DE8024405U1 - Futterspender fuer kleintiere - Google Patents

Futterspender fuer kleintiere

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DE8024405U1
DE8024405U1 DE19808024405 DE8024405U DE8024405U1 DE 8024405 U1 DE8024405 U1 DE 8024405U1 DE 19808024405 DE19808024405 DE 19808024405 DE 8024405 U DE8024405 U DE 8024405U DE 8024405 U1 DE8024405 U1 DE 8024405U1
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Beka Dr Becker und Kirchhoefer 2816 Kirchlinteln GmbH
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Description

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Lie Neuerung betrifft einen Futterspender für Kleintiere mit einem Futterbehälter und einer Fütterauslage, die nach Entnahme von Futter selbsttätig aus dem Futterbehälter auffüllbar ist.
Die Fütterung von Kleintieren, worunter insbesondere Vögels Nager, Katzen, Hunde, Schildkröten und sonstige kleinere Heimtiere verstanden werden, erfolgt bis heute durch Futtermittel, die in Schachteln, Beuteln, Tüten, Dosen usw. verpackt sind. Insbesondere die Fütterung von Käfigvögeln (z.B. Wellensittiche, Kanarien und Exoten) erfolgt durch gleichermaßen verpackte Saatenmischungen. Der Vogelhalter muß diese Saaten portionsweise entweder in einen entsprechenden Futternapf oder aber in die inzwischen gebräuchlichen Futterspender einfüllen. Dieses Verfahren hat mehrere entscheidende Nachteile. Die im Handel angebotenen Verpackungsarten (insbes. Beutel, Tüten, Schachteln usw.) sind volumenmäßig erheblich größer als die Vogelfutternäpfe oder die Fu.terspender und nicht zum portionsweisen Einfüllen ausgelegt. Daher ist das Einfüllen insbes. in die Futterspender schwierig und aufwendig. Beim Einfüllen besteht die Gefahr, daß Futtermittel oder Saaten auf den Fußboden oa«r andere Unterlagen verschüttet v/erden und wegen der natürlicherweise vorhandenen Verunreinigungen auf dem Fußboden und den Unterlagen nach dem Auffegen bzw. Aufnehmen nicht mehr unmittelbar zu verwenden sind.
Ein Wellensittich benötigt z.B. eine tägliche Futterration von 10 bis 12 Gramm. Dies bedeutet, daß eine konventionelle FaIt-
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schachtel, die ca* 500 Gramm Vogelfutter enthält, einen Futtervorrat für ea. 4o bis 50 Tage darstellt* Nach dem Öffnen stellt sich das Problem der Aufbewahrung der in der Faltschachtel verbleibenden Restmenge. Ein Futterspender faßt ca* 5o bis Ί00 Gramm, je nach Ausführung, und ein Voge!futternapf meistens noch erheblich weniger* Da Saaten, insbes. in bereits geöffneten Verpackungen sehr stark dem | Befall durch verschiedene Schädlinge, z.B. Milben und an- I dere Farasiten, ausgesetzt sind, ist dieses Problem beson- | ders schwerwiegend. Nach dem Stand heutigen Wissens kann | davon ausgegangen Werden, daß viele Käfigvögel an Krankheiten I sterben, die durch Verunreinigung oder Schädlingsbefall des Futters verursacht werden* Durch Nachfüllen von Futter, welches verunreinigt oder von Schädlingen befallen ist, werden naturgemäß auch Futterspender und Futternäpfe infiziert. Deshalb müssen die Geräte immer wieder mühsam gereinigt werden, damit ein Mindestmaß an Hygiene gewährleistet ist.
Die Aufgabe dar vorliegenden Neuerung besteht daher darin, einen Futterspender gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 so auszubilden, daß die oben beschriebenen Nachteile vermieden sind und insbes. Futter hygienisch dem Futterspender so zuführbar und entnehmbar ist, daß ein Umfüllen und Nachfüllen nicht mehr notwendig ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäßdadurch gelöst, daß der Futterbehälter als verschloßener, am Einsätze ?t zu öffnender gefüllter Einweg-Portionsbehälter ausgebildet ist, dessen Entnahmeöffnung verschloßen ist durch eine Klappe (Anspr.1) oder einen Schieber (Anspruch 2), die derart ausgebildet sind, daß sie nach dem Öffnen der Entnahmeöffnung als Futterauslage dienen. Dabei kann der Futterbehälter an Kleintierkäfige außen angehängt werden.
Durch die neuerungsgemäße Ausbildung wird somit der Futterspender gleichzeitig als Verpackung für Vogelfutter ausgebildet. Durch die neuerungsgemäße Ausbildung ergeben sich
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eine Reihe Von Vorteilen* Die Fütterung erfolgt auf hygienisch einwandfreie Art und Weise, da der verschlossene fOrtionsVorratsbehälter erst bei Gebrauch geöffnet und nach Verbratiöh des Inhalts nicht wieder verwandt wird. Ein Um= und Mnfüllen entfällt. Die bisher notwendige umständliche Reinigung ist ebenfalls nicht mehr notwendig. Die Lagerung gestaltet sich problemlos» da das Futter immer portionsweise in dicht verschlossenen Behältern aufbewahrt wird ι wodurch eine Verunreinigung und Infizierung praktisch ausgeschlossen ist. Futtermittelverluste treten ebenfalls nicht mehr auf ^ da ein Umfüllen nicht mehr erforderlich ist. Da der Futterspender neuerungsgemäß als Verpackung deis Futters dient, entfallen die Ausgaben für spezielle Futterspender.
Zweckmäßige und vorteilhafte Weiterbildungen der neuerungsgemäßen Lösuriig sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
i)ie Neuerung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen, die Ausführuttgsbeispiele zeigen, näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 und 2 einen Futterspender mit Klappe (6) als Verschluß und Futterauslage in geschlossenem (Fig.1) und geöffnetem Zustand (Fig.2).
