DE801322C - Elektrische Notrufanlage - Google Patents

Elektrische Notrufanlage

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Publication number
DE801322C
DE801322C DET16A DET0000016A DE801322C DE 801322 C DE801322 C DE 801322C DE T16 A DET16 A DE T16A DE T0000016 A DET0000016 A DE T0000016A DE 801322 C DE801322 C DE 801322C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switch
emergency call
call system
contact
Prior art date
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Expired
Application number
DET16A
Other languages
English (en)
Inventor
August Heibel
Hans Koerber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET16A priority Critical patent/DE801322C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801322C publication Critical patent/DE801322C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/06Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Elektrische Notrufanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische -Notrufanlage mit einer oder mehreren mit Meldekontakten ausgerüsteten Sclileifenleituligen, einem iin Gefahrfalle all@gel@)@ten l@ eriiinelder und einem Sclialtsclilol,t. ,welches in geschlossenem Zustand den Ferilcilelder betriebsbereit schaltet, d. h. die :\tislösting des Ferilnielders vorbereitet. Beim Aufschließen des Schaltschlosses wird in solchen Anlagen der Fernmelder entschärft, d. h. außer Betrieb gesetzt.
  • Bisher hat inan die Sclialtschloßkontakte in den 13etütigungsstroml;rcis der für die Auslösung des l,-eriunelders vorgesehenen I?iiiriclitungen (Auslöserelais) gelegt, der im Gefahrfalle geschlossen wurde. Für die Aaslösung des Fernmelders war daher der einwandfreie Betriebszustand dieses Irreises ausschlaggebend. Bei Drahtbruch oder bei böswilligem Durchschneiden der Schaltschloßleitung ,wurde die Auslösung des Fernmelders unwirksain gemacht.
  • Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, <laß die liibetriebsetzung des Ferninelders durch einen Stromkreis beherrscht wird, der iii der Schließstellung des Schaltschlosses geöffnet wird. Bei scharfgeschalteter Anlage ist dieser Sclialtsclilol'')l;reis stromlos und ohne Bedeutung für (las Funktionieren der Anlage. Die Auslösung des Feriinielders erfolgt ini Alarmfalle innerhalb der Zentrale. Eine Leitungsunterbrechung des Schaltschloßkreises bei scharfgeschalteter Anlage beeinflußt demnach die Betriebsbereitschaft der Notrufanlage in keiner Weise.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel ein vollständiges Schaltbild einer elektrischen Notrufanlage gemäß der Erfindung mit einer Zentrale, einer mit Meldekontakten ausgerüsteten Schleifenleitung, einem im Gefahrfalle ausgelösten Ferninelder und einem mit einer elektromagnetischen Riegelsperrung versehenen Schaltschloß, welches an einer Tür des zu sichernden Raumes angebracht sein kann. Die in der Zeichnung dargestellten Kontaktstellungen kennzeichnen den Zustand, in welchem die Notrufanlage scharf geschaltet ist. Die "Zentrale ist für den Anschluß mehrerer Schleifenleitungen vorgesehen. Jede dieser Schleifenleitungen enthält einen Schleifeneinschalter Se ohne Eigensperrung, einen Schleifenausschalter Sa mit Eigensperrung, ein Überwachungsrelais S, das durch den Schleifenruhestrom erregt gehalten wird, ein Überwachungsrelais h, ein Schauzeichen SZ und eine Signallampe L sowie Meldekontakte MKi, MK.= und FK und den Endwiderstand E.
  • .Die Zentrale enthält gemeinsam für mehrere Schleifen ein Auslöserelais C für den Fernmelder, ein Sperrelais D, ein Hilfsrelais G, ein Alarmrelais A, eine Kontrolltaste KT, einen Summe= Su und Kontrollampen SL.
  • Sämtliche Relais, Schalter und Kontrollorgane sind mit Ausnahme der Meldekontakte in einem Schaltschrank untergebracht, der durch eine Tür geschlossen ist: Die Tür betätigt Kontakte TK.
  • Das Schaltschloß besitzt die Kontakte Ri, R2, ,5'i, 5.2, die vom Schlüssel des Schaltschlosses betätigt Nverden, und einen Sperrmagneten BS zur l lockierung des Sclialtschloßriegels.
