DE801418C - Mechanischer Notenwender - Google Patents

Mechanischer Notenwender

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DE801418C
DE801418C DED170A DED0000170A DE801418C DE 801418 C DE801418 C DE 801418C DE D170 A DED170 A DE D170A DE D0000170 A DED0000170 A DE D0000170A DE 801418 C DE801418 C DE 801418C
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DE
Germany
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turning arm
sheet music
arm
spring
turner
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Expired
Application number
DED170A
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English (en)
Inventor
Oswald Dahms
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Mechanischer Notenwender Von jeher konnte beobachtet werden, wie umständlich und unter Behinderung der notwendigen Konzentration von allen Musikern das Notenblatt umgewendet wurde. `Fiele bekanntgewordenen Versuche zur Konstruktion eines Apparates, der alle Funktionen, die zum Wenden eines Notenblattes erforderlich sind, durchführt, haben bisher die gewünschte Gebrauchsfähigkeit vermissen lassen.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung soll diesen Mangel belieben, indem bei der Entwicklucig dieses Apparates alle Notwendigkeiten beriicksichtigt werden. Es kiiiinen Noten aller Größen gewendet werden. Auch Einzelblätter «-erden gewendet, weil sie fliegend auf die andere Seite gehoben werden. Der Apparat wird durch einfache Niederdrücken des unter dein Notenständer angebrachten Fußhebels in Tätigkeit gesetzt, wobei dann nur die Lauffeder angezogen wird. Das verschiedene Temperament der einzelnen Musiker hat somit keinen Einfluß auf die Wendemechanik selbst, so daß seine Konzentration auf seine 1Vlusiktätigkeit nicht abgelenkt wird sowie eine ungleiche und nachteilige Beanspruchung des Apparates ausgeschaltet bleibt. Erst nach dem Anziehen der Lauffeder vverden die einzelnen Funktionen der Wendemechanik in Bewegung gesetzt, wobei nur etwa 2 Sekunden Ablaufzeit zum Wenden des obenliegenden Blattes gebraucht werden.
  • Eine .\usfiilirungsforiri zeigen die nachstehend hescliriebenen .1bbilducigen, in denen :\bh. i eine Gesamtansicht, .\b1). 2 eine solche nach der Schnittlinie _4-_4, Abb. 3 nach Linie B-13, Abb. d nach Linie C-C, Abb. 5 eine Teilansicht von oben und .'-11>1i. 6 eine Draufsicht auf den @\'eciderarm darstellt.
  • Mit dein Niederdrücken desFußliebels wird durch <las Anzugsseil 36 die Seilrolle 8 entgegen der Wirkung einer Schraubenfeder io, deren anderes Ende mit dem Gehäuse fest verbunden ist, eine Umdrehung gedreht. Diese Seilrolle läuft leer auf der Hauptwelle. Der an ihrem Außenrand befestigte Sperrhaken 29 läuft auf dem fest auf der Hauptwelle sitzenden Antriebsrad 7 die ganze Umdrehung mit. schnappt an der Nase ein und beginnt die ganze Hauptwelle wieder um eine Umdrehung zurückzudrehen. Auf diesem Rückweg werden die für die Wendung notwendigen Arbeitsgänge in Funktion gesetzt.
  • Zuerst setzt sich der Kurbelzapfen der Kurbelscheibe 14 auf den Hebel 16. Beim Herunterdrücken dieses Hebels drückt der an Hebel 16 genietete Führungshebel 15 auf den Wenderarm i8 und drückt ihr herunter auf den vorstehenden Führungsarm 34. Ist der Wenderarm auf gleicher Höhe mit Führungsarm 34, dann fährt der Sperrhaken 1 7 über ihn weg und hält ihn mit dem Führungsarm fest. Auf dem Weg nach hier hatte inzwischen der Abstreifgummi 23 des verstellbaren Abstreifers 22 die Notenblattecke angerollt.
  • Der untere Teil. des Abstreifers 22 kam dabei schon hinter das Blatt zu liegen. Der um 9o''# abgebogene Schenkel der noch offenen Notenfesthalteklappe 20 schließt sich durch das Aufdrücken auf den Anschlag 17b. Der Kurbelzapfen der Kurbelscheibe 14 verläßt den tiefsten Punkt, geht nach oben, wobei die Feder 16a den nicht mehr belasteten Hebel 16 in seine alte Stellung zurückzubringen sich anschickt.
  • Beim Verlassen des tiefsten Punktes folgt schon der nächste Arbeitsgang. Der Mitnehmer 5 ist auf der Hauptwelle so eingestellt, daß er zur gleichen Zeit an den Mitnehmerzapfen auf der Blattfeder 26 anschlägt und die Antriebsscheibe für Wender 4 mitnimmt. Die an ihr befestigte Schnur läuft über die Seilleitrolle 27 zur Wenderseilrolle 3o. Diese M'enderseilrolle ist über dem Gehäuseboden auf der Wenderlagerwelle befestigt und dreht sich mit dem Wenderarm um etwa i 8o'. Auf der anderen Seite angekommen, werden die Sperrhaken 17 und i9 ausgeklinkt, wobei sich die Notenfesthaltklappe 20 -,nieder öffnet und die Feder für den W enderarm 33" den Wenderarm 18 in seine alte Lage hochhebt. Gleichzeitig hat die Nase des P@Iitnehmerzapfens auf der Blattfeder 26 den Ausklinkwinkel 2 passiert. Durch die Anschrägung dieser Nase ging der Zapfen so weitaus der Führung der Antriebsrillenscheibe 4 heraus, daß der Mitnehmer nunmehr frei vorbei in die neue Anfangsstellung geht. Der Gummizug 38 bringt jetzt ebenfalls den Wender in seine Grundstellung zurück.
