DE80228C - - Google Patents
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- DE80228C DE80228C DENDAT80228D DE80228DA DE80228C DE 80228 C DE80228 C DE 80228C DE NDAT80228 D DENDAT80228 D DE NDAT80228D DE 80228D A DE80228D A DE 80228DA DE 80228 C DE80228 C DE 80228C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01P—COOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01P1/00—Air cooling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für einen ordnungsgemäßen Gang von Erdölmaschinen ist die Erzielung eines stets gleichmäfsigen
Ladungsgemisches, für dieses aber die Erhaltung einer nahezu immer gleichbleibenden
Temperatur in den Verbrennungs- bezw. Explosionsräumen unbedingtes Erfordernifs. Bei
den bestehenden Maschinen vorliegender Art arbeitet schon die Verschiedenheit der Temperatur
in der Umgebung der Maschine zu verschiedenen Tageszeiten bezw. der Wechsel in der Witterung auf Störung des gleichmäfsigen
Ganges hin. Dies äufsert sich an manchen Stellen in dem Anwachsen der Temperatur
innerhalb der Maschine über zulässige Grenzen hinaus und an anderen Stellen wieder
in dem Sinken derselben so weit, dafs die gebildeten Erdöldämpfe sich flüssig niederschlagen.
Fortgesetzte Beobachtungen und in Verbindung damit angestellte Versuche an mit
schweren Erdölen arbeitenden Explosionsmaschinen haben uns gezeigt, dafs durch unmittelbare
Kühlung des Lade- bezw. Explosionsraumes mittelst Wassers der Raum selbst zwar in den nöthigen Grenzen gekühlt werden kann,
die Wandungen desselben aber wegen unmittelbarer Berührung mit Wasser eine für Dämpfe aus schweren Erdölen zu niedrige
Temperatur annehmen, so dafs ein sofortiges Niederschlagen solcher Dämpfe nur schwer zu
vermeiden ist. Dieser einem zufriedenstellenden Gange der Maschine bedenklich entgegenarbeitende
Uebelstand führte zu dem Gedanken, das Wasser in einem gewissen Abstande vom
Laderaum vorbeilaufen und nur mittelbar durch Rippen oder dergleichen auf denselben
einwirken zu lassen, wodurch eine beliebige, durch die Rippen übergeleitete Kühlung des
Laderaumes zu erzielen ist, welche übrigens so bemessen werden kann, dafs sie nahe gleichmäfsig
bleibt und dabei niemals schädlich wird. In den Wänden stellt sich dabei eine
so hohe Temperatur ein, dafs die Temperaturdifferenz zwischen den heifsen Wänden des
Laderaumes und den kühleren des davon durch eine Luftschicht getrennten Wassergefäfses
so grofs wird, um vermöge des Leitungswiderstandes der Rippen gerade die überschüssige
Wärme in das Wasser abzuleiten. Hierbei wird also mit einem gröfseren Temperaturgefälle
zwischen den Wänden des Laderaumes und dein abkühlenden Wasser gearbeitet.
Bis zu gewissem Grade wirkt auch die die Rippen bestreichende Luft mit kühlend.
So verfahrend, ist eine Regelung der Temperatur im Innern des Explosionsraumes solchergestalt
zu bewirken, dais die sonst zu heifsen Flächen andauernd gekühlt werden, so dafs
jeder Selbstzündung vorgebeugt ist, und dafs gleichwohl eine so weit herabgehende Kühlung
der Räume vermieden wird, bei welcher ein Niederschlag von Erdöldämpfen stattfinden
würde.
Als Mittel zum Zweck treten die erwähnten Rippen auf, welche, indem sie in freier Luft
liegen, gewissermafsen eine geeignete Verbindung von Luft- und Wasserkühlung darstellen,
so zwar, dafs der erforderliche Wärmeausgleich
in der angedeuteten Weise herbeigeführt wird; diese Rippen hängen einerseits mit dem Körper
des zu kühlenden Explosionsraumes, andererseits mit einem wasserdurchströmten. Gefäfse
(Kasten) zusammen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel; der zu kühlende eigentliche Explosionsraum
tritt bei A auf, er wird hier von einer Kanalmulde im Fufse des Maschinengestelles
gebildet; α ist das Ventil, durch welches aus dem Vergaser b die Erdölgase
und -Dämpfe eintreten, B und C stellen die Arbeitscylinder einer Zweitakterdölmaschine dar.
Von der Wandung des Raumes A erstrecken sich Rippen c c nach einem kastenartigen Gefäfse
D hin, welches mit einer oder mehreren Zwischenwänden d ausgestattet ist, die in
solcher Weise mit den Gefäfswänden zusammenhängen, dafs das bei e einströmende frische
Kühlwasser zu einem mehr oder weniger langen Kreislaufe innerhalb des Gefäfses gezwungen
ist, ehe es dasselbe bei f wieder verläfst. Das Rohr f führt (sofern es nicht
als Abflufsrohr für das Wasser benutzt wird) nach dem Kühlraum der Cylinder B C hin,
wie solches in Fig. 2 mit gestrichelten Linien Andeutung findet.
Beobachtungen aus der Praxis haben die Richtigkeit des weiter oben Ausgeführten erwiesen;
bald nach dem Anlassen der Maschine stellt sich eine andauernd gleich bleibende
Temperatur ein, wie solche den Zwecken des Maschinenbetriebes am dienlichsten ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: «Eine Einrichtung zur Regelung der Temperatur des Explosionsraumes von Erdölmaschinen, gekennzeichnet durch in freier Luft gelegene Rippen (c), welche dadurch, dafs sie einerseits mit dem Lade- bezw. Explosionsraum (AJ, andererseits mit einem wasserdurchströmten Gefäfse (D) zusammenhängen, einen durch Leitung vermittelten Wärmeausgleich in solcher Weise herbeiführen, dafs sowohl vorzeitige Selbstzündungen, als auch die Niederschlagung von Erdöldämpfen vermieden wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80228C true DE80228C (de) |
Family
ID=352803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80228D Active DE80228C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80228C (de) |
-
0
- DE DENDAT80228D patent/DE80228C/de active Active
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