DE78503C - Schneckenumlauf-Mischmaschine - Google Patents
Schneckenumlauf-MischmaschineInfo
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- DE78503C DE78503C DENDAT78503D DE78503DA DE78503C DE 78503 C DE78503 C DE 78503C DE NDAT78503 D DENDAT78503 D DE NDAT78503D DE 78503D A DE78503D A DE 78503DA DE 78503 C DE78503 C DE 78503C
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- DE
- Germany
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- mixing
- screws
- particles
- point
- trough
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/10—Mixing in containers not actuated to effect the mixing
- B28C5/12—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers
- B28C5/14—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers the stirrers having motion about a horizontal or substantially horizontal axis
- B28C5/146—Mixing in containers not actuated to effect the mixing with stirrers sweeping through the materials, e.g. with incorporated feeding or discharging means or with oscillating stirrers the stirrers having motion about a horizontal or substantially horizontal axis with several stirrers with parallel shafts in one container
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zu erläuternde Erfindung bezieht sich auf Mischmaschinen mit zwei parallel gelagerten,
nach entgegengesetzten Richtungen transportirenden Schnecken. Derartige Mischmaschinen
sind durch die- Patentschrift Nr. 29394 in der besonderen Form bekannt geworden, dafs beide
Schnecken gleiche Gewinderichtung haben und entgegengesetzt rotiren, dafs sie »auswerfend«
bewegt werden, d. h. dafs ihre oben befindlichen Flügel sich von einander entfernen, und
dafs sie durch einander schlagen, welcher letztere Umstand noch bedingt, dafs sie gleiche
Umdrehungszahl haben. Eine Mischmaschine von solcher Beschaffenheit wird allenfalls für
pulverförmige Stoffe mit leidlichem Erfolg verwendet werden können, wogegen man, um die
Maschine für Stoffe jeder Art verwendbar und gehörig leistungsfähig zu machen, vor allem
auf den unmittelbaren Eingriff der Schneckenflügel in den Mischgutstrang der Nachbarschnecke
verzichten müfste.
Die zu erläuternde neue Art der durch zwei in einem Trog parallel gelagerte, nach entgegengesetzten
Richtungen transportirende Schnecken gekennzeichneten Mischmaschinengattung ist aus.
der Beobachtung hervorgegangen, dafs das Mischen der Stoffe, besonders solcher, welche
sämmtlich oder zum Theil von teigiger Beschaffenheit sind, nicht sowohl auf der unmittelbaren
Einwirkung der Mischwerkzeuge auf das Mischgut, als vielmehr darauf beruht, dafs die
mit dem Werkzeug in Berührung gekommenen und von ihm mitgenommenen Mischguttheilchen
sich an den benachbarten, nicht unmittelbar von dem Werkzeug beeinflufsten Theilchen
reiben, wobei vermöge der dadurch hervorgerufenen Ablenkung der Bewegungsrichtung
eine gegenseitige Durchdringung, also intensive Mischung derselben entsteht. Aus diesem
Grunde schlagen bei der neuen Mischmaschine die Schnecken nicht durch einander, sondern
nähern sich nur mehr oder weniger an ihren Umfangen, besitzen aber eine verschiedene Umfangsgeschwindigkeit,
so dafs die beiden rotirenden Mischgutstränge an der Stelle, wo sie sich berühren, eine Relativbewegung gegen einander
besitzen.
Die Gröfse der bei dieser Relativbewegung' entstehenden, die Mischung verursachenden
Reibung wächst mit dem Druck, unter dem die Theilchen stehen. Letzterer ist offenbar
gröfser, wenn die Bewegung des Mischgutes zwischen den beiden Schnecken nach abwärts
gegen den Tragboden gerichtet ist, als umgekehrt. Der Drehungssinn der Schnecken ist
daher bei' der neuen Mischmaschine so gewählt, dafs sie nicht »auswerfend«, sondern
»einziehend« wirken. Die in zwei Ausführungsformen durch die Fig. 1, 2 und 3 sowie
4 und 5 dargestellte Mischmaschine besteht im wesentlichen, aus den zwei mit den Mischflügeln
α besetzten Wellen b und dem Trog c, in welchen die zu mischenden Stoffe durch
den Einwurf d gelangen. Das Mischgut wird von der einen Schnecke geradlinig vorgeschoben,
weicht am Ende derselben seitwärts
(2. Auflage, ausgegeben am 27. November i8g6.)
nach der anderen Schnecke hinüber aus und wird nun von dieser erfafst und in entgegengesetzter
Richtung zurückbewegt, um endlich am Ende der zweiten Schnecke ebenfalls durch seitliches Ausweichen aufs Neue in den Bereich
der ersten Schnecke zu gelangen.
Die Fig. i, 2 und 3 zeigen eine Mischmaschine
mit Schnecken von gleichem Durchmesser, aber verschiedenerUmdrehungsgeschwindigkeit.
Durch Oeffnen des Schiebers e wird· der Austritt des gemischten Materials bewirkt.
Es lä'fst sich mit dieser Vorrichtung sowohl in Pausen arbeiten, indem man den Schieber e
nur zeitweilig öffnet, als auch ununterbrochen, indem man ihn fortwährend geöffnet hält, und
fortwährend von dem zu mischenden Gut durch den Einwurf d nachfüllt.
Die Mischmaschine der Fig. 4 und 5 zeigt Schnecken von ungleichem Durchmesser, aber
gleicher Umdrehungsgeschwindigkeit. Der Ausfall des gemischten Gutes ist hier durch eine
Oeffnung im Boden des Schneckentroges gedacht.
Man kann auch Schnecken von ungleichem Durchmesser und ebenfalls ungleicher Umdrehungsgeschwindigkeit
in Anwendung bringen, wenn nur das Product beider Gröfsen-, die
Umfangsgeschwindigkeit, bei jeder Schnecke ein anderes ist. ;
Claims (1)
- Patent-Anspruch:: Eine Mischmaschine mit zwei parallel neben einander in gemeinsamem Troge mit gleicher Gewinde- und entgegengesetzter Drehrichtung angeordneten- Mischschnecken zum Mischen trockener oder feuchter Materialien in unterbrochenem oder stetigem Betriebe, gekennzeichnet dadurch, dafs die Schnecken sich an der Stelle der gröfsten Nähe. oder Berührung (nicht Durchdringung) ihrer Bahnen abwärts bewegen, so dafs an dieser Stelle der gegenseitige Druck zwischen den von jeder Schnecke mitgeführten Mischguttheilchen durch die den Weg nach unten versperrende Bodenwand des Troges erhöht wird, und dafs sie verschiedene Umfangsgeschwindigkeit besitzen, so dafs an der erwähnten -Stelle durch die Reibung der unter gegenseitigem Druck mit verschiedener Geschwindigkeit an einander vorbeigeführten Mischguttheilchen eine Aenderung der Bewegungsrichtung derselben hervorgebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78503C true DE78503C (de) |
Family
ID=351220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78503D Expired - Lifetime DE78503C (de) | Schneckenumlauf-Mischmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78503C (de) |
-
0
- DE DENDAT78503D patent/DE78503C/de not_active Expired - Lifetime
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