DE2812985C2 - Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem Gestein - Google Patents
Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem GesteinInfo
- Publication number
- DE2812985C2 DE2812985C2 DE19782812985 DE2812985A DE2812985C2 DE 2812985 C2 DE2812985 C2 DE 2812985C2 DE 19782812985 DE19782812985 DE 19782812985 DE 2812985 A DE2812985 A DE 2812985A DE 2812985 C2 DE2812985 C2 DE 2812985C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stops
- rotary drum
- rotor
- elevations
- depressions
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011435 rock Substances 0.000 title claims description 42
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 25
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 12
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 7
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 2
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 claims 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 65
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 13
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 10
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 3
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 3
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 2
- 230000002829 reductive effect Effects 0.000 description 2
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 2
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 239000010419 fine particle Substances 0.000 description 1
- 238000010348 incorporation Methods 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000007726 management method Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000036961 partial effect Effects 0.000 description 1
- 230000001737 promoting effect Effects 0.000 description 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/002—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with rotary cutting or beating elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
- B02C17/22—Lining for containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem Gestein, insbesondere zur
mechanischen Behandlung von zerkleinerten Gesteinen, welche dazu fähig ist, die zerkleinerten Steine zu glätten
und ihre Kanten abzurunden und gleichzeitig Schmutz, Erde und ähnliches auf den Oberflächen der zerkleinerten
Steine abgelagertes Material zu entfernen, um auf diese Weise einen Kies zu erhalten, welcher sich als
Zuschlag für Zement und auch für andere Anwendungen eignet
Früher wurde üblicherweise natürlicher Kies aus
ίο Flußbetten aufgesammelt und dieser so gewonnene
Kies wurde direkt als Zuschlag für Zement verwendet Nun aber hat allmählich die Menge des in Flußbetten
aufzufindenden derartigen Kieses abgenommen und es ist demzufolge schwierig geworden, solchen natürlichen
Kies zu gewinnen. Demzufolge ist es notwendig geworden, künstlich zerkleinerte Steine aus natürlichem
Gesteins- und Felsmaterial durch Zerstoßung in Steinmühlen oder dergleichen zu gewinnen und als
Ersatzzuschlagsmittel anstelle des natürlichen Kieses heranzuziehen. Jedoch ist dieses künstlich zerkleinerte
Gesteinsmaterial mit Oberflächen versehen, welche der notwendigen Abrundung für die Benutzung als Zuschlag
von guter Qualität für Zement ermangeln. Weiterhin ist auf den Oberflächen dieser künstlich zerkleinerten
Steine Schmutz und Bodenmaterial abgelagert, das verhältnismäßig schwierig von den zerkleinerten
Steinen abzutrennen ist Es kommt noch hinzu, daß dann, wenn solches angular künstlich zerkleinertes
Gesteinsmaterial direkt als Zuschlag ohne irgendwelche zusätzliche Behandlung verwendet wird, vor allem dann,
wenn Zement mit solchsm zerkleinerten Gesteinsmaterial
vermischt wird, bei einer Förderung durch Förderungsrohre oft die Ecken der Steine an den
inneren Wänden der Röhren festgehalten werden, so daß der Durchfluß aufgehalten und eine glatte
Verarbeitung gestört wird. Insbesondere dann, wenn Zement mit eingemischtem derartigem Gesteinsmaterial
umgepumpt wird, werden solche Steine, welche angulare Kanten aufweisen, zurückgehalten, derart, daß
die größeren und die kleineren derate zerkleinerten Steine nicht gleichmäßig im Zement verteilt bleiben.
Außerdem werden an den äußeren Ecken der Zementformen oft bei dem Einfüllen des Zements einige
zerstoßene Steine ausgelassen, oder aber der Zementbrei füllt nicht die in den Oberflächen der angular
zerkleinerten Steine befindlichen Einbuchtungen voll aus, woraus sich eine schlechte Haftung zwischen dem
Zement und dem zerstoßenen Gesteinsmaterial ergibt. Demzufolge hat auch vom Gesichtspunkt der wirkungsvollen
Verwendbarkeit der beschränkten Menge von natürlichem Kiesmaterial sich eine dringliche Aufgabe
ergeben, eine Vorrichtung zu schaffen, welche dazu fähig ist. Kies von guter Qualität zu erzeugen, eine
Vorrichtung also, welche zu einer derartigen Bearbeitung von zerkleinerten Steinen, die aus Zerkleinerung
von Gesteins- und Felsmaterial gewonnen sind, fähig ist, welche die Kanten abrundet und zugleich Schmutz, Erde
und ähnliches auf den Oberflächen der Steine abgelagertes Material entfernt.
Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, sind bereits verschiedene Vorrichtungen zur Bearbeitung
von zerkleinerten Steinen in Zementmaterial beschrieben worden.
Gemäß der japanischen Gebrauchsmuster-Veröffent-
Gemäß der japanischen Gebrauchsmuster-Veröffent-
M lichung 46-12 433 ist z.B. eine Vorrichtung zur
Einarbeitung von zerkleinertem Gestein in Zementmaterial beschrieben worden, welche aus einer Drehtrommel
mit einem polygonalen Querschnitt besteht, wobei
diese Vorrichtung an ihrem einen Ende einen Einlaß und anschließend an diesen Einlaß konzentrisch in der
Drehtrommel angeordnet ein trichterförmiges Bauteil aufweist; dieses trichterförmige Bauteil hat eine
Innenwand, welche insgesamt mit einer Vielzahl von kleinen Vorsprüngen ausgeformt ist, während ein
Rotierschaft konzentrisch zu dem trichterförmigen Bauteil in die Drehtrommel eingelassen ist, aus welchem
eine Vielzahl von Scheiben auf dem zentralen Teil dieses
Rotierschaftes in einer fortlaufend schraubenförmigen Ausgestaltung geformt sind, die eine höhere Steighöhe
besitzen. Diese Scheiben haben auf ihrer Peripherie eine Anzahl von Vorsprüngen und Einbuchtungen mit
bogenförmigen Profilen und sie sind abwechselnd zueinander angeordnet Ein Teil dieses dem trichterförmigen
Bauteil entgegenstehenden Rotierschaftes ist als schraubenförmiger Anschlag mit einer niedrigeren
Steighöhe und einer Anzahl von rechteckig eingelassenen Zähnen ausgestaltet
Gemäß der japanischen Patentveröffentlichung 52-1499 wird eine Vorrichtung zur Bearbeitung von
zerkleinertem Gestein in Zementmaterial beschrieben, welche einen Einlaß für die zerkleinerten Steine
vorsieht wobei dieser Einlaß mit einer Wassercinspritzdüse versehen ist die gegenüber der Richtung, in
welcher die eingefüllten Steine sich bewegen, schräg geneigt angeordnet ist; ferner sind eine erste Kammer
und eine zweite Kammer für das Mischen und für das Rühren der zerkleinerten Steine mit dem Wasser
vorgesehen, wobei sie vorangeschoben werden und ihre scharfen Kanten abgeschliffen werden sollen. In der
erwähnten ersten Kammer befinden sich rotierbar angeordnete Förderungsmittel für den Vorschub Her
zerkleinerten Steine und diese Förderungsmittel besitzen eine Vielzahl von Vorsprüngen in einer kontinuierlich
schraubenförmigen Anordnung über ihrer gesamten Peripherie. Die erste Kammer besitzt ferner eine
Innenwand, welche mit einer Vielzahl von sich axial erstreckenden Vorsprüngen ausgestattet ist. Diese
Vorsprünge weisen eine Lateralseite auf mit einem niedrigeren Neigungsgefälle und eine andere Lateralseite
mit einem höheren Gradienten. Die bereits erwähnte zweite Kammer hat eine Innenwand mit einem
polygonalen Querschnitt die einen Honlzylinder umgibt, welcher über seiner Peripherie mit einer Vielzahl
von Anschlägen und einer Vielzahl von Durchbohrungen durch diese Peripherie versehen ist zwecks
Einspeisung von Wasser in den Zylinder.