Fig. 3 and 4 einen Futterspender mit Schieber als Verschluß und Futterauslage (21) in geschlossenem (Fig.3) und geöffnetem Zustand (Fig. 4).
Pur beide Ausführungsbeispiele ist der schräg zur Entnahmeöffnung hin abfallende Boden (7,23) vorteilhaft, durch den ein weitgehend vollständiges, selbsttätiges Entleeren des Vorratsbehälters unterstützt wird. Sowohl die Klappe als auch der Schieber werden durch Nocken (11, 22) auf der Innenseite als Anschlag gegen übermäßiges Öffnen gesichert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung mit Sicherung der Klappe durch Siegelfolie, die beim Fertigmachen zum Gebrauch abgezogen wird und dadurch die Klappe zum Öffnen freigibt. Anstelle einer Siegelfolie können auch Siegelstreifen oder Kappen
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vorgesehen Werden* Die Kappen kennen nachträglich aufgesetzt und geklebt Werden oder bei der Fertigung des Vörrätsteehälters integriert sein* Das Öffnen der Kappe kann durch Perforation oder Aufreißstreifen gesteuert und erleichtert Werden.
j"ig. 1 zeigt einen Vorratsbehaltpr * an dem eine doppelseitige Lasche (8) befestigt ist, die in Fig. 2 durch Umbiegen über die waagerechten Gitterstäbe (15) des Kleintierkäfigs den Futterspender an der Außenseite des Käfigs hängend festhalten* Die geöffnete Klappe ist dabei zwischen zwei Gitterstäben hindurch geschoben.
Fig. 3 zeigt einen Vorratsbehälter mit integrierten Klappen (25), die in Fig. 4- umgebogen sind und über einen waagerechten Gitterstab geschoben den fertigen Futterspender an der Außenseite des Käfigs hängend festhalten. Der geöffnete Schieber ragt zwischen zwei Gitterstäben hindurch in das Innere des Käfigs.
Die Handhabung des Futterspenders nach den Ansprüchen 1 und 2 ist wie folgt: Der Verbraucher nimmt einen gefüllten, verschlossenen Einwegportionsbehälter, hält ihn aufrecht, entfernt die nach Anspruch 4 vorhandene Schutzeinrichtung in Form einer Kappe, Siegelfolie o.a., öffnet die Klappe oder den Schieber und hängt den fertigen Futterspender außen an den Kleintierkäfig, so daß die Futterauslage zwischen den Gitterstäben des Käfigs in das Käfiginnere zeigt. Im Moment des Öffnens von Klappe bzw. Schieber fließt schon Futter in die Auslage, deren umlaufender, hochgezogener Rand ein überlauf en verhindert. Zum Anhängen des Futterspenders dienen am Futterspender nach Anspruch 5 befestigte Klammern oder Laschen, die nach Umbiegen oder Knicken den Futterspender halten, oder nach Anspruch 6 in die Form des Futterspenders integrierte Hasen oder Pilappen, die eingehängt oder umgebogen werden. Nach, dem vollständigen Entleeren wird der Futterspender entfernt, vernichtet und durch einen neuen ausgetauscht.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Futterspender für Kleintiere mit eineir> Futterbehälter und einer Futterauslage, die nach Entnahme von Futter selbsttätig aus dem Futterbehälter auffüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Futterbehälter (5,20) als geschlopsener, am Einsatzort zu öffnender, gefüllter Einweg - Portionsbehälter ausgebildet ist, dessen Entnahmeöffnung (12) durch eine Klappe (6) verschlossen ist, die bei Öffnen der Klappe (6) als Futterauslage dient.
2. Futterspender nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmeöffnung (27) durch einen Schieber (21) verschlossen ist, der nach Herausziehen des Schiebers (21) die Entnahmeöffnung freigibt und zugleich als Futteraualage dient.
3. Futterspender nach Anspruch 1. und 2., dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (5,20), die Klappe (6) und der Schieber (21) aus Karton, Metall, Kunststoff und / oder
glas ausgebildet sind.
4. Futterspender nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (21) oder dxe
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Allhärtl Kirchhöfe ■ Handelsregister Verden Iß
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Klappe (6) durch Siegelfolie, Siegelstreifen oder eine Kappe (14) gegen ungewolltes Öffnen und gegen Eindringen von Schädlingen geschützt sind.
5· ^utterspender nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorratsbehälter (5,20) Laschen oder Klammern (8) befestigt sind, mit denen denen er an Kleintierkäfigen angebracht werden kann.
6. Futterspender nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (5,20) derart ausgebildet ist, daß er ohne weitere Hilfsmittel, allein durch seine Form mittels integrierter Nasen oder Klappen (25) an Kleintierkäfigen angebracht werden kann.
DE19808024405 1980-09-12 1980-09-12 Futterspender fuer kleintiere Expired DE8024405U1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE8024405U1 true DE8024405U1 (de) 1981-01-22

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ID=6718806

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DE19808024405 Expired DE8024405U1 (de) 1980-09-12 1980-09-12 Futterspender fuer kleintiere

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DE (1) DE8024405U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202014104948U1 (de) 2014-10-16 2014-11-24 Aries Umweltprodukte, Inh. Dieter Szczesny E. K. Futterspender zur Aufnahme von körnerartigem Futter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202014104948U1 (de) 2014-10-16 2014-11-24 Aries Umweltprodukte, Inh. Dieter Szczesny E. K. Futterspender zur Aufnahme von körnerartigem Futter

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