DE802370C - Vorderachsenaggregat, insbesondere fuer Gespannwagen - Google Patents
Vorderachsenaggregat, insbesondere fuer GespannwagenInfo
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- DE802370C DE802370C DEP34995D DEP0034995D DE802370C DE 802370 C DE802370 C DE 802370C DE P34995 D DEP34995 D DE P34995D DE P0034995 D DEP0034995 D DE P0034995D DE 802370 C DE802370 C DE 802370C
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- Germany
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- front axle
- struts
- turntable
- axle unit
- trailer cars
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- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D7/00—Steering linkage; Stub axles or their mountings
- B62D7/02—Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
- B62D7/023—Steering turntables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
Bei Fahrzeugen, ζ. B. Anhängern und Gespannwagen, wie sie insbesondere in landwirtschaftlichen
Betrieben benutzt werden, ist die Vorderachse, sei es nun gefedert oder starr, in einem besonderen
Drehgestell gelagert. Auf diesem Drehgestell ist dann der Kugelkranz befestigt, der auf einem unter
dem Wagenboden sitzenden Gegenkranz läuft.
Dieses Drehgestell ist verhältnismäßig schwer, zu seiner Herstellung wird ebenfalls verhältnismäßig
viel Material benötigt. Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Vorderachsenaggregat, bei
dem erstmalig der Gedanke verwirklicht ist, diese schwere Drehgestellkonstruktion einzusparen; die
Erfindung geht von dem Gedanken aus, den Dreh- bzw. Kugelkranz selbst als tragendes Element zu
benutzen, ihn also nicht mehr, wie es bisher üblich ist, auf einem besonderen Drehgestell zu befestigen.
Hierdurch werden das gesamte Vorderachsenaggregat und damit auch der gesamte Wagen nicht nur
wesentlich leichter, es wird auch bedeutend an Material und an Arbeitszeit gespart.
Erfindungsgemäß wird dieses dadurch erreicht, daß der Drehkranz an zwei einander radial gegenüberliegenden
Stellen durch lotrechte Streben unmittelbar mit der Achse verbunden ist und weitere
Querverstrebungen vom Grund dieser Lotrechtstreben zum Drehkranz verlaufen. Trotz der Leichtigkeit
wird durch diese Bauart ein statisch einwandfreies Aggregat geschaffen, an dem darübe rhinaus
auch noch ohne besondere zusätzliche Verstrebungen die Deichsel angebracht werden kann.
Letzteres geschieht vorteilhafterweise dadurch; daß an den Lotrechtstreben die Schenkel der gegabelten
Deichsel angelenkt sind.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
zeigen
Fig. ι einen Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht.
Fig. 2 eine Draufsicht.
Der Dreh- oder Kugelkranz 1 ist durch die Lotrechtstreben
2 und 3 mit der Achse 4 verbunden. Diese Lotrechtstreben können aus Rohren, U-Eisen,
gepreßten Blechen o. dgl. bestehen. Sie können durch Bolzenverbindungen 5 oder auch durch Schweißung
mit dem Drehkranz bzw. mit der Achse verbunden sein. Die beiden Streben 2 und 3 liegen einander
gegenüber. Ferner sind weitere Querverstrebungen 6 und 7 vorgesehen. Diese Streben verlaufen·
vom Fuß 8 derT^trechtstr^ben 2 und 3 ebenfalls
zum Drehkranz. Ihre Stoßsteffert-g und 10 mit dem
Drehkranz 1 liegen etwa in eirie'jr.>/Sfnkrecht zur
Achse 4 verlaufenden, durch deren' Mittelpunkt gehenden Ebene. Die Verbindung dieser Querstreben
mit dem Drehkranz bzw. dem Grund der Lotrechtstreben kann gleichfalls durch Schweißen
erfolgen. Auch diese Streben können aus Rohren, U-Eisen oder gepreßten Blechen bestehen.
Um die Lotrechtstreben 2 und 3 ist eine Schelle 11 gelegt, durch die ein Gelenkbolzen 12 hindurchtritt. Dieser Gelenkbolzen erfaßt die Enden 13 der
Schenkel 14. Diese Schenkel bilden das gegabelte Ende der nicht dargestellten Deichsel.
In der Zeichnung ist ein an sich starres Aggregat dargestellt. Derselbe Grundgedanke kann aber
auch bei einem federnden Aggregat Anwendung finden.
Claims (2)
1. Vorderachsenaggregat, insbesondere für Gespannwagen, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehkranz (1) an zwei einander radial gegenüberliegenden Stellen durch lotrechte
Streben (2, 3) unmittelbar mit der Achse (4) verbunden ist und weitere Querverstrebungen
(6, 7) vom Grund dieser Lotrechtstreben zum Drehkranz (1) verlaufen.
2. Vorderachsenaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lotrechtstreben
(2, 3) die Schenkel (14) der gegabelten Deichsel angelenkt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP34995D DE802370C (de) | 1949-02-24 | 1949-02-24 | Vorderachsenaggregat, insbesondere fuer Gespannwagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP34995D DE802370C (de) | 1949-02-24 | 1949-02-24 | Vorderachsenaggregat, insbesondere fuer Gespannwagen |
| GB826749A GB661297A (en) | 1949-03-26 | 1949-03-26 | Improvements in or relating to turntables for carts, trailers and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802370C true DE802370C (de) | 1951-02-08 |
Family
ID=25990332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP34995D Expired DE802370C (de) | 1949-02-24 | 1949-02-24 | Vorderachsenaggregat, insbesondere fuer Gespannwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802370C (de) |
-
1949
- 1949-02-24 DE DEP34995D patent/DE802370C/de not_active Expired
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