Diese beiden Vorrichtungen des Standes der Technik sind dazu bestimmt, scharfe Ecken von zerkleinertem
Gestein zu entfernen oder abzurunden durch Mahlen, Abreiben oder Abschlagen. Diese konventionellen
Vorrichtungen haben jedoch eine Konstruktion, bei der den zerkleinerten Steinen durch die Rotation des einen
Teil der Vorrichtung bildenden Rotationskörpers selbst Stöße versetzt werden, oder bei der die zerkleinerten
Steine direkt von der inneren Wandoberfläche der Vorrichtung und durch die Oberflächen der gesamten
Rotationskörper selbst einem Abrieb unterworfen werden, um deren scharfe Kanten zu beseitigen bzw. um
sie abzurunden. Die Oberflächen der Innenwände und die Oberflächen der Rötierkörpef der Verrichtung
leiden natürlich stark unter Abrieb und Beschädigung und die Verrichtung kann deshalb nicht lange in
Benutzung bleiben. Parüber hinaus werden die auf diese Weise bearbeiteten Gesteinbrocken nicht genügend
und nich' fjleiciimäßig genug geglättet. Weiterhin
werden di<; Zerkleineren Steine nicht ausreichend einer
gegenseitigen Reibung oder Aneinanderschlagung unterworfen, so daß Schmutz, Erde und ähnliche auf den
Oberflächen der Steine abgelagerten Materialien nicht ausreichend entfernt werden. Da diese konventionellen
Vorrichtungen im Hinblick darauf entworfen und konstruiert sind, die zerkJeinerten Steine mit Hilfe einer
direkten reibenden Einwirkung von verschiedenen Vorrichtungsteilen auf die Steine zu bearbeiten, sind
diese Vorrichtungsteile strukturell nur zur Bearbeitung
ίο von speziellen Arten und Größen der zerkleinerten
Steine geeignet und gesteuertes Bearbeiten in Anpassung an die Härte, die Korngröße, die Gestalt usw. der
zu bearbeitenden Steine ist nicht möglich. Es kommt ferner noch hinzu, daß diese konventionellen Vorrichtungen
verhältnismäßig sehr kompliziert in ihrer Konstruktion sind, weil sie dazu konstruiert sind, die
zerkleinerten Steine über zwei oder noch mehr verschiedene Mahl- und Zerschlagungsstufen zu behandeln.
Eine Vorrichtung zur Gesteinszerkleinerung ohne glättende Bearbeitung ist in der US-PS 21 09 856
beschrieben; sie enthält eine .X/hlzylindrische Drehtrommel
mit darin exzentrisch angeordnetem Rotor, wobei sowohl die Innenoberfläche der Drehtrommel als
auch die Außenoberfläche des Rotors mü parallel zueinander längs der Drehachse verlaufenden abwechselnden
Erhöhungen und Vertiefungen ausgestattet sind. Die Vorsprünge auf der Innenoberfläche der
Drehtrommel sind schaufelartig gestaltet und heben das
ίο Gesteinsmaterial bei der Rotation in die Höhe der
Trommel, wo dies aus den Schaufeln herausfällt und durch den Aufschlag auf den Trommelboden zerschlagen
wird. Die Zerschlagung wird noch verstärkt durch den unten exzentrisch angeordneten, im gleichen
r> Drehsinn rotierenden Rotor von etwa sternförmigem Querschnitt. Ein Abrieb und eine damit verbundene
Kantenglättung der Gesteinsbrocken wird nicht erzielt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
bestand demgemäß darin, zwecks Ausschaltung der vorerwähnten Nachteile eine Vorrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruches genannten Art zu schaffen, welche geeignet ist, die zu bearbeitenden
zerkleinerten Steine einer genügenden gegenseitigen Zermahlung, Abreibung und Rührung unter sich zu
4> unterwerfen, derart, daß die scharfen Kanten der zu
bearbeitenden zerkleinerten Steine ebensowohl wie Schmutz, Erde und ähnliches auf den Oberflächen der
Steine abgelagertes Material fehlerfrei ausreichend entfernt werden, während die verschiedenen Vorrich-
-„> tungsteile wie Förderanschläge und Rückhalteanschläge
vor starkem Abrieb oder vor Beschädigungen bewahrt bleiben.
Die erfindungsgemäß zu schaffende Vorrichtung sollte auch die Möglichkeit eröffnen, eine kontinuierli-
-,- cue Steuerung der zu bearbeitenden Steine in völliger
Anpassung an die Arten und die Größen der zu bearbeitenden Gesteinsbrocken zu erlauben.
Schließlich sollte die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer Konstruktion und in ihrer Arbeitsweise einfach
bo und in ihren I-'abrikationskosien niedrig sein.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt bei Vorrichtungen der im Oberbegriff des Patentanspruches
genannten Art erfindungsgecnäß durch die Einhaltung des im kennzeichnenden Teil des Ansprüht
ches aufgeführten Merkmals.
Die Erfindung wird am Beispiel bevorzugter Ausführungsformen
anhand der Zeichnungen im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, zur Erläuterung dar Gesamtvorrichtung entsprechend einer
ersten Ausführungsform;
Fig.2 eine Frontansicht, teilweise im Schnitt, der Vorrichtung gemäß Fig·. 1:
Fig.3 eine Draufsicht auf einen in der Vorrichtung
benutzten Förderungsanschlag;
F i g. 4 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig.5 eine Draufsicht auf einen Rückhalteanschlag;
F i g. 6 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie VI-VI in Fi g. 5:
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Anordnung von Förderungsanschlägen;
Fig. 8 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, ■ -,
teilweise weggelassen, von einem abgewandelten Beispiel der Einlaßöffnung und der Auslaßöffnung der
Drehtrommel;
F i g. 9 eine detaillierte Teilansicht eines modifizierten
Beispieles von Führungsrollen; :n
Fig. IO eine Abwicklung eines anderen Beispieles für
die Anordnung von Förderungsanschlägen:
Fig. 11 eine Abwicklung von einem weiteren Beispiel
der Anordnung von Förderungsanschlägen mit schräg gelagerten Anschlägen: >>
Fig. 12 eine Abwicklung eines anderen Beispiels einer Anordnung von Rückhalteanschlägen mit schräg
gelagerten Anschlägen;
Fig. 13 eine Draufsicht auf ein modifiziertes Beispiel
von Rückhalteanschlägen: jn
Fig. 14 eine Schnittansicht, genommen längs der Linie XIV-XIV in F ig. 13;
Fig. 15 eine Draufsicht auf eine abgewandelte Ausführungsform von Förderungsanschlägen:
Fig. 16 eine Schnittansicht, genommen längs der ji
Linie XVI-XVI in F ig. 15;
Fig. 17 eine vergrößerte Querschnittsansicht 7Ur
Erläuterung der Arbeitsweise der Förderungsanschläge und der Rückhalteanschläge:
Fig. 18 eine schematisierte Seitenansicht der gesam-
;en Apparatur entsprechend einer anderen erfindungsgemäßen
Ausführungsform;
Fig. 19 eine schematische Ansicht, teilweise im Schnitt, genommen längs der Linie XIX-XIX in F i g. 16:
Fig. 20 eine Querschnittsansicht des Inneren der λ=,
Drehtrommel:
Fig. 21 eine Frontansicht eines Trägermechanismus
für eine besondere Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 22 eine vergrößerte Ansicht, längs der Linie
XXII-XXII von F ig. 21.
