CH274591A - Hydraulische Winde, insbesondere zum Heben von Wagen. - Google Patents

Hydraulische Winde, insbesondere zum Heben von Wagen.

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CH274591A
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CH
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winch
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Hengstler Erwin
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Hengstler Erwin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/24Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads fluid-pressure operated
    • B66F3/25Constructional features
    • B66F3/42Constructional features with self-contained pumps, e.g. actuated by hand

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Hydraulische Winde, insbesondere zum Heben von Wagen.    Die Erfindung betrifft eine     hydraulisehe     Winde, insbesondere zum Heben von Wagen,  mit einer Druckpumpe, mittels welcher die  Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter  über ein Ventil in den Hubzylinder gefördert  werden kann. Bei bekannten Winden dieser  Art wird die Winde in umständlicher Weise  durch Betätigen der Pumpe in Arbeitsstellung  gebracht.  



  Demgegenüber besteht die, Erfindung darin,       dass    der Flüssigkeitsbehälter mit dem Hub  zylinder durch eine     absperrb,a-re    Leitung un  mittelbar so verbunden ist,     dass    die Winde  ohne Betätigen der Pumpe in Arbeitsstellung  gebracht werden kann und die Pumpe nur  beim Heben der Last zu betätigen ist. Dabei  kann der-     Windenfuss        zweckmässigerweise    mit  einer     Einriehtung    zum Festhalten, z. B. einer  Fussraste, versehen sein, die an ihm vorteilhaft       hoehklappbar        angebraclit    sein kann.  



  Die, Winde gemäss der Erfindung hat den  Vorteil,     dass    das Ansetzen der Winde an der  zu hebenden Last erleichtert und die hierfür  benötigte Zeit unter Umständen wesentlich       verkümt    wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin  dung beispielsweise an einer Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes, die in einer teil  weise geschnittenen Seitenansicht dargestellt  ist.  



  Hierin bezeichnet<B>1</B> einen Flüssigkeitsbe  hälter, in dessen mit einer     Einfüllöffnung        ver-          scheuen    Deckel eine Führung 2 für einen       Zolben   <B>3</B>     flüssigkeitsdieht    eingeschraubt ist.    Zur Abdichtung dieses Kolbens<B>3</B> ist in der  Führung 2 ein elastischer     Dicht1--Lugsring    4 an  geordnet, der durch eine     Ringsehraube   <B>5</B>     zu-          sammengepresst    ist. Ein     Abstreifring   <B>6</B> ist im  Kopf dieser Schraube<B>5</B> untergebracht,.

   Das  über diese vorstehende Ende des Kolbens<B>3</B>  ist an dem     Gelenkstück   <B>7</B> eines Betätigungs  hebels<B>8</B>     angelenkt,    das seinerseits durch einen  Lenker<B>9</B> mit einem     auf    dem Behälter<B>1</B> sit  zenden Ansatz<B>10</B> gelenkig verbunden ist.  



  Der Kolben<B>3</B> gleitet in einem Zylinder<B>11,</B>  der mit dem einen Ende in die Führung 2 und  mit dem andern in ein Ventilstück 12 einge  schraubt ist. Es ist an sich bekannt, den die  Druckpumpe in sich aufnehmenden Flüssig  keitsbehälter oberhalb des     H-Libzylinders    an  zuordnen. Beim dargestellten Beispiel ist der  Flüssigkeitsbehälter mit dem Hubzylinder  durch ein besonders ausgebildetes Ventilstück  verbunden. Dieses sitzt flüssigkeitsdicht im  Boden des Behälters<B>1.</B> In ihm führt eine  in der Achse des     Pampenzylinders   <B>11</B> liegende  Bohrung<B>13</B>     zuder    mittleren Stufe einer drei  stufigen Bohrung 14, die von der einen Seite  her schräg nach oben führt und mit ihrer  schmalsten Stufe in eine Bohrung<B>15</B> mündet.

    Diese führt von dein in dem Flüssigkeits  behälter<B>1</B> liegenden Teil des Ventilstückes 12  schräg abwärts nach der Mitte desselben zu  und mündet wiederum in die mittlere 'Stufe  einer dreistufigen Bohrung<B>16.</B> Die schmalste,  Stufe dieser     Bohr-Ling   <B>16</B> kreuzt eine Bohrung  <B>17,</B> die, einen in das     Ventilstück    eingeschraub  ten Hubzylinder<B>18</B> mit -der weitesten Stufe      der Bohrung 14 verbindet.<B>In</B> dieser ist ein  Kugelventil<B>19</B>     und    in der mittleren Stufe ein  entsprechend kleineres Kugelventil 20     ange,     ordnet. Verschlossen ist die Bohrung 14 durch  einen     Gewindestopfen    21 mit Dichtungsring.

    In der mittleren Stufe der Bohrung<B>16</B> ist eine  Kugel 22 angeordnet, die durch eine Feder<B>23</B>  gegen das freie Ende einer Spindel 24 mit  Handgriff<B>25</B>     gepresst    wird. Diese ist in einer  Ringschraube<B>26</B> gelagert und durch einen  elastischen Dichtungsring<B>27</B> abgedichtet, die  beide in der weitesten Stufe der Bohrung<B>16</B>  sitzen.  



  Auf dem Hubzylinder<B>18</B> sitzt     zweel-.mässig     verstellbar eine Einrichtung     z-Lun    Befestigen  der Winde an der zu hebenden Last, z. B.  ein     Einsteckzapfen   <B>28.</B> In dem     Hubzylin-der   <B>18</B>  gleitet     ein    Kolben<B>29,</B> an dessen untern Ende  ein zweckmässig     mit    Zacken oder dergleichen  versehener Fuss<B>30</B> angebracht, z. B. einge  schraubt, ist. An diesem Fuss<B>30,</B> der in der  Zeichnung um<B>900</B>     verdreht,dargestellt    ist, ist  eine Fussraste<B>31</B>     angelenkt.     