  • Als Alarmvorrichtung sind vorgesehen: der Fernmelder F mit einem Sperrmagneten FM, der den Ablauf des Laufwerks solange verhindert, als er durch Gleichstrom erregt gehalten ist, und ein iirtlicher Alarmmelder AG, der als Hupe ausgebildet sein kann. 1. 1)ie (furch Meldekontakte übe rwaclite Schleifenleitung Die Einschaltung der von der Batterie B gespeisten Schleife erfolgt mittels des Kontaktes Sei des nur vorübergehend zu betätigenden Schleifenschalters S e. Hierdurch wird das Relais S angeworfen über Plus, Kontakt Sei, Schutzwiderstand zoi, Schauzeichen SZ, Relaisspule S, minus. Das Relais S schließt seinen Kontakt si und schaltet sich in den Schleifenstromkreis ein mit folgendem Stromverlauf: Plus, Klemme a, Schleifenleitung mit 'Meldekontakten FK, MKi, MK2, Endwiderstand E, Klemme b, Überstromrelais 1l, Kontakt .si des Relais S, Schauzeichen SZ, Relais S, minus.
  • Der Schleifenruhestrom hält das Überwachungsrelais S erregt, so daß es bei Schleifenunterbrechung seinen .Anker fallen läßt. In der Zeichnung sind die Kontakte des Relais S im Zustand der Erregung dieses Relais gezeigt. Das Überstromrelais h spricht nur bei Verstärkung des Schleifenruhestromes an. Wird z. 13. durch Offnen des iNleldekontaktes 117K1 die Schleife unterbrochen, so fällt der Anker des Relais S ab. Durch den jetzt offenen Kontakts, bleibt die Schleife bis zum Wiedereinschalten unterbrochen. Der bei stromlosem Relais S nach links geschwenkte Uinschaltekontakt ,s2 des Relais S schaltet die zugehörige Schleifenlampe L mit parallel liegendem Schutzwiderstand w2 und das in Reihe hiermit liegende, allen Schleifen gemeinsame Alarmrelais A ein: Plus, Kontakts;, linke Schaltstellung, Kontakt ,Sa, des Schleifenausschalters Sa linke Kontaktstellung, Lampe L, Relais A, minus.
  • Durch den der Lampe I_ parallel geschalteten Widerstand zr,2 wird eine sichere Alarmgabe auch beim Durchbrennen der Lampe erreicht. Relais A schaltet sich mit seinem Kontakt a3 in einen Haltestromkreis von folgendem Verlauf: Plus, Türkontakt TK,' alle Kontakte See der Schleifeneinschalter Se, Kontakt a3, Widerstand 7r"3, Relais A, minus.
  • Mit Kontakt a2 des Relais A wird ein außenliegender Alarmgeber AG und der Summe= Su in der Zentrale eingeschaltet, während Kontakt a1 des Relais A den Kreis des Auslöserelais C für den Fernmelder schließt.
  • Wird der Endwiderstand E der Schleifenleitung z. B. durch den parallel zu ihm liegenden Meldekontakt MK2 kurzgeschlossen, so spricht das Relais L' durch Stromverstärkung an. Sein Kontakt v1 schließt einen Haltestromkreis, während sein Kontakt v2 das Relais S durch Kurzschluß abwirft, wobei der Kontakt s, die Schleife endgültig unterbricht. Die Einleitung des Alarms geschieht, wie vorher bereits beschrieben. II. Die Auslösung des Fernmelders Die Steuerung des Fernmelders erfolgt über einen Stromkreis, welcher die Wicklung C 1 des Auslöserelais C enthält und der bei Eingang einer Meldung durch den Kontakt a1 des Alarmrelais A geschlossen wird: Plus, Kontakt a1, Kontakt KT4 der Kontrolltaste, Relaiskontakt g2, Relaiskontakt di, Relaisspule C 1, minus.
  • Über zwei Umschaltekontakte c. und c4 wird der Sperrmagnet F:11 des Fernmelders F umgepolt und dadurch trotz etw=a vorhandener Remanenz des Sperrmagneten ein sicheres Abfallen des Magnetankers gewährleistet. Vor der Umpolung des Fernmelders besteht folgender Stromlauf: Plus, Brücke Hl, H2, linke Schaltstellung des Kontaktes c.3, Leitung 11, Sperrmagnet F:11 des Fernmelders F, Leitung 12, linke Schaltstellung des Kontaktes c4, Schutzwiderstand w., minus.
  • Zur Auslösung des Fernmelders wird dieser Stromkreis wie folgt umgeschaltet: Plus, rechte Schaltstellung des Kontaktes c4, Leitung 121 Sperrmagnet FM des 'Feriitnelders F, Leitung li, rechte Schaltstellung des Kontaktes c.3, Schutzwiderstand w5, minus.
  • Als Folge des Abfalls des Ankers des Sperrmagneten F111 läuft das Laufwerk des Fernmel-
    ders F alt und sendet in bekannter Weise Melde-
    itipulse über eine nicht dargestellte Leitung ztt
    einer I?tilifaiigszentrale.