Wie aus den Fir, 1 und 2 ersichtlich, ist die
hohlzylindrische Drehtrommel 1 auf einer Basis 2 gelagert mit ihrer im wesentlichen horizontalen und in
einer Richtung drehbaren Achse. Im Inneren dieser Diehtrommel 1 ist ein zylindrischer Rotor 3 mit seiner
Achse exzentrisch in bezug auf die Achse der Drehtrommel 1 angeordnet. Auf der Drehtrommel 1 ist
in einem mittleren Bereich der Längsausdehnung um ihre Peripherie herum ein ringförmiges Zahnrad 4 fest
angebracht und auf derselben Peripherie ist in der Nähe der entgegengesetzten Enden der Drehtrommel 1 je ein
Führungsring 5 vorgesehen. Diese Führungsringe 5 sind in funktioneiler Zusammenarbeit mit jeweils einem Paar
von Führungsrol'.en 6, wobei jedes derartige Rollenpaar jeweils am Ende der genannten Basis 2 angeordnet ist:
die Drehtrommel 1 wird auf diese Weise über diese Rollen auf der Basis 2 gestützt und es wird eine glatte
Rc ation der Drehtrommel 1 erreicht Mit dem ringförmigen Zahnrad 4 ist ein Antriebszahnrad 7 in
Eingriff, welches auf einem Antriebsschaft 9 des Motors 8 sitzt. Die Rotation des Antriebszahnrades 7 verursacht
die Drehung der Trommel 1 in der Pfeilrichtung gemäß Fig. 2 mit Hilfe des ringförmigen Zahnrades 4.
Führungsrollen 10 stehen im Kontakt mit der Außenseite der Oberflächen der erwähnten Führungsringe 5. Die
Führungsrollen 10 sind rotierbar gelagert auf jeweiligen Kopfteilen der Arme 11, welche an den entgegengesetzten
Endteilen der Basis 2 aufrecht stehen. Sie dienen für die Stützung der Drehtrommel 1 auf der Basis 2. Ein
offenes Ende der Drehtrommel 1 besitzt ihre periphere Endkante in einer /um Zentrum der Trommel hin
ausgerichteten verjüngten Form, um als Einlaß für die Einfüllung der zerkleinerten Steine zu dienen. Durch
diese Einlaßöffnung 12 ist eine Schütte 13 in die Trommel 1 eingesetzt, deren unteres Ende frei in den
Raum mündet. Über diese Schütte wird das zerkleinerte Gesteinsmaterial mit dem darauf befindlichen Schmutz.
Erde und dergleichen in die Drehtrommel eingeworfen. Das entgegengesetzte Ende der Drehtrommel, das
ebenfalls offen ist. besitzt zunächst eine sich nach außen verengende Stelle und erweitert sich dann radial nach
außen, um eine Auslaßöffnung 14 zu bilden, welche zur
Entleerung der bearbeiteten zerkleinerten Steine dient. Am unteren Ende dieser Auslaßöffnung 14 ist eine
Austragsschütte 17 angebracht, welche auf den Unterstützungspfrsten
15 gelagert ist. derart, daß sie sich nach ihrem auswärts gerichteten Ende langsam absenkt; auf
ihrer Oberfläche hat diese Schütte eine Anzahl von Sieböffnungen. Der Rotor 3 ist auf einer Rotorachse 21
angebracht, welche durch die Drehtrommel I eingesetzt ist. Die Rotorachse 21 ist mit ihren entgegengesetzten
Enden gestützt auf den Lagern 22. welche ihrerseits jeweils getragen sind durch Stützrahmen 23, welche sich
abseits der Einlaßöffnung 12 und der Auslaßöffnung 14 der Drehtrommel 1 befindet. Die Rotorachse 21 verläuft
in der Achsenlinie des Rotors 3 und befindet sich in exzentrischer Anordnung zu der Achse der Drehtrommel
1 (Fig. 2). An dem einen Ende der Drehtrommel 1 ist ein Kettenzahnrad 24 mit großem Durchmesser
befestigt, und eine Kette 28 ist zwischen diesem Kettenzahnrad 24 und einem anderen Kettenzahnrad 27
auf der Achse 26 des Motors 25 befestigt neben dem unteren Teil des Stützrahmens 23. Die Rotorachse 21
und der Rotor 3 sind derart angeordnet, daß sie in der umgekehrten Drehrichtung rotieren wie die Drehrichtung
der Drehtrommel 1 vorgesehen ist; dazu dienen der erwähnte Motor 25 über die Kettenzahnräder 24
und 27 und die Kette 28. Die Drehtrommel 1 wird mit einer Geschwindigkeit von 5 bis 100 r.p.m. in Drehu. «z
versetzt; der Rotor 3 wird mit einer Drehgeschwindigkeit, die von 20 bis 1000 r.p.m. höher als die
Drehgeschwindigkeit der Drehtrommel ist, in umgekehrter Drehrichtung zu der Drehrichtung der Drehtrommel
1 in Bewegung versetzt. Über der inneren peripheren Oberfläche der Drehtrommel 1 sind eine
ViCiZahl von Fördeningsanschlägen 18 montiert, welche
sich auf der ganzen Strecke zwischen der Einlaßöffnung 12 und der Auslaßöffnung 14 in einer Anzahl von Reihen
derart erstrecken, daß sie leicht schräg im Hinblick auf die Achse der Drehtrommel 1 ausgerichtet sind.
Die Einzelheiten der Förderungsanschläge 18 sind in den F i g. 3 und 4 gezeigt. Wie aus F i g. 3 ersichtlich,
nehmen die Förderungsanschläge die Form einer Platte in Gestalt eines Parallelogramms an; sie bestehen aus
einer Stahlplatte oder einem ähnlichen Material von hohem Abriebwiderstand. Die Förderungsanschläee 18
besitzen eine Arbeitsoberfläche, welche die Gestalt einer Vielzahl von Erhöhungen 18a und Vertiefungen
186 aufweisen, welche abwechseln zueinander und sich von einem Ende bis zum anderen Ende im wesentlichen
parallel erstreckend von den Seitenkanten 18c/und 18t/
(vergleiche F i g. 3) führen; auf diese Weise bedecken sie insgesamt kontinuierlich die gesamte Innenoberfläche
der Drehtrommel 1 als eine parallele Wellung. Die Erhöhungen 18a und die Vertiefungen 186 haben
dreieckigen Querschnitt und die Höhe von dem Boden der Vertiefungen 186 bis zur Spitze der Erhöhungen 18a
ist ausreichend groß, um die zerkleinerten Steine anzutreiben.
