DEP0037051DA - - Google Patents
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Description
Patentanwalt
Stuttgart S, fltejanöcrftt. tOf
Anmelder; Erwin Hengstler
H a u a a c h (Baden)
H a u a a c h (Baden)
Hydraulisch® ginde
insbesondere Wagenheber>
insbesondere Wagenheber>
Die Erfindung betrifft eine hydraulische WInUe7 insbesondere
Wagenheber mit einer Timckpumpe, die die Druckflüssigkeit
aus dem !flüssigkeitsbehälter über ein Ventil in den Hubzy-·
linder fördert. Bei den bekannten Winden dieser Art wirä
die Winde in umständlicher Weise durch Betätigen der Pumpe
in Arbeitsstellung gebracht.
Demgegenüber liegt der islrfindung die Aufgabe zugrunde, die
find© so auszubilden, daß diese ohne Betätigen der Pumpe in
Arbeitsstellung gebracht und die Pompe nur beim Heben der last betätigt uird. Diese Aufgabe wird gemäß 3er Erfindung
dadurch gelöst, daß der Flüssigkeitsbehälter mit dem Hubzylinder durch eine absperrbare Leitung unmittelbar verbunden
und der Wißdenfuß mit einer Fußraste versehen ist.
Die Srf indong hat den Vorteil, daß das Ansetzen der Winde an
der zu hebenden Last erleichtert und <üe hierfür benötigte
Zeit wesentlich verkürzt wird.
Bei einer im Hinblick auf die Unterbringung der Winde im Fahrzeug besonders zweckmäßigen, an sich bekannten raumsparenden
Anordnung des <fie Erackpumpe in sich aufnehmenden
flüssigkeitsbehältets oberhalb des Hubzylinders kann diesex
gemäß der Erfindung in vorteilhafter Weise mit dem flüssigkeit; sbehälter und dem Pumpenzylinder durch ein Ventilsack
verbunden sein, in das von einer Seite ein doppelt wirkendes Rückschlagventil, das den Pumpenzylinder beim Hochgehen
des PuzapenkolböÄ© mit dem Flüssigkeitsbehälter und beim
Senken mit dem Rubzylinder verbindet, und von der anderen
Seite eine regelbare Drosseleinrichtung eingesetzt ist, die eine den Flüssigkeitsbehälter unter Umgehang des Rückschlags
ventils unmittelbar mit dem Hubzylinder verbindende Leitung absperrt. Dabei kann dieses !Rückschlagventil zweckmäßig so
ausgebildet sein, da£ die es aufnehmende Bohrung zweimal abgesetzt ist und die hierdurch entstehenden Schultern als
Sitz für· ^e ein Kugelventil dienen.
Damit die Fußraste beim unterbringen der Winde im fahrzeug
nicht stört, kann sie an dem Windenfuß ViCP.tcäJ.hua^t hochklappbar
angebracht ssin.
Hie Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführuagsform des Erfindungsgegenstandes, die
in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht etwa in halber
natürlicher Größe d&rgestellt ist.
Hierin bezeichnet 1 einen Flüssigkeitsbehälter, in dessen
mit einer Mnfüllöffnung versehenen Deckel eine Führung 2
für einen Kolben 3 flüssigkeitsdicht eingeschraubt ist. Zur Abdichtung dieses Kolbens ^- ist in der Führung 2^ ein
elastischer Dichtungsring 4 angeordnet, der durch eine Bingschraübe
5 zusammengepreßt ist. Sin AbstiraifrinK ^ ist im
Kopf dieser Schraube J5 untergebracht. Das über diese vorstehende
Ende des Kolbens J> ist an dem Qelenkstüek £ eines
8 angelenkt, das seinerseits durch einen
Lenker "β mit eines auf dem Behälter 1 sitzenden Ansatz
gelenkig verbunden ist.
Der Kolben J5 gleitet in einem Sylinder 11, der mit dem einen
Ende in die Führung ^ und mit dem anderen in ein Ventilstück 12 eingeschraubt ist, Dieses sitzt flüssigkeitsdicht
im Boden des Behälters \. In ihm führt eine in der Achse
des Pumpenzylinders Q liegende Bohrung 1£ zn der mittleren
Stufe einer dreistufigen Bohrung 14, die von der einen Seite her schräg nach oben führt und mit ihrer schmälsten Stufe
in eine Bohrung ^ mündet. Biese führt von dem in dem KLüs-
sigkeitsbehälter 1 liegenden Teil des Ventilstückes 12
•ft "*t"
schräg abwärts nach der Mitte desselben zu und mündet wiederum in die mittlere stufe einer dreistufigen Bohrung 1 (fe.