    111. Scl1altscliloßkreis
    Die beim Schließen und Offnen des Schalt-
    Schlosses betiitigten lronitakte Ei. R, liegen in Reihe
    init einem Sperrelais I) und einer zweiten Wicklung
    C Il des .\uslüserelais C iii einer über die Leitun-
    gen 14, h gebildeten Schleife, welche geschlossen
    ist, solange (las Schaltsclilol.i urigeschlossen ist:
    flus. IZelaiswickltiiig C Il, l@elais I), Leitung 1;,
    \Viderstand l1'.=. Widerstand 11'1, Kontakt Rs, Lei-
    tung Il. Sclititzwiderstand 1"l. 11111111s.
    In diesem Strotitl:reis ist Relais I) erregt, so
    (lall sein hmitakt c11 den Stromkreis der Wicklung
    C I de; =\tislöserelais (' unterbricht. Das Aus-
    lüsereltiis C kann daher i111 Falle einer Meldung
    nicht ansprechen und (1e11 Fernmelder nicht aus-
    1öseii.Reiais (: konnit andererseits auch über seine
    Wicklung C 1I infolge (lcs \Viderstands Wi nicht
    zum Ansprechen, da dieser Widerstand die Er-
    regung der Relaisspule C II auf einen Wert unter-
    halb der :1iis1)recligrenze des Relais C herabsetzt.
    Wird die Anlage scharf geschaltet, dann unter-
    bricht Kontakt R1 den @clialtscliloß1zreis, und der
    Anker des Relais D fällt ab. Frontakt dl bereitet
    den Stromkreis des .\tislöserelais C vor, so daß irn
    .llarinfalle, also 1>e1 geschlossenem Kontakt a1, das
    Relais C ansprechen und den Fernmelder F aus-
    lösen kann. ßeini Entschärfen der Anlage, also beim
    Offnen des Schaltschlosses, wird zunächst der Kon-
    takt R1 geschlossen. Die Schaltschloßleitung ist
    demnach eingeschaltet und (las Relais D erregt,
    dessen Kontakt dl die Sicherheitsanlage entschärft.
    [)er \Viderstand !d-, setzt, wie vorher erläutert, die
    Relaisspule C 1I außer Wirkung. Kurze Zeit nach
    Scliließett des Kontaktes Ist wird der Kontakt R.,
    geöffnet und dadurch Bier Widerstand HV. in den
    Schaltschloßkreis eingeschaltet. Dieser \Viderstand
    setzt den Haltestrom des Relais D herab.
    1)1e \Vicklung C II des Relais C soll bei ge-
    sclilosscncm Scltaltschloß, also scharfgeschalteter
    \ulage, verhindern. dal3 (las in dieser Betriebsphase
    stromlose Sperrelais I) von unberufener Seite unter
    Strom gesetzt und dadurch die Anlage entschärft
    wird. Wird z. f1. an die Leitung 15 der negative
    1'0l der Spannungsduelle Il beispielsweise durch
    Cberbriicken der Leitung 14 und 15 angelegt, so wird
    Relais D erregt und dessen Kontakt dl geöffnet,
    wodurch die _\rilage entschärft wird. Wird aber
    zugleich mit (lein Relais D die in Reilie mit diesem
    liegende \Vicklung C !l des Auslöserelais C voll
    erregt, so bewirkt dieses die sofortige Auslösung
    des Fernnnelders über die Kontakte c,3 und c4.
    1\''. _\1 a 1-11i aus (1er Sclt1eifen1eititig
    \Vird 1>e1 Eingang einer Meldung das Auslöse-
    relais C über seine Wicklung C 1 erregt, so legt
    sein Kontakt ci die beiden Relaiswicklungen D und
    C II unter Unigebung der \Viderstände W1 und U,_
    :in die Speisebatterie M Relais C bleibt somit er-
    regt, und die lrontakte c., lind c, halten den Strom-
    kreis des Fenirnelders unigepolt. Die Kontakte d=
    und c., schließen einen Stromkreis für ein 1-lilfs-
    relais G: Plus, Kontakte d., und c" Relaiswick-
    lung G, minus.
    Das Relais (I schliel-it mit Kontakt., ehren von
    dein Alarmrelais _1 abhängigen l1altestr(inil:reis
    und schließt mit seinem Kontakt g1 die Wicklung
    C II kurz, wodurch der Anker des @luslöserelais C
    iiiit V(:rzögerung abfällt und den Kontakt cl öffnet,
    der die IZelais«-ickltitigen C II und D abschaltet.
    Als Folge des Kurzschlusses der \Vicklung C Il
    fallen sämtliche Kontakte der Relais C und D ab.
