DE5741C - Flüssigkeitsmesser - Google Patents

Flüssigkeitsmesser

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DE5741C
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Germany
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DENDAT5741D
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Original Assignee
Dr. J. A. G. MÜLLER, in Lohne (Oldenburg)
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F3/38Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement having only one measuring chamber

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Description

1878.
Klasse 42.
J. A. G. MÜLLER in LOHNE (Oldenburg). Flüssigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. September 1878 ab.
1T"
•1 -:
Die Erfindung besteht in der Verbindung eines Hebers mit einem Hohlmafs.
+-Fig. ι zeigt eine Ansicht der einfachsten Form des Flüssigkeitsmessers, nämlich die eines Mefstrichters. In dem Hohlmafs d ist der Heber cab angebracht. Füllt man das Mafs d, so tritt in dem Augenblick, sobald dasselbe gefüllt ist, die Flüssigkeit bei α aus dem ansteigenden Arm c in den absteigenden über, der Heber kommt in Thätigkeit und entleert den Mafsinhalt in das untergehaltene Gefäfs.
Fig. 2 zeigt den Apparat, mit einem Zählwerk versehen, als Wassermesser. Wird der Hahn b geöffnet, so strömt das Wasser aus dem Wasserleitungsrohr α in den Mefscylinder c, füllt denselben und den aufsteigenden Arm i des Hebers hik, bis es bei h in den absteigenden Arm k übertritt. Da der Heber, dessen Durchmesser circa doppelt so grofs ist, als der des Rohres a, mehr Wasser abführt, als durch den Hahn zugeführt wird, so entleert sich der Mefscylinder, auch wenn der Hahn offen bleibt, bis der Wasserspiegel in eine Ebene mit der Mündung des Hebelarmes bei i kommt. In diesem Augenblick tritt Luft in den Heber und setzt ihn sofort aufser Thätigkeit. Der Mefscylinder füllt sich von neuem und der eben beschriebene Vorgang wiederholt sich, so lange der Hahn b nicht geschlossen wird. Bevor jedoch das Wasser bei h überfliefst, wird durch dasselbe der Schwimmer e gehoben, so dafs dessen Stange unter den Zahn des Rädchens greift und dasselbe um einen Zahn umdreht. Giebt man nun dem Mefscylinder c eine solche Gröfse, dafs der Heber jedesmal 1 1 entleert, so giebt das Zählwerk (wovon hier nur das Zahnrad / mit Sperrhaken g gezeichnet ist) genau an, wie viele Liter der Wasserleitung entnommen wurden. ·/-■
Der richtige Gang dieses Wassermessers hängt von zwei Momenten ab, nämlich davon, dafs der Heber immer sicher in Thätigkeit tritt und wieder aufser Thätigkeit gesetzt wird. Das erstere ist der Fall, wenn die Flüssigkeit mit vollem Rohr bei h übertritt. Dies geschieht bei engen Röhren infolge der Adhäsion der Flüssigkeit an den Wandungen immer. Will man gröfsere Flüssigkeitsmengen durch den Mefsapparat hindurchführen, so legt man mehrere Heber neben einander oder drückt ein dickeres Rohr bei h flach. Um den Heber mit Sicherheit aufser Thätigkeit zu setzen, giebt man demselben bei i eine glockenförmige Erweiterung, wodurch beim Freiwerden der Mündung eine grofse Luftblase gebildet wird, welche den Zusammenhang der Flüssigkeitssäule stets unterbricht.
Die Fig. 3 zeigt den Flüssigkeitsmesser als Zapfapparat mit Spritzvorrichtung. Oeffnet man den Hahn c, so fliefst das Bier aus dem Fafs α in das Hohlmafs d. Ist dieses voll, so hebt sich der Schwimmer e und mit ihm der Knopf f. Dies ist für den Zapfer das Zeichen, den Hahn zu schliefsen. Ein Druck mit dem Finger auf den Knopf / und dadurch auf die Gummimembran g bewirkt eine spritzende Entleerung des Mafsinhalts durch den Heber hik.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Verbindung eines Hebers mit einem Hohlmafs zum Zweck des selbstthätigen Vermessens von. Flüssigkeiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5741D Flüssigkeitsmesser Active DE5741C (de)

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