DE249097C - - Google Patents

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DE249097C
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/02Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249097 KLASSE 27b. GRUPPE
Gaspumpe zur Bewegung von Gasen in Leitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine durch Wärme angetriebene Gaspumpe zur Bewegung von Gasen in Gasleitungen. Gemäß der Erfindung werden mit Gaszu- und -ableitungen versehene Gaszylinder paarweise auf eine gemeinsame Balancierkammer aufgesetzt und mit Verdrängern ausgerüstet, welche sich in einander entgegengesetzten Richtungen bewegen, so daß das Gas in den Zylindern unter der Einwirkung von Heiz- bzw. Kühlmitteln abwechselnd auf einen über bzw. unter dem mittleren in der Balancierkammer herrschenden Druck gebracht wird, wodurch aus dem jeweiligen Hochdruckzylinder Gas abgegeben, in den jeweiligen Niederdruckzylinder aber Gas eingesaugt und ein stetiger Umlauf des Gases in der Gasleitung erzielt wird.
Eine solche Gaspumpe ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar bedeutet
ao Fig. ι einen Vertikalschnitt,
Fig. 2 einen hierzu senkrechten Schnitt.
In der Zeichnung bedeutet 1 das Sockelstück, welches in der Mitte mit einer Balancierkammer 2 versehen ist, in welcher der Balancier und die mit ihm verbundenen Teile sitzen. Das obere Ende dieses Gußstückes ist zu beiden Seiten bei 3, 3 ausgebohrt. In das obere Ende einer jeden dieser zylindrischen Bohrungen 3 ist eine Büchse 4 eingeschraubt.
Auf diesen Büchsen sitzt ein Klotz 5, welcher durch eine Büchse 6 festgehalten wird. Um eine dichte Verbindung zwischen dem Klotz 5 und den Führungen 4 zu sichern, ist eine Packung 7 zwischen dem unteren Teil des Klotzes 5 und dem Vorsprung 8 der Büchse 6 angeordnet. Auf dem oberen Ende des Guß-40
Stückes 5 sitzt ein Paar Gaszylinder 9 und 10. Die Gaszylinder sind mit dem Klotz 5 durch Gewinde 11 verbunden und durch eine Packung 12 abgedichtet.
Innerhalb der Gaskammern sitzen Verdränger 13 bzw. 14, welche derart miteinander verbunden sind, daß der eine Verdränger ansteigt, wenn der gegenüberliegende niedergeht. Zu diesem Zwecke ist jeder Verdränger mit einer Stange 15 versehen, welche in einer Röhre hin und her schwingt, die in dem Endverschlußstück 5 sitzt und in die röhrenförmige Büchse 4 hineinragt. Das untere Ende dieser Verdrängerstangen 15 ragt in die Balancierkammer 2 des Sockelstückes und ist durch ein Glied 18 drehbar mit dem einen Ende eines Balanciers oder Schwinghebels 17 verbunden. Dieser Balancier sitzt fest auf einer schwingenden Welle 19, welche in den Seiten des Sockelstückes 1 gelagert ist. Das eine Ende der Welle 19 ragt durch die Gestellseitenwand hindurch und ist mit einem Arm 20 versehen, der mit der Welle starr verbunden ist.
Auf der Außenseite des Sockels 1 sitzt ein Paar einander gleicher Augenlager 21, in welchen eine Welle 22 gelagert ist, deren eines Ende das Schwundrad 23 trägt. Das andere Wellenende ist mit dem Arm 20 des Balanciers durch ein Glied 24 verbunden, dessen eines Ende bei 25 mit einem Arm 25' drehbar verbunden ist, welcher auf der Welle 22 sitzt, während das andere Ende des Gliedes 24 bei 26 mit dem Arm 20 verbunden ist.
Jede Ventilstange 15 ist durch den ganzen dem Verdränger zunächst gelegenen Teil ihrer
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Claims (1)

  1. Länge bei 26 bzw. 27 achsial durchbohrt, und zwar zweigen von der Bohrung 26 drei seitliche Kanäle 28, 29, 30 ab, von der achsialen Bohrung 27 Kanäle 31, 32 und 33. Diese Kanäle sind derart angeordnet, daß, wenn sich die Verdränger an ihren Bewegungsendlagen in einer der beiden Richtungen befinden, die beiden Gasräume durch die Achsialbohrungen der Stangen 15 und eine Querleitung 34 des Verschlußstückes 5 in Verbindung stehen. Wenn beispielsweise die Verdränger in der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung sind, steht der Kanal 29 des Verdrängers 13 mit der Leitung 34 und der untersten Querbohrung 33 des anderen Verdrängers in Verbindung. Wenn der Verdränger seine andere Endlage einnimmt, liegt die untere Querbohrung 30 des Verdrängers 13 und die mittlere Querbohrung 32 des gegenüberliegenden Verdrängers 14 an den Enden der Bohrung 34.