    1=s gehen also auch die Kontakte c,. und c4, welche
    die Auslösung des Fernmelders herbeigeführt
    haben, wieder in ihre Ausgangsstellung zurück und
    polen den Fernmelder erneut um. Kurz darauf wird
    der Anker des Sperrmagneten F_11 in bekannter,
    nicht dargestellter Weise mechanisch von dem
    Laufwerk angehoben, so daß er durch den Strom-
    fluß über die Leitung il, 1z nunmehr angezogen ge-
    halten wird und einen erneuten _'\blauf sperrt. I)a-
    init ist der Fernmelder F wieder betriebsbereit.
    Zur Allschaltung des Alarms wird nach Offnen
    des Schaltschrankes der Zentrale der durch die
    Kontrolltaste betätigte Kontakt KT4 geöffnet und
    damit der Betätigungskreis des Auslöserelais C end-
    gültig abgeschaltet. Ferner wird die Schleife, deren
    Lampe L brennt, durch Urilegen des Schleifenaus-
    schalters Sa, d. lt. durch Kurzschließest mittel
    Kontakt Sal unwirksam gemacht. Durch Kontakt
    Sa, wird der Stromkreis für (las Alarmrelais _-1
    unterbrochen, so daß das Relais A abfällt und seine
    Kontakte a1 bis a3 öffnet und die Kontrollampe I.
    stromlos wird. Relais G fällt ab, wodurch die An-
    lage wieder in betriebsbereitem Zustand ist.
    \-. L' 1>erwaclitingseinriclitttigen
    a) Die elelctronnagnetische Riegelsperrvorrichtung
    Einre Sperrvorrichtung für den Sclialt,;clilol.lriegel
    ist vorgesehen in Form einer elektromagnetischen
    Sperrspule 11S, welche erregt eine Sperrung der
    Wicklung des Schaltschloßriegels herbeiführt, so
    daß (las Schaltschloll nicht geschlossen werdest
    kann. Der 1?rregerkreis der Sperrspule b'S' über die
    Leitung /.i ist abhängig von Kontakt a1 des Alarm-
    relais A, so daß die Sperrspule erregt wird beire
    Versuch, (las Schaltschloß zti schließen, w<iliren<l
    einer der Meldekontakte einer Schleife betätigt ist.
    Der Erregerkreis ist ferner abhängig von einem
    von der Kontrolltaste KT gesteuerten Kontakt hT3,
    so daß das Schaltschloß ebenfalls nicht geschlossen
    «-erden kann, solange die "Laste KT l)et;itigt ist
    und den Stromkreis des Auslöserelais C unter-
    brochen Hält. Die Einschaltung der Sperrspule b'S
    erfolgt über einen vom Schlüssel des Schaltschlosses
    zu Anfang der SchlieGbeNvegung betätigten Kon-
    takt S1, der kurz vor Beendigung des Schließvor-
    ganges des Schaltschlosses wieder geöffnet wird.
    lt) 1)1e Signalanlage
    Uin den vorn Sperrelais D und der Kontrolltaste
    KT abhängigen Betriebszustand der Anlage ketnit-
    lich zu machen, sind Signallampen SLl, SL2 und ,S L3 und ein Summer Sic vorgesehen, welche in Abhängigkeit von der Stellung der Kontrolltaste KT und des Ankers des Relais D ein- und ausgeschaltet werden. Die Lampe SL3 kann in der Nähe des Schaltschlosses angeordnet sein.
  • c) Die Türkontakte des Schaltschrankes der Zentrale Schließlich werden zur weiteren Sicherung Alarmeinrichtungen von Türkontakten TK des Schaltschrankes der Zentrale in Tätigkeit gesetzt, die von einem Fenster der Tür betätigt werden, so daß sie beim Öffnen der Tür oder beim Berühren des Schaltschrankfensters ihre Lage verändern. In der Zeichnung sind die Kontakte TKl, TK2, TK, in der Stellung gezeigt, die sie bei geschlossener Tür einnehmen.
  • d) Die Wirkungsweise der Überwachungseinrichtungen beim Scharfschalten der Anlage Bei ,entschärfter Anlage ist das Sperrelais D erregt. Infolgedessen brennen die Lampen SL2 und SL 3, und der Summer Su ertönt. Die Signallampen erlöschen, sobald die Kontrolltaste KT betätigt wird. Der Sumer Su verstummt erst, wenn die Schaltschranktür geschlossen wird und Kontakt TK, öffnet.
  • Soll die Anlage wieder scharf geschaltet werden, dann ist die Kontrolltaste KT wieder zurückzustellen, d. h. KT4 zu schließen. Bei nach oben umgelenkten Kontakten KT, und KT, werden folgende Stromkreise geschlossen: Plus, KT2, SL2 und SL3, d4, Schutzwiderstand w., minus und plus, Schalter St, KTl, d3, Summer Sie, minus.
