DE801972C - Maschine zum Herstellen von Ziegeln o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Ziegeln o. dgl.

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DE801972C
DE801972C DEP30482D DEP0030482D DE801972C DE 801972 C DE801972 C DE 801972C DE P30482 D DEP30482 D DE P30482D DE P0030482 D DEP0030482 D DE P0030482D DE 801972 C DE801972 C DE 801972C
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DE
Germany
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plates
drum
pawls
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machine
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Expired
Application number
DEP30482D
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English (en)
Inventor
Donald John Davidson
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Terex Pegson Ltd
Original Assignee
Pegson Ltd
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE801972C publication Critical patent/DE801972C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/02Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type
    • B28B5/026Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type the shaped articles being of indefinite length
    • B28B5/028Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping on conveyors of the endless-belt or chain type the shaped articles being of indefinite length the moulding surfaces being of definite length, e.g. succession of moving pallets, and being continuously fed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Ziegeln o. dgl.
    Die 17-rfitidtttig 1>ezielit sich auf Maschinen zum
    Ilerstelleti von Dachziegeln. Ziegelsteinen, Kacheln,
    Fliesen u. dgl. atts Miirtel. Beton oder anderen
    zementartigen Werkstoffen, hei denen das Roh-
    ntaterial auf Platten geformt wird, die in fortlau-
    fendem Strom den hintereinanderliegenden Bear-
    beitungsvorrichtungen zugeführt «-erden. Im
    wesentlichen betrifft die Erfindung eine verbesserte
    Ausführung der Mittel zum Fördern und Führen
    der dicht hintereinanderliegenden Platten durch
    die Maschine mit iin wesentlichen gleichbleibender
    Geschwindigkeit.
    Erfindungsgetnäl3 \ lud die Förderung der Plat-
    ten durch die :Maschine durch eine unter der Fiih-
    rungshalin der Platten angeordnete Mitnehmer-
    trommel bewirkt, die mit an ihrem Umfange an-
    gebrachten, abgefederten Sperrklinken in die zu
    fördernden Platten eingreift und sie dadurch auf
    der hiilirtitigsl>altti i-orw<irts treibt. Die Sperr-
    klitiketi sind vorzugs«-eise hinsichtlich der 1)rell-
    richttttig der Trommel an ihren hinteren Enden iti
    der \ älie des Trommelumfanges drehbar gelagert
    und an ihren vorderen, unter Wirkung von Federn
    gegen den Trotnnielutnfang gedrückten I?tiden als
    Mitriehmer für die in ihre Bewegungshahn kom-
    inenden Platten ausgebildet. Bei dieser Anord-
    nung können sich die Sperrklinken während ihres
    Eingriffes mit den Platten zeitweilig vom Trom-
    tnelumiang abheben, so daß die Führttngshalin der
    Platten nicht der kreisförmigen Gestalt des Trom-
    melumfanges nachgebildet zu sein braucht und ein
    zeitlich verlängerter Eingriff zwischen den zusam-
    menwirkenden Teilen stattfinden kann.
    Vorzugsweise sind die Sperrklinken so auf den
    Umfang der Mitnehmertrommel verteilt, daß jede
    der Sperrklinken eine der Platten, der vorangehen-
    den (licht hinterher folgend, erfaßt und weiter-
    leitet. Die Platten können an ihrer Unterfläche
    mit Querstegen versehen sein, die den Sperrklinken
    der Mitnehmertrommel als Anschläge dienen.
    Die Führungsbahn für die Platten, die durch die
    an der Trommel befindlichen Sperrklinken erfaßt
    und weitergeschoben werden, kann geradlinig, ge-
    neigt oder gekrümmt sein. Im Bereiche der Ein-
    griffsstelle der Mitnehmertrommel ist die Füh-
    rungsbahn zweckmäßig so ausgebildet, daß sich die
    Platten unter Wirkung des Förderdruckes der
    Sperrklinken nicht von ihrer Führungsbahn ab-
    heben können. Zu diesem Zweck ist die Führungs-
    bahn der Platten im Bereich der Mitnehmertrom-
    mel vorzugsweise mit einer die Platten übergrei-
    fenden Vorrichtung versehen, die die Platten von
    oben her gegen ihre Führungsbahn drückt. Eine
    solche Vorrichtung kann aus einer Leiste bestehen,
    die in einer der Plattenhöhe entsprechenden Lage
    an der Förderbahn angebracht ist, an ihrem hin-
    teren, von den Platten zunächst berührten Ende
    eine gelenkige Lagerung aufweist und mit ihrem
    vorderen Ende mit vorzugsweise regelbarem Feder-
    druck an den Platten anliegt. Bei dieser Ausbil-
    dung übt die Vorrichtung zugleich auch eine hem-
    mende Bremswirkung auf die Platten aus, so daß
    die Platten nach dem Aufhören des Mitnehmerein-
    griffes festgehalten werden, bis ihre Weiterförde-
    rung durch die nächstfolgende Platte erfolgt.