Diese Vielzahl von Förderungsanschlägen 18 ist über
die gesamte innere periphere Oberfläche der Drehtrom- ι ΐ
mel 1 in vorbestimmten Intervallen angebracht mit ihren Endkanten 18c entsprechend der Achse der
Drehtrommel 1, und die Lateralseitenflächen iSd sind leiLht geneigt im Hinblick auf diese Achse, woraus es
sich ergibt, dall die Erhöhungen 18a und die Vertiefungen 186 ihrerseits sich leicht schräg im
Hinblick auf die Achse der Drehtrommel 1 befinden, und zwar vom Einlaß 12 bis zum Auslaß 14 hin. Auf diese
Weise vermitteln die Förderungsanschläge eine glatte und aufeinanderfolgende Einspeisung der zerkleinerten
Steine durch die Trommel 1 hindurch bis zur Auslaßöffnung 14. Bei einer anderen Ausführungsform
kann die Drehtrommel 1 selbst auch so mit einer Neigung angeordnet werden, daß sie allmählich vom
Einlaß 12 bis zum Auslaß 14 niedriger liegt; oder es )o
können die Rückhalteanschläge 29, welche später genauer beschrieben werden, auf dem Rotor so montiert
werden, daß sie gegenüber der Achse des Rotors geneigt angeordnet sind: In diesen Fällen können die
Förderungsanschläge 18 mit ihren Erhöhungen 18a J5 parallel zur Achse der Drehtrommel angeordnet sein.
Weiterhin können die Förderungsanschläge 18, wie es in F i g. 7 gezeigt ist, so angeordnet sein, daß die
Erhöhungen 18a auf zwei einen Abstand voneinander haltenden Förderungsanschlägen 18 mit einer Verlangerung
zueinander, d. h. also gestaffelt, in der Axialrichtung der Drehtrommel angeordnet sind, und eine
Diskontinuität ist auf diese Weise in der Schicht der zerkleinerten Steine geschaffen, wodurch das gegenseitige
Schaben. Reiben und Stoßen zwischen den zerkleinerten Steinen weiterhin verstärkt wird.
Die Montage der Förderungsanschläge 18 auf der Drehtrommel 1 wird mit Hilfe von Befestigungsbolzen
oder dergleichen durch eine Vielzahl von Durchbohrungen fest gesichert, welche an bestimmten Plätzen der so
Anschläge, wie es in F i g. 4 gezeigt ist, vorgesehen sind. Andererseits werden auf der äußeren peripheren
Oberfläche des Rotors 3 die Vielzahl der Rückhalteanschläge 29 fest angebracht und derart angeordnet, daß
sie sich in einer Anzahl von Reihen in Axialrichtung auf dem Rotor erstrecken. Es wird hierzu auf die F i g. 5 und
6 '.erwiesen, welche die Einzelheiten der Rückhalteanschläge
29 zeigen. Die Rückhaltsanschläge 29 haben ebenfalls eine Arbeitsoberfläche, die aus einer Vielzahl
von Erhöhungen 29a und Vertiefungen 296 gebildet sind, welche abwechselnd und parallel zueinander sich
vom einen Ende bis zum anderen Ende der jeweiligen montierten Rückhalteanschläge erstrecken mit ihren
Lateralseiten 29d Sie bilden also insgesamt parallel zueinander eine kontinuierliche gewellte Oberfläche 6>
rund um den Rotor 3 herum und erstrecken sich von der
einen Lateralseitenkante 29d Diese Erhöhungen 29a und Vertiefungen 296 besitzen dreiecksförmigen Quer- :
schnitt, und die Höhe vom Boden der Vertiefung 29b bis
zur Spitze der Erhöhung 29a ist ausreichend, um die zerstoßenen Steine innerhalb der Vertiefungen 296
aufzunehmen. Eine Vielzahl von Rückhalteanschlägen 29 ist über die äußere periphere Oberfläche des Rotors 3
in vorbestimmten Abständen zwischen ihren Lateralseitenkanten 29c entsprechend der Achse des Rotors 3
angeordnet und die Endkanten 29d liegen parallel mit dieser Rotorachse; sie sind mit Hilfe von Bolzen durch
die an bestimmten Stellen der Anschläge vorgesehenen Bohrungen 31 hindurch fest montiert. Wenn gewünscht,
können die Rückhalteanschläge 29 auf dem Rotor 3 mit den Erhöhungen 29a so angebracht werden, daß sich
diese Erhöhungen schräg im I linblick auf die Achse des Rotors erstrecken, wodurch eine fortwährende Vorschiebung
der zerkleinerten Steine in der Drehtrommel 1 zum Auslaß 14 hin bewirkt wird. Die Anzahl der
Erhöhungen 29a auf einer Rückhalteanschlagsplatte 29 gemäß Fig. 6 beträgt 3, jedoch kann die Anzahl der
jeweilig vorgesehenen Erhöhungen 29a auf einer Platteneinheit nach Wunsch geändert werden. In
ähnlicher Weise ist auch die Anzahl der Erhöhungen 18a auf den Antriebsanschlägen 18 variierbar nach Wunsch.
Weiterhin sei bemerkt, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihrer Anwendung nicht auf die
Bearbeitung von zerkleinertem Gestein beschränkt ist. Auch andere Materialien wie Schlackenmaterial können
mit Hilfe der Vorrichtung bearbeitet werden. Bei der Bearbeitung von Schlacke ist es nicht immer erforderlich,
Flüssigkeiten wie Wasser zu der Schlacke hinzuzusetzen, wenn man sie in die Drehtrommel
einfüllt.
Die vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie im folgenden beschrieben. Die
Drehtrommel 1 und der Rotor 3 werden in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben und zerkleinertes
Gestein, welches durch Zerstoßung von größeren Steinen und Felsen gewonnen worden war, wird in die
Drehtrommel 1 über die Schütte 13 in den Einlaß 12 eingegeben unter Zusatz einer kleinen Menge einer
Flüssigkeit wie Wasser (normalerweise 0,5 bis 1 t pro Minute). Das so eingespeiste zerkleinerte Gestein wird
auf der Einlaßseite auf die Förderungsanschläge 18 geschüttet, wo sie nach oben gestoßen und gegen die
Rückhalteanschläge geschoben werden. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, wird dem zerkleinerten Gestein, wenn es
sich bis zu einer Höhe von etwa 90° im Uhrzeigersinn von dem Boden der Drehtrommel 1 nach oben bewegt
hat, erlaubt, infolge ihres Eigengewichtes herabzufallen oder nach unten zu stoßen entsprechend der Drehbewegung
der Anhalteanschläge in der entgegengesetzten Richtung zur Rotationsrichtung der Drehtrommel 1. Die
Rückhalteanschläge 29 mit ihren Vertiefungen 29t werden mit dem zerstoßenen Gestein gefüllt und die
Oberflächen dieser Teile der zerkleinerten Steine, welche aus der Fläche herausragen zwischen den
Gipfeln der aufeinanderfolgenden Erhöhu. gen 29a, zwischen dencr. anderes zerkleinertes Gestein innerhalb
der Vertiefungen 296 eingefüllt bleibt, werden gezwungen, diejenigen zerkleinerten Steine abzuwetzen,
abzuschaben und zu zerstoßen, welche nicht innerhalb der Vertiefungen 29b zurückgehalten sind,
aber im Kontakt mit den Oberflächen der zurückgehaltenen Steine stehen.