  • Als Folge davon leuchten die Signallampen SL2 und SL3 auf, und der Summer Su ertönt. Der Schaltschrank .der Zentrale ist zu schließen. Am Aufleuchten der Signallampen und Ansprechen des Sumrners erkennt man, daß das Schaltschloß noch nicht geschlossen, d. h. der Fernmelder noch nicht scharf geschaltet ist. Wird das Schaltschloß geschlossen, so fällt Relais D ab. Sämtliche Umschaltekontakte nehmen die in der Zeichnung dargestellte Lage ein, d. 1i. die Signallampen SL2 und ,S1..3 sind erloschen, und der Surniner verstummt.
  • Wird hingegen die Kontrolltaste KT nicht zurückgestellt, so wird durch den Schlüssel des Schaltschlosses die Riegelsperrspule BS unter Strom gesetzt, welche das Schließen des Schaltschlosses 3 linke Stellung, Leitung l3, verhindert: flus, KT, Schlüsselkontakt S 1 geschlossen, Riegelsl)errspule, 135, Leitung 14, SchutzNviderstand ze'4, minus. Relais I) kann nicht abfallen, Kontakt dl bleibt geöffnet, (i. 1i. die Anlage ist entschärft.
  • "Tritt nach I::itischalten der Schleifenleitung ein Meldekontakt in Tätigkeit, so daß als Folge davon die Schleife unterbrochen ist, so wird Alarmrelais A wirksam. Über a2 wird nur der örtliche Alarm gegeben. Die Auslösung des Fernmelders ist auch bei vorheriger ordnungsgemäßer Betätigung der Taste KT, d. h. Schließen des Kontaktes KT4, unterbunden, da bei geöffnetem Schaltschloß das erregte Relais D seinen Kontakt dl offenhält. Ein völliges Schließen des Schaltschlosses ist nicht möglich, da Kontakt a1 während der Schlüsseldrehung die Sperrspule BS erregt: Plus, Kontakt a1, KT, rechte Stellung, Leitung l" Schlüsselkontakt S1 geschlossen,Sperrspule BS, Leitungl4, Schutzwiderstand W41 minus. e) Die Wirkungsweise der Überwachungseinrichtung beim Entschärfen der Anlage Zum Entschärfen der Anlage wird das Schaltschloß aufgeschlossen und die Taste KT betätigt. Bei offenen Kontakten KT4 und dl haben die Kontakte KTl, KT2 und d3, d4 ihre entgegengesetzte Lage wie bei Scharfschaltung, Auch in diesem Falle zeigen die Signaleinrichtungen nicht an.
  • Liegt bei entschärfter Anlage ein Drahtbruch in der Schaltschloßleitung vor, so daß die Kontakte d3 und d4 die im Schaltbild dargestellte abgefallene Lage haben, und wird die Kontrolltaste KT betätigt, dann schließt der Kontakt KT2 den Stromkreis über die Signallampe SLl: Plus, KT2 nach unten umgelegt, Signallampe SLI, Kontakt d4, Schutzwiderstand w6, minus.
  • Gleichzeitig beginnt der Summer zu ertönen: Plus, Schalter ST, KTI, Kontakt d3, Summer Su, minus.
  • Es ist hierauf die Schaltschranktür zu öffnen, der Schalter ST umzulegen und die Tür wieder zu schließen. Der Summer verstummt, während die Lampe SLl weiterbrennt. Nach Beheben des Drahtbruchs spricht Relais D an, und der Summer ertönt erneut. Der Schalter ST ist somit zurückzustellen. Der Fernmelder ist auch während eines Drahtbruchs abgeschaltet, solange die Taste KT betätigt ist, der Alarmgeber AG ist jedoch durch Kontakt a., betriebsbereit. \'1. Sicliertiiig iler Sclileifensclialter S G tt 11 (1 ,S, Cl Sämtliche Schleifeneinschalter Se besitzen keine Eigensperrung und kehren nach vorübergehender Betätigung in ihre Ausgangslage wieder zurück. Durch Betätigen eines Schleifeneinschalters Se von unberufener Seite kann für die Dauer seiner Betätigung das Schleifenrelais S unter Umgehung des Kontaktes s1 erregt gehalten werden. Die Schleifenleitung könnte also unterbrochen werden, ohne daß Kontakt .r2 seine rechte .Lage verläßt und damit Alarm gibt. Uni dies zti verhüten, liegt Kontakt TK 2 in Reihe mit den Kontakten See sämtlicher Schleifenschalter Se und dem allen Schleifen gemeinsamen Alarmrelais A und bereitet bei gegeschlossenem Schaltschrank einett Alarmstromkreis vor, der bei Betätigung eines der Schleifenschalter Se durch Kontakt Se., geschlossen wird.
