DE27604C - Getreideauslesemaschine - Google Patents
GetreideauslesemaschineInfo
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- DE27604C DE27604C DENDAT27604D DE27604DA DE27604C DE 27604 C DE27604 C DE 27604C DE NDAT27604 D DENDAT27604 D DE NDAT27604D DE 27604D A DE27604D A DE 27604DA DE 27604 C DE27604 C DE 27604C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B13/00—Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
- B07B13/02—Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates
Landscapes
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
- Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Getreideauslesemaschine.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:
! Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Maschine, Fig. 2 eine Endansicht derselben,
! Fig. 3 die andere Endansicht,
j Fig. 4 ein Querschnitt eines Theiles des Cylinders mit verschieden geformten Höhlungen oder Taschen zum Heben und Abscheiden der. zu entfernenden Körner oder Samen;
! Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Maschine, Fig. 2 eine Endansicht derselben,
! Fig. 3 die andere Endansicht,
j Fig. 4 ein Querschnitt eines Theiles des Cylinders mit verschieden geformten Höhlungen oder Taschen zum Heben und Abscheiden der. zu entfernenden Körner oder Samen;
Fig. 5 und 6 sind Vorderansichten dieser Höhlungen oder Taschen;
Fig. 7 zeigt im gröfseren Mafsstabe einen Querschnittstheil, aus welchem die wechselseitige
Stellung des Cylinders E, des Troges F und des Rührapparates G ersichtlich ist;
Fig. 8 ist eine obere Ansicht des Drahtes Q zum Abstreifen loser Partikelchen von den Höhlungen
oder Taschen;
Fig. 9 zeigt in oberer Ansicht die Schraube der Rührvorrichtung, durch welche das zu sortirende
Material gegen die Wand des Cylinders der Sortirmaschine geworfen wird.
A ist ein starker Balken, auf welchen die Lagerblöcke B B' fest aufgeschraubt sind. CC'
sind die beiden Endrahmen, zwischen welchen die verschiedenen Theile der Maschine eingeschlossen
sind. Auf die Welle D, welche sich in den Lagern BB' dreht, ist ein weiter Cylinder
E aufgekeilt oder in sonstiger Weise unverrückbar befestigt, und die Oberfläche dieses
Cylinders ist mit kleinen Taschen oder Höhlungen e, Fig. 4, 5 und 6, bedeckt, welche je
nach der Getreidegattung oder dem sonstigen Material, welches sortirt oder von seinen Verunreinigungen
befreit werden soll, von entsprechender Gröfse und Form sind, so dafs nur die Verunreinigungen in die Höhlungen fallen
und vom Cylinder emporgehoben werden, während das brauchbare Material zurückbleibt. Diese
Arbeitsweise kann natürlicherweise auch umgekehrt werden; es können nämlich die Verunreinigungen
zurückbleiben und die werthvollen Körner vom Cylinder emporgehoben werden. Doch zieht Erfinder den zuerst beschriebenen
Procefs vor. Der Cylinder E ist vorzugsweise aus Zink oder Kupfer hergestellt, er kann
aber auch aus irgend einem anderen Metall oder sonstigen Material hergestellt werden, in welchem
man Höhlungen oder Taschen von der gewünschten Form anbringen kann. Das Getreide
wird aus einem Rumpfzeug oder sonstigen Behälter mittelst der Einlaufröhre F' an einem
Ende der Maschine in einen Trog F geleitet, welcher der Länge der Maschine nach neben
dem Cylinder E hinläuft und an einer Seite offen ist, so dafs die Oberfläche des Cylinders
gewissermafsen eine Seite des Troges oder Gehäuses F bildet. Der untere Theil oder
Boden / des Troges oder Behälters F ist abschüssig und gegen die Oberfläche des Cylinders
E geneigt hergestellt, so dafs die Körner vermöge ihres eigenen Gewichtes das Bestreben
haben müssen, sich an die Oberfläche des Cylinders E anzulegen. Das Ende oder der
Rand/' des Bodens/ist aus biegsamem Material erzeugt und liegt an der Oberfläche des Cylinders
in genügender Länge an, um sich aufbiegen zu können, so dafs es durch das Gewicht
beständig an den Cylinder gedrückt und mit demselben in engem Contact erhalten wird,
was das Durchfallen des zu verarbeitenden Materials in verkehrter Richtung verhindert.
