DE800505C - Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Kultivator - Google Patents
Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere KultivatorInfo
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- DE800505C DE800505C DE1948P0005603 DEP0005603D DE800505C DE 800505 C DE800505 C DE 800505C DE 1948P0005603 DE1948P0005603 DE 1948P0005603 DE P0005603 D DEP0005603 D DE P0005603D DE 800505 C DE800505 C DE 800505C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B35/00—Other machines for working soil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Wesentliches Erfordernis einer guten Wirkung der Kultivatoren ist, daß sie mit der eingestellten
Eingriffstiefe gleichbleibend den Acker durchfurchen. Diese Forderung wird von den bekannten
Kultivatoren nicht immer erfüllt, denn den starken Unebenheiten des Ackers vermögen die Kultivatorzinken
bei den bislang bekannten Bauarten nicht zu folgen, so daß sie bald zu tief, bald zu
flach durch den Acker fahren. Diesen Übelstand zu ίο beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung,
der dadurch erreicht wird, daß die Tragstangen der Kultivatorzinken jede für sich frei
schwingend am Fahrgestell angelenkt und mit ihrem freien Ende auf Sternradeggen abgestützt sind. Infolgedessen
werden die Kultivatorzinken durch die Sternradeggen entsprechend den Steigungen und Senkungen des Ackers gehoben und gesenkt
und immer in gleicher Eingriffstiefe gehalten, so daß eine gleichmäßigere Durcharbeitung des Bodens
und eine gleichbleibendere Belastung des Schleppers gegenüber den bisherigen Kultivatoren
erzielt wird. Zugleich aber findet durch das Abstützmittel, die Sternradegge, hinter jeder Kultivatorreihe
eine gute Krümelung des von den Kultivatorzinken durchgearbeiteten Bodens, also dessen
zweifache Bearbeitung in einem einzigen Arbeitsgang statt, was ein weiterer erheblicher Vorteil
der vorliegenden Erfindung ist. Von dieser ist ein Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen
Fig. ι einen Aufriß,
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht, Fig. 3 eine Teilansicht des neuen Kultivators, Fig. 4 dessen Vereinigung mit einer Schlicht- oder Ringelwalze,
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht, Fig. 3 eine Teilansicht des neuen Kultivators, Fig. 4 dessen Vereinigung mit einer Schlicht- oder Ringelwalze,
Fig. S eine weitere Anwendungsmöglichkeit des neuen Abstützmittels für die Kultivatoren bei
Scharpflügen.
Der neue Kultivator besteht aus einem Fahrgestell i, an dem die Haltestangen 2 für die Kultivatorzinken
3 schwingend angelenkt sind. Mit ihrem freien Ende stützen sich die Haltestangen 2 über
je eine Stütze 4 auf kleine Sternradeggen 5 ab, und zwar ist für jede Haltestange 2 eine solche
+5 Egge 5 vorgesehen, die ein-, zwei- und auch dreiteilig
sein kann. Infolgedessen können sich die Kultivatorzinken 3 einer jeden Haltestange 2 unabhängig
von den Zinken der benachbarten Haltestangen 2 entsprechend den Vertiefungen und Erhöhungen
der Ackeroberfläche bewegen.
Die Tiefeinstellung der Zinken 3 kann in bekannter Weise durch einen Klinkenhebel 6 erfolgen,
der vorn, am Fahrgestell 1, angebracht ist und über entsprechende Hebel 7 in bekannter Weise
auf die Haltestangen 2 einwirkt. Das Fahrgestell 1 ist mit Verbindungsstangen 8 zum Anhängen an
die Schiene 9 eines Ackerschleppers 10 versehen.
Zweckmäßig ist es, jede Stange 2, wie in Fig. 2 dargestellt, mit einer breiten Lagergabel 11 zu versehen,
die ein Kanten und Kippen der Haltestangen 2 verhindert.
Das Fahrgestell 1 besteht erfindungsgemäß aus einem stehenden Rahmen, der die Möglichkeit bietet,
außer dem Kultivator noch andere Ackergeräte anzuhängen, z. B. wie in Fig. 4 angedeutet,
Schlicht- oder Ringelwalzen 12. Zweckmäßig ist es, den Kultivator an diesem Fahrgestell 1 so anzuhängen,
daß die Haltestangen schnell von dem Fahrgestell abgenommen und hinter das Fahrgestell
anderer Ackergeräte gehängt werden können.
Die Stütze 4 der Sternradeggen 5 ist zweckmäßig, wie dargestellt, lösbar mit dem Ende der
Haltestangen 2 verbunden, so daß sie zusammen mit der Sternradegge abgenommen und an einem
anderen Ackergerät befestigt werden kann. Hierfür gibt Fig. 5 ein Beispiel, wo eine solche Sternradegge
5 am Gestell 13 eines Scharpfluges 14 angebracht ist und dazu dient, gleich die frisch vom
Pfluge aufgeworfenen Schollen der Furche zu krümeln. Auf die Bauart des Kultivators kommt es im
übrigen nicht an, wesentlich ist nur, daß seine Zinken durch ein zugleich der Zerkrümelung oder
andersartiger Zerkleinerung des von den Kultivatoren aufgebrochenen Ackerbodens dienendes Arbeitsgerät
in ihrer Eingriffstiefe gehalten werden.
Claims (3)
1. Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät, insbesondere Kultivator, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragstangen (2) der Werkzeuge (3) jede für sich frei schwingend an das Fahrgestell (1) angelenkt und an ihrem freien
Ende auf Sternradeggen (5) oder auf anderen ähnlichen Ackergeräten abgestützt sind.
2. Kultivator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Fahrgestell einen stehenden Rahmen (1) bildet, an dem die Tragstangen
(2) der Kultivatorzinken (3) leicht lösbar, also gegen andere Ackergeräte austauschbar, angelenkt
sind.
3. Kultivator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstrebe (4),
mittels derer die Sternradeggen (5) mit der Tragstange (2) der Kultivatorzinken verbunden
ist, lösbar an diesen Tragstangen (2) befestigt ist, so daß die Streben (4) und ihre Werkzeuge
(5) auch mit einem anderen Ackergerät, z. B. einem Scharpflug (14), verbunden werden
können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0005603 DE800505C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Kultivator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0005603 DE800505C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Kultivator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800505C true DE800505C (de) | 1950-11-13 |
Family
ID=577599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0005603 Expired DE800505C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgeraet, insbesondere Kultivator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800505C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032588B (de) * | 1956-05-07 | 1958-06-19 | Thomas Hatzenbichler | An einen Schlepper mittels eines hydraulischen Hubwerkes anschliessbares Bodenbearbeitungsgeraet |
-
1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0005603 patent/DE800505C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032588B (de) * | 1956-05-07 | 1958-06-19 | Thomas Hatzenbichler | An einen Schlepper mittels eines hydraulischen Hubwerkes anschliessbares Bodenbearbeitungsgeraet |
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