DE622718C - Fahrbare Foerdervorrichtung fuer Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band - Google Patents

Fahrbare Foerdervorrichtung fuer Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band

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DE622718C
DE622718C DER87447D DER0087447D DE622718C DE 622718 C DE622718 C DE 622718C DE R87447 D DER87447 D DE R87447D DE R0087447 D DER0087447 D DE R0087447D DE 622718 C DE622718 C DE 622718C
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DE
Germany
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belt
roller
coal
conveyor
deflector
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DER87447D
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JOSEPH NELSON OCTAVIUS ROGERS
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JOSEPH NELSON OCTAVIUS ROGERS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/04Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration the load being carried on the lower run of the endless surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2201/00Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
    • B65G2201/04Bulk

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Fahrbare Fördervorrichtung für Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band Die Erfindung betrifft eine fahrbare Vorrichtung zum Befördern vorzugsweise losen Gutes, wie z. B. Kohle in Werkräumen, Lager-. statten, Bergwerken o. dgl.,@ insbesondere unter beengten Raumverhältnissen.
  • Solche Förderer bestehen bekanntermaßen aus einem endlosen Band, das als Ober- und Untertrum zwischen zwei Umlenkern läuft, und bei dem sowohl das eine als auch das andere Trum, gegebenenfalls auch beide, zur Güterbeförderung verwendet werden. In Fällen, bei denen die Förderung auf dem oberen Trum stattfindet, hat man für den Abwurf des Gutes oberschlägige Abwerfwalzenpaäre verwendet, die man bei der Förderung 'auf dem unteren Trum oder beiden Trümen durch Abstreifglieder, -und soweit die räumlichen Verhältnisse es gestattet haben, durch diese letzteren in Verbindung mit Rutschen o. dgl. ersetzt hat. An Vorrichtungen der ersteren Gruppe hat man überdies auch für das untere Trum zusätzliche Abstreifer vorgesehen, um etwa herabgefallene Teile des Gutes ebenfalls, wenn auch an dem entgegengesetzten Ende des Förderers, abzuwerfen. Eine solche Vorrichtung befindet sich dann in der Nähe des einen Umlenkers, und. ist an ihn angeschlossen, so daß dieser letztere eine beachtliche Länge, insbesondere auch im Hinblick auf: seine Bauhöhe, aufweist.
  • Es ist weiterhin bekannt, die mit Abstreifvorrichtungen für das Untertruni vereinigten Umlenker als Rahmen auszubilden, die einen Satz im Kreisbogen angeordneter Leitwalzen halten, - über die das Band aus dem unteren Trum in das obere überführt wird.
  • Die Erfindung beruht nun zunächst darin, daß man an Förderern der erwähnten Art, soweit sie Umlenker in Verbindung mit 'Abstreifvorrichtungen für das Gut führende Untertrum aufweisen, und insbesondere auch an solchen, deren Umlenker darüber hinaus mit einem kreisbogig angeordneten Leitrollensatz versehen ist,- das untere Trum des Bandes durch Anordnung einer Abwerfwalze.anhebt. Dies ermöglicht einen sonst nur für die Förderung auf dem Obertrüm in Anwendung gebrachten oberschlägigen Abwurf, der weiterhin erfindungsgemäß innerhalb des an dem Abwurfende befindlichen Umlenkers vor sich gehen soll..
  • Eine andere Seite derErfindung liegt'darin, daß die das Gut bekanntermaßen seitwärts lenkende Ableitrutsche mit einer Kratz- bzw. Wischwirkungen ausübenden Kante versehen ist, die unterhalb der Abwerfwalze angreift, um das-Haftenbleiben von Teilen des Fördergutes an dem Förderband bei seinem Überlauf zur zweiten der Abwerfwalze zugeordneten und zweckmäßig den Bandantrieb darstellenden Walze zu verhindern.
  • Der Förderer gemäß Erfindung kann in üblicher Weise mit Hilfsabladevorrichtungen versehen sein, die sich an beliebigen Stellen des unteren Trum einschalten lassen. Auch kann das Förderband in Ausgleichsschleifen überlaufen und sich weiterhin. sogar zwischen einfachen Umlenkrollen erstrecken, wobei dann die Abladevorrichtung gegebenenfalls im Zusammenhang mit dem ihr zugeordneten Umlenker in Anpassung an jede Ganglänge in das untere Trum einfahrbar ist.