Auf eine kurze Entfernung vor der Ausmündung der Einlaufröhre F' hört die geneigte Stellung
des Bodens f auf, so dafs keine Höhlung oder Ecke entstehen kann-, in welcher sich Körner
ansammeln und Hegen bleiben könnten. In dem Körnerbehälter oder Trog F sind auf der
längslaufenden Welle G' hinter einander Rührer oder Schrauben G angebracht, welche den
Zweck haben, das Getreide von jenem Ende des Troges, wo es durch das Rohr F' eingefüllt
wird, nach dem anderen Ende zu schieben, wo sich das Auslaufrohr F" befindet. Gleichzeitig
wenden diese Rührvorrichtungen das Getreide um, heben dasselbe und werfen es gegen den
Cylinder, so dafs alle Partikel, während sie den Weg von einem Ende des Troges nach
dem anderen Ende zurücklegen, mit der Oberfläche des Cylinders in Contact kommen.
Die Schrauben oder Rührvorrichtungen G werden aus mehreren Theilen bestehend hergestellt,
so dafs sie leicht ausgetauscht, wenn nöthig, von der Welle abgenommen und auch leichter erzeugt werden können. HH' sind
die Zapfenlager, in welchen die Welle G' ruht. An einer dünnen Welle /', welche an der vorderen
Seite des Cylinders E dem Trog F zum Einfüllen des Getreides diametral gegenüber
gelagert ist, befindet sich eine rotirende Bürste / von gleicher Länge wie der Cylinder E. Diese
Bürste, deren Rotationsgeschwindigkeit so bemessen ist, dafs ihr Umfang gröfsere Geschwindigkeit
besitzt als der Umfang des Cylinders E, löst alle Körner los, welche sich in den Taschen
oder Höhlungen e festgeklemmt haben, und hält auch die Taschen und die Oberfläche des
Cylinders frei von Schmutz, welcher sich sonst dort leicht anhäufen könnte. In manchen Fällen
kann diese Bürste auch wegfallen.
Die Löcher oder Taschen e in der Oberfläche oder dem Mantel des Cylinders, welche
bestimmt sind, die aus dem Getreide auszuscheidenden Verunreinigungen aufzunehmen, sind
sackförmig und besitzen eine flache Lippe, von welcher aus die untere Wand der Höhlung eine
Neigung nach unten und innen hat, während die gegenüberliegende Wand, die der Bewegungsrichtung
zunächst liegt, schwach nach innen gekrümmt ist.
Infolge dieser Form der Löcher können die auszuscheidenden Partikelchen leicht in die Höhlungen
eintreten und in denselben liegen bleiben, während der Cylinder rotirt, und ihr vorzeitiges
Herausfallen ist verhindert. Die Gröfse und Randeontouren der Höhlungen ändern sich
je nach der Natur der auszuscheidenden Körper oder je nach der Form der Körner des Getreides,
welches in der Weise gereinigt werden soll, dafs die Verunreinigungen leicht in die
Höhlungen eintreten und von denselben emporgehoben werden, die Körner dagegen nicht
hineingelangen können und im Trog oder Behälter F bleiben, bis sie das Austrittsrohr F"
erreichen. Die in Fig. 5 dargestellten Taschen oder Höhlungen sind zum Ausscheiden von
Grassamen aus dem Weizen bestimmt und die in Fig. 6 dargestellten zum Ausscheiden des
Weizens aus einem · Gemenge desselben mit Gerste und Hafer. Q ist eine aus Draht hergestellte
Sicherungsvorrichtung, welche bei R drehbar befestigt ist und über den Trog hinüberreicht,
so dafs ihr vorderer Quertheil Q', welcher etwa 5 cm breit ist (s. Fig. 8), an der
Oberfläche des Cylinders E anliegt. Infolge dieser Dimensionen hat jede einzelne dieser
Sicherungen geringes Gewicht und kann leicht gehoben werden; wenn aber irgend ein Korn,
das zu grofs ist, um in einer Tasche e Platz zu haben, theilweise in einer solchen stecken
bleibt und bei der Umdrehung des Cylinders emporgehoben wird, so wird der vordere Querdraht
Q' der Sicherung Q mit demselben in Contact kommen und es dabei zum Umkippen
und Herausfallen bringen.
J ist ein Behälter, Trog oder Rumpfzeug am Boden der Maschine, in welchen Behälter die
durch den Cylinder E ausgeschiedenen Körper fallen. Eine Schraube ohne Ende K durchzieht diesen Behälter der Länge nach und
schiebt seinen Inhalt nach der Auslaufschnauze_/', an welcher man die sich anhäufenden Massen
continuirlich entfernt.