Um es noch genauer auszudrücken sei bemerkt, daß
nicht die Erhöhungen 29a selbst der Rückhalteanschläge 29 eine abwetzende, abschabende oder zerstoßende
Wirkung auf das zu bearbeitende zerkleinerte Gestein
ausüben, sondern, daß dieses zerkleinerte Gestein, welches innerhalb der Vertiefungen 290 sich fängt und
zusammendrückt, jeweils aneinandergepreßt die nicht darin Platz findenden Steine dazu bringt, sich gegenseitig
abzuwetzen, abzuschaben und zu zerstoßen. Die innerhalb der Vertiefungen 296 der Rückhalteanschläge
29 zurückgehaltenen Steine selbst dienen als Anschläge. Die sich in den Vertiefungen 29fcder Rfickhalteansehläge
29 befindenden zerkleinerten Steine werden gezwungen, langsam infolge der Drehung des Rotors 3
abzurollen, so daß immer eine fortwährende Ersetzung der zerkleinerten Steine durch andere zerkleinerte
Steine erfolgt, welche neuerlich in die Vertiefungen 29h der Rückhalteanschläge 29 hineinfallen. Während die in
die Vertiefungen 186 der Förderungsanschläge 18 hineingeführten Steine darin nicht längere Zeit zurückgehalten
werden, sondern verursacht werden, zu rollen und auf diese Weise einer genügenden Bewegung
unterworfen werden, vervollständigt sich das Reiben, ahwprhsplnfl ijnH abstoßend ip. der Drehtrommel !
Während das Material auf diese Weise völlig umgerührt, zermahlen und abgewetzt und zerstoßen wird, und für
den Fall, daß Wasser hinzugefügt wird, auch gewaschen wird, bewegen sich die zerkleinerten Steine nacheinander
bis zum Auslaß 14 entsprechend der Schräglage der Erhöhungen 18a bei den Förderungsanschlägen 18 im
Hinblick auf die Drehtrommel 1, und das bearbeitete Gestein wird schließlich auf die Entladungsschütte 17
durch die Auslaßöffnung 14 hindurch abgelassen, wo das auf diese Weise bearbeitete zerkleinerte Gestein in
Kiesarten gesiebt wird, welche aus kantenlosen und runden Steinchen und feinen Partikeln bestehen,
während gleichzeitig auch das zugegebene Wasser entfernt wird.
Gegenüber der vorbeschriebenen Ausführungsform kann anstelle der Abführungsschütte 17 ein zylindrisches
Drahtsieb 32 auf dem peripheren Ende der Auslaßöffnung 14 der Drehtrommel 1 montiert werden,
wie es in F i g. 8 gezeigt ist, so daß das Drahtnetz mit der Drehtrommel zusammen in Rotation versetzt wird, um
das bearbeitete zerstoßene Gestein abzusieben. Außerdem können Mittel zur Verhütung von radialer oder
axialer Verlagerung der D.'Ehtrommel 1 vorgesehen werden, nämlich Führungsrollen 6 können an ihren
äußeren Oberflächen mit Flanschteilen 33 versehen werden, wie es aus Fig.9 ersichtlich ist anstelle der
vorerwähnten vier Führungsrollen 10.
Darüber hinaus können anstelle der zentral und nach außen verjüngten Einlaßöffnung 12 auf der Drehtrommel
1 eine Anzahl von Einspeisungsflügeln 34 auf der inneren Peripheren Oberfläche der Einlaßöffnung der
Drehtrommel 1, wie gezeigt in F i g. 8, vorgesehen sein, so daß die Rotationsbewegung der erwähnten Einspeisungsflügel
34 eine glatte und schnelle Einspeisung des zerkleinerten Gesteins ergibt, welches durch die
Einspeisungsschütte 11 in die Einlaßöffnung auf die Förderungsanschläge 18 geworfen werden.
Bei der Anbringung der Förderungsanschläge 18 auf der inneren peripheren Oberfläche der Drehtrommel 1
in der vorerwähnten Ausführungsform sind die nebeneinander angeordneten Förderungsanschläge 18 in der
Nähe der Auslaßöffnung in einer Schräglage in bezug auf die Achse der Drehtrommel 1 angeordnet, jedoch,
wie es in F i g. 10 gezeigt ist, jeweils in entgegengesetzten Richtungen zueinander. Diese abgewandelte Anordnung
erlaubt es den zerkleinerten Steinen auf den Zwischenräumen zwischen diesen aneinanderstoßenden
Förderungsanschlägen zeitweise zu verbleiben, um auf diese Weise eine gründliche Durcharbeitung des
zerkleinerten Gesteins zu bewirken. Außerdem kann der Grad der Sciiräglagerung der Erhöhungen bzw.
Vertiefungen der Anschläge im Hinblick auf die Achse der Drehtrommel 1 je nach Wunsch variiert werden
oder es kann auch die Schräglagerung jeder Reihe unterschiedlich zur angrenzenden Reihe angeordnet
sein. Um diese letztgenannte Ausführungsform noch zu verbessern, können die Förderungsanschläge in solcher
Weise montiert sein, daß die Erhöhungen und Vertiefungen sich jeweils schraubenförmig in der
gleichen Richtung erstrecken, wie diejenige der Rotation der Drehtrommel 1 (ersichtlich aus Fig. II).
Diese Anordnung erlaubt eine glatte Vorwärtsbewegung der zerkleinerten Steine aus dem Einfüllstück der
Drehtrommel bis zum Auslaßende.
Es wird im folgenden ein abgeändertes Ausführungsbeispiel für die Rückhalteanschläge 29 erläutert, welche
in den Fig. 12,13 und 17 näher gezeigt sind. Die Fig. 12
förmigen Anordnung entsprechend der schraubenförmigen Anordnung der Förderungsanschläge 18 gemäß
Fig. Il montiert sind. Die Rückhalteanschläge 29' entsprechen dem modifizierten Beispiel ähnlich der
Rückhalteanschläge 29, wie sie vorstehend beschrieben sind. Sie haben eine Arbeitsoberfläche, die als eine
abgestufte Oberfläche bezeichnet werden kann. Die Erhöhungen 29'a und die Vertiefungen 29'ß sind darin
abwechselnd zueinander angeordnet und bedecken kontinuierlich den Umfang des Rotors 3. Die Rückhalteanschläge
29' sind auf der oberen peripheren Oberfläche des Rotors 3 montiert mit ihren entgegengesetzten
Endflächen 29'c. und zwar normal zur Achse des Rotors 3, wobei ihre entgegengesetzten Lateralseitenkanten
29'c/ parallel zur Achse liegen. Die Kopfflächen der Erhöhungen 29'a der Rückhalteanschläge 29' sind als
eine ebene Oberfläche 29'a' ausgeformt, welche eine vorbestimmte Breite besitzen, während eine schwach
geneigte absteigende Wand TkSe so geformt ist, daß sie
sich von der Gipfelfläche 29'a'der Erhöhungen 29'a in Richtung auf die Rotation des Rotors 3 (d. h. also nach
links in F i g. 14) absenken bis zur Vertiefung /3'b. Der Gradient dieser Abstiegswand 29'e ist derart festgesetzt,
daß diese in einem Winkel im Bereich von etwa 20° bis etwa 60°, bezogen auf den Radius des Rotors 3,
in den Zwischenraum zwischen den Anstiegswänden 29'e und der Vertiefung 29'6 abfällt. Eine senkrecht
absteigende Wand 29'/"erstreckt sich von der Vertiefung
29'6 bis zur Gipfeloberfläche 29'a' der nachfolgenden Erhöhung 29'a (zur rechten Seite in Fig. 14 hin) im
wesentlichen parallel mit dem Radius des Rotors 3 bis zur oberen Gipfelfläche der Erhöhungen hin.