Die schmslste Stufe dieser Bohrung ^ kreuzt eine Bohrung
17» die einen in das Ventilstück eingeschraubten Hubzylinder 18 mit der weitesten Stufe der Bohrung 14 verbindet.
tr "*♦
In dieser ist ein Kugelventil TJg und in der mittleren Stufe
ein entsprechend kleineres,Kegelventil 2^ angeordnet. Verschlossen
ist die Bohrung 1£ durch einen Grewindesfro$f-a&. 2$
mit Dichtungsring. In der mittleren Stufe der Bohrung 3J>
ist eine kugel 22 angeordnet, die durch eine Feder 2£ gegen
das freie Ende einer Spindel 24 mit Handgriff 23 gepreßt
^ird. Diese ist in einer Hingscitraube 2J>
gelagert und durch einen elastischen Dichtungsring 2£ abgedichtet, die beide
in der -weitesten Stufe der Bohrung %j>
sitzen.
luf dem Hubzylinder 18 sitzt zweckmäßig verstellbar «eine
Einrichtung zum Befestigen der Winde an der zu hebenden Last, z.B. ein Einsteckzapfen 28.. In dem Hubzylinder*^
gleitet ein Eolben 29, an dessen unteren Ende ein zweckasä-
άΐκ mit Zacken o.dgl. versehener FuB 30 angebracht. z.B.
eingeschraubt ist. An diesem Fug 30, der in der Zeichnung
um 90° verdrent dargestellt ist, ist eine fußraste jQ ange
lenkt.
Auf das untere JBinde des Hubzyliaders ^8 ist ©ine Pührungsmuffe
j£2 aufgeschraubt, und auch dar Hubkolben 2^ ist einaal
durch einen elantisehen Cichtungsripg ^3 und zum andern
durch einen im Kopf einer Eingschraube j£4 untergebrachten
Äbstreifring 35 gegen Mitführen von Flüssigkeit, Schmutz
und Staub zuverlässig gesichert.
lie Handhabung der neuen linde unterscheidet sich yron der
der bekannten dadurch, daß beim Ansetzen der Winde an der zu hebenden last, z.E. einem Kraftwagen, das Absperrventil
22 durch Erehen der Spindel 24 geöffnet, die heruntergeklappte
Fußraste 31 juit dem I*uß belastet, die 'A'inde am Gelenkstück
7 erfaßt und ihr Oberteil dann so weit angehoben wird, bis beispielsweise der Einsteckzapfen 28 in die an
Kraftwagen befindliche Hülse gesteckt werden kann. Hierbei
fließt die Bruckflüssigkeit darck die Leitungen
aus dem Flüssigkeitsbehälter \ unmittelbar in den Hubzylinder
3g. Uach dem Anbringen der winde wird des fentil 22
wieder geschlossen und dann in der Übl&chen Weise die Last
durch Betätigen der Fampe angehoben. Hierbei wird beim
Aufwärtsbewegen des jiolbens 3 das tfentil I^ geschlossen und
das Ventil 20 geöffnet und die flüssigkeit aus dem Bebälter
"T"
1 durch die Leitungen 15»Ή»13 la den Pumpenzylinder 11 ge-
tß
««τ- τ "Tg·
"*r~
saugt. JBei der folgenden Abwärtsbewegung des Kolbens \ wird
denn das Ventil 20 geschlossen und das Ventil ^9 geöffnet
und die flüssigkeit aus dem Pumpenzylinder 11 durch die
Leitungen I3t1^tl7 ^3· ^®11 Habasylinder 18 gedruckt,
·"·*· "Tt "t*· ~y% '
mit der an ihm befestigten Last ^ •
Abgelassen wird die neue linde in einfacher Seise dadurch,
daä durch Drehen der Spindel Ά das Ventil 22 geöffnet wird
und die Druckflüssigkeit durch die Laitungen 12,»16t1£ aus
dem Hubzylinder 165 in den Flüssigkeitsbehälter 2 zurückströmt.
Beim Aufbewahren der "ülade kann das Ventil 2jjji offen
bleiben !«willst dann gleich in der richtigen Stellung zum
Ansitzen der r.«inde.
Claims (4)
1. Hydraulische ?/inde insbesondere Wagenheber mit einer
Druckpumpe , die die Druckflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter
über ein Ventil in den Hubzylinder fördert, dadurch gekennzeiejunet, daß der Flüssigkeitsbehälter (1)
mit dem Hubzylinder (18) durch eine absperrbare Leitung unmittelbar verbunden und der feindenfuß ($0) mit einer
fußraste (31) versehen ist.
2. Winde neca Anspruch 1 mit einem oberhalb des Hubzylinders
angeordneten, die Druckpumps in sich aufnehmenden Flüssigkeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hubzylinder (16) mit, dem Flüssigkeitsbehälter (1) und
dem Paafenzylinder (11) durcb sin i/entilstück(12) verbunden
ist, in das voa ©in#i Beite <sin doppelt wirkendes
Hüekschlagventil, das äeu Pumpenzylinder (11) beiiö-Hochgehon
des j^uapexikolbeiis (3) ait dem l'lüssigkeitsbehälter
(1) und beim S&tiken mit dem Hubzylinder (18) verbindet,
und von äsr andersa Seite eine regelbare jjrosseleiiirichtung
(22) eingesetzt sind, die eine den Flüssigkeit
sbeha.lt «r (1) unter Umgehung des Rückschlagventils
unmittelbar mit dem Hubzylinder (18) verbindende
Leitung (15,16,17) absperrt.
3« finde nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrtrog (14) fur das Rückschlagventil zweimal
abgesetzt ist und die hierdurch entstehenden Schultern
als Sitz für «je ein Kugelventil (19,20) dienen.
4. iinde nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
daß die i^raste ($1) an öem \&inäenfuß (30) hochklappbar
angebracht ist*
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