DEP0027764DA - - Google Patents
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Description
mit Millimeter-Handteilung
Aktenzeichen: ρ 27764 II b / 42 a D
Beschreibung
Bei der Benutzung der bekannten Kurvenlineale ist es schwierig
and zeitraubend, die richtigen Stellen zu finden, mit dss Kurvenlineal an die Zeichenpunfcte anzulegen ist, die durch
einen Kurvenzag verbunden werden aollen. Insbesondere ist, wenn eine Kurve in mehrfacher Ausfertigung gezeichnet werden soll,
stets ein neues Suchen des Anlegepunktes erforderlich. Ferner
ist es nur schwer möglich, Karvea, die beispielsweise in Druckschriften
stark verkleinert angegeben sind, genau in vergrößertem Maßstab wiederzugeben.
Diese Schwierigkeiten sollen durch die Erfindung behoben werden.
Gemäß der Erfindung werden die Kurvenlineale nach ihrer Ausführungsform
durch zwei Kennbuchstaben gekennzeichnet and die Zeichenkanten der Kurvenlineale mit einer "TiIlinieterteilung versehen.
Die Karvenlineale mit Millimeter-Bandteilung haben, wie ausgeführt,
den Zweck, das Zeichnen von Kurven in technischen Zeichnungen und besonders das Zeichnen von technischen und wissenschaftlichen
Diagrammen, die Kurvenzüge enthalten, zu erleichtern, sowie die Übertragung von Diagrammen in eine Reihe von
Zahlen und Buchstaben zu ermöglichen.
Die bisher im Handel befindlichen Kurvenlineale, die in Sätzen zu je drei Stuck geliefert werden, tragen keine Einteilung auf
ihren Zeichenkanteia.
Die vorgeschlagenen Kurvenlineale haben die gleiche Form wie die bekannten, doch trägt jedes der drei eines Satzes zwei Kennbuchstaben:
A,B und C für die Vorder-, a, b and c für die Hückseiten,
die zu den jeweiligen Vorderseiten spiegelbildlich sind. Die Zeichenkanten tragen fortlaufende Millimeterteilungen, die auf den
mit großen BuchstfcDen bezeichneten Vordarseiten im Sinne des Uhrzeigers,
auf den mit kleinen Buchstaben bezeichneten Rückseiten im
entgegengesetzten Sinne des UhrzcIgers numeriert sind, so daß jedem
Punkte der Zeicheöksnten auf der Vorder- und Rückseite die
gleiche Zahl entspricht, und so apiegelbildlicti symmetrische Kurvenstücke
durch die gleiche Zahl gekennzeichnet sind; der Kennbuchstabe unterscheidet sicn dadurch, daß es einmal ein Groß-,
das andere Mal ein Kleinbuchstabe ist.
Durch die Angabe eines der sechs Kennbuchstaben a, B, O, a,
b oder c und zweier Zahlen ist ao jedes Kurvenstück, das auf
den Kurvenlinealen vorkommt, eindeutig bezeichnet. In Diagrammen genügt die Angabe zweiar Punkte, die wiederum durch
Angabe von je zwei Zahlen festgelegt sind, und die do3 Anfangspunktes
des Kurvenstücks, wobei ein 7inuszeicnon dahinter bedeutet, daß das Kurvenstück in "Richtung abnsh-neuder ^illlmeterz.-ihlen
gemeint ist.
"Beispiel für ein Diagramm:
"Beispiel für ein Diagramm:
4, 12/19, 3 ,A 103; 36, 30, c 19; 45, 32, B 205 - . 4, 12/19, 3 bedeutet zwei Punkte , die 4 mm bzw. 19 am von der
X-Achse und 1? bzw· 3 nim von der Y-Achse entfernt sind.
