DE79317C - Selbstthätige Waage - Google Patents
Selbstthätige WaageInfo
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- DE79317C DE79317C DENDAT79317D DE79317DA DE79317C DE 79317 C DE79317 C DE 79317C DE NDAT79317 D DENDAT79317 D DE NDAT79317D DE 79317D A DE79317D A DE 79317DA DE 79317 C DE79317 C DE 79317C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \4
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1894 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine selbstthätige Wägemaschine, die beliebiges Gut, wie
Thee, Zucker u. s. f., welches durch einen Fülltrichter der Waagschale zugeführt wird, genau
abwiegt, das abgewogene Gut entfernt und die Waagschale wieder in ihre ursprüngliche Stellung
zurückbringt.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι Seitenansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 theilweise Vorderansicht (in vergröfsertem Mafsstabe),
Fig. 3 Sperrrad und Kegel als Vorrichtung zum Schlufs der Klappen (vergröfserter Mafsstab),
Fig. 4 Mechanismus zum Kippen der Waagschale,
Fig. 5 die Schliefsvorrichtung der Klappen in perspectivischer Ansicht.
Der Fülltrichter a, Fig. 1., enthält das Wägegut,
das auf die Laufbahnen b und c, Fig. 2 und 5, mittelst einer Schnecke d befördert wird,
die durch die Antriebscheibe e, Fig. 1, und den Riemen f bethätigt wird. Es werden vorzugsweise
zwei Laufbahnen b und c angewendet, von denen die eine breiter ist als die andere.
Die breitere b wird durch die Klappe g ge^
schlossen, die auf der Welle h sitzt, an deren vorderem Ende zwei Sperrscheiben i und j
aufgekeilt sind. Der Gelenkarm k, der die Sperrklinke I trägt, ist mit der Welle h verbunden
und am anderen Ende durch den Kurbelzapfen O mit dem Rade p. Wenn
letzteres in Drehung versetzt wird, macht der Arm k, der die Sperrklinke / trägt, eine rück-
und vorwärts gehende Bewegung, wobei indefs die Klinke L verhindert ist, in den Sperrzahn
q der Scheibe i einzugreifen, indem sie auf einer die Scheibe i überragenden Scheibe q1,
Fig. 3, aufliegt, deren Drehpunkt einen Schlitz bildet und die auf dem Hebel r liegt, 'der
seinen Drehpunkt in dem am Gestell befestigten Lager #2 hat. Der Hebel r stützt sich an
seinem unteren Ende s auf das Gestänge t, mit dem die Kippschale u durch Zapfen ν gelenkig
verbunden ist. Die Sperrklinke n> bewegt sich auf einem Zapfen x, der an der
Laufbahn b oder deren Rahmen befestigt ist. Die Kippschale u ist so ausbalancirt, dafs sie
nach dem Kippen bezw. dem Abwerfen des gewogenen Gutes wieder in ihre Anfangsstellung
zurücktritt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn so viel Gut in die Schale u gelangt ist, um das Gewicht y zu heben, so sinkt die
Schale u und mit ihr der Hebel r. Hierdurch verliert die Scheibe q1 ihre Unterstützung, wobei
der in der Mitte befindliche Schlitz ihr Herabfallen gestattet, die Sperrklinke I nunmehr
in den Sperrzahn der Scheibe i eintreten und hierdurch die Klappe g schwingen bezw.
sich schliefsen kann. Zu gleicher Zeit greift auch die Klinke w in den Einschnitt des gleichfalls
auf der Welle h befestigten Sperrrades j ein. Letzteres dient dazu, um die Klappe g
zuzuhalten, was die hin- und hergehende Klinke Z nicht für sich ν :rmag. Der Rest des
auf der Laufbahn befindlichen Gutes gelangt nunmehr auf der schmäleren Seite c derselben
in die Kippschale u, bis das Sinken der Schale den mit letzterer in Verbindung stehenden
Haken /, Fig. 4, mit dem kleinen Rade 2, dessen Peripherie einen Gummiüberzug hat, in
Berührung bringt, den Haken Z ausrückt, wodurch die Kippschale u frei wird, und zurückschwingt,
um mittelst des Hebels io die kürzere Klappe \ zu schliefsen (Fig. i). Der Hebel io
ist mittelst eines elastischen Bandes oder einer Feder 3 mit dem Hebel 4 verbunden, der
durch den gebogenen Arm 5, welcher oben eine Frictionsrolle 6 trägt, gehoben wird.
Dieser Arm 5 ist an der Kippschale u befestigt. Der Hebel 4 trägt an seinem vorderen Ende
ein Gegengewicht 8; dasselbe läfst sich verschieben,
um durch seine jeweilige Stellung den Augenblick der Auslösung der Waage zu bestimmen,
je nachdem eine gröfsere oder kleinere Last in der Kippschale liegt bezw. auf den Arm 5 drückt und somit die Zeit der
Auslösung bestimmt. Der Haken /, welcher die Kippschale u in ihrer Lage hält, kann auch durch
eine Feder q, Fig. 4, bethätigt werden. Aufserdem
kann der Haken / auch ausgelöst werden durch Anbringung eines Armes 1 1 (punktirte
Linie in Fig. 1), der sich an dem Anschlag 12 fängt. Das abgewogene Gut fällt bei dem
Kippen der Schale u in den Trichter 13, worauf diese in ihre normale Stellung zurückgeht,
während welchen Rückganges die Klappen g und \ geöffnet sind, indem der Hebel r die
Sperrklinke w aus dem Einschnitt der Scheibe j aushebt. Die Oeffhung der Klappen kann auch
durch eine Feder 14, Fig. 2, oder dergleichen bewerkstelligtwerden. Die Kanten der Klappen g
und £ sind mit Gummi ausgestattet.
Das kleine geränderte Rad 2, Fig. 1 und 4, wird durch eine Schnur oder einen Riemen 16
angetrieben.
Claims (2)
1. Eine selbstthätige Waage, gekennzeichnet durch Kippschale (11), bei deren Kippen die
Klappe (g) geschlossen wird, um weitere Zuführung zu verhindern, während bei
weiterem Sinken der Auslösehaken I der Kippschale u durch Rad (2) ausgerückt
wird, so dafs die Schale (u) kippt, ihren Inhalt entleert, hierauf durch Eigengewicht
zurückschlägt und mittelst des Gewichtes j/-wieder
in ihre normale Stellung zurückgebracht wird.
2. Bei einer selbstthätigen Waage, wie unter 1. beansprucht, zur Schliefsung der Klappe (g)
die Anordnung einer Sperrscheibe (i) in Verbindung mit einer sie im Durchmesser
überragenden Scheibe ql, auf welcher die Klinke (I) aufliegt und erst dann in die
Vertiefung der Scheibe (i) eintreten und diese hemmen kann, wenn durch das
Sinken der Kippschale u der die Scheibe q\ die mit einem Längsschlitz versehen ist,
unterstützende Hebel (r) ausgelöst wird, wodurch Scheibe q1 fällt und dem Sperrhaken
(I) gestattet, die Scheibe (i) zu hemmen, wodurch die Klappe (g) geschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79317C true DE79317C (de) |
Family
ID=351963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79317D Expired - Lifetime DE79317C (de) | Selbstthätige Waage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79317C (de) |
-
0
- DE DENDAT79317D patent/DE79317C/de not_active Expired - Lifetime
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