DE802006C - Vorrichtung zur Bekaempfung von Staublungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes - Google Patents

Vorrichtung zur Bekaempfung von Staublungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes

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DE802006C
DE802006C DE1948P0000945 DEP0000945D DE802006C DE 802006 C DE802006 C DE 802006C DE 1948P0000945 DE1948P0000945 DE 1948P0000945 DE P0000945 D DEP0000945 D DE P0000945D DE 802006 C DE802006 C DE 802006C
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DE1948P0000945
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Cornelius Willems
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CORNELIUS WILLEMS
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CORNELIUS WILLEMS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M13/00Insufflators for therapeutic or disinfectant purposes, i.e. devices for blowing a gas, powder or vapour into the body

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Description

  • Vorrichtung zur Bekämpfung von Staublungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bekämpfung von Staublungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes, bei welcher der Heilstaul durch Druckluft ausgeblasen wird.
  • Das Neue an der Erfindung besteht zunächst darin, daß sie so ausgebildet ist, daß sie ohne Behinderung der Arbeit am Körper der zu schützenden Person tragbar ist und Ausblasmittel für den Heilstaub so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie den Heilstaub in feinst verteilter Form in die Nähe der Atmungsorgane (Nase und Mund) der zu schützenden Person bläst.
  • Vorzugsweise besteht nach der Erfindung die Vorrichtung aus einem mit einem Düsenkopf zum Ausblasen des Heilstaubes im oberen Teil versehenen, flachen Hohlkörper von solcher Form, daß er ohne Behinderung der Arbeit an der Brust der zu schutzenden Person tragbar ist.
  • Die Erfindung bezieht sich weiter auf die besondere Ausbildung des Hohlkörpers zur Aufnahme der Druckluft und des Heilstaubes, auf die Mittel zur Erzeugung eines Druckluft-Heilstaub-Gemisches in der Heilstaubkammer und die Führung desselben zum Ausblasdüsenkopf durch Druckluft sowie auf Regelmittel zur Dosierung der auszublasenden Heilstaubmenge.
  • Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird das Ausblasen des Heilstaubes und dessen Einatmung durch die zu schützenden Personen am Ort der Entstehung des schädlichen Staubes ermöglicht, da die zu schützenden Personen durch einen Handgriff die Vorrichtung in Tätigkeit setzen können.
  • Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Es zeigen Abb. I die Zerstäubungsvorrichtung in Vorderansicht und teilweise im Schnitt, Abb. 2 in Seitenansicht mit Teilen im Schnitt, Abb. 3 die Befestigung der Zerstäubungsvorrichtung am Körper.
  • In den Zeichnungen ist I ein Hohlkörper aus Metall oder einem anderen geeigneten Material, der in eine Druckluftkammer 2 und eine Heilstaubkammer 3 unterteilt ist. Von der ersteren führt eine Druckluftleitung 4, an deren noch im Innern der Druckluftkammer 2 befindlichem Ende ein Hauptabsperrhahn 5 angeordnet ist, durch die Heilstaubkammer 3, um sich nach Wiedereintritt in die Druckluftkammer 2 zu einer Blasdüse 6 zu verengen. Die Öffnungsweite dieser Blasdüse ist durch eine außerhalb des Hohlkörpers 1 an dessen Vorderseite befindliche Einstellscheibe 7 mit dem innerhalb des Hohlkörpers angeordneten Zahnrad 8 über Zahnräder 9 und 9a mit der Zahnstange 10 verstellbar. An die Blasdüse 6 schließt sich ein zur Außenseite des Hohlkörpers I führendes, gebogenes Verbindungsstück 11 an, an dessen noch innerhalb des Hohlkörpers befindlichem Teil eine aus der Heilstaubkammer 3 kommende Leitung 12 mit der Düse 13 angeschlossen ist, während auf dem Ende des außerhalb des Hohlkörpers befindlichen Teiles des Verbindungsstückes 1 1 der Verteilungsdüsenkopf 14 mit mondsichelförmig angeordneten Offnungen sitzt. Der Teil der Druckluftleitung 4, der sich innerhalb der Heilstaubkammer befindet, weist eine Druckluftauslaßöffnung 15 mit einem Vorsprung 15a und strahlenförmig angeordneten Luftverteilerröhren auf. Vor dieser Öffnung 15 ist eine Klappe 27 zur Regelung oder Absperrung des Druckluftstromes vorgesehen. Die Betätigung dieser Klappe erfolgt durch die in dem Raum I7 untergebrachten Hebel I8, I9,. 