Diese senkrechte Wand 29'/kann mit einer Toleranz von etwa 20° in beiden Abweichungsrichtungen von der
Radialrichtung (also nach rechts oder nach links) abweichend von der Radialrichtung des Rotors 3,
angeordnet sein. Der Boden der Vertiefung 29'b besitzt eine im wesentlichen ebene Bodenfläche mit ebenfalls
vorbestimmter Breite. Die Rückhalteanschläge 29' dieser Konstruktion können einen nützlichen Effekt in
folgender Weise hervorbringen: In Fig. 17 ist gezeigt,
daß dann, wenn der Rotor 3 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Drehrichtung rotiert wird, die
zerkleinerten Steine in der Drehtrommel 1 glatt in die Vertiefungen 29'6 hineingeführt werden entsprechend
der Ausbildung einer nur schwach geneigten Wand 29'e, die sich jeweils von der Gipfeloberfläche 29'</ der
Erhöhungen 29'a nachfolgend in der Rotationsrichtung
der Rückhalteanschläge 29' gegenüber der vorhergehenden
Vertiefung 29'b befinden. Die zerkleinerten Steine werden auf diese Weise innerhalb der Vertiefungen
29'b. in die sie hineingeführt worden sind, in Ruhe gehalten, da sie zwischen den vorangehenden Erhöhungen
29'a und der nachfolgenden Erhöhung 29'a durch die senkrechten Wände 29'/ entgegengesetzt zu den
schräg abfallenden Wänden 29'e gut zurückgehalten werden. Das führt dazu, daß die senkrechten Wände 29'/
die in den Vertiefungen 29'b geführten zerkleinerten Steine davor bewahren, leicht aus diesen Vertiefungen
29'6 heraus abzuwandern. Sie zwingen so die zerkleinerten Steine zu einer Vorwärtsbewegung in Richtung der
Rotation des Rotors 3. Entsprechend halten die in der Vertiefung eingefüllten zerkleinerten Steine sich mit
ihren freien Oberflächen mit anderen zerkleinerten Steinen verankert und erfahren eine wirkungsvolle
Abwetzung an anderen herausragenden Steinen. Auf diese Weise kann die Abwetzung und Abschabung von
hprvnrstphpnrlpn Tpjjpn Apr ^-fhöhun^er, 29'*? in 1IJ
bemerkeniwert starker Weise vermindert werden. Darüber hinaus hat es sich in Experimenten erwiesen,
daß dann, wenn die Erhöhungen 29'a mit ihren vorstehenden Scheitelpunkten als eine ebene Oberfläche
29'a'ausgeformt sind, sie eine größere mechanische Stärke besitzen als solche, welche eine punktförmig
unebene Oberfläche besitzen und die ebene Kopffläche 29'a' wird zwar auch Stück für Stück abradiert und
verbraucht, jedoch findet dieser Verbrauch gleichmäßig über die gesamte Fläche hinweg statt, wodurch die in
Haltbarkeit erhöht wird.
Wie es in den Fig. 13 und 14 gezeigt ist, können auf
der Bodenfläche der Vertiefungen 29'6 der Rückhalteanschläge 29' eine oder auch mehrere Rippen 35 von
geeigneter Höhe und in geeigneten Abständen angebracht werden, wobei diese Rippen sich im wesentlichen
entlang der Richtung erstrecken, in der sich auch die Vertiefungen 29'b erstrecken. Weiterhin ist, wie es aus
Fig. 15 und 16 ersichtlich ist, auf den Bodenflächen der
Vertiefungen 186 der Förderungsanschläge 18 ebenfalls eine oder auch eine Mehrzahl von Rippen 36
anzubringen, welche eine geeignete Höhe und geeigneten Abstand besitzen und welche im wesentlichen im
Verlauf der Richtung sich erstrecken, in der sich auch die Vertiefungen 186 erstrecken. Diese Rippen 35 und
36 erstrecken sich über den größten Teil der Weite der Vertiefungen 29'6 bzw. 186, und sie sind zugleich mit
den Förderungsanschlägen und den Rückhalteanschlägen montierbar mit Befestigungsmitteln wie Bolzen und
Nuten oder Nieten. Durch das Vorhandensein dieser Rippen 35 und 36 wird während der Abwetzungs-,
Abreibungs- und Zerstoßungsoperation das zerkleinerte Gesteinsmaterial zwischen den Rippen 35 oder
zwischen den Rippen 36 jeweils eine Zeit lang festgehalten in dem durch die Erhöhungen und die
Rippen definierten Raum, wodurch das Abreiben. Abwetzen und Zerstoßen verbessert wird. Genauer
gesagt, dienen die Rippen 35 und 36 dazu, eine zu schnelle Verlagerungsbewegung des zerkleinerten Gesteins
zu verhindern, um zu erreichen, daß das zerkleinerte Gestein nicht bis zum Auslaß wandern
kann, bevor es genügend gerieben, abgewetzt und abgerundet ist. Als Folge der Neigung der Drehtrommel
selbst oder auch der Schräglagerung einer oder beider Vielzahl von Erhöhungen der Förderungsanschläge b5
bzw. der Rückhalteanschläge in bezug auf die Achse der Drehtrommel oder der Achse des Rotors. Auf diese
Weise werden die zerkleinerten Steine einer ausreichenden Vermahlung, Abwetzung und Zerstoßurg an
ihren jeweiligen richtigen Stellen unterworfen. Diese Rippen 35 und 36 können entweder so vorgesehen
werden, daß die e;ne oder auch beide der Erhöhungen 18i· der Förderungsanschläge 18 und Erhöhungen 296,
ZO'b oder Rückhalteanschläge 29 damit versfihen sind.
Darüber hinaus kann die Anzahl der Rippen, ihre Höhe und ihr Abstand voneinander so variiert werden, wie es
die Benutzung fördert.
Im folgenden soll eine abgewandelte Ausführun£3-form
des Stützmechanismus für den Rotterschaft 21 bzw. die Rotorachse 21 des Rotors 3 beschrieben
werden, und zwar anhand der F i g. 18 bis 22. Die Fig. 18
zeigt eine Vorrichtung, welche mit einem modifizierten Trägermechanismus für die Rotorachse 21 des Rotors 3
ausgerüstet ist. Die entsprechenden Bauteile zur Fig. 1
sind mit den gleichen Ziffern in den Figuren bezeichnet. Die Antriebsmittel für die Rotation der Drehtrommel 1
sind die gleichen, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind. Bei dieser modiiiZicricri Ausiurirungsrcrrn is; uas tneie uCi
Rotorachse 21, welches aus der Einlaßöffnung 17 herausragt, mit einem K^itenzahnrad 124 versehen.