    Vorzugsweise ist die Maschine nach der Erfin-
    dung weiterhin so ausgebildet, daß die Sperrklin-
    ken der hiitnehmertrommel mit im \-Titnehmer-
    bereich liegenden Führungen zusammenwirken, die
    das zeLtweilige Abheben der Sperrklinken von der
    Mitnehmertrommel steuern und die Eingriffsdauer
    der Sperrklinken in die Platten verlängern. Die
    Sperrklinken können an ihren freien Enden mit
    seitlich überstehenden Führungszapfen oder Füh-
    rungsrollen versehen sein, mit denen sie auf diese
    Führungen auflaufen. Die letzteren sind dabei
    vorzugsweise derart gestaltet and bemessen, daß
    der Eingriff zwischen jeder Sperrklinke und der
    von ihr geförderten Platte solange erhalten bleibt,
    bis die nächstfolgende Platte von der nachfolgen-
    den Sperrklinke erfaßt ist. Diese Führungen kön-
    nen vorzugsweise auch die Rückkehr der Sperr-
    klinken in ihre Ausgangslage auf der Mitnehmer-
    trommel steuern. Die Führungen können weiterhin
    so ausgebildet sein, daß die Sperrklinken schon
    heim Annähern an die Platten eine Führung er-
    halten.
    Die erfindungsgemäße Antriebsübertragung auf
    'die Platten mit Hilfe einer sich drehenden Mitneh-
    mertrommel hat den Vorteil, daß sich die Förde-
    rung der Platten ,bei einer baulich einfachen Ge-
    staltung der Antriebsmittel annähernd gleichmäßig
    und stoßfrei vollziehen kann. Dabei kann die Ma-
    schine nach Bedarf auch mit mehreren nebenein-
    anderliegenden Plattenführungsbahnen und mit
    einer entsprechend breiten oder mit mehreren Mit-
    nehmertrommeln ausgestattet sein, die auf der
    gleichen Antriebswelle angeordnet sind.
    Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Aus-
    führung der Maschine nach der Erfindung, und
    zwar zeigen
    Fig. i eine Seitenansicht der Maschine,
    Fig. 2 eine Seitenansicht der Mitnehmertrommel
    mit den zugeordneten Führungen in größerem
    Maßstab,
    Fig.3 eine Vorderansicht der Mitnehmertrom-
    mel in Richtung von Pfeil A nach Fig. 2 mit zuge-
    ordneten Teilen der Maschine im Schnitt,
    Fig.4 einen Teil der Plattenführungsbahn im
    Grundriß mit der daran angebrachten Stützvor-
    richtung für die Platten,
    Fig. 5 einen axialen Schnitt durch die Nabe der
    Mitnehmertrommel,
    Fig.6 und 7 eine' Sperrklinke der Mitnehmer-
    trommel im Grundriß und in der Seitenansicht und
    Fig.8 eine schematische Seitenansicht der Ma-
    schine im Mitnehmerbereich mit abgeänderter
    Ausführung der Plattenzuführung.
    Bei der Maschine nach Fig. i werden die Plat-
    ten P von Hand oder mittels eines endlosen För-
    derbandes i dicht hintereinanderliegend einer Füh-
    rungsbahn 2 des Maschinenrahmens 3 zugeführt.
    Unterhalb der Führungsbahn 2 ist am Maschinen-
    rahmen *3 eine Mitnehmertrommel 4 drehbar ge-
    lagert, die mit einer Mehrzahl von gleichmäßig auf
    ihren Umfang verteilten Sperrklinken 5 ausgerüstet
    ist. Die Sperrklinken greifen von unten her in die
    Platten P ein und fördern sie längs der Führungs-
    bahn unter die hintereinanderliegenden Bearbei-
    tungsvorrichtungen. Dabei kommen die Platten
    zunächst unter einen als Aufgabetrichter ausgebil-
    deten Mörtelbehälter 6, dann unter eine die Form-
    gebung bewirkende Preßvorrichtung7, weiter unter
    ein auf und ab gehendes Messer 8, sowie unter ein
    umlaufendes Schneidwerk 9, unter eine hin und
    her gehende Vorrichtung io zum Einfärben oder
    Überziehen der Platten und unter eine Stanze i i.
