DE280294C - - Google Patents

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DE280294C
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pistons
piston
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/06Arrangements for cooling pistons
    • F01P3/10Cooling by flow of coolant through pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ ' - M 280294 KLASSE 46 c. GRUPPE
Kolbenkühlung für Verbrennungskraftmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1912 ab.
Bei größeren Verbrennungskraftmaschinen müssen die Arbeitskolben mit Wasser oder einem anderen Kühlmittel gekühlt werden, um unzulässig hohe Temperaturen im Material zu vermeiden. Die Zu- und Ableitung der Kühlflüssigkeit macht nun bei den Motoren üblicher Bauart mit einem Kolben Schwierigkeiten, weil durch die hin und her gehende Bewegung das mit dem Kolben verbundenen
xo Posaunenrohr, durch welches das Wasser zu- und abläuft, eine unbeabsichtigte Pumpwirkung entsteht, die für einen gleichmäßigen Durchfluß des Kühlwassers schädlich ist und außerdem leicht Wasserschläge verursachen kann. Derartige Wasserschläge beanspruchen die Rohrleitungen sehr stark und sind für sie äußerst gefährlich. Sie konnten bisher nur durch die Anordnung von großen Windkesseln vermieden werden, was aber auch einen Nach-
ao teil bedeutet.
., ·=,,.,-. j)je genannten Nachteile werden bei Maschinen mit zwei gegenläufigen Arbeitskolben durch die Erfindung vermieden, indem die . Zulaufrohre der beiden Kolben, sowie auch ihre Ablauf rohre je paarweise in ein gemeinsames Gefäß eintauchen. Da die Arbeitskolben gegenläufig sind, sind es auch die mit ihnen verbundenen Posaunerirohre. Es taucht also das eine von ihnen stets so weit in das Gefäß ein, als das andere aus ihm heraustritt. Dadurch ist jede Pumpwirkung von vornherein vermieden. Der Kühlwasserdurchfluß wird gleichmäßig, und Wasserschläge sind ausgeschlossen, ohne daß ein Windkessel erforderlich ist.
Die Erfindung ist auch für Maschinen mit zwei gleichläufigen Kolben verwendbar. Dann müssen jedoch die Posaunenrohre von verschiedenen Seiten in das Zuführungs- bzw. Ablaufgefäß eintauchen, damit auch hier ein Posaunenrohr stets so viel Raum freigibt, als das andere einnehmen will.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung für eine stehende Maschine mit gegenläufigen Kolben dargestellt, α ist der Arbeitszylinder, b die Kurbelwelle der Maschine, c sind die Arbeitskolben. Diese sind durch eine mittlere Schubstange d für den unteren und zwei äußere Schubstangen e für den oberen Kolben mit der Kurbelwelle verbunden. Geht der untere Kolben abwärts, so steigt der obere Kolben auf und umgekehrt.
Das Kühlwasser läuft der Maschine durch ein Rohr f und einen Kasten g zu, während es aus einem Kasten h und Rohr i abläuft. In beiden Kästen laufen zu den Kolben führende Zu- und Ablaufrohre, sogenannte Posaunenrohre. Die Posaunenrohre I und m bilden die Zuleitungen für den oberen bzw. den unteren Kolben, η und 0 die entsprechenden Ableitungen.
Geht der obere Kolben aufwärts, so zieht er die Posaunenrohre I und η aus den Kästen g und h heraus, gleichzeitig geht der untere Kolben abwärts und schiebt die Posaunenrohre m und 0 in die Kästen hinein. Die Wege beider Kolben sind stets einander entgegengesetzt gleich. Es treten also die einen Posaunenrohre um ebensoviel in die Behälter ein als die anderen heraustreten. Hierdurch werden die in der Einleitung geschilderten Unregelmäßigkeiten im Wasserlauf vermieden.
Bei Maschinen mit gleichläufigen Kolben würden die Posaunenrohre m und 0 von der
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entgegengesetzten Seite in die Gefäße g und h eintreten müssen, wie die Posaunenrohre I und n, sonst würde aber die Wirkung die gleiche sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kolbenkühlung für Verbrennungskraftmaschinen mit zwei Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen (in, I) und Ableitungen (n, o) für das Kühlwasser der beiden Kolben (c) je in ein gemeinsames Gefäß (g, h) so eintauchen, daß die von dem einen der beiden Kolben aus den Gefäßen herausgezogenen Rohre stets den Raum freigeben, den die von dem anderen Kolben in die Gefäße hineingeschobenen Rohre einnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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