DE80053C - - Google Patents

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DE80053C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/0855Details concerning the used flowmeter

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  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein automatischer Mefs- und Kontrolapparat für Flüssigkeiten aller Art, um zu jeder Zeit feststellen zu können, welche Flüssigkeitsmenge in einer bestimmten Zeit durch den Apparat geflossen ist. Dieses ist hauptsächlich für Gastwirthe, Kaufleute etc. von hohem Werth, da der Eigenthümer in jedem Moment kontroliren kann, wieviel Flüssigkeit durch den Apparat geleitet wurde.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar ist:
Fig. ι eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes, an einem Bierschankapparat angeordnet,
Fig. 2 der Erfindungsgegenstand nach abgenommener Deckplatte.
Der Apparat besteht aus einem Gehäuse a, aus welchem ein trichterartig gestaltetes Mefsgefäfs c herausragt, welches unten durch ein Ventil b geschlossen ist. Dieses steht durch eine Hebelübersetzung d eff mit einem in ein Triebwerk eingreifenden Zahn h in Verbindung und kann der Zeitpunkt der Auslösung des Ventils durch ein Gegengewicht g der im Mefsgefäfs c zu messenden FlUssigkeitsmenge entsprechend regulirt werden.
Wird der Ablafshahn k geöffnet, so läuft die Flüssigkeit vom Behälter, FaIs und dergl. in das Mefsgefäfs c und drückt, wenn es mit der entsprechenden, durch das Gegengewicht g regulirten Menge gefüllt ist, das Ventil b nach unten, wodurch sich das Mefsgefäfs c entleert und die Flüssigkeit durch die Ablafsöffhung / in das zu füllende Gefäfs läuft. Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Ventils b wird durch die Hebelübersetzung d eff. der Zahn h aus dem Triebwerk ausgelöst und dieses so lange laufen, bis der Zahn h wieder in das Zahnrad m eingreift. An dem Hebelarm f ist ein Schreibstift η und unter demselben im Gehäuse α ein mit Papierführungen versehener Tisch ο angeordnet, auf welchen ein Papierstreifen ρ geführt wird. Ist daher das Mefsgefäfs c gefüllt, so geht das Ventil b nach unten, hierdurch wird der Zahn h das Zahnrad m und mit diesem das Triebwerk auslösen, der Stift η wird auf dem Papierstreifen ρ aufliegen, und da derselbe sich infolge Drehung des Rades q bewegt, wird der Stift n, so oft die Schale gefüllt ist, auf dem Papierstreifen einen Strich ziehen und daher ganz genau angeben, wieviel Flüssigkeit durch den Apparat gegangen ist.
Es ist selbstverständlich, dafs statt des Papierstreifens auch ein Zählwerk angeordnet werden kann, welches nach Art wie bei Gas- oder Wasseruhren die Anzahl, wie oft das Gefäfs c gefüllt war, automatisch angiebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Automatischer Kontröl- und Mefsapparat für Flüssigkeiten aller Art, gekennzeichnet durch ein mit einer Hebelübersetzung deff in Ver-
    bindung stehendes Ventil b, welches durch ein Gegengewicht g derart regulirt wird, dafs, wenn eine entsprechende Flüssigkeitsmenge in das Mefsgefäfs c eingelaufen ist, sich das Ventil nach unten bewegt, dadurch ersteres entleert, wobei durch die Hebelübersetzung ein Zahn h aus dem Rade eines Triebwerkes tritt, dieses freigiebt, hierdurch ein Papierstreifen unter einem von der Hebelübersetzung nach unten gedrückten Schreibstift η vorbeibewegt wird und auf diese Art registrirt, wie viele Male sich das Mefsgefäfs c gefüllt und entleert hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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