Zwischen diesem Kettenzahnrad 124 und einem anderen Kettenzahnrad 127 eines geringeren Durchmessers,
welches auf einem Rotorschaft 126a montiert isi, der seinerseits durch eine Lagerung 126 eingesetzt
ist, befindet sich eine Kette 128 im Eingriff mit diesen Kettenzahnrädern. Eine weitere Kette 129 ist zwischen
einem Kettenzahnrad 125 (ebenfalls auf dem gleichen Schaft 126a koaxial mit dem Kettenzahnrad 127
angebracht) and einem Kettenzahnrad 130 auf dem Motor 131 an einer Seitenfläche der Lagerung 126
angebracht, und zwar im Eingriff mit diesen Kettenzahnrädern. Anstelle der Kettenzahnräder 124,127,125
und 130 und den entsprechenden Ketten 128 und 129 können jeweils auch Riemenscheiben und Antriebsriemen
vorgesehen sein. Der Rotierschaft 21 und das genannte Kettenzahnrad 127 auf dem Lagerstand 126
ist im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet und der Ruderschaft 21 ist dazu angepaßt,
vertikal innerhalb eines vorgegebenen Bereiches verlagert zu werden für den Fall, daß Fremdsubstanzen
in die Drehtrommel 1 eingeführt worden sind oder daß die Rückhalteanschläge 29 einer zu hohen Druckbelastung
ausgesetzt sind. Der Lagerstand 126 selbst ist nach links und nach rechts in F i g. 19 verlagerbar und kann in
einer gewünschten Position durch Befestigung der Schrauben 132 auf den entgegengesetzten Seiten davon
festgesetzt werden. Die entgegengesetzten Enden des Rotierschaftes 21 des Rotors 3 stehen nach außer
heraus aus den entgegengesetzten Endflächen der Drehtrommel 1 und sie sind gelagert auf dem
Trägerstand 122, der seinerseits wiederum verlagerbar montiert ist auf den stationären Stützrahmen 123
jeweils in entgegengesetzt sich gegenüberstehender Lage zu den jeweiligen Endteilen der Drehtrommel 1.
Unter Bezugnahme auf die F i g. 21 und 22 wird nun der Trägermechanismus 122 im Detail geschildert: Die mit
Gewinden versehenen Stücke 123a sind auf den entgegengesetzten Enden der Oberseite des Stützrahmens
123 befestigt und die Oberseite dieses Stützrahmens ist seinerseits so geformt, daß sie die Bohrungen
1236 in der Nähe der entgegengesetzten Enden aufweist und weiter mit einer Verlängerung geformt ist zwischen
den Bohrungen 123c am Zentrum. Auf diesem Stützrahmen 123 ist die Bodenplatte 133a eines
umgekehrt U-förmigen Rahmens 133 angeordnet Diese Bodenplatte 133a besitzt Seitenflanschteile, die sich an
den erwähnten verlängerten Durchbohrungen 1236 befinden; durch diese Bohrungen sind die Befestigungsmittel 134 eingesetzt, die den Rahmen 133 an den
Stützrahmen 123 befestigen. Eingefügt in die erwähnten*
mit Gewinden versehet» jn Stücke 123a sind Adjustierungsschrauben 135, die ihrerseits Köpfe haben, weiche
in Druckkontakt mit den entgegengesetzten Endflächen der Bodenplatte 133a stehen. Auf den entgegengesetzten inneren Flächen der lateralen Polglieder des
Rahmens 133 sind Führungsschienen 136 eingelassen, auf denen ein Schlitten 138 gleitfähig aufliegt; dieser
Schlitten ist mit einem Lager 137 ausgerüstet Entgegengesetzt zu dem unteren Ende des Schlittens
138 ist das Kopfende eines Kolbenzylinders 139 für eine vertikale Verschiebung des Schlittens 138 vorgesehen;
dieser Schlitten ist an seinem Kopfende mit einer Hängestange 140 versehen, welche ihrerseits an ihrem
Kopfende mit einem Anschlag 140a versehen ist, derart daß die Hängestange aufwärts verlagert werden kann
durch die Abschlußplatte des Rahmens 133 hindurch zusammen mit der Aufwärtsbewegung des Schlittens
138, während das Anschlagsglied 140a dazu angepaß* ist, eine Abwärtsbewegung des Schlittens 138 in einer
vorgegebenen Stellung zu adjustieren, wenn der Schlitten absteigt Auf einem Teil des Rahmens 133 ist
eine mit Skala versehene Platte 141 angebracht und zwar in der Nähe der einen von den beiden erwähnten
Führungsschienen 136, während eine andere mit Skala versehene Platte 142 vorgesehen ist auf der Oberseite
des Stützrahmens 123.
Der Stützmechanismus für den Rotorschaft 21 mit der
zuvor beschriebenen Konstruktion erlaubt es, den Rotor 3 in seiner exzentrischen Stellung gegenüber der
Drehtrommel 1 zu variieren entsprechend der Größe und auch der Art des zu bearbeitenden zerkleinerten
Gesteins, wodurch es sehr erheblich erleichtert wird, die Scherungswirkung und auch das vermählende Arbeiten
der Vorrichtung zu steuern.
Wenn das Lager für den Rotor 3 nicht in seiner Position zum Lager 22 einstellbar ist, dann bleibt die
Position, bei der die zerkleinerten Steine veranlaßt werden, eine Schicht zu bilden infolge der aufwärts
treibenden Kraft der Förderungsanschläge 18 auf der inneren peripheren Oberfläche der Drehtrommel 1 im
wesentlichen konstant, und zwar unabhängig von der Art und von der Größe des zu bearbeitenden
zerkleinerten Gesteins, so, wie es angedeutet ist durch die gebrochene Linie in Fig. 18. Deshalb wird
manchmal, und zwar in Abhängigkeit von der Art und
der Größe des zu bearbeitenden zerkleinerten Gesteins,
die Position der Rückhalteanschläge 29 auf der äußeren peripheren Oberfläche des Rotors 3 für die Durchführung einer ausreichenden Scherungs- und Stoßungsoperation ungeeignet Darüber hinaus kann die Vorrichtung
außer Betrieb kommen, wenn Fremdkörper zwischen die Drehtrommel 1 und den Rotor 3 eingeklemmt
werden. Die Apparatur gemäß der vorbeschriebenen abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kann
ίο diese Schwierigkeiten völlig ausschalten.
Um den Stützmechanismus in Benutzung zu nehmen, wird zunächst der Raum zwischen der Drehtrommel 1
und dem Rotor 3 so adjustiert daß er mit der Art und Größe der zu bearbeitenden zerkleinerten Steine gut
arbeitet Diese Adjustierung wird durchgeführt durch Variierung der Position, bei welcher der Rotierschaft 21
des Rotors 3 gelagert wird. Das heißt durch die Betätigung der Einstellschrauben 135 am Rahmen 133
auf dem Stützrahmen 123 wird eine Bewegung nach
links oder nach rechts bewirkt bis die Lage erreicht
wird, bei der die gewünschte Skalenstellung auf der mit
Skala versehenen Platte 142 eingestellt ist Danach wird der Zylinder 139 betätigt um den Schlitten 138 vertikal
zu führen längs der Führungsschienen 136, und zwar so
lange, bis der Schlitten 138 in Übereinstimmung mit der
gewünschten Skaleneinstellung auf der mit Skala versehenen Platte 141 kommt Gleichzeitig mit dieser
Adjustierung wird die Position des Trägerstandes 126 selbst ebenfalls nach links oder nach rechts adjustiert
durch die Betätigung der Einstellschrauben 132. Auch nachdem die exzentrische Position des Rotors 3 auf
diese Weiise variiert und an die Größe und die Art der zu bearbeitenden zerkleinerten Steine angepaßt ist, können manchmal Fremdkörper Schwierigkeiten hervorru-
fen, wenn sie zwischen die Drehtrommel 1 und den Rotor 3 gelangen. In einem solchen Fall wird, obwohl
der Fremdkörper dazu neigt, den Rotor nach oben zu stoßen, die auf den Rotor 3 ausgeübte Stoßkraft
absorbiert durch die Trägermittel 122. Das heißt, die auf
■»ο den Rotor ausgeübte Stoßkraft wird durch die
Hängestange 140 über den Rotierschaft 21 und den Schlitten 138 weitergeleitet Da der Schlitten 138 und
die Hängestange 140 frei nach oben beweglich sind, entsteht ein Ausweg für den Rotor 3 infolge der
Aufwärtsbewegung des Schlittens 138 und der Hängestange 140. Zur gleichen Zeit erlauben die Antriebsmittel für den Rotor 3 (gezeigt in F i g. 19) das Anheben des
Rotierschaftes 21.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem
Gestein mit einer einen Einlaß am einen Ende und einen Auslaß am anderen Ende aufweisenden hohlen
Drehtrommel, mit einem darin exzentrisch eingesetzten Rotor und mit auf der Drehtrommelinnenwand
und der Rotoraußenoberfläche angebrachten mitrotierenden Förderungs- und Rückhalteanschlägen,
die abwechselnd und parallel zueinander Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen, die sich
über den gesamten Umfang erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationsantrieb für
die Drehtrommel (1) eine umgekehrte Drehrichtung wie der Rotationsantrieb des Rotors (3) aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhöhungen und Vertiefungen der Förderungsanschläge (18) und/oder der Rückhalteanschläge
(29) einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt aufweisen.
