DE800984C - Maschine zum Zerkleinern von Giessereisandknollen - Google Patents

Maschine zum Zerkleinern von Giessereisandknollen

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DE800984C
DE800984C DEP44737A DEP0044737A DE800984C DE 800984 C DE800984 C DE 800984C DE P44737 A DEP44737 A DE P44737A DE P0044737 A DEP0044737 A DE P0044737A DE 800984 C DE800984 C DE 800984C
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DE
Germany
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machine
crushing
foundry sand
sand lumps
flap
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Expired
Application number
DEP44737A
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English (en)
Inventor
Heinrich Wagner
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/04Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose by grinding, blending, mixing, kneading, or stirring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Die heute in den Gießereibetrieben zur Sandaufbereitung verwendeten Maschinen arbeiten zum großen 'Geil nach dem Schleuderverfahren. Bei diesen Maschinen ist sowohl eine gute Durchlüftung und Mischung wie auch Zerkleinerung von kleineren Knollen möglich. Sobald jedoch zu sehr festen und großen Knollen gebackener Sand aufbereitet werden soll, z. 13. große Kerne oder beim Zementsandformverfahren anfallender Sand, ist dieses nur in Kollergängen, Kugelmühlen, Walz-und Brechwerken möglich. Diese meist langsam arbeitenden Maschinen nehmen zu viel "Zeit in Anspruch und sind auch wegen ihrer durch dieArbeitsweise bedingten Schwere fast ausschließlich als stationäre Maschinen ausgeführt.
  • Die Maschine nach der Erfindung gestattet eine vollkommene Zerkleinerung auch der härtesten Sandbrocken und ist doch so leicht gebaut, daß sie überallhin transportiert und aufgestellt werden kann. Sie ist auf zwei zweckmäßig mit Rollenlagern versehenen Laufrädern angeordnet, die ihre Fortbewegung durch einen Mann auch bei unebenem Boden ermöglichen. Auf dem Rahmen sitzen zwei Lagerböcke mit Kugellagern, in denen die Welle einer "Zerkleinerungstrommel gelagert ist. Die Trommel besteht aus einer Anzahl von Schienen, auf denen aus zähem Stahl gefertigte fingerartige Schläger oder Messer versetzt angeordnet sind. Die Trommel wird mit hoher Drehzahl umgetrieben und zerschlägt das ihr zugeführte knollige Gut, wobei eine unmittelbar über den Schlägern aufgehängte Stauklappe das Zerschlagen auch der härtesten und zähesten Sandknollen erleichtert. Das zerschlagene Gut wird dann durch die Trommel aus der Maschine herausgeschleudert.
  • Die beiliegende "Zeichnung zeigt eine beispielsweise .,\usführungsform der Maschine.
  • Bild i ist eine Ansicht von vorn und Bild 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt. Bild 3 ist eine zweite Ausführungsform der Maschine.
  • Das zu zerkleinernde Gut wird in den Trichter a geschaufelt und rutscht in dem Blechgehäuse b hinunter, bis es durch die Schleudermesser c der Zerkleinerungstrommel d erfaßt wird. Hier entsteht eine Stauwirkung, hervorgerufen durch die Stauklappe e, die im Punkt f drehbar gelagert ist und durch den Hebel g und die Zugfeder lr in ihrer Arbeitsstellung gehalten wird. Infolge dieser Stauwirkung zerkleinern die mit einer bestimmten Geschwindigkeit tunlaufenden Schleudermesser .das eingeschaufelte Gut vollkommen und schleudern es etwa 5 bis 6 in weit aus der Maschine heraus. Die Wurfweite kann mit Hilfe der Wurfhaube i, deren Einstellung mit der Stellschiene k veränderlich ist, weitestgehend geregelt werden. Der :antrieb der Trommel d erfolgt mittels Keilriemen 7n von einem Motor L aus. Normalerweise braucht der Motor nicht stärker als etwa 2 PS zu sein.
  • Die ganze Maschine ist auf zwei Laufrädern n gelagert und kann daher leicht überall aufgestellt werden.
  • Anstatt der Stauklappe e können auch einzelne, zweckmäßig federnd aufgehiingte Staufinger oder ein Staukamm vorgesehen sein.
  • Wenn sich in dem Material grobe Eisenteile u. dgl. befinden, so kann cnan das Herausschleudern dieser unzerreißbaren Stücke aus dem Fülltrichter durch Einhängen einer Klappe -verhindern, die fest-' stehend und einstellbar oder auch beweglich sein kann.
  • In Bild 3 ist eine zweite Ausführungsforen der Maschine mit einer derartigen Klappe im Schnitt dargestellt. Die Klappe ist mit o bezeichnet und im Fülltrichter drehbar aufgehängt. Sie ist mit einem Hebelarm verbunden, der ein einstellbares Gewicht p trägt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Maschine zur Zerkleinerung von harten Gießereisandknollen und ähnlichem Gut, gekennzeichnet durch schnell umlaufende fingerartige Schleudermesser, die das Gut zerkleinern und aus der Maschine herausschleudern.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Herausschleudern von Eisenteilen oder anderen unzerreißbaren Stükken aus dem Fülltrichter durch Einhängen einer beweglichen oder fest einstellbaren Klappe verhindert wird.
DEP44737A 1949-06-03 1949-06-03 Maschine zum Zerkleinern von Giessereisandknollen Expired DE800984C (de)

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