M ist ein Arm mit einem Schlitz, durch welchen ein am Endrahmen C befestigter Stift N
hindurchreicht; eine aufgeschraubte Mutter η hält den Arm in der jeweiligen Lage fest. Der
Schlitz in dem Arm M kann gekrümmt sein oder es kann der Arm, wie in der Zeichnung
dargestellt, um einen Stift m oscilliren, wenn der Stift N im Schlitz steigt oder sich senkt.
Mit Hülfe dieser Einrichtung kann man die wechselseitige Stellung des Cylinders E und der
übrigen wirksamen Theile der Maschine nach Belieben variiren und dann durch festes Anziehen
der Mutter η auf dem Bolzen N gegen den Arm M hin in der Stellung halten. .
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Das zu sortirende Getreide wird durch das Einlaufrohr F' in den Behälter F eingelassen
und gleichzeitig versetzt man den Cylinder E und die Rührvorrichtungen G in Rotation.
Eine dünne, gegen den rotirenden Cylinder geprefste Schicht der Körner wird durch die
dahinter liegende mehr stationäre Getreidemasse nach vorn gedrückt und zur Umdrehung gebracht.
Jene Körner oder Körperchen, welche so klein und von solcher Form sind, dafs sie
in die Höhlungen oder Taschen e fallen können, treten in diese ein und werden nach aufwärts
und nach der anderen Seite des Cylinders mitgenommen. Die zurückbleibenden Körner oder
der Samen in der dem Cylinder zunächst-
liegenden Schicht werden an die Oberfläche der ganzen Körnermasse getragen und dann
durch die Flügel des Rührapparates weiter geschoben. Zwischen diesen Flügeln niedersinkend,
werden sie auf eine beliebige, von der relativen Umdrehungsgeschwindigkeit beider
Theile abhängige Distanz vorgerückt und gelangen auf den Boden, werden dann durch die
Flügel g neuerlich an den Cylinder E geworfen, wieder gehoben wie früher, und so geht es fort,
bis sie das Auslaufrohr erreichen und, von allen Verunreinigungen befreit, bei F" austreten. An
dem Cylinder anhaftende Stoffe werden durch die rotirende Bürste entfernt.
Natürlicherweise kann man dadurch, dafs man die Mantelfläche des Cylinders E in mehrere
Abschnitte theilt, deren jeder mit Höhlungen oder Taschen anderer Form versehen ist, auch
die Ausscheidung von Samenkörnern oder Verunreinigungen verschiedener Form in einer Operation
vornehmen. In diesem Falle wird auch der Behälter J in mehrere Längenabschnitte
mit separaten Ausläufen getheilt, und es wird, wenn nöthig und je nach Umständen, auch die
Schraubenganghöhe an den Rührvorrichtungen G und die Anzahl der Flügel derselben in den
verschiedenen Längenabschnitten entsprechend geändert.
Claims (3)
1. Bei Getreideauslesmaschinen mit am Umfang
Vertiefungen enthaltenden Sortircylindern die Anordnung des Troges F an den um Welle D
des Sortircylinders drehbaren Gestelltheilen C C, wodurch eine Verstellung des Troges
ermöglicht wird, ohne dafs derselbe seine relative Lage zum Sortircylinder ändert.
2. Bei Getreideauslesmaschinen mit am Umfang Vertiefungen enthaltenden Sortircylindern die
Combination dieser Cylinder mit einem Fülltrog F, in welchem eine passend aus mehreren
getrennten Abschnitten bestehende Schraube G ohne Ende rotirt, zum Zweck,
die zu reinigende Masse längs des Sortircylinders unter Umwenden desselben fortzubewegen.
3. An solchem Fülltroge ein nach oben gekrümmter elastischer Bodenrand, welcher
von der Körnermasse an den rotirenden Sortircylinder zur Erzielung eines vollen Abschlusses
angedrückt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27604C true DE27604C (de) |
Family
ID=303909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27604D Active DE27604C (de) | Getreideauslesemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805393C1 (en) * | 1988-02-20 | 1989-08-24 | Gerhard 3209 Schellerten De Hillebrand | Apparatus for the dry cleaning of grains, granular material and the like |
-
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- DE DENDAT27604D patent/DE27604C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3805393C1 (en) * | 1988-02-20 | 1989-08-24 | Gerhard 3209 Schellerten De Hillebrand | Apparatus for the dry cleaning of grains, granular material and the like |
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