  • Die selbstsperrenden Schleifenausschalter Sa liegen mit ihrem Kontakt ,S'a2 zusammen mit dem Kontakt s2 des Relais S und dein Relais A in einem Stromkreis, der während der Abschaltung einer stromdurchflossenen Schleife geschlossen wird und sofort zum Alarm führt: flus, s, nach rechts um-
    gelenkt bei erregtem Relais S, Sa.= nach rechts um-
    gelenkt, Schleifenlanipe L, Relais A, minus.
    Relais A hält sich in seinem Haltestromkreis. Die
    Schleifenschalter S'a sind daher über s2 ohne
    weiteres gegen Lageiinderungen gesichert. Das
    durch Einschalten von S'(al ansprechende Über-
    stronirelais l' schaltet mittels seines Kontaktes v1
    das Relais ,S' kurz, woraufliiii Kontakt s1 öffnet und
    die Schleifeiileitung abschaltet. Kontakt s2 wird als
    Folge der Schleifenabschaltung nach links um-
    geschwenkt.
    Diese Anordnung bietet eine weitgehende Sicher-
    lieit gegen \"ersuche von unberufener Seite, bei ge-
    schlossener Schaltschranktür etwa durch Heraus-
    schneiden der seitlichen Wände des Schaltschrankes
    an die Schalter heranzukommen und die Sicher-
    heitsschleife unwirksam zu machen. Sind die Tür-
    kontakte als Glassclieil)endrticl<lcontakte ausgeführt,
    so wird auch der Versuch, durch Zertrümmern oder
    Herausschneiden der Glasscheibe an das Innere des
    Schaltschranks zu gelangen, durch Kontakt TK,
    zum Alarm führen.
    VII. Anschalten eines Relais
    an Stelle des Fernmelders
    Steht vorerst kein Fernmelder zur Verfügung,
    so kann an dessen Stelle ein Relais angeschaltet
    werden, das die Einschaltung eines Alarmes über-
    nimmt. Es ist in diesem Falle die Brücke Hl, H2
    im Auslösekreis des Fernmelders zu trennen, so daß
    Pluspotential nur über den Kontakt g3 anliegt.
    Werden durch Eine irkung des Auslöserelais G
    die Kontakte c3 und c4 nach rechts ausgelenkt, so
    wird der Kreis des Melderelais umgepolt und beim
    Zurückschalten der Kontakt c3 und c4 über den in-
    zwischen nach links verschwenkten Kontakt g3 des
    Relais G, der das Pluspotential vom Schalter c3 ab-
    trennt, tintcriiroclien. Der Anker des Melderelais
    fällt ab und betätigt seinen Meldekreis. Der Kreis
    desMelderelais bleibt so lange unterbrochen, bis der
    Alarm in der Zentrale abgeschaltet wird. Als Folge
    davon wird Relais G stromlos, Lind finit Kontakt 93
    wird das -Melderelais -,#,-iedcr ruhestrom kontrolliert,
    das seinen Anker anzieht, und somit der Fernalarm
    abgeschaltet.
    \'I11. Einbruchsicherung der
    Schaltschloßtür
    Bei scharfgeschalteter Anlage führt ein gewalt-
    sames Aufbrechen der Schaltschloßtür infolge der
    Stromlosigkeit der Schaltschloßleitung keinen
    Alarm herbei. Als Einbruchsicherung ist an der
    Schaltschloßtür ein Falzkontakt hK vorgesehen,
    der ini Zuge der von Ruhestrom durchflossenen
    Schleifenleitung liegt und sich während des Üffnens !,
    der Schaltschloßtür öffnet. Ein vom Schlüssel des
    Schaltschlosses betätigter Kontakt SZ liegt parallel
    zu diesem Kontakt SK tind überbrückt ihn bei ge-
    öffnetein Sclialtsclilol3. Bei entschärfter Anlage
    kann daher die Schaltschloßtür geöffnet und ge-
    schlossen werden oliiie daß die Schleifenleitung
    unterbrochen wird und das Alarmrelais A örtlichen
    Alarm gibt. `Während des Schließens des Schalt-
    schlosses öffnet sich dagegen der Schlüsselkontakt S'. und bleibt auch bei geschlossenem Schaltschloß in diesem Schaltzustand. Wird die Schaltschloßtür gewaltsam aufgebrochen, so wird die Schleifenleitung durch den sich öffnenden Falzkontakt FK unterbrochen, und das Alarmrelais A löst den Fernmelder aus. Ist während des Schließens des Schaltschlosses der Falzkontakt noch unterbrochen, so wird, da der Kontakt S'2 beim Schließen des Schaltschlosses sich öffnet, die Schleifenleitung ebenfalls unterbrochen. Das daraufhin ansprechende Relais A setzt über seinen Kontakt a1 die Sperrspule BS unter Strom, so daß weiteres Schließen des Schaltschlosses, wie im Abschnitt V, d) erläutert wurde, verhindert wird.