20, die Feder 21 und die in der Wandung des Hohlkörpers geführten Knöpfe 22. 23 und 24 sind verschließbare Öffnungen an der Rückseite des Hohlkörpers I, 23 für die Einfüllung des Heilstaubes und 24 für das Auffüllen mit Druckluft. Die Vorrichtung wird mittels des Riemensystems 25 am Körper befestigt und zu diesem Zwecke durch an der Rückseite des Hohlkörpers befindliche Schlaufen 26 in die Riemen eingehakt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Nach Öffnen des Haupthahnes 5 und teilweiser oder ganzer t)ffnung der Regelklappe 27 strömt die Druckluft aus der Kammer 2 durch die Druckluftleitung 4. Dieser Druckluftstrom wird durch den Vorsprung 15a der Öffnung 15 in einem bestimmten Verhältnis geteilt. Ein geringerer Teil der Druckluft wird durch die Verteilerröhren I6 in die Heilstaubkammer 3 geleitet, wo durch die dauernd nachströmende Druckluft ein Gemisch von Luft und Heilstaub unterhalten wird. Dieses Gemisch strömt dann durch die Leitung 12, um schließlich durch die Düse I3 und in das Verbindungsstück II zu gelangen. Währenddessen strömt der Hauptteil des an dem Vorsprung Isa geteilten Luftstromes weiter durch die Druckluftleitung 4, tritt durch die regelbare Blasdüse 6 beschleunigt aus, zerstäubt das aus der Düse I3 austretende Druckluft-Heilstaub-Gemisch noch zweiter und reißt dieses mit zum Düsenkopf 14. Dieser Verteilerdüsenkopf ist so beschaffen, daß bei jeder Lage des Kopfes das austretende Heilstaub - Druckluft - Gemisch die Atmungsorgane der das Gerät tragenden Person umspült.
  • Zum Gebrauch wird die Vorrichtung nach der Erfindung bei geschlossenem Haupthahn 5 und Schließstellung der Klappe 27 mit Preßluft und Heilstaub gefüllt und am Körper befestigt. An den durch schädlichen Staub gefährlichen Arbeitsstellen wird durch die beschriebenen Mittel: offenen des Haupthahnes und Drücken des Knopfes 22, die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Die Dosierung des die Atmungsorgane umspielenden Heilstaubes ist durch die Einstellscheibe 7 regelbar.
  • P T XTI XTANSPECCI1E I. Vorrichtung zur Bekämpfung von Staub lungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes, bei welcher der Heilstaub durch Druckluft ausgeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung so ausgebildet ist, daß sie ohne Behinderung der Arbeit am Körper der zu schützenden Person tragbar ist und die Ausblasmittel für den Heilstaub so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie den Heilstaub in feinst verteilter Form in die Nähe von Mund und Nase der zu schützenden Person blasen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen im oberen Teil mit einem Düsenkopf (14) zum Ausblasen des Heilstaubes versehenen flachen Hohlkörper (I) von solcher Form, daß er ohne Behinderung der Arbeit an der Brust der zu schützenden Person tragbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit Druckluftzerstäubung des Heilstaubes, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (I) eine Druckluftkammer (2) und eine Kammer (3) für Heilstaub aufweist, in der letzteren durch Zuführung von Druckluft mittels bis zum Boden reichender, strahlenförmig angeordneter Röhren (I6) ein Druckluft Heilstaub- Gemisch erzeugt wird, welches durch eine Düse (I3) aus der Heilstaubkammer (3) austritt und von dem aus einer Blasdüse 6 austretenden, von außen regelbaren Hauptdruckluftstrom weiter zerstäubt und zum Verteilerdüsenkopf (I4) mitgerissen wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine absperrbare Druckluftleitung (4) von der Druckluftkammer (2) durch die Heilstaubkammer (3) geführt ist und im Innern der Heilstaubkammer hinter einem Regel- und Absperrorgan (27) ein Auslaß für Druckluft in die Heilstaubkammer bzw. zu deren Wirbelvorrichtung vorgesehen ist.
DE1948P0000945 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zur Bekaempfung von Staublungenerkrankungen (Silicose) mittels Heilstaubes Expired DE802006C (de)

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