwer möglich, Kurven, die beispielsweise in Druckschriften stark verkleinert angegeben sind, genau in vergrößertem Maßstab wiederzugeben.
  • Diese Schwierigkeiten sollen durch die Erfindung behoben werden. Gemäß der Erfindung werden die Kurvenlineale nach ihrer Ausführungsform durch zwei Kennbuchstaben gekennzeichnet und die Zeichenkanten der Kurvenlineale mit einer Millimeterteilung versehen. Die Kurvenlineale mit Millimeterrandteilung haben, wie ausgeführt, den Zweck, das Zeichnen von Kurven in technischen Zeichnungen und besonders das Zeichnen von technischen und wissenschaftlichen Diagrammen, die Kurvenzüge enthalten, zu erleichtern sowie die Übertragung von Diagrammen in eine Reihe von Zahlen und Buchstaben zti ermöglichen.
  • Die bisher im Handel befindlichen Kurvenlineale, die in Sätzen zu je drei Stück geliefert werden, tragen keine Einteilung auf ihren Zeichenkanten.
  • Die vorgeschlagenen Kurvenlineale haben die gleiche Form wie die bekannten, doch trägt jedes der drei eines Satzes zwei Kennbuchstaben A, B und C für die Vorder-, a, b und c für die Rückseiten, die zu den jeweiligen Vorderseiten spiegelbildlich sind. Die Zeichenkanten tragen fortlaufende Millimeterteilungen, die auf den mit großen Buchstaben bezeichneten Vorderseiten im Sinne des Uhrzeigers, auf den mit kleinen Buchstaben bezeichneten Rückseiten im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers numeriert sind, so daß jedem Punkte der Zeichenkanten auf der Vorder- und Rückseite die gleiche Zahl entspricht und so spiegelbildlich symmetrische Kurvenstücke durch die gleiche Zahl gekennzeichnet sind; der Kennbuchstabe unterscheidet sich dadurch, daß. es einmal ein Groß-, das andere :Mal ein Kleinbuchstabe ist.
  • Durch die Angabe eines der sechs Kennbuchstaben A, B, C, a, b oder c und zweier Zahlen ist so jedes Kurvenstück, das auf den Kurvenlinealen vorkommt, eindeutig bezeichnet. In Diagrammen genügt die Angabe zweier Punkte, die wiederum durch Angabe von je zwei Zahlen festgelegt sind, und die des Anfangspunktes des Kurvenstücks, wobei ein Minuszeichen dahinter bedeutet, daß das Kurvenstück in Richtung abnehmender Millimeterzahlen gemeint ist. Beispiel 'für ein Diagramm .4, 12/19, 3, A 103; 36, 30, c 19; 45, 32, B 205 -. 4, 12/19, 3 bedeutet zwei Punkte, die ,4 mm bzw.
  • i9 mm von der X-Achse und 12 bzw. 3 mm von der Y-Achse entfernt sind. 4, 12/19, 3, A 103 bedeutet also: Man legt das Kurvenlineal, das die beiden Kennbuchstäben A und a trägt, mit der Seite A nach oben mit dem Millimeterteilstrich 103 an den Punkt ,4, 12 so an, daß die Zeichenkante den Punkt 19, 3 berührt, und zwar liegt das Kurvenlineal so, daß an der Stelle, die den Punkt 19, 3 berührt, eine größere Zahl als die des Anfangspunktes 103 steht. Nun zieht man die Kurve bis zum Punkte 19, 3, von diesem zum dritten Punkte 36, 30 mit der Seite c des Kurvenlineals, das die Kennbuchstaben C und c trägt, im zweiten Punkt 19, 3 mit dem Millimeterteilstrich i9 beginnend, danach vom dritten Punkte 36, 30 mit der Seite B des Kurvenlineals, das die Kennbuchstaben B und b trägt, zum vierten Punkte 45, 32, jedoch muß man das Kurvenlineal wegen des Minuszeichens hinter der Zahl 205 so anlegen, daß am vierten Punkte 45, 32 ein Millimeterstrich des Kurvenlineals liegt, der eine niedrigere Zahl als 205 trägt. So kann man rasch jedes Diagramm nach den Angaben der Koordinatenpunkte, die die einzelnen Kurvenstücke begrenzen, und den Angaben der Kurvenstücke, die es bilden, zeichnen.