  • Z« eckmäßigeres eise werden die Schlüsselkontakte S'1 und 5'2 gleich zu Beginn der Schlüsseldrehung in diejenige Schaltstellung gebracht, in der sie den etwa vorbereiteten Stromkreis für die Sperrspule BS des Schloßriegels schließen, damit die Sperrung mit Sicherheit erfolgen kann, bevor der Schaltschloßriegel seine Schließstellung erreicht hat. Dies ist besonders wichtig für den Kontakt S2, da zur Riegelsperrung bei defektem Falzkontakt nur die kurze Zeitspanne zwischen derjenigen Schlüsselstellung, bei der der Kontakt S2 geöffnet wird, und derjenigen Schlüsselstellung, bei welcher kurz vor der Schließlage des Riegels der Kontakt R1 öffnet und der Fernmelder auslösebereit geschaltet wird, zur Verfügung steht. In dieser Zeitspanne muß bei unterbrochenem Falzkontakt während des Schließvorgangs sowohl das Schleifenrelais S als auch das Alarmrelais A in Tätigkeit treten können.
  • Um das Aufschließen des Schaltschlosses durch Nachschlüssel zu erschweren, kann außer dem Schaltschloß ein weiteres, beispielsweise auf Zahlenkombination ansprechendes Sicherheitsschloß an der Schaltschloßtür vorgesehen sein, welches mit einem Kontakt in dem Schaltschloßkreis über die Leitungen 14, l5 liegt und die Kontakte des Schaltschlosses erst in der Offenstellung des Sicherheitsschlosses durch Vorbereitung des Schaltschloßkreises wirksam werden läßt. Beispielsweise kann ein im Schaltschloßkreis liegender Kontakt des Sicherheitsschlosses erst bei geöffnetem Sicherheitsschloß geschlossen sein. Auch können Kontakte des Sicherheitsschlosses mit Kontakten des Schaltschlosses in der Weise zusammenwirken, daß bei alleiniger Betätigung des Schaltschlosses der Fernmelder ausgelöst wird. Hierzu kann je ein Kontakt des Schaltschlosses und des Sicherheitsschlosses in einem Alarmstromkreis liegen, der in der Schließstellung beider Schlösser vorbereitet isteund während des Aufschließens des Schaltschlosses geschlossen wird. Bei Betätigung des Schaltschlosses allein wird also sofort Alarm gegeben. Wird aber vorher das Sicherheitsschloß geöffnet, so wird der Alarmstromkreis des Schaltschlosses unwirksam gemacht.

Claims (7)

  1. PATENTA\SYRCCHE: i. Elektrische Notrufanlage mit einer oder mehreren mit Meldekontakten ausgerüsteten Schleifenleitungen, einem im Gefahrfalle ausgelösten Fernmelder und einem Schaltschloß, welches in geschlossenem Zustand die Auslösung des Fernmelders vorbereitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stromkreis, der in der Schließstellung des Schaltschlosses geöffnet wird, die Inbetriebsetzung des Fernmelders beherrscht.
  2. 2. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Stromkreis liegendes Sperrelais (D) in stromlosem Zustand die Auslösung des Fernmelders vorbereitet.
  3. 3. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserelais (C) für den Fernmelder mit einer Wicklung (Cl) in einem Stromkreis liegt, der beim Ansprechen der Meldekontakte wirksam und bei erregtem Sperrelais (D) außer Betrieb gesetzt wird.
  4. 4. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite `Wicklung (C11) des Auslöserelais (C) in Reihe" mit dem Sperrelais (D) liegt und bei Stromverstärkung anspricht.
  5. 5. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung der Relaiswicklung (CII) bei geöffnetem Schaltschloß durch einen Widerstand (W,) unterhalb der Ansprechgrenze des Relais (C) herabgesetzt ist.
  6. 6. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserelais (C) bei Ansprechen eines Meldekontaktes einen zusätzlichen Stromkreis für die volle Erregung seiner anderen Relaiswicklung (CII) schließt.
