DE632387C - Druckunterschiedswaage, insbesondere zum Messen des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten - Google Patents

Druckunterschiedswaage, insbesondere zum Messen des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten

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DE632387C
DE632387C DEC46473D DEC0046473D DE632387C DE 632387 C DE632387 C DE 632387C DE C46473 D DEC46473 D DE C46473D DE C0046473 D DEC0046473 D DE C0046473D DE 632387 C DE632387 C DE 632387C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N9/00Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity
    • G01N9/26Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring pressure differences
    • G01N9/28Investigating density or specific gravity of materials; Analysing materials by determining density or specific gravity by measuring pressure differences by measuring the blowing pressure of gas bubbles escaping from nozzles at different depths in a liquid

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Description

  • Druckunterschiedswaage, insbesondere zum Messen des spezifischen Gewichtes von Flüssigkeiten Bekannt sind Dichtemesser für Flüssigkeiten, bei denen in die Flüssigkeit zwei Tauchrohre mit einem bestimmten Höhenunterschied eintauchen, denen zeitweise oder ständig Druckluft zugeführt wird, wobei der Druckunterschied in den beiden Tauchrohren ein Maß für das spezifische Gewicht ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Druckunterschiedswaage, welche insbesondere zur Messung des Druckunterschiedes bei einer derartigen Dichtemessung bestimmt ist und bei welcher an der Waage ein bewegliches Gefäß aufgehängt ist, das mit einem festen Gefäß durch eine biegsame Leitung verbunden ist. Derartige Druckunterschiedswaagen sind bekannt.
  • Nach der Erfindung ist - zur Entlastung der Waagenschneide - der obere Teil des festen Gefäßes, auf welches der größere der Drucke wirkt, mit verengtem Querschnitt ausgeführt, derart, daß für den für die 1VIessung nicht wichtigen Teil des Druckunterschiedes nur eine kleine Flüssigkeitsmenge von dem festen in das bewegliche Gefäß hinübergedrückt wird.
  • Beträgt z. B. der Höhenunterschied der Mündungen der beiden Tauchrohre lt mm und soll das spezifische Gewicht von r,o an gemessen werden, so wird auf eine entsprechende Länge der Durchmesser des festen Gefäßes sehr klein gewählt, so daß bis lt mm WS Druckunterschied nur eine kleine Flüssigkeitsmenge in das bewegliche Gefäß eintritt. Der Zeigerausschlag bzw. die Schreibhöhe für diesen nicht interessierenden Teil des Druckunterschiedes wird dann sehr klein und die Anlaufzeit nach der Inbetriebsetzung bis zum Beginn der eigentlichen Messung ganz beträchtlich vermindert.
  • Um die Messung von Null an beginnen zu können, kann das bis Zt mm Druckunterschied herausgedrückte Flüssigkeitsgewicht durch ein Gegengewicht- an der Waage -ausgeglichen werden.
  • Die Waage kann aus einer auf Schneiden gelagerten Rolle bestehen, an deren einer Seite mittels Kette, Band o. dgl. das bewegliche Gefäß hängt, während an der anderen Seite das Gegengewicht ebenfalls mit Kette, Band o. dgl. angreift.
  • Das Meßglied wird durch ein Neigungsgewicht gebildet, das beim Ausschlag der Waage ein dem Sinus des Ausschlagwinkels proportionales Moment erzeugt.
  • Das Gegengewicht kann nicht nur das Gewicht des beweglichen Gefäßes ausgleichen, sondern auch das Moment des Meßgewichtes beim Ausschlag von der Mittellage bis zur Anfangslage.
  • Die Übertragung auf das Anzeige- bzw. Schreibgerät erfolgt beispielsweise mit Hilfe einer Kurve. Hierbei kann man in bekannter Weise statt der Rolle einen Waagebalken verwenden, bei dem das bewegliche Gefäß oder das Gegengewicht oder beide an Hebelarmen angreifen, die sich mit der Drehung des Waagebalkens ändern; durch entsprechende Formgebung _der Übertragungskurve kann ein ---proportionaler Ausschlag des Schreibzeuges erreicht werden.
  • Mit Rücksicht auf die senkrechte Bewegung des beweglichen Gefäßes wird man die Rolle vorziehen.