4, 12 / 19,3, A 103 bedeutet also: Man legt d&s Kurvenlineal,
das die beiden Kennbuchstaben A und a trägt, mit der Seite a
nach oben mit dem !lüllimeterteilstrich 103 an den Punkt 4, 12 ao an, daß die Zeiohenkante den Punkt 19, 3 berührt und zwar
liegt das Kurvenlineal so, daß an der Stelle, die den Punkt 19, 3 berührt, eine größere Znhl j:1s die des Anfangspunktes
103 steht. Nun zieht man die Kurve bis zum ""unkte 19, 3>
voa diesem zum dritten Punkte 36, 30 mit der Seite c des Kurvenlineals, das die Kennbuchstc ben C und c trägt, im zweiten
Punkte 19, 3 mit dem "Vlilllmeterteilstrlch 19 beginnend, danach
vom dritten Punkte 36, 30 mit der Seite B des Kurvenlineals,
daa die Kennbuchstr.beη B und b trügt, zum vierten Punkt 45, 32,
jedoch muß man das Kurvenlineal wegen des Minuszeichens hinter der Zahl 205 so anlegen, daß am vierten Punkte 45, 32 ein MiI-lineterstrich
des Kurvenlineals liegt, der eine niedrigere Zahl als 205 trägt. So kann man rasch jedes Diagramm n&ch den Angaben
der Koordinatenpunkte, die die einzelnen Kurvenstücke begrenzen,
und den /.ngaben der Kurvenstücke, die ea bilden, zeichnen.
Utn ein gedrucktes Diagramm abzuzeichnen, bestimmt man die Koordinatenpunkte
des Anfangs und Endes der einzelnen Kurvenstükke durch Abmessen ihrer Abstände von den Rändern der Zeichnung
nit dem Lineal sowie die Kurvenstücke selbst durch probeweises
Anlegen der Kurvenlineale, was man so lange fortsetzt, bis
sich ein Stück eines Kurvenlineals mit dem Kurvenstück deckt. Dieses Kurvenstück der Vorlage, dessen Anfangspunkt man auf
der Millimirterrandteilung des betreffenden Kurvenlineals abliest,
kann nun ohne weiteres mit größter Genauigkeit in die Kopie übertragen werden. So verfährt man dann mit jedem einzelnen
Kurvenstück.
Die Verwendung der Kurvenlineale mit Millimeter-Randteilung
bietet folgende Vorteile, die die bisher im Handel befindlichen nicht aufweisen:
1. Jedes Kurvenstück kann durch Angabe eines der Kennbuchstaben A, a, B, b, C oder c und zwei Zahlen eindeutig bezeichnet
werden.
2. Ganze Diagramme können durch Angabe von Koordinatenpunkten und Kurvenstücken der Kurvenlineal· dargestellt werden.
Dies bedeutet eine Ersparnis an Platz und vor allem an Druckkosten, da diese Angabe von Diagrammen nur aus Zahlen
und Buchstaben besteht. Vor allem käme dies für die Angabe von seltener benötigten Diagrammen in Präge, die man
im Bedarfsfälle nach den Angaben der Kurvenstücke und deren
Anfangs- und Endpunkten rasch und genau zeichnen könnte.
3. Diagramme, die aus Sründen der Platzersparnis in technischen
und wissenschaftlichen Taschenbüchern erneblich verkleinert
abgedruckt werden, können, falls dtizu die Koordinatenpunkte
und Kurvenstücke angegeben sind, auf das genaueste in einem größeren Maßstabe abgezeicanet werden. Die Angabe der dazugehörigen
Koordinatenpunkte und Kurvenstücke in Buchstaben und Zahlen wird in den meisten Fällen nur eine oder zwei
Zeilen erfordern.
4. Die Länge von Kurvenstücken, kann ohne weiteres durch Anlegen
eines mit Millimeterr&ndteilung versehenen Kurvenlineals
gemessen werden.
5. Mit Hilfe einer zu dem Kurvenlineal angefertigten Tabelle kann man den Pl cheninhalt von von Kurvenzügen begrenzten
Flächen schnell und genau bestimmen.
6. Die mathematische FurJrtion ( Sinus, Cosinus, Parabel u.e.w. )
die eine unbekannte Kurve darstellt, läßt sich aus einer zu den Kurvenlinealen angefertigten Punktionstabelle ablesen.
Claims (1)
- Patentansprach:Kurvenlineal, dadurch gekennzeichnet, 0^2 es τ\\>ν\ seine Ausfährungsform bezeichnende Kennbuchstrben trügt und daß die
Zeichenkanten des Kurvenlineals mit einer ¥illimeterteilung versehen sind.
Family
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