DE486169C - Versatzmaschine, bestehend aus zwei aufeinander austragenden, von je einem Motor angetriebenen Kratzbandfoerderern - Google Patents

Versatzmaschine, bestehend aus zwei aufeinander austragenden, von je einem Motor angetriebenen Kratzbandfoerderern

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DE486169C
DE486169C DEK102237D DEK0102237D DE486169C DE 486169 C DE486169 C DE 486169C DE K102237 D DEK102237 D DE K102237D DE K0102237 D DEK0102237 D DE K0102237D DE 486169 C DE486169 C DE 486169C
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Germany
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machine
offset
driven
motor
offset machine
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DEK102237D
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ARTUR KANCZUCKI
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ARTUR KANCZUCKI
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/06Filling-up mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Versatzmaschine, bestehend aus zwei aufeinander austragenden, von je einem Motor angetriebenen Kratzbandförderern . Die Erfindung bezieht sich auf eine Versatzmaschine, die oberhalb der Schüttelrinnen arbeitet und hauptsächlich für streichenden Abbau Verwendung finden soll und bei welcher die Versatzarbeit mit einer einzigen Rinnentour, die sowohl für Berge als auch für Kohle bestimmt ist, vorgenommen wird.
  • Die bisher bekannten Versatzmaschinen, die ebenfalls oberhalb der Rinne arbeiten, sind aber ursprünglich nur für zwei Rinnen, und -zwar die eine für Kohle und die andere für Berge gedacht. Außerdem sind diese Versatzmaschinen, da sie in den meisten Fällen nur am Ende der Rinne angewendet werden, für schwebenden Abbau bestimmt.
  • Bei allen diesen bekannten Versatzmaschinen für schwebenden Abbau und Versatz ist die Verstellung der Versatzmaschine nur um einen mehr oder weniger spitzen Winkel möglich, so daß der Abbau und der Versatz nur in dem Raume vorgenommen werden kann, in welchem sich die Rutsche befindet oder befunden hat, und wird dieVerstellung derVersatzrinne nur so groß sein, als dies der Breite des zu versetzenden Raumes entspricht.
  • Soll eine solche Maschine auch für streichenden Abbau verwendet `werden und nur eine Rinne sowohl für Berge als auch Kohle zur Anwendung kommen, so muß die Maschine neben der Rinnentour gelagert sein, weshalb für die Beschickung der Maschine mit Bergen eine separate Vorrichtung zwischeu Rinne und Maschine eingeschaltet werden muß.
  • Diese bekannten Maschinen sind ferner ursprünglich nur für vollen Versatz gebaut. Soll auch teilweiser Versatz durchgeführt werden, so muß neben anderen Schwierigkeiten eine längere Unterbrechung der Arbeit eintreten.
  • Alle diese bekannten Versatzmaschinen besitzen noch außerdem den besonderen Nachteil, daß man die Zubringerrinnen beim Wechseln des Standortes der Maschine eigens einstellen und dadurch den Arbeitsvorgang unterbrechen muß. Dadurch kann die Leistungsfähigkeit der Maschine nicht voll ausgenutzt werden.
  • Ferner ist bekanntlich die Sohle nicht an allen Stellen eben, so daß man bei diesen bekannten Versatzmaschinen, die auf Schlitten oder festen Rädern gelagert sind, gezwungen war, die Unebenheiten dadurch auszugleichen, daß man an den entsprechenden Stellen verschieden starke Unterlagsstücke verwenden mußte, was bei dem großen Gewicht einer derartigen Versatzmaschine sehr umständlich ist und die Versatzarbeit verlangsamt.
  • Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß ein ansteigend gelagerter Förderer mittels Rollen auf der sich stets bewegenden Schüttelrinne aufruht und daß ein in der Höhe verstellbarer, das Versatzgut in die zu versetzende Hohlräume austragender Kratz- Bandförderer um eine Vertikalachse seitlich verschwenkt werden kann.
  • Durch diese Erfindung ist deshalb eine Maschine für streichenden Abbau geschaffen worden, bei welcher nur eine Rinnentour notwendig ist, die sowohl zum Fördern der Kohle als auch zum Versetzen der Berge dient und die sich um i8o° und darüber oberhalb der Rinne verschwenken läßt, so daß der Versatz auch außerhalb des Raumes erfolgen kann, in welchem sich die Rinne zuletzt befunden hat.
  • Ferner ist es mit der Maschine gemäß der Erfindung möglich, ohne Schwierigkeiten einen teilweisen oder vollen Versatz durchzuführen.
  • Insbesondere hat die Maschine gemäß der Erfindung den Vorteil, daß bei sich ergebenden Änderungen des Versatzortes eine separate Einstellung der Rinne zwecks Versetzung der Berge nicht erforderlich ist, so daß diese Versatzmaschine auch bei Änderung des Versatzortes ständig und kontinuierlich arbeitet und dadurch die Leistung derselben vollkommen und ganz ausgenutzt wird.