  • Eine Vereinfachung der Anzeige- bzw. Registriervorrichtung erhält man, wenn man die" Drehung der Waage durch einen Arm direkt auf die Schreibfläche überträgt, so daß die Schreibfeder einen Kreis um den Drehpunkt der Waage beschreibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht. Abb,I ist ein Schnitt und Abb. Heine Seitenansicht.
  • a ist das feste Gefäß, das mit einem engen Hals b versehen ist. Mit dem Gefäß a ist durch eine biegsame Verbindung c das bewegliche Gefäß d verbunden. Der größere der Drucke, deren Druckunterschied gemessen werden soll, wird dem festen Gefäß bei e zugeführt, der kleinere dem beweglichen Gefäß d durch eine biegsame Verbindungsleitung fbei g. Die Zuleitung f ist bis zum Oberteil des beweglichen Gefäßes heraufgeführt. Das bewegliche Gefäß d hängt an einer Waage w, sein Gewicht und das Moment des Meßgewichtes L von der Mittellage bis zur Anfangslage wird durch das Gegengewicht 1 ausgeglichen, das bis zu einem bestimmten Druckunterschied hinübergedrückte Flüssigkeitsgewicht durch ein Zusatzgewicht k. Die Waage w. ist also eine Neigungswaage mit dem Meßgewicht 1.
  • Damit bei Verstopfung des einen Tauchrohres keine Flüssigkeit ausgeworfen werden kann, ist das bewegliche Gefäß so dimensioniert, daB es den gesamten Flüssigkeitsinhalt von a aufnehmen kann und noch ein genügender Spielraum oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche bleibt zum Durchtritt der Luft, ohne daß Flüssigkeit ausgeworfen wird. Die Zuleitung f ist am oberen Teil mit einem Spritzblech versehen, so daß auch etwa mitgerissene Flüssigkeitstropfen nicht mit in die Zuleitung f hineingelangen können. Zu dem gleichen Zweck ist oberhalb des Gefäßes a ein erweitertes Gefäß m vorgesehen, das beim Herausdrücken der Flüssigkeit aus d den gesamten Flüssigkeitsinhalt aufnehmen kann, so daß bei Verstopfung der anderen Leitung die Luft entweichen kann, ohne daß Flüssigkeit mit in die Zuleitungen gerissen wird. Am obersten Punkt des Gefäßes m wird ebenfalls zweckmäßig ein Spritzblech vorgesehen. Durch Auswechseln des Meßgewichtes l kann der Meßbereich bequem geändert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Druckunterschiedswaage, insbesondere zum Messen des spezifischen Gewichtes von Flüssigkeiten mittels Druckluft, bei der an der Waage ein bewegliches Gefäß aufgehängt ist, das mit einem festen Gefäß durch eine biegsame Leitung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlastung der Waagenschneide der obere Teil des festen Gefäßes, auf welches der größere der Drucke wirkt, mit verengtem Querschnitt ausgeführt ist, derart, daß für den für die Messung nicht wichtigen Teil des Druckunterschiedes nur eine kleine Flüssigkeitsmenge aus dem festen in das bewegliche Gefäß hinübergedrückt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Flüssigkeitsmenge, die bis zu einer bestimmten Grenze des Druckunterschiedes hinübergedrückt wird, durch ein Gegengewicht an der Waage ausgewogen wird, so daß zur Anzeige bzw. Registrierung nur der für die Messung wichtige Teil des Druckunterschiedes gelangt.
DEC46473D 1932-05-26 1932-05-26 Druckunterschiedswaage, insbesondere zum Messen des spezifischen Gewichtes von Fluessigkeiten Expired DE632387C (de)

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DE (1) DE632387C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445943A (en) * 1944-01-01 1948-07-27 Carter Carburetor Corp Condition responsive mounting for measuring instruments
DE969171C (de) * 1952-04-20 1958-05-08 Stamicarbon Verfahren und Vorrichtung zur selbstaendigen Regelung der Truebewichte und des Truebespiegels im Trennbehaelter einer Schwerfluessigkeitsaufbereitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445943A (en) * 1944-01-01 1948-07-27 Carter Carburetor Corp Condition responsive mounting for measuring instruments
DE969171C (de) * 1952-04-20 1958-05-08 Stamicarbon Verfahren und Vorrichtung zur selbstaendigen Regelung der Truebewichte und des Truebespiegels im Trennbehaelter einer Schwerfluessigkeitsaufbereitung

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