DE38338C - Härtezange für Sensenblätter u. dergl - Google Patents

Härtezange für Sensenblätter u. dergl

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DE38338C
DE38338C DENDAT38338D DE38338DA DE38338C DE 38338 C DE38338 C DE 38338C DE NDAT38338 D DENDAT38338 D DE NDAT38338D DE 38338D A DE38338D A DE 38338DA DE 38338 C DE38338 C DE 38338C
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DE
Germany
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hardening
jaws
hardened
pliers
lever
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DENDAT38338D
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J. bammer in Scharnstein, Ob.-Oesterreich; Ver
Publication of DE38338C publication Critical patent/DE38338C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/18Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for knives, scythes, scissors, or like hand cutting tools

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
In dem Haupt-Patente wurde bereits angegeben, in welcher Weise Sensen- und Sägenblätter, dünne und lange Klingen, Messer und ähnliche Schneidewerkzeuge dadurch gehärtet werden, dafs sie nach dem Glühen in eine Zange eingespannt und- mit dieser zusammen rasch in den Löschtrog versenkt werden, wodurch ein Verziehen oder Schiefwerden dieser Werkstücke während des Härtens vermieden wird.
Die dort angegebene Härtezange erhält eine noch bessere Anordnung, wenn die das zu härtende Stück haltenden Zangenflächen nicht waagrecht, sondern senkrecht liegen. In diesem Falle gelangt die Härteflüssigkeit viel rascher an den zu härtenden Theil, wodurch eine gröfsere Härte, des letzteren erzielt werden kann; aufserdem wird aber auch das Ablaufen der Härteflüssigkeit (meist OeI oder Unschlitt) aus der Härtezange sehr erleichtert, und endlich ist das Einlegen der glühenden Theile in die Zange vor dem Härten bedeutend bequemer.
Die beiliegende Zeichnung zeigt den neuen Apparat in Vorderansicht und Durchschnitt.
Die Härtebacken α und b, welche eingekerbt sind, damit die Härteflüssigkeit rasch zu dem zwischen ihnen festgeklemmten Gegenstand gelangen und nach dem Herausnehmen aus dem Härtetrog h wieder abfliefsen kann, sind der Form der jeweilig zu härtenden Gegenstände entsprechend gebildet. Die Backe b ist mittelst der Klemmschraube ρ an dem Rahmen c c festgeklemmt, welcher in der um die Welle d drehbaren Wippe e hängt, unten rechtwinklig ab- und wieder aufgebogen ist, hier die Backe b trägt, und endlich mittelst der Rolle m an dem Führungsbrett η senkrecht auf- und abgeführt werden kann.
An dem Rahmen c c ist eine Schiene k verstellbar mittelst zweier Muttern auf einem Schraubenbolzen bei r aufgehängt, welche die Backe α trägt. Ein kurzes Gelenkstück ist bei ν mit einem Hebel / verbunden, der an seinem unteren Ende mit dem Rahmen c c durch einen Zapfen, an seinem oberen durch den Bolzen χ mit einem Winkelhebel i in Verbindung steht. Zur besseren Führung für den Hebel I dient die Lasche q.
Wenn man an dem Handgriff des Hebels i letzteren nach abwärts drückt, nachdem die, glühende Sense u. dergl. zwischen α und b eingebracht ist, so schliefsen sich durch den Druck zunächst die Backen α und i und halten zwischen sich die Sense fest, dieselbe gleichzeitig eben und gerade zwischen sich pressend; bei weiterem Drücken an i mufs der Rahmen c c ebenfalls niederwärts gehen und mit ihm die Härtebacken, welche nun in den Härtetrog h eintauchen.
Läfst man. nach gehörig erfolgter Abkühlung den Hebel i nach, so geht zunächst infolge des Gewichtes g an der Wippe e der Härteapparat aus dem Härtebad heraus, wobei sich beim weiteren Hochgehenlassen von i die

Claims (1)

  1. Zange α b öffnet und der fertig gehärtete Gegenstand herausgenommen werden kann. Dabei bestimmt das Gewicht g stets den Druck, der in jedem Falle zwischen den Härtebacken a und b eintreten kann, und hat man es daher in der Hand, diesen Druck nach Belieben zu regeln.
    Um die betreffenden zu härtenden Theile stets in richtiger Lage zu den Backen einstellen zu können, z.B. um die Rücken von Sensen nicht zwischen die Backen zu klemmen, ist der Anschlag A:1 zum Verstellen eingerichtet angeordnet.
    Die Form der Härtebacken kann ganz nach der Art der zu härtenden Theile gebildet sein. Je nach der Dicke der Gegenstände können ferner die Zangenbacken durch Verstellen der Muttern bei r mehr oder weniger einander genähert bezw. von einander entfernt werden.
    Pateντ-Anspruch:
    Bei der durch P. R. No. 37565 geschützten Vorrichtung zum Härten von Sensen, Sägen, Messern, Klingen und ähnlichen dünnen und langen Werkzeugen anstatt der waagrechten senkrechte Härtebacken α b, welche beim Abwärtsbewegen des Hebels i durch ,Vermittelung der Gelenkverbindung b k zunächst geschlossen werden und hierauf infolge ihrer Aufhängung an dem auf- und abbeweglichen Rahmen c c in den Härtetrog. sinken, während bei der Aufwärtsbewegung des Hebels der umgekehrte Vorgang stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38338D Härtezange für Sensenblätter u. dergl Active DE38338C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459183A (en) * 1946-10-01 1949-01-18 Jr Frank F Roth Fixture for hardening dies

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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