DE802472C - Hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber - Google Patents

Hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber

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DE802472C
DE802472C DE1949P0037051 DEP0037051D DE802472C DE 802472 C DE802472 C DE 802472C DE 1949P0037051 DE1949P0037051 DE 1949P0037051 DE P0037051 D DEP0037051 D DE P0037051D DE 802472 C DE802472 C DE 802472C
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DE
Germany
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lifting cylinder
winch
liquid container
valve
pump
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Expired
Application number
DE1949P0037051
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Hengstler
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Individual
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Publication date
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Publication of DE802472C publication Critical patent/DE802472C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/42Constructional features with self-contained pumps, e.g. actuated by hand

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber Die Erfindung betrifft eine hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber mit einer Druckpumpe, die die Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter über ein Ventil in den Hubzylinder fördert. Bei den bekannten Winden dieser Art wird die Winde in umständlicher Weise durch Betätigen der Pumpe in Arbeitsstellung gebracht.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Winde so auszubilden, daß diese ohne Betätigen der Pumpe in Arbeitsstellung gebracht und die Pumpe nur beim Heben der Last betätigt wird. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Flüssigkeitsbehälter mit dem Hubzvlinder durch eine absperrbare Leitung unmittelbar verbunden und der `Vindenfuß mit einer Fußraste versehen ist.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Ansetzen der Winde an der zu hebenden Last erleichtert und die hierfür benötigte Zeit wesentlich verkürzt wird.
  • Bei einer im Hinblick auf die Unterbringung der Winde im Fahrzeug besonders zweckmäßigen, an sich bekannten raumsparenden Anordnung des die Druckpumpe in sich aufnehmenden Flüssigkeitsbehälters oberhalb des Hubzylinders kann dieser gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise mit dem Flüssigkeitsbehälter und dem Pumpenzylinder durch ein Ventilstück verbunden sein, in das von einer Seite ein doppelt wirkendes Rückschlagventil, das den Pumpenzylinder beim Hochgehen des Pumpenkolbens mit dein Flüssigkeitsbehälter und beim Senken mit dem Hubzylinder verbindet, und von der anderen Seite eine regelbare Drosseleinrichtung eingesetzt ist, die eine den Flüssigkeitsbehälter unter Umgehung des Rückschlagventils unmittelbar finit dem Hubzylinder verbindende Leitung absperrt. Dabei kann dieses Rückschlagv entil zweckmäßig so ausgebildet sein, daß die es aufnehmende Bohrung zweimal abgesetzt ist und die hierdurch entstehenden Schultern als Sitz für je ein Kugelventil dienen.
  • Damit die Fußraste beim Unterbringen der \\-inde im Fahrzeug nicht stört, kann sie an dem Windenfuß hochklappbar angebracht sein.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht etwa in halber natürlicher Größe dargestellt ist.
  • Hierin bezeichnet i einen Flüssigkeitsbehälter, in dessen mit einer Einfüllöffnung versehenen Deckel eine Führung 2 für einen Kolben 3 flüssigkeitsdicht eingeschraubt ist. Zur Abdichtung dieses Kolbens 3 ist in der Führung 2 ein elastischer Dichtungsring 4 angeordnet, der durch eine Ringschraube 5 zusammengepreßt ist. Ein Abstreifring 6 ist im Kopf dieser Schraube 5 untergebracht. Das über diese vorstehende Ende des Kolbens 3 ist an dem Gelenkstück 7 eines Betätigungshebels 8 angelenkt, das seinerseits durch einen Lenker 9 mit einem auf dem Behälter i sitzenden Ansatz io gelenkig verbunden ist.
  • Der Kolben 3 gleitet in einem Zylinder i i, der mit dem einen Ende in die Führung 2 und mit dem anderen in ein Ventilstück 12 eingeschraubt ist. Dieses sitzt flüssigkeitsdicht im Boden des Behälters i. In ihm führt eine in der Achse des Pumpenzylinders i i liegende Bohrung 13 zu der mittleren Stufe einer dreistufigen Bohrung 14, die von der einen Seite her schräg nach oben führt und mit ihrer schmalsten Stufe in eine Bohrung 15 mündet. Diese führt von dem in dem Flüssigkeitsbehälter i liegenden Teil des Ventilstücks 12 schräg abwärts nach der Mitte desselben zu und mündet wiederum in die mittlere Stufe einer dreistufigen Bohrung 16. Die schmalste Stufe dieser Bohrung 16 kreuzt eine Bohrung 17, die einen in das Ventilstück eingeschraubten Hubzylinder 18 mit der weitesten Stufe der Bohrung 14 verbindet. In dieser ist ein Kugelventil i9 und in der mittleren Stufe ein entsprechend kleineres Kugelventil 2o angeordnet. Verschlossen ist die Bohrung 14 durch einen Gewindestopfen 21 mit Dichtungsring. In der mittleren Stufe der Bohrung 16 ist eine Kugel 22 angeordnet, die durch eine Feder 23 gegen das freie Ende einer Spindel 24 mit Handgriff 25 gepreßt wird. Diese ist in einer Ringschraube 26 gelagert und durch einen elastischen Dichtungsring 27 abgedichtet, die beide in der weitesten Stufe der Bohrung 16 sitzen.
