DE79532C - - Google Patents
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- DE79532C DE79532C DENDAT79532D DE79532DA DE79532C DE 79532 C DE79532 C DE 79532C DE NDAT79532 D DENDAT79532 D DE NDAT79532D DE 79532D A DE79532D A DE 79532DA DE 79532 C DE79532 C DE 79532C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G19/00—Combing machines
- D01G19/06—Details
- D01G19/14—Drawing-off and delivery apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verschiedenheit der in derHeilmannschen
Kämm-Maschine zu verarbeitenden Wollsorten macht es erforderlich, um ein möglichst
gutes Ergebnifs bezüglich der Reinheit des Kammzuges und der Menge von Kämmlingen
zu erzielen, die Linie, in welcher die Nadeln des Kammsegments den Faserbart beim Kämmen
des vorderen Endes durchstechen, verändern zu können.
Es geschieht dies bisher entweder dadurch, dafs die Zange in ihrer Entfernung von der
Kammwalze einstellbar gemacht wird, oder dadurch , dafs der Abziehvorrichtung oder dem
Vorstechkamm eine Einstellbarkeit verliehen wird. In jedem Falle ist das Einstellen eine
äufserst schwierige und zeitraubende Arbeit, welche stets die volle Aufmerksamkeit eines
geschickten und geübten Meisters bedarf.
Nach der Patentschrift Nr. 67224 wird die Reinheit des Kammzuges dadurch geregelt, dafs
man das Faserband durch Vermittelung der Speisevorrichtung und des Vorstechkammes
gegen Ende des Abreifsens' oder nach Beendigung desselben eine Rückwärtsbewegung
bei geöffneter Zange ausführen läfst. Diese Einrichtung erfordert einen ziemlich verwickelten
Mechanismus, der jedoch noch erhebliche Vortheile gegenüber der sonst zu gleichem
Zweck angewendeten Methode, den Vorstechkamm einzustellen, bietet. Wesentlich einfacher
läfst sich der durch beide Methoden beabsichtigte Zweck erreichen, wenn weder an
der Speisevorrichtung, noch an dem Vorstechkamm etwas geändert wird, sondern ein besonderes
Werkzeug benutzt wird, welches die Länge des aus der Speisevorrichtung frei heraushängenden
Faserbartes zwischen dieser und dem Vorstechkamm zu ändern gestattet, während die Zange geschlossen wird. Dieses Werkzeug
besteht aus einer Schiene, die an dem einen Zangenbacken einstellbar angebracht ist und in
eine an dem anderen Zangenbacken angeordnete Nuth so eingreifen kann, dafs beim
Schliefsen der Zange der Faserbart eine gewellte Lage einnimmt; durch Verstellung der
Schiene läfst sich dann in einfachster Weise die Länge des Faserbartes zu oben angedeutetem
Zwecke regeln.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Theil einer H ei Im an η'sehen Kämm-Maschine
ist die Zange in Fig. 1 geschlossen und in Fig. 2 geöffnet gezeigt.
An dem oberen Zangenbacken A ist an dessen Innenseite, und zwar auf deren ganzen
Breite eine Schiene B mittelst Klemmschraube b oder sonstwie in der Höhenlage einstellbar
befestigt. Gegenüber dieser Schiene ist an dem unteren Zangenbacken D eine Nuth C
vorgesehen; in die Nuth C greift die Schiene B beim Schliefsen der Zange ein. Hierdurch
wird das Fafserband in die Nuth C eingedrückt, dasselbe erleidet eine Krümmung und das
vordere zu kämmende Ende des Faserbartes wird entsprechend gekürzt. Giebt die Schiene B
das Faserband nach erfolgter Krümmung beim Oeffnen der Zange wieder frei, so nehmen die
Fasern wieder infolge ihrer Elasticität ihre gerade Lagerung ein und der Bart reicht
so weit aus der geöffneten Zange heraus, wie vor der Klemmung.
Claims (1)
- Durch Verstellen der Schiene B in ihrer Höhenlage wird auch die Tiefe, mit welcher sie in die Nuth C eindringt, und die Verkürzung des Faserbartes verändert, da die Wolle hinter der Zange von dem Speisekamm E gehalten wird. Es wird also hierdurch auch die Linie, in welcher die Nadeln den Bart mit Bezug auf dessen Länge durchstechen , entsprechend geändert oder geregelt und der Vorstechkamm kann nun je nach der Stellung der Schiene B vor oder hinter der besagten Linie in das Faserband einstechen, ohne selbst in seiner Stellung verändert werden zu müssen.Beim Aufstellen der Maschine ist die Entfernung der Zange von der Kammwalze derart zu wählen, dafs der zu kämmende Theil so lang wie möglich ist, ohne Benutzung, d. h. in vollangehobener Stellung der Schiene B. Mit Hülfe der letzteren kann dann jede gewünschte Kürzung vorgenommen werden, indem die Schiene B nach Lösen der Schraube b tiefer eingestellt und wieder festgeklemmt wird. Die Einstellbarkeit der Schiene ist derart zu wählen, dafs bei ihrer tiefsten Stellung die Kürzung eine so bedeutende ist, als im äufsersten Falle nothwendig sein kann.Um die Einstellung der Schiene in ihrer Höhenlage mit grofser Genauigkeit ausführen zu können, ist an ihrer vorderen Seite, welche oberhalb der Oberkante des Zangenbackens A sichtbar ist, eine Scaleneintheilung vorgesehen.Offenbar kann die gewünschte Regelung mit geringerer Mühe und bedeutend schneller vor sich gehen, als es bisher durch Aenderung der Speisevorrichtung oder des Vorstechkammes möglich war.Anstatt die verstellbare Schiene an dem oberen Backen anzubringen, kann man dieselbe auch an dem unteren Backen anordnen.Pa ten τ-Anspruch:Eine Speisevorrichtung für Heilmann'sche Kämm-Maschinen, gekennzeichnet durch eine an dem einen Zangenbacken einstellbar angeordnete Schiene (B), welche in eine entsprechende Nuth (C) an dem anderen Zangenbacken eingreift und das Faserband eindrückt, zum Zweck, die zu kämmende Länge des vorderen Endes des Faserbartes zu regeln.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79532C true DE79532C (de) |
Family
ID=352166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79532D Active DE79532C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79532C (de) |
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0
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