  • Um ein gedrucktes Diagramm abzuzeichnen, bestimmt man die Koordinatenpunkte des Anfangs und Endes der einzelnen Kurvenstücke durch Abmessen ihrer Abstände von den Rändern der Zeichnung mit dem Lineal sowie die Kurvenstücke selbst durch probeweises Anlegen der Kurvenlineale, was man so lange fortsetzt, bis sich ein Stück eines Kurvenlineals mit dem Kurvenstück deckt. Dieses Kurvenstück der Vorlage, dessen Anfangspunkt man auf der Millimeterrandteilung des betreffenden Kurvenlineals abliest, kann nun ohne weiteres mit größter Genauigkeit in die Kopie übertragen werden. So verfährt man dann mit jedem einzelnen Kurvenstück.
  • Die Verwendung der Kurvenlineale mit Millimeterrandteilung bietet folgende Vorteile, die die bisher im Handel befindlichen nicht aufweisen: i. Jedes Kurvenstück kann durch Angabe eines der Kennbuchstaben A, a, B, b, C oder c und zwei Zahlen eindeutig bezeichnet werden. 2. Ganze Diagramme können durch Angabe von Koordinatenpunkten und Kurvenstücken der Kurvenlineale dargestellt werden. Dies bedeutet eine Ersparnis an Platz und vor allem an Druckkosten, da diese Angabe von Diagrammen nur aus Zahlen und Buchstaben besteht. Vor allem käme dies für die Angabe von seltener benötigten Diagrammen in Frage, die man im Bedarfsfalle nach den Angaben der Kurvenstücke und deren Anfangs- und Endpunkten rasch und genau zeichnen könnte. 3. Diagramme, die aus Gründen der Platzersparnis in technischen und wissenschaftlichen Taschenbüchern erheblich verkleinert abgedruckt werden, können, falls dazu die Koordinatenpunkte und Kurvenstücke angegeben sind, auf das genaueste in einem größeren Maßstabe abgezeichnet werden. Die Angabe der dazugehörigen Koordinatenpunkte und Kurvenstücke in Buchstaben und Zahlen wird in den meisten Fällen nur eine oder zwei Zeilen erfordern. ,4. Die Länge von Kurvenstücken kann ohne weiteres durch Anlegen eines mit Millimeterrandteilung versehenen Kurvenlineals gemessen werden. 5. Mit Hilfe einer zu dem Kurvenlineal angefertigten Tabelle kann man den Flächeninhalt von von Kurvenzügen begrenzten Flächen schnell und genau bestimmen. 6. Die mathematische Funktion (Sinus, Cosinus, Parabel usw.), die eine unbekannte Kurve darstellt, läßt sich aus einer zu den Kurvenlinealen angefertigten Funktionstabelle ablesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kurvenlineal, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei seine Ausführungsform bezeichnende Kennbuchstaben trägt und daß die Zeichenkanten des Kurvenlineals mit einer Millimeterteilung versehen sind.
DEP27764A 1948-12-29 1948-12-29 Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung Expired DE802660C (de)

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DEP27764A DE802660C (de) 1948-12-29 1948-12-29 Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung

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DEP27764A DE802660C (de) 1948-12-29 1948-12-29 Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung

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DE802660C true DE802660C (de) 1951-02-19

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ID=7370970

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DEP27764A Expired DE802660C (de) 1948-12-29 1948-12-29 Kurvenlineal mit Millimeterrandteilung

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