  • Ein in dieser Weise ausgebildeter Förderer weist erhebliche Vorzüge gegenüber den erwähnten älteren Einrichtungen auf. Da man sich bei Untertrumförderern regelmäßig mit einem Abstreifer begnügt hat, vermochte mochte man einen vollständigen Abwurf des Gutes nicht zu erzielen, sobald man es, wie z. B. bei Kohle, mit losen Gütern zu tun hat, die infolge des z. B. bei Durchbiegung des Bandes notwendigerweise gegenüber der Abstreiferkante entstehenden Spieles zum Teil nicht mit erfaßt wurden und daher zu schneller Verschmutzung der Anlage führten. Gleichzeitig liegt die Abstreifstelle zu tief über dem Boden, so daß eine sachgemäße, Arbeit sparende Führung des Gutes z. B. auf das Untertrum anderer Förderer, deren Band durch den Umlenkrahmori führt, vollends unter beengten Verhältnissen in einem Bergwerk nicht möglich ist. Hinzukommt die beträchtliche Länge des mit der Abstreifvorrichtung verbundenen 'Umlenkers, die vielfach zu Unterbringungsschwierigkeiten geführt hat. Demgegenüber bietet das Anheben des Bandes und das Abwerfen über eine Wälze die Möglichkeit eines v öllständigen Abwurfes, der dann infolge des Raumgewinnes über eine Rutsche im wesentlichen nach Belieben gesteuert werden kann. Dabei kann die Rutsche unmittelbar in den Umlenkbogen hineinverlegt werden, so' daß sich eine erhebliche Verkürzung dieses sozusagen den Kopf der Anläge bildenden Fördererteiles gegenüber den bekannten Einrichtungen ergibt. Hinzu kommt noch, däß bei Ausbildung des Abwurfwalzenpaares als Antrieb die Möglichkeit gegeben ist, auf das Verlegen von Kraftleitungen in -den Abbaustößen, also den eigentlichen Arbeitsstätten, zu verzichten.
  • Ein einzelnes Ausführungsbeispiel der Erflndung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen: -Fig. z .die Gesamtseitenansicht eines Förderers gemäß Erfindung, Fig.2 die Seitenansicht des mit oberschlägiger Abladevorrichtung im unteren. Trum ausgebildeten Umlenkers. gemäß Fig. i im größeren Maßstabe, Fig. 3 die Draufsicht auf die gleiche Einrichtung. Der Obergurt des Förderbandes ist fortgelassen.
  • Fig. q. zeigt eine Abwerfwalze schaubildlich in Verbindung mit einer Kratzwirkungen auf das Gurt ausübenden Kante.
  • Der in Fig. i in der Gesamtansicht dargestellte Förderer besteht aus dem endlosenFörderband d, an dessen einem Ende sich die Abwerfvorrichtung a und an dosen entgegengesetztem Ende sich der Umlenker b befindet. Sowohl die Abwerfvorrichtung a als auch der Umlenker b stehen auf gleitbaren Grundplatten c, die auch durch Rollen- oder. ähnliche Einrichtungen ersetzt werden können. Da in dem dargestellten Falle das Band über eine verhältnismäßig weite Strecke läuft, sind Stützrollenständer öder -bocke e vorgesehen, die auf Leitrollen . 8 das obere und untere Trum in gewissen Abständen halten. Selbstverständlich können diese Stützen bei geringerer Länge des -Bandes fortfallen.
  • Die in Fig..2 und 3 in größerem Maßstab dargestellte Abladevorrichtung a besteht aus einem Hauptrahmen f, der sich auf der Grund: platte c abstützt. In denn Rahmen sind ein Paar Bandwalzen g "und k angeordnet. Der Antriebsmotor des Förderers sitzt bei k in dem gleichen Rahmen, er kann aber auch auf einem besonderen Grundgestell stehen und in geeigneter Weise-mit den Getriebewellen des Förderers gekuppelt sein. In dem vorliegenden Beispiel treibt der` Motor die beiden Walzen g oder h über ein nicht weiter dargestelltes Untersetzungsgetriebe an. Das untere Trum des Bandes d läuft nach Überschreiten der Leitwale Z zunächst über die vordere Walze g und danach über die zweite Walze lt, von der aus das Band dann in 'der Tieflage über die weitere Leitrolle m in der dargestellten Weise weiterläuft.
