DE538726C - Zelt fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Zelt fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE538726C
DE538726C DEM106500D DEM0106500D DE538726C DE 538726 C DE538726 C DE 538726C DE M106500 D DEM106500 D DE M106500D DE M0106500 D DEM0106500 D DE M0106500D DE 538726 C DE538726 C DE 538726C
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DE
Germany
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tent
roof
sockets
struts
motor vehicles
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Application number
DEM106500D
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AGNES PATRICIA MAC LEAN GEB CA
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AGNES PATRICIA MAC LEAN GEB CA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J11/00Removable external protective coverings specially adapted for vehicles or parts of vehicles, e.g. parking covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft ein Zelt für Kraftfahrzeuge, bei dem das vom Zelt vollständig umhüllte Kraftfahrzeug als Stütze dient.
Es ist in der vorliegenden Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Zeltanordnung für Kraftfahrzeuge zu erhalten, die leicht von jedermann zusammengesetzt werden kann, also einfach ist und einen großen Raum ergibt. Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß drei Vorrichtungen, die als solche bekannt sind, miteinander vereinigt und zusammen für das Zelt benutzt werden. Diese drei Vorrichtungen sind erstens die Strebenanordnung auf dem Kraftfahrzeug, deren Streben in Buchsen gehalten werden, zweitens seitliche Streben, die ebenfalls in Buchsen gehalten werden, und schließlich eine Zeltbahn mit Spannseilen, die die seitlichen Streben in Abstand voneinander halten und die Zeltbahn spannen.
Es sind schon eine Reihe von Zeltanordnungen bekannt geworden, die aber sämtlich in irgendeiner Weise nachteilig wirken. So
z. B. gibt es Zelte, bei welchen das Dach des Fahrzeuges direkt als ein Teil des Zeltes benutzt wird. Hierbei benötigt man kostspielige und umständliche Mittel, die eine wasserdichte Verbindung zwischen der Zeltdecke und der Dachkante des Fahrzeuges herstellen sollen. Diese Mittel werden erfindungsgemäß vermieden, indem eine besondere starre Strebenanordnung auf dem Dach des Fahrzeuges angebracht wird, was viel vorteilhafter ist, als das Dach des Fahrzeuges direkt als einen Teil des Zeltes zu verwenden, da man bei der erfindungsgemäßen Anordnung nicht darauf zu achten hat, ob das Zelt auch wirklich wasserdicht ist.
An Hand der beiliegenden Abbildungen wird die Erfindung noch weiter erläutert. In der Abb. 1 ist die Gesamtanordnung eines sechseckigen Zeltes gemäß der Erfindung in der Seitenansicht dargestellt.
Die Abb. 2 zeigt die Draufsicht des Zeltes der Abb. 1.
In der Abb! 3 ist ein Dreifuß für das Dach des Zeltes dargestellt.
Die Abb. 4, 5, 6und 7 zeigen verschiedene. Einzelheiten, nach welchen das erfindungsgemäße Zelt zusammengebaut werden kann.
Die Abb·. 8 veranschaulicht die Anwendung der Erfindung bei einem offenen Wagen.
Gemäß den Abb. 1 und 2 besitzt das Zelt ein Dach 1 aus Segeltuch o. dgl. und einen Seitenteil 2 aus gleichem Material, die beide aus einem oder mehreren Stücken bestehen können. Das Dach 1 wird in der Mitte durch einen Dreifuß 3, wie er in der Abb. 3 dargestellt ist, gestützt. Dieser Dreifuß 3 kann verschiedene Formen besitzen. Auch kann man eine Vorrichtung vorsehen, mittels welcher
die Höhe des Daches verstellt werden kann. Hierbei können die einzelnen Streben des Dreifußes eine feststehende Länge besitzen.
Wie aus der Abb. 3 zu ersehen ist, wird das Dach 1 diurch den Dreifuß 3 dadurch gehalten, daß ein Zapfen 4 in einen Metallring des Daches eingreift. Die unteren Enden der Schenkel des Dreifußes werden am Dache 5 des Fahrzeuges befestigt, und zwar mittels to angelenkter Zapfen 6, die in Buchsen 7 des Daches 5 eingreifen. Falls das Dach 5 eine genügende Materialstärke besitzt, können die Buchsen 7 durch versenkte, mit Flanschen versehene Muttern 8 am Dach befestigt werden.