       Auf    -das untere Ende des     I-Iubzylinders   <B>18</B>  ist eine Führungsmuffe<B>32</B>     aufgeschrauibt,    und  auch der     Hubkollben   <B>29</B> ist einmal durch einen  elastischen     Dielitungsring   <B>33</B> und zum andern  durch einen im Kopf einer     Ringschraube    34  -untergebrachten     Abstreifring   <B>35</B> gegen Mit  führen von Flüssigkeit, Schmutz und Staub  zuverlässig gesichert.  



  Die Handhabung der beschriebenen Winde  unterscheidet sich von der von bekannten da  durch,     dass    beim Ansetzen der Winde an der  zu hebenden Last, z. B. einem Kraftwagen, das  Absperrventil 22 -durch Drehen der Spindel  24 geöffnet, die heruntergeklappte Fussraste  <B>31</B> mit dem Fuss belastet, die Winde am Ge  lenkstück<B>7</B>     erfasst    und ihr Oberteil dann so  weit angehoben wird, bis beispielsweise der       Einsteckzapfen    28     in,die    am Kraftwagen be  findliche Hülse gesteckt werden kann- Hierbei  fliesst die Druckflüssigkeit     dureh    die Lei  tungen<B>15, 16,

   17</B> aus dem Flüssigkeitsbehäl  ter<B>1</B> unmittelbar in den Hubzylinder<B>18.</B>  Nach dem Anbringen der Winde wird das  Ventil 22 wieder geschlossen -Lind dann in der  üblichen Weise die Last durch Betätigen der    Pumpe angehoben. Hierbei wird beim     Auf-          wärtsbewegen    des Kolbens<B>3</B> das Ventil<B>19</B>  geschlossen und das Ventil 20 geöffnet und  die Flüssigkeit aus dem Behälter<B>1</B> durch die  Leitungen<B>15,</B> 14,<B>13</B> in den     Pumpen7,ylinder     <B>11</B> gesaugt.

   Bei der folgenden Abwärtsbewe  gung des Kolbens<B>3</B> wird dann das Ventil 20  geschlossen und das Ventil<B>19</B> geöffnet und  die     FlÜssigkeit    aus dem Pumpenzylinder<B>11</B>  durch die Leitungen<B>13,</B> 14,<B>17</B> in den Hub  zylinder<B>18</B>     gedräckt,    wodurch dieser mit der  an ihm befestigten Last angehoben wird.  



  Abgelassen wird die Winde in einfacher       Weisedadurch,        dass    durch Drehen der Spindel  24 das Ventil 22 geöffnet wird und die Druck  flüssigkeit durch die Leitungen<B>17, 16, 15</B>     aus     dem Hubzylinder<B>18</B> in den Flüssigkeitsbehäl  ter<B>1</B> zurückströmt. Beim Aufbewahren der  Winde kann das Ventil 22 offen bleiben und  ist dann gleich in der richtigen Stellung --um  Ansetzen der Winde.  



  Zusammengeschoben nimmt die Winde nur  wenig     Rauin    in Anspruch und kann daher  beispielsweise in Kraftwagen bequem -unter  gebracht und mitgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hydraulische Winde mit einer Druck pumpe, mittels welcher die Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter über ein Ventil in den Hubzylinder gefördert werden kann, dadureh gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits behälter mit dem Hubzylinder durch eine ab sperrbare Leitung unmittelbar so verbunden ist, dass die Winde ohne Betätigen der Pumpe in Arbeitsstellung gebracht werden kann und die Pumpe nur beim Heben der Last zu be tätigen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1,</B> Winde nach Patentanspruch, mit einem oberhalb des H-Libzylinders angeordneten, die Druckp-umpe, in sich aufnehmenden Flüssig keitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubzylinder<B>(18)</B> mit dem Flüssigkeitsbehäl ter<B>(1)</B> und dem Pumpenzylinder<B>(11)</B> durch ein Ventilstück (12) verbunden ist, in da-s von einer Seite ein doppelt wirkendes Rückschlag- ventil <B>(19,</B> 20), das den Pumpenzylinder<B>(11)</B> beim Hochgehen des Pumpenkolbens<B>(3)</B> mit dem Flüssigkeitsbehälter<B>(1)</B> und beim Sen ken mit -,dem Hubzylinder<B>(18)</B> verbindet,
    und von der andern Seite ein Absperrorgan (22) eingesetzt sind, welch letzteres eine den<B>Flüs-</B> sigkeitsbehälter<B>(1)</B> unter Umgehung des Rückschlagventils unmittelbar mit dem Hub zylinder<B>(18)</B> verbindende Leitung<B>(15, 16,</B> <B>17)</B> abzusperren gestattet. 2. Winde nach Patentanspruph und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (14) für das Rückschlagventil zweimal abgesetzt ist und die hierdureh ent stehenden Schultern als Sitz für<B>je</B> ein Kugel ventil<B>(19</B> bzw. 20) dienen.
    <B>3.</B> Winde nach Patentanspruch und Unter- a,usprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Windenfuss <B>(30)</B> eine Einrichtung zum Festhalten angeordnet ist. 4. Winde nach Patentansprucli und Un teransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Festhalteeinrichtung aus einer Fuss raste<B>(31)</B> bestellt.
CH274591D 1949-03-30 1949-03-30 Hydraulische Winde, insbesondere zum Heben von Wagen. CH274591A (de)

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