    Das Förderband i führt die Platten mit einer Ge-
    schwindigkeit zu, die größer ist als die Förder-
    geschwindigkeit der Mitnehmertrommel4, so daß
    die Platten stets dicht hintereinanderliegend in
    den Bereich der Mitnehmertrommel kommen.
    Die Mitnehmertrommel weist eine Nabe 12 auf,
    deren Lagerbüchse 13 mittels eines Keils 14 auf
    der Treibwelle 15 der Maschine befestigt ist. Die
    Nabe 12 der Mitnehmertrommel trägt einen
    Flansch 12a, an dessen Stirnflächen Ringscheiben
    16 befestigt sind, die mit ihrem Umfang die Sperr-
    klinken 5 zwischen sich erfassen. Der Nabenkör-
    per 12 der Mitnehmertrommel ist durch Bolzen 17
    an einem flanschartigen Ansatz 13a der Lager-
    büchse 13 befestigt. In der Nähe ihres Umfanges
    sind die Ringscheiben 16 mit dazwischenliegenden
    Abstandshülsen i8 versehen, die gleichmäßig auf
    den Umfang verteilt sind und durch Schrauben i9
    gehalten werden. Die Sperrklinken 5 sind an
    ihren in bezug auf die Drehrichtung der Mitneh-
    mertrommel4 hinteren Enden drehbar an Zapfen
    20 gelagert, die an den Ringscheiben 16 entspre-
    chend befestigt sind. Die Drehzapfen 2o der Sperr-
    klinken sind gemäß Fig.2 gleichmäßig auf den
    Trommelumfang verteilt. Die Sperrklinken sind
    dabei derart gelagert und ausgebildet, daß sie mit
    ihren vorderen Enden 511 etwas über den Trommel-
    umfang hervorstehen. Jede Sperrklinke steht
    unter Wirkung einer Zugfeder 21, die mit dem
    einen Ende bei 22 am vorderen Teil der Sperr-
    klinke befestigt ist und mit dem anderen Ende an
    einem Querstift 23 der Mitnehmertrommel an-
    greift. Die Federn 21 ziehen die Sperrklinken
    nach innen und halten sie in der Ruhestellung, in
    der sie sich mit einer am vorderen Ende der Klin-
    ken angebrachten Stellschraube 24 in einstellbarer
    Höhenlage auf den Abstandshülsen 18 der Mit-
    nehmertrommel lose abstützen. Jede Sperrklinke
    trägt an ihrem vorderen Ende 5° einen nach beiden
    Seiten vorstehenden Führungszapfen 25, der an
    seinen Enden frei drehbare Führungsrollen 26
    trägt. Die vorderen Enden der Sperrklinken sind
    gerundet.
    Am Umfang der Ringscheiben 16 befinden sich
    Randeinschnitte 27, die die Führungszapfen 25 der
    Sperrklinken 5 in der Ruhestellung aufnehmen.
    Mit Hilfe der Stellschrauben 24 können die Sperr-
    klinken an ihren vorderen Enden so eingestellt
    werden, daß sie beim Umlaufen der Mitnehmer-
    trommel die Platten P richtig untergreifen, ohne
    sie von der Führungsbahn abzuheben.
    Unterhalb der Führungsbahn 2 sind zu beiden
    Seiten der N1 itnehmertroniinel 5 am ortsfesten Ma-
    schinenrahmen Führungen 28 angeordnet, die mit
    Querstützen 29 (Fig. 3) an Trägern 3o des -N'faschi-
    nenrahmens befestigt sind. Diese Führungen 28
    wirken mit den Führungsrollen 26 der Sperrklin-
    ken zusammen und haben die Aufgabe, die Sperr-
    klinken während ihrer Eingriffsdauer mit den Plat-
    ten P zu steuern. Beim Auflaufen auf die Füh-
    rungen 28 gelangen die Sperrklinken mit ihren
    Führungsrollen 26 zunächst auf einen gerundeten
    Teil 28a der Führungen, in dessen Bereich sie zu
    einem sanften Mitnehmereingriff mit den Platten
    kommen. Der gerundete Führungsteil 28a setzt sich
    dann in einem geradlinigen Führungsteil 28b fort,
    in dessen Bereich die Sperrklinken mit den vorde-
    ren Enden von der Mitnehmertrommel abgehoben
    werden, um für eine entsprechend lange Zeit den
    Eingriff in die Platten P aufrechtzuhalten. Der
    geradlinige Führtingstei128b geht schließlich in
    eine Kurvenführung 28c über, in deren Bereich
    die Sperrklinken mit den Platten außer Eingriff
    kommen und unter sanfter Zurückführung mit
    ihren vorderen Enden wieder in die Ruhestellung
    auf der Mitnehmertrommel gelangen.
