DE212786C - - Google Patents

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DE212786C
DE212786C DENDAT212786D DE212786DA DE212786C DE 212786 C DE212786 C DE 212786C DE NDAT212786 D DENDAT212786 D DE NDAT212786D DE 212786D A DE212786D A DE 212786DA DE 212786 C DE212786 C DE 212786C
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Germany
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eccentric
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/26Driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHE?
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ Κι 212786 KLASSE 76 δ. GRUPPE
WEEUGENE DELETTE,
in LURE, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für die Speisevorrichtung,' den Vorstechkamm und die Streichschiene einer H eil mann sehen • Kämmaschine. Der Antrieb erfogt gemäß der vorliegenden Erfindung, derart, daß die Vorschubbewegung und- Zurückbewegung der Speisevorrichtung (Speiserost, Speisekamm) sowie die des Vorstechkammes und der Streichschiene durch ein und dasselbe auswechselbare
ίο Exzenter gesteuert werden und die Bewegung der Streichschiene bis zum Schließen der Zange in Abhängigkeit von dieser Steuerung der Speisevorrichtung erfolgt, um darauf von dem Sondertriebe der oberen Zangenbacke abhängig gemacht zu werden. Die Streichschiene erhält hierbei eine Lenkergeradführung. Die Steuerung der Bewegung des Vorstechkammes und der Speisevorrichtung durch ein einziges leicht auswechselbares Exzenter hat
ao den Vorteil, daß man die Vorschublänge ohne irgendwelche Verstellung anderer Teile ändern kann, während die besondere Art des Antriebes der Streichschiene teils in Abhängigkeit von der Speisevorrichtung, teils nach
Schluß der Zange von deren Bewegung und ihre hierauf erfolgende Geradführung die richtige und ein Eindringen der Schiene in die Nadeln des Walzenkammes mit Sicherheit ' verhindernde Bewegung der Streichschiene er-
zielt. . . .' /
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45
In der Zeichnung ist die Anordnung gemäß der Erfindung in verschiedenen Stellungen dargestellt.
Aus Fig. ι geht der durch ein auswechselbares Exzenter gesteuerte Antrieb der Speisevorrichtung und des Vorstechkammes hervor, während die Fig. 2 und 3 die Bewegung der Streichschiene in Abhängigkeit von der Bewegung des Speisekammes bzw. von der der oberen Zangenbacke erkennen lassen.
Der Speiserost 3 und der zu ihm gehörende Speisekamm 2 erhalten ihren Antrieb durch eine Welle 4, auf welcher auch der Vorstechkamm 5 befestigt ist. Diese Welle 4 ist in zwei Hebelarmen 11 einer Welle 12 gelagert, welche den Arm 9 der unteren Zangenbacke trägt. Der Vorschub und das Zurückziehen des Speiserostes mit Speisekamm ' und des Vorstechkammes geschieht mittels einer Stange 13, welche die Welle 4 mit einem Winkelhebel 14 verbindet, der mit einer Rolle gegen ein auswechselbares Exzenter 15 anliegt; um die Vorschublänge zu ändern, genügt es also, das Exzenter 15 auszuwechseln. Die Streichschiene x6 ist an den Zapfen zweier Schwinghebel bzw. Lenker 17 und 18 aufgehängt und wird durch diese Lenkeraufhängung geradegeführt. Die Streichschiene nimmt an der Bewegung des Rostkammes und des Vorstechkammes teil, sobald eine Ansehlagschraube 6
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eines Hebels 19 gegen eine Anschlagfläche 7 des Hebels 11 stößt (Fig. 2). Der Hebel 19 ist auf einer schwingenden Welle 20 befestigt, die einen anderen Hebel 23 hat, an welchem eine Stange 21 angelenkt ist, die durch einen Zapfen 22 der Länge nach hindurchgeht, der an einem Rollenhebel 25 drehbar angeordnet ist. Dieser letztere wird durch ein Exzenter 26 zum Antrieb der oberen Zangenbacke ge-
10. steuert. Der Antrieb der Zangenbacke selbst ist indessen nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Eine an der Stange 21 angeordnete Schraubenfeder sucht diese Stange gegen den Zapfen 22 nach abwärts zu ziehen und dadurch auch den Hebel 23, um den Hebel 19 mit seiner Anschlagschraube 6 gegen den Anschlag 7 des Hebels 11 zu drücken, solange das Abreißen dauert (Fig. 2). Sobald aber die Zange sich schließt (Fig. 3), stößt
ao der Zapfen 22 des durch das Exzenter 26 angehobenen Rollenhebels 25 gegen die oberen Anschlagmuttern 8 an der Stange 21, und dadurch hebt diese Stange den Hebel 23 und kippt die Welle 20 sowie den Hebel 19 mit seiner Anschlagschraube von der Anschlagfläche des Hebels 11 ab (Fig. 3). Hierdurch wird die' Streichschiene 16 unabhängig von der Bewegung des Speisekämmes und des Vorstechkammes und abhängig von der Bewegung der oberen Zangenbacke, welche, wie bemerkt, durch das Exzenter 26 und den Rollenhebel 25 gesteuert wird. Die Streichschiene wird hierbei wieder zurückgezogen, um zu verhindern, daß sie mit den Nadeln des Walzenkammes in Berührung kommt, solange die Zange geschlossen ist und das Auskämmen stattfindet. Diese Steuerung und Lenkeraufhängung der Streichschiene ermöglicht, daß dieselbe ohne Anordnung einer besonderen Feder mit der unteren Zangenbacke 9 stets in leichter Berührung bleibt unter voller Sicherheit eines schädlichen !Zwischenkommens zwischen die Nadeln des Walzenkammes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antrieb für die Speisevorrichtung, den Vorstechkamm und die Streichschiene einer Heilmannschen Kämmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung und Zurückbewegung der Speisevorrichtung (Speiserost, Speisekamm) sowie die des Vorstechkammes und der Streichschiene durch ein und dasselbe auswechselbare Exzenter (15) gesteuert werden und die Bewegung der Streichschiene (16), die durch ParallellenkerJ17, 18) geführt wird, in Abhängigkeit von dieser Exzentersteuerung · der Speisevorrichtung erfolgt, bis die Zange sich zu schließen beginnt und alsdann von dem Sonderantrieb der oberen
    genbacke abhängig gemacht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179486B (de) * 1960-05-18 1964-10-08 Whitin Machine Works Kaemmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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