DE78330C - Continuirlich wirkende Polir- und Putzmaschine für Körnerfrüchte - Google Patents
Continuirlich wirkende Polir- und Putzmaschine für KörnerfrüchteInfo
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- DE78330C DE78330C DENDAT78330D DE78330DA DE78330C DE 78330 C DE78330 C DE 78330C DE NDAT78330 D DENDAT78330 D DE NDAT78330D DE 78330D A DE78330D A DE 78330DA DE 78330 C DE78330 C DE 78330C
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- DE
- Germany
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- grains
- cleaning machine
- continuously acting
- cleaning
- polishing
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
- B02B3/04—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι und 2 zeigen Seitenansichten der Polir- und Putzmaschine.
Fig. 3 giebt eine Vorderansicht,
Fig. 4 einen verficalen Längsschnitt,
Fig. 5 einen verticalen Querschnitt und
Fig. 6 einen Grundrifs derselben.
Der Arbeitsgang der Maschine ist folgender: Das Reinigungsgut gelangt durch einen Einwurf α auf ein nur schwach geneigtes Stahlsieb b oder Drahtgitter, wird hier von einer horizontalen Bürstenwalze c erfafst, am vorerwähnten Sieb gerieben und dann gegen eine zweite Bürstenwalze c1 geschleudert; von dieser wird das Reinigungsgut ebenfalls wieder erfafst, an der Siebfläche b gerieben und an eine dritte Bürste c2 abgegeben u. s. f., bis schliefslich die Körner nach dem Auslauf i gelangen. Die Zahl der Bürstenwalzen richtet sich nach der Länge der Siebfläche und nach dem Grade, in welchem das aufgegebene Gut gereinigt werden soll.
Fig. 4 einen verficalen Längsschnitt,
Fig. 5 einen verticalen Querschnitt und
Fig. 6 einen Grundrifs derselben.
Der Arbeitsgang der Maschine ist folgender: Das Reinigungsgut gelangt durch einen Einwurf α auf ein nur schwach geneigtes Stahlsieb b oder Drahtgitter, wird hier von einer horizontalen Bürstenwalze c erfafst, am vorerwähnten Sieb gerieben und dann gegen eine zweite Bürstenwalze c1 geschleudert; von dieser wird das Reinigungsgut ebenfalls wieder erfafst, an der Siebfläche b gerieben und an eine dritte Bürste c2 abgegeben u. s. f., bis schliefslich die Körner nach dem Auslauf i gelangen. Die Zahl der Bürstenwalzen richtet sich nach der Länge der Siebfläche und nach dem Grade, in welchem das aufgegebene Gut gereinigt werden soll.
Die Reinigung wird durch die Combination eines Exhaustors d mit dem Walzensystem noch
erleichtert, indem auf dem Wege, den das Reinigungsgut von einer Bürstenwalze zur anderen
zurücklegt, der Staub abgesaugt wird, während die Spreu und gröbere Unreinigkeiten
durch das nahezu horizontal angeordnete Sieb b hindurchfallen.
Um das Mitreifsen von Körnern durch den Exhaustor zu verhindern, sind an der Decke e
des Gehäuses, welches das Walzensystem umgiebt, Scheidewände f angeordnet, welche die
mitgerissenen Körner auffangen und auf das Sieb zurückfallen lassen. Durch die geneigte
Anordnung .der Siebfläche wird die Wirkung der Bürstenwalzen noch insofern unterstützt,
als die Körner von einer Bürstenwalze leichter zur anderen gelangen können. Die einfache
Construction und Anordnung der Siebfläche b gestattet es auch, Drahtgitter oder perforirtes
Blech von verschiedener Maschen- oder Lochweite anzuwenden, so dafs also unter der ersten
Walze die gröfsten und bei der letzten die kleinsten Oeffnungen vorhanden sind.
Wie aus Fig. 1 und 6 zu ersehen ist, geschieht der Antrieb der Maschine durch eine
an der ersten Walze befindliche Riemscheibe g und wird durch Stirnräder h in der Weise
auf die folgenden Bürstenwalzen übertragen, dafs alle in demselben Sinne rotiren. Die einzelnen
Walzen sind in der Weise gelagert, dafs sie durch eine geeignete Stellvorrichtung gegen
die Siebfläche verstellt werden können, zum Zwecke, die unvermeidliche Abnutzung der
Bürstenwalzen auszugleichen.
Der wesentlichste Vorzug dieses Reinigungsapparates soll darin beruhen, dafs das Reinigungsgut
in einem bestimmten Stadium der Reinigung nicht mehr mit dem nachfolgenden
Reinigungsgut in Berührung kommt, sondern beständig dem Auslauf zuwandert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine mit Bürsten und Sieb arbeitende Polirmaschine für Körnerfrüchte, gekennzeichnet durch eine Anzahl parallel hinter einander angeordneter rotirender Bürstenwalzen c c1 c2 cs, welche das auf das schwach geneigte Flachsieb mit allmälig sich verengender Maschenweite aufgegebene Putzgut einer stetig fortschreitenden Reinigung unterwerfen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78330C true DE78330C (de) |
Family
ID=351061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78330D Expired - Lifetime DE78330C (de) | Continuirlich wirkende Polir- und Putzmaschine für Körnerfrüchte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78330C (de) |
-
0
- DE DENDAT78330D patent/DE78330C/de not_active Expired - Lifetime
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