    Oberhalb der Führungen 28 ist im Bereich der
    Eingriffsstelle über der Plattenführungsbahn 2 eine
    Druckleiste 31 angebracht, die sich in der Förder-
    richtung der Platten erstreckt und das Abheben
    der Platten von ihrer Führungsbahn durch die
    Sperrklinken verhindern soll. Die Leiste 31 ist mit
    ihrem hinteren Ende an einer Querleiste 32 be-
    festigt und mit ihr in Lagerböcken 34 an den Sei-
    tenträgern des Maschinenrahmens drehbar gelagert.
    An ihrem vorderen Ende ist die Druckleiste 31 an
    einer Querleiste 33 befestigt, die eine nachgiebige
    Abstützung an Druckfedern 35 aufweist. Die
    Druckfedern sitzen auf Bolzen 36, die an seitlichen
    Stiftzen 37 des Maschinenrahmens angebracht sind.
    Diese Stützen werden von Verlängerungen 38 der
    Längsträger 3o des Maschinenrahmens gehalten.
    Die Druckfedern 35 sind mit den oberen Enden an
    Scheiben 39 abgestützt, die sich zum Regeln der
    Federspannung mit Muttern 40 in ihrer Höhen-
    lage einstellen lassen. Sind die zu fördernden
    Platten nur schmal, so kann eine einzelne Druck-
    leiste 31 genügen, während für breitere Platten
    zwei oder mehr solcher Leisten verwendet werden
    können.
    Das hintere drehbare Ende der Druckleiste 31
    liegt hoch genug, um das ungehinderte Einschieben
    der Platten zu gestatten, während das vordere
    Ende der Druckleiste auf die Oberfläche der Plat-
    ten drückt. Dabei übt die Leiste zugleich auch eine
    Bremswirkung auf die Platten aus.
    Während der Arbeit der Maschine setzt die
    Vorrichtung 6, 7 zum Pressen des Mörtels den
    unter ihr vorbeibewegten Platten einen Wider-
    stand entgegen, der von den Klinken der Mitneh-
    mertrommel überwunden werden muß. Wird der
    Mörtelbehälter 6 leer, so entfällt dieser Wider-
    stand oder wird jedenfalls so klein, daß die Plat-
    ten von dem Förderband 1 schneller vorgedrückt
    werden könnten, als der Umlaufgeschwindigkeit
    der Mitnehmertrommel4 entspricht, wodurch die
    Gefahr entsteht, daß die Platten an falscher Stelle
    von den Sperrklinken erfaßt werden und eine un-
    regelmäßige Förderung eintritt, die wiederum zur
    Folge haben würde, daß das Messer 8, der Farben-
    behälter to und die Stanze 11 aus dem Tritt ge-
    raten und ihre Bearbeitungen an falscher Stelle
    vollziehen. Dies wird durch die Bremswirkung
    der Druckleiste 31 verhindert.
    Bei abweichender Ausführung der Maschine
    nach Fig.8 ist zur Zuführung der Platten ein
    Plattenmagazin 46 vorgesehen, in dem die Platten
    übereinandergestapelt sind. Das Magazin ist der
    Mitnehmertrommel in solcher Stellung zugeordnet,
    daß die Trommel jeweils die unterste Platte mit
    dem vorderen Ende 5a einer Sperrklinke erfassen
    und auf die Plattenführungsbahii der Maschine
    schieben kann.