    Im vorliegenden Falle bildet die Pumpe einen Teil einer in sich geschlossenen Gasleitung, wie sie bei kleinen Gefrieranlagen usw. Verwendung finden kann. Demgemäß ist jeder Gasraum mit der Gaseinlaßröhre 35 und einer kleinen Gasauslaßröhre 36 verbunden. In die Einlaßröhre 35 ist ein Rückschlagventil 37 eingeschaltet, welches ein Entweichen von Gas in die Einlaßröhre verhütet. Die Auslaßröhre 36 ist mit einem ähnlichen Rückschlagventil 37' versehen. Außerdem ist am oberen Ende einer jeden Gaskammer ein Gasbrenner 38 und am unteren Ende ein Kühlmantel 39 vorgesehen.
    Wenn die Verdränger in der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung sich befinden, sind die beiden Räume in gegenseitiger Verbindung. Der in beiden herrschende Druck wird infolgedessen ausgeglichen. Es ist also der Rückdruck der Gase auf die Einlaßrückschlagventile 37 größer als der auf deren entgegengesetzter Seite wirkende geringe Einlaßdruck. Dagegen ist der Druck gegen die Auslaßventile 37' so groß, daß diese geöffnet werden und das Gas in das System getrieben wird. Wenn aber die Verdränger die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung verlassen, wird sofort die Verbindung zwischen den beiden Räumen 13 und 14 geschlossen, da die Kanäle 29 und
    33 augenblicklich außer Überdeckung mit der Querentlastungsleitung 34 gelangen.
    Wenn der Verdränger 14 niedergeht, wird das in seinem Raum befindliche Gas nach und nach von dem unteren nach dem oberen Zylinderende befördert, wobei es in Gestalt einer dünnen Schicht in den von dem Brenner 38 beheizten Teil des Zylinders streicht. Infolgedessen erhält das Gas, sowie es in dem oberen Teil des Zylinders 10 ankommt, eine verhältnismäßig hohe Temperatur. Wenn das Gas expandiert, treibt es durch seinen eigenen Druck den Verdränger 14 weiter nach unten, bis sich die Verdränger in einer der Fig. 1 gerade entgegengesetzten Stellung befinden.
    Genau das Umgekehrte findet in dem anderen Zylinder 9 statt. Wenn der Verdränger 13 ansteigt, drückt er das erhitzte Gas nach unten, so daß dieses in einer dünnen Schicht in denjenigen Teil der Zylinderwandung streicht, welcher der Kühlwirkung des Kühlmantels ausgesetzt ist. Wenn das Gas das untere Ende des Zylinders erreicht, besitzt es eine verhältnismäßig niedrige Temperatur und ist unterhalb des Druckes, der auf der Einlaßseite der Gaszylinder herrscht.
    Bevor der niedergehende Verdränger 14 am Ende seines Abwärtshubes angelangt ist, hat das Gas im Zylinder 10 einen Druck erreicht, welcher größer ist als der Druck in der Röhre 36. Infolgedessen wird das Rückschlagventil 37' geöffnet und eine gewisse Gasmenge strömt in die Empfangs- oder Druckseite des Systems. Gleichzeitig ist der Druck in dem gegenüberliegenden Zylinder 9 so weit gesunken, daß das Rückschlagventil dieses Zylinders geöffnet und eine gewisse Gasmenge in den Zylinder 9 eingenommen wird.
    P α τ ε ν τ - A ν s i' R uc i-i:
    Gaspumpe zur Bewegung von Gasen in Leitungen, gekennzeichnet durch paarweise angeordnete, mit Gaszu- und -ableitungen versehene Gaszylinder, welche in eine gemeinsame Balancierkammer einmünden und in welchen das Gas unter der Einwirkung von sich in entgegengesetzten Richtungen bewegenden Verdrängern abwechselnd auf einen über bzw. unter dem mittleren, in der Balancierkammer herrschenden Druck gebracht wird, so daß aus dem jeweiligen Hochdruckzylinder Gas abgegeben, in den jeweiligen Niederdruckzylinder aber Gas eingesaugt und ein stetiger Umlauf des Gases in seiner in sich geschlossenen Umlauf leitung erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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