  • Der Rahmen f trägt den bogen- oder U-förmig gekrümmten Ansatz yc, dessen Seitenteile aus Winkeleisen bestehen, die mit Hilfe von Bolzen oder Stangen o miteinander verbunden sind. Rund um diesen gebogenen Ansatz ist ein Satz loser Rollen p angeordnet, die das Förderband d umlenken, bevor es in der dargestellten Weise in einem oberen Trum zurückläuft. Beim Überlaufen des Leitrollensatzes bleibt zwischen seinen Gurten ein freier Raum, in dem eine in geeigneter Weise angebrachte, beispielsweise bogenförmige Rutsche oder Schütte r zum Abführen der Kohle Platz findet. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, schwenkt die Rutsche im Kreisbogen um,- so daß sie senkrecht zur Laufrichtung des Bandes mündet und ein wenig aus dem gebogenen Rahmen n des Förderers entweder nach der einen oder der anderen Seite heraussteht. Der Rahmen n ist an den Seiten offen, so daß das Abladen der Kohle äußerst leicht vonstatten gehen kann.
  • Natürlicherweise sind auch anders ausgebildete Rutschen r verwendbar. Ihre Gestalt richtet sich nach dem jeweils vorliegenden Bedürfnis. Die Rutschen haben außen die seitlichen Ansätze u, die ein seitliches Abfallen des Gutes hindern sollen, eine Wischvorrichtung v, die an dem Band angreift, wenn es über die Walze g läuft.
  • Eine Rutsche, die das Angreifen der Wischvorrichtung an dem Band als Sonderbeispiel näher zeigt, ist in Fig. q. dargestellt. Der Wischer v liegt unterhalb der Abwerfwalze g. Eine der Rutschenseiten u ist schräg nach vorn bis an den keilförmigen Teil u,. vorgeböscht. Die punktierte Linie zeigt, daß man ebensogut den Teil ui fortlassen und den in derBandlaufrichtung nach vorn vorgebogenen Wandteil bis unmittelbar auf die Bodenfläche der Rutsche herabführen kann. Statt einer Rutsche kann man auch eine Förderschnecke, Ablenker o. dgl. Vorrichtungen verwenden. Natürlicherweise kann man auch gleichzeitig eine Aussortiervorrichtung vorsehen, beispielsweise indem man die Rutsche entsprechend rostartig ausbildet.
  • In dem Fälle würde man zweckmäßig die Rutsche in bezug auf die Abwerfwalze g höher legen, um die durch den Rost gefallenen kleineren Teilchen ihrerseits durch eine Förderschnecke o. dgl. mehr abführen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fahrbare Fördervorrichtung für Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band, das als Ober- und Untertrum zwischen zwei Umlenkern läuft, von denen der eine mit einer Vorrichtung verbunden ist, die von dem zum Fördern verwendeten unteren Trum Fördergut von einem innerhalb dieses Umlenkers gelegenen Orte abwirft und außerdem einen kreisbogig angeordneten Rollensatz zum Umlenken des Bandes aus dem unteren zum oberen Trum hält, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Trum des Förderbandes (d) durch Anordnung einer Abwerfwalze (g) zwecks Erzielung eines oberschlägigen Abwurfes innerhalb des dafür vorgesehenen Umlenkers angehoben wird, und daß die das Gut seitwärts abführende Ableitrutsche (r) mit einer Kratzwirkungen ausübenden Kante (v) versehen ist, die unterhalb der Abwerfwalze angreift, um das Haftenbleiben von Teilen des Fördergutes an dem Förderband bei seinem Überlauf zur zweiten Walze (h) des Antriebes zu verhindern.
DER87447D 1932-07-20 1933-03-08 Fahrbare Foerdervorrichtung fuer Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band Expired DE622718C (de)

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GB622718X 1932-07-20

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DER87447D Expired DE622718C (de) 1932-07-20 1933-03-08 Fahrbare Foerdervorrichtung fuer Kohle o. dgl. Stoffe mit endlosem Band

Country Status (1)

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DE (1) DE622718C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905476C (de) * 1950-02-23 1954-03-01 Friedrich Brennecke Foerderanlage fuer Abraum und Kohle im Tagebau
DE976396C (de) * 1951-12-21 1963-08-01 Weserhuette Ag Eisenwerk Rueckbarer Bandfoerderer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905476C (de) * 1950-02-23 1954-03-01 Friedrich Brennecke Foerderanlage fuer Abraum und Kohle im Tagebau
DE976396C (de) * 1951-12-21 1963-08-01 Weserhuette Ag Eisenwerk Rueckbarer Bandfoerderer

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