  • Die Hauptwelle hat sich nun wieder zurückgedreht. Ein neues Niederdrücken des Fußhebels bringt wieder den nächsten in gleicher Weise vorgebenden Wendevorgang.
  • Alle Anschlagflächen sind zur Erzielung des geräuschlosen Anschlages mit Gummi versehen. Der Musiker hat nur folgendes zu beachten: Legt er ein x-beliebig großes Notenblatt auf den Notenständer, so sieht er, daß die Auflageschiene in der Höhe verstellbar ist. Er schiebt sie mit einem leichten Griff so hoch, daß die Notenoberkante an Ständeroberkante anschlägt. Sein Notenblatt braucht also nicht eingespannt zu werden. Die zwei Blattfestlialtungen 39 und 42 läßt er nun über das Notenblatt fallen. Die Blattfesthaltung 39 bleibt für jede Notengröße am gleichen Platz und hat die Aufgabe, beim Abstreifen das Blatt gegen Verschiebung festzuhalten, so daß das Blatt bauschig wird und die Einführung des M'enderarmes 18 dabei nur noch erleichtert. Die Blattfesthaltung 39 hebt sich schon beim Abwärtsgleiten des Wenderarmes in dem Moment, wenn die Notenhaltklappe 20 über dem Notenblatt steht. Auf der Ablegeseite wird das gewendete Blatt sofort nach der Wendung mit einer Blattfesthaltung wie 39 vor evtl. Abfallen festgehalten.
  • Die Verwendung des Notenwenders ist für den Musiker bezüglich seiner Handhabung also sehr einfach. Er braucht nicht vorsichtig zu sein beim Herabdrücken des Fußhebels, weil hierdurch die Wendemechanik nicht direkt ausgelöst wird, sondern nur ein Aufziehen des Antriebes erfolgt. Ein Einspannen der Noten, auch eines Einzelblattes, ist nicht notwendig. Das Vorhandensein verschiedener Notengrößen bereitet ihm bei Benutzung dieses Apparates ebenfalls keine Sorgen. Er legt sein Notenblatt nur annähernd Notenständermitte, führt das Blatt mittels der Auflageschiene bis an den oberen Rand und schiebt die verstellbare Blattfesthaltung 42 unmittelbar vor den Abstreifgummi 23, welcher entsprechend der Notenbreite bis zum äußeren Rand geschoben wird. Nach Beendigung des Gebrauchs wird durch Lösung der Flügelmutter 32 der Wenderarm abgenommen, das Gehäuse aus seiner Führung herausgezogen. 31. und in einen hierfür passenden Behälter gelegt. Tisch und Ständer sind ebenfalls leicht zusammenlegbar.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Notenblattwender mit Wenderarm und Fußhebel, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Druck auf den Fußhebel die Feder des Laufwerks gespannt wird, bis ein Sperrhaken (29) der auf der Hauptwelle leer laufenden Seilrolle (8) hinter die Nase des auf der Hauptwelle festsitzenden Antriebsrades (7) einklinkt.
  2. 2. Notenblattwender nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (7) auf der Hauptwelle festsitzt und die Kurbelscheibe (14) mit Kurbelzapfen mitnimmt.
  3. 3. Notenblattwender mit Wenderarm nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungshebel (15) mit Feder den Wenderarm (18) auf die Höhe des Führungsarmes (34) drückt.
  4. 4. Notenblattwender nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wenderarm (18) mit ausziehbarem Abstreifer (22) und selbstschließender Notenfesthalteklappe (20) und Sperrvorrichtung (i9) versehen ist.
  5. 5. Notenblattwender nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsarm mit seinem Lager fest verbunden ist und einen Sperrhaken (17) zum Einrasten des Wenderarmes (18) aufweist. 6. \otenhlattweniler »ach Anspruch i bis @. dadurch gekeiiitzeicliitet, daG der Mitnehmer (@) die in die Antriebsscheibe eingelassene Blatt- feder (26) für Wendrr ('4) mitnimmt und da- bei den Führungsamt mit \\'endei-arm um i8o° schwenkt. 7. \otenl>lattN\ender nach Anspruch t bis 6, dadurch gekenitzeiclinet, daß die Blattfeder (26)
    nach vorgesehenem Drelnveg beim Passieren iles :\usklink«-inkels (2) den Mitnehmer (;) frei- gibt und dadurch die Schraubenfeder (i o) in Ruhestellung bringt. B. Notenblattwender nach Anspruch t liis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der freigelassene Wenderarm (18) mittels Gummizug iii seihe Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
DED170A 1949-10-29 1949-10-29 Mechanischer Notenwender Expired DE801418C (de)

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