Wenn für alle Stützen oder Streben nur eine Bauart von Buchsen verwendet werden soll, so kann man Packungsstücke 9, 10 benutzen, die in der Abb. 3 dargestellt sind. Die Zapfen 6 an den Schenkeln des Dreifußes werden in den Buchsen 7 durch Splinte o. dgl. gehalten, welche durch Löcher 12 in die Zapfen gesteckt werden.
Zum Aufspannen der Zeltbahn sind in der Seitenwand 2 der Zeltanordhung die ösen 13 angebracht, wie dies aus der Abb. 4 hervorgeht. In diese Ösen treten die Zapfen 14 am oberen Ende der Streben 15 ein, worauf dann diese Zapfen noch durch die Ösen 16 im Wagendach 1 geführt werden, die durch eine Kappe 17 gegen> Eindringen von Regen α. dgl. geschützt sind. Diese Anordnung für das erfindungsgemäße Zelt ist aus der Abb. 4 zu ersehen.
Die Streben 15 sind unter bestimmten Winkeln vom Fahrzeug nach außen gerichtet angeordnet, und die Seitenwand 2 ist am Boden durch Pflöcke 20 mittels kurzer Rüstseile 19 befestigt, so daß die langen Sturmleinen in Wegfall kommen. Da die Seitenwand 2 schräg angeordnet ist, so wirken deren Nähte 18 gewissermaßen als Verlängerungen der kurzen Spannseile 19.
Die Streben 15 können aus mehreren Teilen bestehen und werden in den Buchsen 7 befestigt. Eine Ausführungsform hiervon ist in der Abb. 5 dargestellt.
Gemäß der Abb. 6 ist eine derartige Buchse 7 an dem Trittbrett 21 des Wagens befestigt, und zwar dient für die Befestigung eine Kapselmutter 22, während gemäß der Abb. S hierfür eine versenkte Mutter 8 benutzt wird. Selbstverständlich kann die Befestigung der Buchsen 7 an dem \¥agen ganz verschiedenartig ausgeführt werden, und auch die Buchsen 7 können verschiedene Formen besitzen.
In der Abb. 7 ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher der rohrförmige Metallschenkel 15 einen angelenkten Zapfen 6 besitzt, der mit der Buchse 7 ein Universalgelenk bildet, das auch durch ein anderes geeignetes Gelenk ersetzt werden kann. Durch das Loch 12 des Zapfens 6 kann ein Splint o. dgl. gesteckt werden, wodurch die Strebe 15 in der Buchse 7 festgehalten wird
Bei der Abb. 8 wird an Stelle des Dreifußes nur eine einzige Stütze 50 verwendet, die in ihrer Länge einstellbar sein kann, um das Zelt in senkrechter Richtung verstellen zu können. Die Universalbewegung dieser Stütze kann dadurch erzielt werden, daß das untere Ende derselben am Boden des Wagens durch ein Kugelgelenk oder ein anderes Universalgelenk befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zelt für Kraftfahrzeuge, bei dem das vom Zelt vollständig umhüllte Kraftfahrzeug als Stütze dient, gekennzeichnet durch die Vereinigung der nachstehenden an sich bekannten Vorrichtungen: Strebenanordnung auf dem Kraftfahrzeug, deren Streben in Buchsen gehalten werden, seitliche Streben, die in Buchsen gehalten werden, Zeltbahn mit Spannseilen, die die seitlichen Streben in Abstand voneinander halten und die Zeltbahn spannen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM106500D 1928-07-17 1928-09-14 Zelt fuer Kraftfahrzeuge Expired DE538726C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB538726X 1928-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE538726C true DE538726C (de) 1931-11-23

Family

ID=10469258

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM106500D Expired DE538726C (de) 1928-07-17 1928-09-14 Zelt fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538726C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE958988C (de) * 1954-05-21 1957-02-28 Christian Miesen Fa Zelt in Verbindung mit einem Kraftfahrzeug
DE102013003460A1 (de) * 2013-03-01 2014-09-04 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Zusatzdachvorrichtung zur Anordnung an einer Kraftfahrzeugkarosserie
DE202023102745U1 (de) * 2023-05-19 2024-04-08 Ralf Hildebrand Abdeckung für ein Freizeitfahrzeug mit Hubdach

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE958988C (de) * 1954-05-21 1957-02-28 Christian Miesen Fa Zelt in Verbindung mit einem Kraftfahrzeug
DE102013003460A1 (de) * 2013-03-01 2014-09-04 GM Global Technology Operations LLC (n. d. Ges. d. Staates Delaware) Zusatzdachvorrichtung zur Anordnung an einer Kraftfahrzeugkarosserie
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