  7. 7. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (c1) des Auslöserelais (C) die in dem Schaltschloßstromkreis liegenden Relaiswicklungen (CII und D) unmittelbar an die Speisestromquelle legt. B. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrrelais (D) und das Auslöserelais (C) gemeinsam ein Hilfsrelais (G) einschalten, welches beim Ansprechen die Relais (C, D) abschaltet. 9. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (G) das Auslöserelais (C) durch Kurzschluß abwirft. io. tllektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsrelais (G) mit Hilfe eines als Umschalter ausgebildeten Kontaktes (g2) die Betätigungswicklung (CI) des Auslöserelais (C) abschaltet und einen von dem Schleifenalarmrelais (A) abhängigen Haltestromkreis schließt. ii. Elektrische Notrufanlage nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taste (KT) für die Dauer ihrer Betätigung des Auslöserelais (C) unwirksam macht und einen Stromkreis zur Sperrung de Schaltschlosses gegenScharfschaltenvorbereitet. 12. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste (KT) in ihrer das Auslöserelais (C) betriebsbereit schaltenden Lage den Stromkreis zur Sperrung des Schaltschlosses gegen Scharfschalten von dem Schleifenalarmrelais (A) abhängig macht. ' 13. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Anker des Sperrelais (D) und von der Taste (KT) betätigte Kontakte örtliche Signale zum Kenntlichmachen des Betriebszustandes der Anlage steuern. 14. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Taste (KT) bei Abschalten des Signales, das beim Fließen des Ruhestromes im Schaltschloßkreis eingestellt wird, ein weiteres Signal vorbereitet, welches bei Unterbrechung des Ruhestromes eingeschaltet wird. 15. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöserelais (C) den Fernmelder durch Umpolen der Stromzuführungsleitungen des durch Gleichstrom erregt gehaltenen Sperrmagneten auslöst. 16. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Sperrmagneten des Fernmelders über einen Ruhekontakt (g3) des Hilfsrelais (G) verläuft, welches bei Abgabe einer Meldung bleibend erregt wird. 17. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Einschaltung einer Schleife nur vorübergehend zu betätigende Schleifeneinschalter (Se) von dem Schleifenalarmrelais (A) dadurch überwacht wird, daß von der Tür des Zentralengehäuses in der Stellung, in welcher der Schleifenhalter (Se) unzugänglich ist, ein Stromkreis für das Alarmrelais (A) vorbereitet wird, der in der Arbeitsstellung des Schleifenschalters (Se) geschlossen wird. 18. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Ausschaltung einer Schleife dienende, mit Eigensperrung versehene Schleifenschalter (Sa) von dem Schleifenalarmrelais (A) dadurch überwacht wird, daß bei eingeschalteter Schleife von dem Schleifüberwachungsrelais (S) ein Stromkreis für das Relais (A) vorbereitet wird, der in der Arbeitsstellung des Schleifenschalters (Sa) geschlossen wird. i9. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei gewaltsamem Öffnen der verschlossenen Schaltschloßtür ein an ihr angebrachter Kontakt (FK) durch Unterbrechen einer Schleifenleitung Alarm auslöst. 2o. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16 und i9, dadurch gekennzeichnet, daß der Türkontakt (FK) der Schaltschloßtür bei ge- öffnetem Sclialtschloß durch einen vom Schlüssel des Schaltschlosses betätigten Kontakt (S,) über- brückt ist. 21. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß vom Schlüssel des Schaltschlosses betätigte Kontakte (S1) im Erregerkreis des Riegelsperrmagneten (13S) und (S,=) parallel zum Türkontakt (FK) der Schaltscllloßtür gleich zu Beginn der Schlüs- seldrehung in diejenige Schaltstellung gebracht werden, in der sie die Auslösung der Riegel- sperrung vorbereiten. 22. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16, 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sclialtschloßkontakt (S1) bis kurz vor Be- endigung des Schließvorganges des Schaltschlos- ses in seiner Vorbereitungsstellung verbleibt. 23. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i bis 16, 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
    ein Schaltschloßkontakt (SZ) auch nach Beendi- gung des Schließvorganges des Schaltschlosses in seiner Vorbereitungsstellung verbleibt. 24. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i, bei welcher außer dein Schaltschloß ein bei- spielsweise auf Zahlenkombinationen anspre- chendes Sicherheitsschloß vorgesehen ist, da- durch gekennzeichnet, daß ein Kontakt des zu- sätzlichen Schlosses in dem Schaltschloßkreis liegt und die Kontakte des Schaltschlosses erst in der Offenstellung des Sicherheitsschlosses durch Vorbereitung des Schaltschloßstromkrei- ses wirksam werden läßt. 25. Elektrische Notrufanlage nach Anspruch i und 2.4, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte des Sicherheitsschlosses mit Kontakten des Schaltschlosses in der Weise zusammenwirken, daß bei alleiniger Betätigung des Schaltschlosses der Fernmelder ausgelöst wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3702835C1 (en) * 1987-01-30 1988-07-21 Zettler Elektrotechn Alois Arming device for intrusion detection systems

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