DE424164C - Vorrichtung an selbsttaetigen Sackwaagen zum Einstauchen des lose in dem Sack liegenden Waegegutes - Google Patents

Vorrichtung an selbsttaetigen Sackwaagen zum Einstauchen des lose in dem Sack liegenden Waegegutes

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DE424164C
DE424164C DEH98309D DEH0098309D DE424164C DE 424164 C DE424164 C DE 424164C DE H98309 D DEH98309 D DE H98309D DE H0098309 D DEH0098309 D DE H0098309D DE 424164 C DE424164 C DE 424164C
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sack
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung an selbsttätigen Sackwaagen zum Einstauchen des lose in dem Sack liegenden Wägegutes. Weiiri sehr sperriges Wägegut, wie Kleie, Mehl, Sägemehl, Rübenschnitzel oder ähnliches mittels selbsttätiger Waagen in Säcke eingewogen wird, so legt sich dasselbe locker in den Sack hinein. Es muß daher, bevor der Sack abgehängt wird, das Gut durch Rütteln des gefüllten Sackes so weit zusainmengedrückt «erden, dabi es möglich ist, den Sack j]bzuhängen und zuzubinden, ohne das Gut zu ,.-erschütten.
  • Um bei diesem Zusainmenrütteln die empfindlichen Teile der Waage nicht zu beschädigen, wird der Sackstutzen mit dem daran-1-kirigeiiden Sack mittels eines Handgriffes von der eigentlichen Waage gelöst und auf eine Rüttelvorrichtung gesenkt. Die letztere wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie die Tätigkeit des Bedienungsmannes bei dem Absacken von Getreide von Hand nachbildet. Denn auch bei dem Absacken von Hand muß der Bedienungsmann das Wägegut in den Sack einstauchen, damit letzterer das Gut so reichlich faßt, daß ein Zubinden möglich ist. Zum Zwecke des Einrüttelns wird der Sack durch die Rüttelvorrichtung etwas angehoben und alsdann bis auf eine Unterlage fallen gelassen. Durch das Beharrungsvermögen des niedergefallenenWägegutes wird alsdann dasselbe immer fester in den Sack gedrückt.
  • Die Rüttelvorrichtung beginnt ihre Tätigkeit erst nach Beendigung der Wiegetätigkeit und beendet dieselbe bei dem Abhängen des Sackes. Es sind nun Rüttelvorrichtungen der oben beschriebenen Art bekannt, die durch einen mechanischen Antrieb, wie Daumenrad oder Exzenter dauernd in Tätigkeit gesetzt werden. Auf diese auf- und abwärts schwingende Rüttelvorrichtung wird alsdann der gefüllte Sack mit dem lose eingeflossenen Wägegut gesenkt, und dieser macht bei dem Auftreffen die auf- und abwärts ger ichte#e Bewegung mit. Diese dauernd auf- und abwärts schwingende Bewegung überträgt sich aber während des Wiegevorganges auf den Wiegemechanismus und gibt zu Ungenauigkeiten Veranlassung.
  • Diesem Übelstande hilft die Erfindung ab. Bei dieser ist der Schwerpunkt des Rüttelarmes so gelegt, daß er sich, solange er nicht durch einen gesenkten Sack belastet ist, an der Seite, die von der Hubscheibe angetrieben wird, so weit senkt, daß die Hubrollen an dem Hebelende vorbeigehen, ohne den Rüttelarm zu treffen. Eine rüttelnde Bewegung findet also in dieser Lage nicht statt. Erst wenn das Lastende des Rütte'artnes durch einen gefüllten Sack gesenkt wird, hebt sich das ande-e Ende des Rüttelarmes, bis dieses in den Bereich der Rollen des Hubrades kommt und von letzterem auf- und abwärts bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist eine solche Vorrichtung dargestellt. In Abb. i ist der Sackstutzen mit dem zu füllenden Sack an der Waage aufgehängt. In Abb. 2 ist der gefüllte Sack auf den Rüttelarm gesenkt.
  • An einem Eisengesell a ist die Tragplatte b befestigt. Auf dem abwärts gerich:etenArmc derselben ruht der Waagebalken d, der einerseits die Gewich-,schale e mit den Gewichtstücken und an der anderen Seite den Sackstutzen f trägt. Letzterer ist in der Darstellung geeilt. Beide Teile werden durch die Gele@llzhebel g und h zu einem Ganzen v erbundea. Wird dagegen der Gelenkversch'uß g-la durch Niederdrücken des Handhebels i gelöst, so hebt sich die Waage unter der Einwirkung der Gewichtstücke. Der Sackstutzen f dagegen mit dem daranhängenden Sack k senkt sich auf den Rüttelarm L, der am Gestell befestigt ist. Der Rüttelarm L bewegt sich zwis--hen zwei am Gestell befindlichen Anschlägen. Ist er unbelastet (Abb. i), so legt er sich infolge der Einwirkung des Gegengewichtes o an seinen oberen Anschlag an, und die Rollen der Hubscheibe m treffen ihn nicht. Wird dagegen ein gefüllter Sack auf den Rüttelarm l gesenkt, so hebt sich das unbelastete Ende desselben so weit, daß dasselbe in den Bereich der Rollen der Hubscheibe in kommt und von diesen gehz)ben und gesenkt wird. Der untere Ansch'ag des Hubhebels l ist so gelegt, daß seine Bewegung nach unten in dem Augenblick begrenzt wird, in welchem der zu rüttelnde Sack auf den Boden auftrifft. Nach dem Abhängen des fertiggerüttelten Sackes und Wiederanhängen des Sackstutzens f an die Waage senkt sich der Rüttelarm L an seinem freien Ende infolge Einwirkung des Gegengewichtes o so weit, daß er %vieder außer dem Bereich der Rollen der Hubscheibe in liegt.

Claims (1)

  1. PATEN T-AN SPRüCHn: r. Vorrichtung an selbsttätigen Sackwaagen zum Einstauchen des lose in dem Sack liegenden Wägegutes, bei welcher der Sackstutzen zur Verhütung von Beschädigungen der Waage von letzterer getrennt und auf eine Rüttelvorrich:ung gesenkt wird, dadurch gekennzeich~et, daß sich die Rüttelvorrichtung durch das Senken des Sackstutzens selbsttätig einrückt und nach dem Lösen des Sackes selbsttätig wieder ausrückt. Vorrichtung nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Sackstutzen hängende Sack beim Rütteln durch die Rüttelvorrichtung angehoben wird und in freiem Fall wieder zurück auf den Boden fällt. 3. Vorrich;ung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub der Rüttelvorrichtung durch Anschläge derart begrenzt ist, daß zugleich mit dem Auftreffen des gerüttelten Sackes auf den Boden die Rüttelvorrichtung an ihrem unteren Anschlage anschlägt.
DEH98309D 1924-08-28 1924-08-28 Vorrichtung an selbsttaetigen Sackwaagen zum Einstauchen des lose in dem Sack liegenden Waegegutes Expired DE424164C (de)

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