3. Vorrichtung;nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhöhungen (29iy der Rückhaiieanschläge
(29) Gipfeloberflächen (29'a') aufweisen, welche eine praktisch ebene Oberfläche bilden,
ferner eine erste Seitenwand {29'e) aufweisen, welche von der ebenen Gipfeloberfläche flach
geneigt zu einer Vertiefung (29'£>) absinkt, die im
Hinblick auf die Drehrichtung hinter der Gipfeloberfläche (29'a') angeordnet ist, und schließlich eine
zweite Seitenfläche (29'# aufweist, welche von der
Gipfeloberfläche im Hinblick auf die Drehrichtung vorderseitig in eine Vertiefung absinkt, wobei die
zweite Seitenwand (29'/? praktisch :n Radialrichtung
zum Rotor absinkend angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, r^durch gekennzeichnet,
daß in jeder der Vertiefungen der Förderungsanschläge (18) und/oder Rückhalteanschläge
(29) mindestens eine Rippe (35, 36) ausgebildet ist, wobei diese Rippe praktisch in der
Richtung der Vertiefungen sich erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderungsanschläge
(18) auf der inneren peripheren Oberfläche der Drehtrommel (1) in solcher Weise angebracht
sind, daß die Erhöhungen {18a,} und Vertiefungen {iSbJ im Hinblick auf die Achse der Drehtrommel
schräg angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderungsanschläge
(18) und/oder die Rückhalteanschläge (29) in solcher Anordnung angebracht sind, daß die
Erhöhungen und Vertiefungen sich schraubenförmig in der gleichen Richtung wie die Drehrichtung
erstrecken.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachse
des Rotors (3) mit ihren entgegengesetzten Endteilen aus den entgegengesetzten Endteilen
der Drehtrommel (1) herausragt und auf einem Paar von Trägermechanismen zur Lagerung der entgegengesetzten
Enden der Rotationsachse gelagert sind, die von der Drehtrommel entfernbar sind.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3508677A JPS53119466A (en) | 1977-03-28 | 1977-03-28 | Gravel producing machine |
| JP1977101015U JPS5646841Y2 (de) | 1977-07-27 | 1977-07-27 | |
| JP1977103903U JPS5643404Y2 (de) | 1977-08-02 | 1977-08-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2812985A1 DE2812985A1 (de) | 1978-10-05 |
| DE2812985C2 true DE2812985C2 (de) | 1983-07-21 |
Family
ID=27288642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782812985 Expired DE2812985C2 (de) | 1977-03-28 | 1978-03-23 | Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem Gestein |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2812985C2 (de) |
| FR (1) | FR2426497A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1003653A3 (nl) * | 1989-12-01 | 1992-05-12 | Olivier Bouwmaterialen Bvba | Werkwijze voor het behandelen van bakstenen en inrichting voor zulk een werkwijze. |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5373994A (en) * | 1993-07-29 | 1994-12-20 | Materials Research Corporation | Ball mill can positioning device |
| US9649637B2 (en) | 2011-11-29 | 2017-05-16 | Haver & Boecker Ohg | Device and method for processing materials |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR576367A (fr) * | 1924-01-26 | 1924-08-20 | Appareil broyeur | |
| US2109856A (en) * | 1935-03-30 | 1938-03-01 | William A Beaudry | Crushing mill |
-
1978
- 1978-03-23 DE DE19782812985 patent/DE2812985C2/de not_active Expired
- 1978-03-28 FR FR7808843A patent/FR2426497A1/fr active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE1003653A3 (nl) * | 1989-12-01 | 1992-05-12 | Olivier Bouwmaterialen Bvba | Werkwijze voor het behandelen van bakstenen en inrichting voor zulk een werkwijze. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2812985A1 (de) | 1978-10-05 |
| FR2426497B1 (de) | 1984-10-26 |
| FR2426497A1 (fr) | 1979-12-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69431673T2 (de) | Zerkleinerungsvorrichtung vom schlagkettentyp | |
| EP2421635B1 (de) | Scher-/mischwerkzeug | |
| DE60304657T2 (de) | Knetmaschine für Teigmittel, insbesondere für Backwaren | |
| WO2007090495A2 (de) | Mehrwalzenbrecher | |
| DE69417666T2 (de) | Abrasive Getreide-Bleichmaschine mit einem perforierten zylindrischen Körper zur Entfernung von Kleie | |
| EP2984973A1 (de) | Mahlwerk zum Mahlen von Kaffeebohnen sowie Kaffeemaschine mit einem solchen Mahlwerk | |
| DE3807983C2 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern | |
| DE1817452A1 (de) | Selbsttrennende Vibrations-Poliermaschine | |
| DE2147280A1 (de) | Schrot- und Mischanlage | |
| AT402162B (de) | Kreiselbrecher | |
| DE20308404U1 (de) | Mischer | |
| EP2564694A1 (de) | Fördervorrichtung | |
| DE4442099A1 (de) | Wälzmühle | |
| DE2812985C2 (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von zerkleinertem Gestein | |
| DE1782066A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern und Verteilen von Feststoffen in einer Fluessigkeit | |
| DE1140440B (de) | Zerkleinerungs-, Ruehr- und Mischvorrichtung | |
| DE3119484C2 (de) | Vorrichtung zum Trennen von Steinen, Kies und Sand von Hackfrüchten in einem Wasserstrom | |
| DE60100242T2 (de) | Spiralförmige Knetmaschine mit nichtverdrehbarem Behälter zur Zubereitung von Gemisch auf Mehlbasis | |
| EP0211230B1 (de) | Vorrichtung zum Mischen von Feststoffen und Flüssigkeiten | |
| DE69616010T2 (de) | Trog mit verdrängerelement für die aufbereitung von viehfutter | |
| DE3611048C2 (de) | Mischer | |
| DE2212251C3 (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern von in Rohkies enthaltenen, klumpenförmigen Fremdstoffen | |
| DE2251457C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Homogenisieren von partikelförmigem Material | |
| DE2346159C2 (de) | Knetraspler für Ton oder tonähnliche Massen | |
| DE4221315B4 (de) | Conche |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: HANSMANN, A., DIPL.-WIRTSCH.-ING. VOGESER, W., DIPL.-ING. ALBER, N., DIPL.-ING. UNIV. DIPL.-WIRTSCH.-ING.UNIV, PAT.-ANWAELTE, 81369 MUENCHEN BOECKER, J., DIPL.-ING. DR.-ING., PAT.- U. RECHTSANW., 6000 FRANKFURT STRYCH, W., DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 81369 MUENCHEN |