    Gemäß Fig. 3 läuft die Treibwelle 15 in Lagern
    41, die von unteren Längsträgern 42 des Maschi-
    nenrahmens getragen werden. An einem Ende der
    Treibwelle 15 ist ein Zahnrad 43 befestigt und
    außerdem ein Kettenrad 44 angebracht. Von die-
    sem Kettenrad aus wird das Förderband 1 ange-
    trieben, während das Zahnrad 43 in ein Ritzel 45
    eingreift, das über weitere Getriebe die Mörtel-
    presse 7, das Messer 8, den Farbenbehälter to und
    die Stanze 11 antreibt.
    Ist die Maschine nur für eine Plattenreihe ein-
    gerichtet und sind die Platten nur schmal, so ge-
    nügt für den Antrieb eine Mitnehmertrommel in
    der dargestellten Ausführung, die mit ihren Sperr-
    klinken in der Mitte der Platten angreift. Für
    breitere Platten kann es vorteilhaft sein, zwei Mit-
    nehmertrommeln auf der Treibwelle anzuordnen,
    deren Klinken an zwei im gleichen Abstand von der
    Plattenmitte befindlichen Stellen der Platten an-
    greifen. Statt dessen kann auch eine einzige Mit-
    nehmertrommel benutzt werden, die mit zwei in entsprechendem Abstand liegenden Reihen von Sperrklinken ausgestattet ist. Die Maschine kann schließlich auch mit mehreren Plattenführungsbahnen nebeneinander ausgerüstet sein. Infolge der Abrundung der Sperrklinken an ihren vorderen Enden vollzieht sich ihre Berührung mit den Platten unter rollender Reibung, so daß sich die K1ii1-ken an den Spitzen nur wenig abnutzen. Bei Bedarf können die Sperrklinken auch mit abnehmbaren Spitzen aus hartem Stahl ausgerüstet sein, die sich nach erfolgter Abnutzung auswechseln lassen.
  • Die Maschine nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß sie bei geringem Antriebsbedarf mit einer gleichmäßigen Plattenförderung arbeitet und daß Fehlerzeugnisse, die durch unterschiedliche Fördergeschwindigkeiten und Unregelmäßigkeiten des Plattenantriebes entstehen können, vermieden werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Maschine zum Herstellen von Dachziegeln, Ziegelsteinen, Kacheln o. dgl., bei der das Rohmaterial auf Platten in ständigem Strom den hintereinanderliegenden Bearbeitungsvorrichtungen zum Pressen, Beschneiden, Färben oder Überziehen, Lochen, Stanzen usw. zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung der Platten (P) durch die Maschine durch eine an der Führungsbahn der Platten gelagerte, an ihrem Umfange mit abgefederten Sperrklinken (5) versehene Mitnehmertrommel (4) bewirkt wird, deren Sperrklinken hinsichtlich der Drehrichtung der Trommel an den hinteren Enden in der Nähe des Trommelumfanges (bei 20) drehbar gelagert sind, an ihren vorderen, unter Wirkung von Federn (21) gegen den Trommelumfang gedrückten Enden (5a) als Mitnehiner für die in ihre Bewegungsbahn kommenden Platten dienen und mit diesen Enden derart nachgiebig gelagert sind, daß sie sich bei der Weiterleitung der Platten mit den freien Enden (5a) unter Spannen der Federn (21) zeitweilig vom Trommelumfang abheben können.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (5) .so auf den Umfang der Mitnehmertrommel (4) verteilt sind, daß jede der Sperrklinken eine der Platten, der vorangehenden dicht hinterher folgend, erfaßt und weiterleitet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die das Rohmaterial aufnehmenden Platten (P) an ihrer Unterfläche mit Querstegen ausgestattet sind, die den Sperrklinken der Mitnehmertrommel als Anschläge dienen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (5) mit einer im Mitnehmerbereich liegenden Führung (28) zusammenwirken, die das zeitweilige Abheben der freien Enden (5a) der Sperrklinken von der Mitnehmertrommel steuert und die Eingriffsdauer bzw. -strecke verlängert.