  • Auf dem Hubzylinder 18 sitzt zweckmäßig verstellbar eine Einrichtung zum Befestigen der Winde an der zu hebenden Last, z. B. ein Einsteckzapfen 28. In dem Hubzylinder 18 gleitet ein Kolben 29, an dessen unterem Ende ein zweckmäßig mit Zacken o. dgl. versehener Fuß 3o angebracht, z. B. eingeschraubt ist. An diesem Fuß 3o, der in der Zeichnung um 9o° verdreht dargestellt ist, ist eine Fußraste 31 angelenkt.
  • Auf das untere Ende des Hubzylinders 18 ist eine Führungsmuffe 32 aufgeschraubt, und auch der Hubkolben 29 ist einmal durch einen elastischen Dichtungsring 33 und zum andern durch einen im Kopf einer Ringschraube 34 untergebrachten Abstreifring 35 gegen -Mitführen von Flüssigkeit, Schmutz und Staub zuverlässig gesichert.
  • Die Handhabung der neuen Winde unterscheidet sich von der der bekannten dadurch, daß beim Ansetzen der Winde an der zu hebenden Last, z. B. einem Kraftwagen, das Absperrventil 22 durch Drehen der Spindel 24 geöffnet, die heruntergeklappte Fußraste 31 mit dem Fuß belastet, die Winde am Gelenkstück 7 erfaßt und ihr Oberteil dann so weit angehoben wird"bis beispielsweise der Einsteckzapfen 28 in die am Kraftwagen befindliche Hülse gesteckt werden kann. Hierbei fließt die Druckflüssigkeit durch die Leitungen 15, 16, 17 aus dem Flüssigkeitsbehälter i unmittelbar in den Hubzylinder 18. Nach dem Anbringen der Winde wird das Ventil 22 wieder geschlossen und dann in der üblichen Weise die Last durch Betätigen der Pumpe angehoben. Hierbei wird beim Aufwärtsbewegen des Kolbens 3 das Ventil i9 geschlossen und das Ventil 20 geöffnet und die Flüssigkeit aus dem Behälter i durch die Leitungen 15, 14, 13 in den Pumpenzylinder i i gesaugt. Bei der folgenden Abwärtsbewegung des Kolbens 3 wird dann das Ventil 2o geschlossen und das Ventil i9 geöffnet und die Flüssigkeit aus dem Pumpenzylinder i i durch die Leitungen 13, 14, 17 in den Hubzylinder 18 gedrückt, der mit der an ihm befestigten Last angehoben wird.
  • Abgelassen wird die neue Winde in einfacher Weise dadurch, daß durch Drehen der Spindel 24 das Ventil 22 geöffnet wird und die Druckflüssigkeit durch die Leitungen 17, 16, 15 aus dem Hubzylinder 18 in den Flüssigkeitsbehälter i zurückströmt. Beim Aufbewahren der Winde kann das Ventil 22 offen bleiben; dieses ist dann gleich in der richtigen Stellung zum Ansetzen der Winde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRITCHE: i. Hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber mit einer Druckpumpe, die die Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter über ein Ventil in den Hubzylinder fördert, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (i) mit dem Hubzylinder (18) durch eine absperrbare Leitung unmittelbar verbunden und der Windenfuß (30) mit einer Fußraste (3i) versehen ist.
  2. 2. Winde nach Anspruch i mit einem oberhalb des Hubzylinders angeordneten, die Druckpumpe in sich aufnehmenden Flüssigkeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzylinder (18) mit dem Flüssigkeitsbehälter (i) und dem Pumpenzylinder (i i) durch ein Ventilstück (12) verbunden ist, in das von einer Seite ein doppelt wirkendes Rückschlagventil, das den Pumpenzylinder (i i) beim Hochgehen des Pumpenkolbens (3) mit dein Flüssigkeitsbehälter (i) und beim Senken mit (lern Hubzylinder (18) verbindet, und von der anderen Seite eine regelbare Drosseleinrichtung (22) eingesetzt sind, die eine den Flüssigkeitsbehälter (i) unter Umgehung des Rückschlagventils unmittelbar mit dem Hubzylinder (18) verbindende Leitung (i_5, 16, 17) absperrt.
  3. 3. Winde nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (1d) für das Rückschlagventil zweimal abgesetzt ist und die hierdurch entstehenden Schultern als Sitz für je ein Kugelventil (19, 2o) dienen. .
  4. 4. Winde nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußraste (3i) an dein Windenfuß (3o) hochklappbar angebracht ist.
DE1949P0037051 1949-03-18 1949-03-18 Hydraulische Winde, insbesondere Wagenheber Expired DE802472C (de)

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DE (1) DE802472C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084003B (de) * 1956-08-16 1960-06-23 Wilhelm Koenig Jun Hydraulischer Hebebock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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