  • Zum Ausgleiche der Unebenheiten der Sohle ruht die Maschine auf in der Höhe einstellbaren Rollen, so daß man dieselbe jederzeit ohne Zeitverlust und Schwierigkeiten den gegebenen Sohlenverhältnissen auch während des Betriebes anpassen kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Maschine, Fig. z eine Draufsicht hierzu, Fig. 3 eine Vorderansicht und Fig. q. eine Seitenansicht bei niedrigen Flözen.
  • Die Versatzmaschine besteht aus einem eisernen, auseinandernehmbaren Rahmen i, der auf durch Schrauben a in der Höhe verstellbaren vier Rollen 3 aufruht, so daß die :Maschine auch auf unebener Sohle gesichert aufgestellt werden kann.
  • In diesem Rahmen i ist der Antriebsmotor q. mit dem Haspel 5 für den Transporteur 6 eingebaut. Dieser Transporteur entnimmt das Versatzgut aus den Rinnen 7 mittels eines an diesen durch Klemmen 8 befestigten Abnahmeschuhes g und transportiert es nach aufwärts zur Mündung io des Transporteurs 6. Unterhalb desselben ist eine Mitnehmer- und- Schleuderkette i i vorhanden, die durch den Motor 12, rasch in Bewegung gesetzt wird und das Gut mittels einer Art von Kratzer in die Hohlräume schleudert. Diese Kette i i ist um die Drehachse 13 um 18o° in horizontaler Richtung schwenkbar.
  • Damit sich die Maschine verschiedenen Flözhöhen anpassen kann, sind die Unterlagspunkte 1q., 15 des Transporteurs 6 und <las Lager 16 der Drehachse 13 der Schleuderkette i i so konstruiert, daß sie gehoben und gesenkt werden können. Dadurch ist es gelungen, eine Maschine zu bauen, die sich verschiedenen Flözmächtigkeiten anpassen kann.
  • Die Maschine ist vollkommen auseinandernehmbar. Es bestehen daher keine Sch :,- ierigkeiten im Transporte. Die Maschine wird über den Rinnen 7 zusammengestellt und kann sich mittels der verstellbaren Unterlagsrollen 3 jeder Unebenheit der Sohle anpassen. Der Abnahmeschuh g wird an die Rinne 7 befestigt, so daß ein sicheres Zubringen des Versatzgutes zum Transporteur gesichert ist. Das Versatzgut wird .mittels des Transporteurs 6 der schwenkbaren Schleuderkette i r zugeführt, die das Versatzgut in die Hohlräume befördert. Der Zubringearm arbeitet kontinuierlich und kann während der Arbeit in jede beliebige Lage eingestellt «-erden. Es ist daher seine Handhabung sehr einfach und betriebssicher. Ist der betreffende Hohlraum versetzt, so kann die Maschine ohne weiteres verfahren werden und kann an jeder beliebigen Stelle der Abbaufront von den Schüttelrinnen aus Versatzberge in die ausgekohlten Grubenräume zubringen. _ Durch die Möglichkeit der Verwendung dieser Maschine auch in Flözen unter 8o cm und der Zerlegbarkeit ist erreicht, daß diese Einrichtung auch in gestörten Flözen verwendet werden kann, da das Auseinandernehmen und Zusammenstellen der Maschine nur kurze Zeit in Anspruch nimmt. Da die Höhe der Maschine verstellt werden kann, ist es möglich, ein- und dieselbe Maschine in mächtigeren und schwachen Flözen zu verwenden. Schwierigkeiten wegen zu großem Haufwerks gibt es bei dieser Maschine nicht, da sowohl der Transporteur als auch die Schleuderkette infolge ihrer robusten Bauweise jede Größe des Versatzmaterials überwinde.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion liegt darin, daß bei ein und derselben Maschine entweder komprimierte Luft oder Elektrizität verwendet werden kann, da nur ein Umtauschen der betreffenden Motoren notwendig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Versatzmaschine, insbesondere für streichenden Abbau, bestehend aus zwei aufeinander austragenden, von je einem Motor angetriebenen Kratzbandförderern, die oberhalb der Rinnen angeordnet sind und mit denselben in keiner festen Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß ein ansteigend verlagerter Förderer (6) mittels Rollen auf der sich stet: bewegenden Schüttelrinne aufruht und daß ein in der Höhe verstellbarer, das Versatzgut in die zu versetzenden Hohlräume austragender Kratzbandförderer (i i) um eine Vertikalachse (i6) seitlich verschwenkt werden kann. z. Versatzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich von Unebenheiten der Sohle zu beiden Seiten der Rinne befindliche, in der Höhenlage einstellbare Rollen (3) an dem die Förderer (6, 11) tragenden Gestell (i) angeordnet sind.
DEK102237D 1926-12-28 1926-12-28 Versatzmaschine, bestehend aus zwei aufeinander austragenden, von je einem Motor angetriebenen Kratzbandfoerderern Expired DE486169C (de)

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DE (1) DE486169C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954591C (de) * 1949-08-11 1956-12-20 Walter Vogel Dr Ing Schleudervorrichtung zum Einbringen von Bergeversatz
DE969649C (de) * 1952-02-20 1958-06-26 Albin Suppan Doppelkettenstegfoerderer, insbesondere fuer den Bergbau

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954591C (de) * 1949-08-11 1956-12-20 Walter Vogel Dr Ing Schleudervorrichtung zum Einbringen von Bergeversatz
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