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken an ihren freien Enden mit seitlich überstehenden, vorzugsweise mit Führungsrollen (26) ausgestatteten Führungszapfen versehen sind, die im Mitnehmerbereich auf neben der Mitnellmertrommel am Maschinenrahmen angebrachten Führungsflächen (28) auflaufen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das Abheben der Sperrklinken (5) von der Mitnehmertrommel steuernden Führungsflächen (28) derart gestaltet und bemessen sind, daß der Eingriff zwischen jeder Sperrklinke und der von ihr geförderten Platte so lange erhalten bleibt, bis die nächste Platte von der nachfolgenden Klinke erfaßt ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmertrommel (4) an ihrem Umfang mit die Führungszapfen (25) der Sperrklinke aufnehmenden Randeinschnitten (27) ausgestattet ist. B. Maschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn der Platten (P) im Bereich der Mitnehmertrommel (4) mit Mitteln zum Verhindern des Abhebens der Platten von ihrer Führungsbahn unter Einwirkung des Sperrklinkeneingriffes versehen ist. g. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn der Platten (P) im Mitnehmerbereich der Trommel mit einer die Förderung der Platten hemmenden Bremsvorrichtung ausgestattet ist, die die Platten nach dem Aufhören des Mitnehmereingriffes festhält, bis ihre Weiterbeförderung durch die nächstfolgende Platte erfolgt. io. Maschine nach Anspruch 8 oder g, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn der Platten (P) im Bereich der b'Iitnehmertrommel mit einem die Platten Übergreifenden, an ihrer Oberfläche zur Anlage kommenden Führungs-und Bremsmittel (3i) versehen ist. i i. Maschine nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs- und Bremsmittel aus einer Leiste (31) besteht, die in einer der Höhe der Platten entsprechenden Lage an der Förderbahn angebracht, mit ihrem Zulaufende mittels eines Quergliedes (32) gelenkig gelagert und an ihrem Ablaufende mittels eines Quergliedes (33) mit vorzugsweise regelbarem Federdruck (35, 40) gegen die Platten gedrückt ist. 12. Maschine nach .Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmertrommel (4) in der Führungsbahn der Platten (P) dicht vor einem Aufgabetrichter (6) angeordnet ist, die Führungsbahn der Platten unter dem Aufgabetrichter hindurchgeführt unddannnacheinanderfolgend an einer Preßvorrichtung (7), einem auf und ab gehenden Messer (8), einem umlaufenden Schneidwerk zum seitlichen A1>- kanten (o), eincl- Vorrichtung zum Einfärben oder LTherzielien (11o) ulid eileer Stanze (11) vorheigefiihrt ist. 13. Maschine 1121c111 .\nalruch i bis 12, da- durch gekennzeichnet, <laß die Dlitnehiner- tr(lminel durch eine Nabe (12) mit flanschartig ailgesetzt('1i1 Trugei- (12") für seitliche Itin;g- sclleil>en (1h) hesteht, die init ihrem Umfange <11i(' Sperrklinken (;) zwischen sich erfassen. 1.4. \lascliilie nach Anspruch 13, dadurch ge- keiiiizeicllilct. (lall die Sperrklinken an ihren freien Enden (3°) mit einette vorzugsweise eiii- stellbarell _\llschlag (24) versehen sind. der finit (lern (jegeitlager (i S, 11o) der Mitllehmer- tromniel zusammenwirkt urld die I-löhenlage der Mittlehinerenden in hezug auf den Trommeltitn- fang bestimmt. 13. @la@Clllll(' flach Anspruch i bis 14, da-
    durch gekennzeichnet, daß ieiellreren nebenein- an(lerliegenden Plattenführungsbahnen eine ge- ineinsaine Mitnehinertrommel bzw. mehrere auf einer getneinsamen Antriebswelle sitzende \lit- nehneertrommeln zugeordnet sind. 16. Maschine nach Anspruch i his 1 ,3, da- durch #ekeilitzeiclinet, daß die Mittiehmer- trointnel (4) mit einem Förderband (i) zu- (las ihr die leeren Platten bis in dun Mitnehneerbereich der Sperrl:liilk('li (5) zu- t tlh rt. 17. Maschine nach Anspruch i bis 13, dadurch "kennzeichnet, daß der Mitnehrnertr(»ntnel ein Plattenmagazin .(_I6) in solcher Lage zugeord- net ist, daß jeweils die unterste Flatte im 13e- -wegungsbereich der Sperrklinken (3) der Mit- nehinertrominel liegt. erfaßt und. atisgetragen wird.
DEP30482D 1945-02-09 1949-01-01 Maschine zum Herstellen von Ziegeln o. dgl. Expired DE801972C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB801972X 1945-02-09

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DE801972C true DE801972C (de) 1951-01-29

Family

ID=10514086

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP30482D Expired DE801972C (de) 1945-02-09 1949-01-01 Maschine zum Herstellen von Ziegeln o. dgl.

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